Zahl der Woche: 50

Menschen sterben vor überfüllten Krankenhäusern. Fast jeden Tag werden solche Bilder aus Guinea, Liberia und Sierra Leone im Fernsehen gezeigt. Die Gesundheitssysteme dieser Länder sind mit der Ebola-Epidemie restlos überfordert. Die WHO geht davon aus, dass bald eine Millionen Menschen vom Ebola-Virus infiziert sein werden. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen stufte mit Ebola in einer Dringlichkeitssitzung erstmals eine Krankheit als "Bedrohung der internationalen Sicherheit" ein. Es ist eine humanitäre Katastrophe! Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kritisierte die wochenlangen Verzögerungen bei den deutschen Hilfsleistungen. Weiterlesen

 
Zivilcourage vereint e.V.
Flash ist Pflicht!
 

Meine monatlichen Spenden können Sie hier einsehen. 

 

Newsletter

 
 
Echo
21. Oktober 2014

Deutschlands Blick auf sich selbst

aus: Neue Zürcher Zeitung

Dass man sich unentwegt frage, was denn das Ausland über einen denke, ist nach Auffassung von Kai Konrad eine typisch deutsche Haltung, die sich auch seit der Wiedervereinigung kaum verändert habe. «Ist es Verantwortung, Krieg zu führen?», fragte Gesine Lötzsch. Sie sehe die zentrale politische Herausforderung darin, Kriege zu verhindern. Deutschland solle seine Macht dafür einsetzen, mehr soziale Gerechtigkeit weltweit zu ermöglichen. Zum Video

20. Oktober 2014

Bitte nicht definieren!

aus: Junge Welt vom 20.10./ 21.10.2014

 

Die Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (Die Linke) soll eine aus dem Jahr 2008 stammende Definition des Begriffs »Unrechtsstaat« von ihrer Homepage entfernen. Die stammt vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages und stellt unter anderem fest: »Eine wissenschaftlich haltbare Definition des Begriffs ›Unrechtsstaat‹ gibt es weder in der Rechtswissenschaft noch in den Sozial- und Geisteswissenschaften.« Nun verlangt der Leiter der Abteilung W der Bundestagsverwaltung, Ulrich Schöler, von Lötzsch, die seit Dezember 2008 im Netz stehende Definition zu löschen.

ABGESCHRIEBEN

Der Leiter der Abteilung »Wis­senschaft und Außenbeziehungen« der Bundestagsverwaltung, Ulrich Schöler, richtete am 2. Oktober folgen­des Schreiben an die Bundestagsab­geordnete Geslne Lötzsch (Die Linke): Sehr geehrte Frau Abgeordnete, auf­grund der Anfrage eines Ihrer Frakti­onskollegen an die Hotline W sind wir darauf aufmerksam geworden, dass die für Sie 2008 erstellte Kurzinfor­mation »Definition des Begriffs „Unrechtsstaat“ in der wissenschaftlichen Literatur« (061/08) auch auf Ihrer Webseite eingestellt ist

Weiterlesen

22. Oktober 2014

Goodbye Barcelona in Berlin

aus: Junge Welt

Zu einer Veranstaltung der besonderen Art hatte der Verein »Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936–1939« (KFSR) am Samstag eingeladen. Im Rahmen seines internationalen Jahrestreffens 2014 erlebte das antifaschistische Musical »Goodbye Barcelona« über den Kampf der Internationalen Brigaden im Kino Babylon seine Berlin-Premiere. Die Uraufführung des in Großbritannien entstandenen Musicals hatte bereits im Herbst 2011 im Londoner Arcola-Theater stattgefunden. Zwei Jahre später kam es im Teatre de Raval in Barcelona zur spanischen Premiere. Was nun in Berlin gezeigt wurde, war die verfilmte Version des Londoner Originals, die im Frühjahr 2014 schon zweimal in Hamburg zu sehen war. Und übrigens selbst in bürgerlichen Medien, so in der spanischenEl Pais und La Vanguardia wie im britischen Observer, dem Evening Standard oder demDaily Express, ein weitgehend positives Echo gefunden hat. Weiterlesen

Tagebuch

Den Bezirk aus vielen Perspektiven im Blick

Evrim Sommer, Gesine Lötzsch und Wolfgang Albers im Interview

..haben die drei Abgeordneten, die das neue Bürgerbüro in Hohenschönhausen diese Woche eröffnet haben. Gesine Lötzsch als Bundestagsabgeordnete für ganz Lichtenberg und Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Evrim Sommer als Mitglied des Abgeordnetenhauses und dort Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion und Wolfgang Albers, auch Mitglied des Abgeordnetenhauses und dort Vorsitzender des Gesundheitsauschusses, bringen hier eine große Bandbreite an politisch-fachlichen Kompetenzen zusammen.  Ulrich Haegert zeigte an diesem Tag mit Fotografien seine Perspektiven als engagierter Bürger auf den Bezirk und Regine Röder-Ensikat schloss den Reigen mit dem Krimi „Leichen unter Kavier“, der in Hohenschönhausen spielt.

 

21. Oktober 2014

Linker Schwimmkurs

Das war ein nasser Auftakt in die Herbstferien. Das Wetter ist nicht gemeint. Die Verordneten der Linksfraktion in Lichtenberg hatten gespendet und Lichtenberger Kindern einen zweitägigen Schwimmkurs in der Anton-Saefkow-Schwimmhalle ermöglicht. Anlass für die Aktion gab die alarmierende Zahl von Nichtschwimmern im Bezirk. Konnten in Lichtenberg im Schuljahr 2008/2009 noch 8,7 Prozent der Schülerinnen der 3. Klasse nach Ablauf des Schwimmunterrichtes nicht schwimmen, sind es nach Ablauf des Schuljahres 2012/2013 schon 15,5 Prozent. Die Senatsverwaltung schließt jedoch eine weitere Förderung für Nichtschwimmer nach Ablauf des 3. Schuljahres aufgrund fehlender Hallenkapazitäten aus. Deshalb  fordert die Bezirksfraktion, Hallenkapazitäten zu erweitern und die Schwimmvereine bei der Durchführung von Anfängerkursen zu unterstützen. Die politischen Forderungen sollen auch im nächsten Jahr wieder mit einem Schwimmkurs verbunden werden. 

 

14. Oktober 2014

Scheckübergabe an SODI

Am 14. Oktober hat Gesine SODI e.V. in der neuen Gschäftsstelle in der Türrschmittstraße besucht, um einen Scheck der Breuer-Stiftung über 1000 € zu überreichen. Mit dem Geld sollen Schulprojekte im Bezirk KaMubukwana (Maputo/Mosambik) mit Sachmitteln unterstützt werden. Die Städtepartnerschaft zwischen dem Bezirk Berlin-Lichtenberg und dem Bezirk KaMubukwana besteht bereits seit 1995 und leistet nicht nur finanzielle Hilfe, sondern vermittelt beiden Seiten auch Eindrücke vom Leben im Partnerland. 

SODI e.V. hat seine neuen Räume und seine Projekte vorgestellt. Der Verein wollte sich für die Unterstützung seiner Mitglieder und Förderer bedanken. Bei kulinarischen Happen blieb Zeit zum Austausch über die Arbeit des Solidaritätsdienst International und für spannende Gespräche, beispielsweise über das Bildungsprogramm „Armut wird gemacht“, die Tschernobyl-Kinder in Belarus, humanitäre Kampfmittelräumung und Entwicklung in Laos oder die Städtepartnerschaft zwischen Berlin-Lichtenberg und KaMubukwana.(MB)

 

Foto folgt...