Zahl der Woche: 50

Menschen sterben vor überfüllten Krankenhäusern. Fast jeden Tag werden solche Bilder aus Guinea, Liberia und Sierra Leone im Fernsehen gezeigt. Die Gesundheitssysteme dieser Länder sind mit der Ebola-Epidemie restlos überfordert. Die WHO geht davon aus, dass bald eine Millionen Menschen vom Ebola-Virus infiziert sein werden. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen stufte mit Ebola in einer Dringlichkeitssitzung erstmals eine Krankheit als "Bedrohung der internationalen Sicherheit" ein. Es ist eine humanitäre Katastrophe! Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kritisierte die wochenlangen Verzögerungen bei den deutschen Hilfsleistungen. Weiterlesen

 
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Tagebuch
25. Oktober 2014

Erinnerung an Walter Bartel

Am 25. Oktober erinnerte die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora an den 110. Geburtstag von Walter Bartel. Er war an der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald beteiligt und gemeinsam mit einem US-Offizier Leiter nach der Befreiung. Am Sonnabend wurde  insbesondere die Rolle des Geschichtsprofessors Walter Bartel gewürdigt. In den 60er Jahren ermunterte er Studenten der Humboldt-Universität, die Geschichte des Lagers, die Geschichte der Lebenswege der Gefangenen zu erforschen. Einige Mitglieder der damaligen studentischen Forschungsgemeinschaft trafen sich seit Jahrzehnten zum ersten Mal wieder.

Zu meiner Überraschung ehrte mich die Lagerarbeitsgemeinschaft mit einer Ehrenurkunde. Das hat mich sehr berührt und ist mir Verpflichtung.

Mir wurde wieder einmal bewusst, wie wichtig es ist, die Erinnerung zu wahren und das Wissen weiter zu geben. Wer weiß denn heute noch, dass die KZ-Häftlinge in unterirdischen Fabriken die „Wunderwaffe“ V2 bauen sollten? Wer weiß denn noch, wie viele unter Einsatz ihres Lebens Sabotage geübt haben?

Im kommenden Jahr jährt sich die Befreiung von Buchenwald zum 70. Mal. Die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora hat auf ihrer Mitgliederversammlung Vorbereitungen getroffen. Es wäre gut, wenn im nächsten Jahr sehr viele Menschen an den Schwur von Buchenwald erinnern.  Er ist immer noch aktuell.

 

Echo
27. Oktober 2014

Gesine Lötzsch: „Über deutsche Steuergelder wird in Luxemburg entschieden“

aus: "Deutsche Wirtschaftsnachrichten"

Mit einer Gesetzesänderung zum ESM sollen künftig marode Banken direkt mit Steuergeldern rekapitalisiert werden. So soll die Verschuldung der öffentlichen Haushalte nicht mit Krisenbanken noch weiter erhöht werden. Das führe zu einer Auslagerung der Verantwortung aus dem Parlament, warnt die Vorsitzende im Haushaltsausschuss des Bundestags, Gesine Lötzsch. Weiterlesen

 

21. Oktober 2014

Deutschlands Blick auf sich selbst

aus: Neue Zürcher Zeitung

Dass man sich unentwegt frage, was denn das Ausland über einen denke, ist nach Auffassung von Kai Konrad eine typisch deutsche Haltung, die sich auch seit der Wiedervereinigung kaum verändert habe. «Ist es Verantwortung, Krieg zu führen?», fragte Gesine Lötzsch. Sie sehe die zentrale politische Herausforderung darin, Kriege zu verhindern. Deutschland solle seine Macht dafür einsetzen, mehr soziale Gerechtigkeit weltweit zu ermöglichen. Zum Video

Den Bezirk aus vielen Perspektiven im Blick

Evrim Sommer, Gesine Lötzsch und Wolfgang Albers im Interview

..haben die drei Abgeordneten, die das neue Bürgerbüro in Hohenschönhausen diese Woche eröffnet haben. Gesine Lötzsch als Bundestagsabgeordnete für ganz Lichtenberg und Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Evrim Sommer als Mitglied des Abgeordnetenhauses und dort Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion und Wolfgang Albers, auch Mitglied des Abgeordnetenhauses und dort Vorsitzender des Gesundheitsauschusses, bringen hier eine große Bandbreite an politisch-fachlichen Kompetenzen zusammen.  Ulrich Haegert zeigte an diesem Tag mit Fotografien seine Perspektiven als engagierter Bürger auf den Bezirk und Regine Röder-Ensikat schloss den Reigen mit dem Krimi „Leichen unter Kavier“, der in Hohenschönhausen spielt.

 

21. Oktober 2014

Linker Schwimmkurs

Das war ein nasser Auftakt in die Herbstferien. Das Wetter ist nicht gemeint. Die Verordneten der Linksfraktion in Lichtenberg hatten gespendet und Lichtenberger Kindern einen zweitägigen Schwimmkurs in der Anton-Saefkow-Schwimmhalle ermöglicht. Anlass für die Aktion gab die alarmierende Zahl von Nichtschwimmern im Bezirk. Konnten in Lichtenberg im Schuljahr 2008/2009 noch 8,7 Prozent der Schülerinnen der 3. Klasse nach Ablauf des Schwimmunterrichtes nicht schwimmen, sind es nach Ablauf des Schuljahres 2012/2013 schon 15,5 Prozent. Die Senatsverwaltung schließt jedoch eine weitere Förderung für Nichtschwimmer nach Ablauf des 3. Schuljahres aufgrund fehlender Hallenkapazitäten aus. Deshalb  fordert die Bezirksfraktion, Hallenkapazitäten zu erweitern und die Schwimmvereine bei der Durchführung von Anfängerkursen zu unterstützen. Die politischen Forderungen sollen auch im nächsten Jahr wieder mit einem Schwimmkurs verbunden werden. 

 

14. Oktober 2014

Scheckübergabe an SODI

Am 14. Oktober hat Gesine SODI e.V. in der neuen Gschäftsstelle in der Türrschmittstraße besucht, um einen Scheck der Breuer-Stiftung über 1000 € zu überreichen. Mit dem Geld sollen Schulprojekte im Bezirk KaMubukwana (Maputo/Mosambik) mit Sachmitteln unterstützt werden. Die Städtepartnerschaft zwischen dem Bezirk Berlin-Lichtenberg und dem Bezirk KaMubukwana besteht bereits seit 1995 und leistet nicht nur finanzielle Hilfe, sondern vermittelt beiden Seiten auch Eindrücke vom Leben im Partnerland. 

SODI e.V. hat seine neuen Räume und seine Projekte vorgestellt. Der Verein wollte sich für die Unterstützung seiner Mitglieder und Förderer bedanken. Bei kulinarischen Happen blieb Zeit zum Austausch über die Arbeit des Solidaritätsdienst International und für spannende Gespräche, beispielsweise über das Bildungsprogramm „Armut wird gemacht“, die Tschernobyl-Kinder in Belarus, humanitäre Kampfmittelräumung und Entwicklung in Laos oder die Städtepartnerschaft zwischen Berlin-Lichtenberg und KaMubukwana.(MB)

 

Foto folgt...