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Grüße aus der Mangelwirtschaft

Olaf Krostitz / Olaf Krostitz

Wer hätte das gedacht? Plötzlich leben wir in einer Mangelwirtschaft. Nach dem Mauerfall bewunderten wir die vollen Regale im KadeWe. Doch mit dem Corona-Virus kam die Mangelwirtschaft in die reiche Bundesrepublik. Es fehlten plötzlich elementare Dinge. Jetzt wird über die Verteilung von Impfdosen gestritten. Wer bekommt die lebensrettende Dosis zuerst? Spahns Nationaler Impfplan war nach wenigen Tagen Makulatur. Ein Bischof, ein General, Landräte und Bürgermeister drängelten sich vor. In einer Krise lernt man Menschen besonders gut kennen. Doch wenn wir uns weltweit umschauen, dann ist die Mangelwirtschaft nicht verschwunden. Wir haben weltweit einen Mangel an Ernährung, an sauberem Wasser, an Bildung, an Gesundheitsversorgung etc. Unsere Überflussgesellschaft funktioniert nur, weil es in anderen Teilen der Welt eine kapitalistische Mangelwirtschaft gibt.

Leben wir in einem Ausnahmezustand? Nein, der Ausnahmezustand ist der Normalzustand geworden. Auch nach Corona werden wir uns im Ausnahmezustand befinden. Die Klimakrise ist nur eine Krise unter vielen Verteilungskrisen. Die heftigen Diskussionen um den Impfstoff werden kurz vor der Bundestagswahl vergessen sein. Die Menschen in den reichen Ländern werden geimpft aufatmen können. Ich werde vor der Wahl noch einmal das Buch „Die Risikogesellschaft“ von Ulrich Beck lesen. Er hat es unter dem Eindruck des Atomunfalls in Tschernobyl geschrieben. Das erste Kapitel heißt: „Zur Logik der Reichtumsverteilung und der Risikoverteilung“. Ich bin dafür, den politischen Ausnahmezustand aufzuheben und offen und demokratisch über die Risikoverteilung in unserer Gesellschaft zu sprechen. Dabei geht es mir nicht um die sofortige Öffnung des KaDeWe, sondern um die Wiederherstellung unserer demokratischen Rechte. Der politische Ausnahmezustand spaltet unsere Gesellschaft in einer dramatischen Weise. Lebensbedrohliche Krisen können nicht von einer Handvoll Politiker gelöst werden, das ist offensichtlich. Wir müssen Ängste und Kritiken ernst nehmen und die Gesellschaft nicht in Heilige und Verschwörer einteilen. Es hat doch nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, wenn Menschen auf die unglaublichen Corona-Gewinne von Pharmaunternehmen hinweisen. Es ist auch richtig, dass in der Vergangenheit Impfungen auch zu Impfschäden geführt hatten. Doch das ist für mich kein Argument gegen das Impfen, sondern eine Risikoabwägung. Ich werde mich impfen lassen, wenn ich dran bin.

Ich habe genug von Propaganda und Gegenpropaganda. Mir fehlen sachliche Debatten in den Parlamenten, unter Freunden und in der Familie. Wir müssen über jetzige und zukünftige Risiken reden.

 

Tierpark-Gewinnspiel

Die GewinnerInnen stehen fest

Mein Tierpark-Gewinnspiel ist natürlich kein illegales Glücksspiel wie der Senat einem neugierigen FDP-Abgeordneten auf Nachfrage nun bestätigte. Der Senat hat den Fall gegoogelt und teilt mit, dass es sich schon wegen der „offensichtlich kostenlosen Teilnahmemöglichkeit" nicht um genehmigungspflichtiges Glücksspiel handele. Heute habe ich die GewinnerInnen gezogen. Über eine Tierpark Jahreskarte dürfen sich freuen: Brigitte N und Herbert J. Mich haben über 300 Einsendungen erreicht. Die richtige Lösung ist natürlich: Goodfellow-Baumkänguru.

Grafik: Tagesspiegel

Wahlkreistag

Tagesrückblick: Am Vormittag sprach ich mit der Lichtenberger Integrationsbeauftragten über die Situation von Menschen aus Vietnam, die in unserem Bezirk und in unserer Stadt leben. - Auch heute konnten ich wieder zwei Lichtenberger Schulen (Grüner Campus Malchow und Evangelische Grundschule in der Rummelsburger Straße) jeweils ein Luftfiltergerät übergeben. - Bei WHITEvoid informierten wir uns über die konkrete Situation der Veranstaltungsbranche und die Zielgenauigkeit der „Überbrückungshilfen“. Gern erinnere ich mich an die Shows „Skalar“. Hoffentlich ist das bald wieder möglich. Beeindruckend, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitermachen können. - Eine Lebensmittelspende übergaben wir bei den „Sozialen Herzen e. V.“ - Die monatliche Sprechstunde müssen wir - leider - immer noch am Telefon durchführen. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir uns wieder direkt treffen können. Mit Norman Wolf.

Neujahrsgewinnspiel

Das hat inzwischen eine mehrjährig Tradition: Jeweils zum Jahreswechsel verlost die Lichtenberger Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (Die Linke) zwei Jahreskarten für den Tierpark Friedrichsfelde. 

Bevor sie das jährliche Gewinnspiel auslobt, absolviert die Politikerin einen Tierparkbesuch. Diesmal erregte das Baumkänguru Nunsi (13 Jahre alt) ihre besondere Aufmerksamkeit. Das kam erst Anfang des Jahres aus dem Duisburger in den Berliner Tierpark. 

Baumkängurus stammen ursprünglich aus Neuguinea. In der Wildnis sind sie allerdings vom Aussterben bedroht. Umso mehr freut sich Gesine Lötzsch, dass die Känguru-Dame nun den Berliner Tierpark bereichert. Nunsi bezog hier ein neues Zuhause im wunderschön sanierten Alfred-Brehm-Haus. Das eröffnete nach umfangreichen Umbauarbeiten im vergangenen Sommer erst wieder für Besucher

Jeweils eine von zwei Jahreskarten für den Berliner Tierpark verlost die Bundestagsabgeordnete unter all jenen, die die diesjährigen Preisfrage richtig beantworten: Wie lautet der volle Name des Baumkängurus? A: Australisches Baumkänguru B: Gemeines Baumkänguru oder C: Goodfellow-Baumkänguru. 

Die richtige Antwort geht mit dem Kennwort „Baumkänguru“ per E-Mail an gesine.loetzsch@bundestag.de oder auf einer Karte an Dr. Gesine Lötzsch, MdB, Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2021.

Die neue Infolinks ist da

Die Neujahrsausgabe der infolinks haben wir heute früh an verschiedenen Bahnhöfen in Lichtenberg verteilt. Neu in diesem Jahr ist die Besprechung unserer infolinks. 

In der ersten Folge unterhalten sich unsere Abgeordnete Ines Schmidt und Elisa Otto über die Themenschwerpunkte des Monats. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.

Stilles Gedenken

Das offizielle Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wird coronabedingt erst am 14. März stattfinden. Dennoch kamen auch am Sonntag vereinzelt BesucherInnen und Besucher zum Friedhof der Sozialisten, um der Ermordeten zu gedenken.

 

Neujahrsgewinnspiel

Das hat inzwischen eine mehrjährig Tradition: Jeweils zum Jahreswechsel verlost die Lichtenberger Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (Die Linke) zwei Jahreskarten für den Tierpark Friedrichsfelde. 

Bevor sie das jährliche Gewinnspiel auslobt, absolviert die Politikerin einen Tierparkbesuch. Diesmal erregte das Baumkänguru Nunsi (13 Jahre alt) ihre besondere Aufmerksamkeit. Das kam erst Anfang des Jahres aus dem Duisburger in den Berliner Tierpark. 

Baumkängurus stammen ursprünglich aus Neuguinea. In der Wildnis sind sie allerdings vom Aussterben bedroht. Umso mehr freut sich Gesine Lötzsch, dass die Känguru-Dame nun den Berliner Tierpark bereichert. Nunsi bezog hier ein neues Zuhause im wunderschön sanierten Alfred-Brehm-Haus. Das eröffnete nach umfangreichen Umbauarbeiten im vergangenen Sommer erst wieder für Besucher

Jeweils eine von zwei Jahreskarten für den Berliner Tierpark verlost die Bundestagsabgeordnete unter all jenen, die die diesjährigen Preisfrage richtig beantworten: Wie lautet der volle Name des Baumkängurus? A: Australisches Baumkänguru B: Gemeines Baumkänguru oder C: Goodfellow-Baumkänguru. 

Die richtige Antwort geht mit dem Kennwort „Baumkänguru“ per E-Mail an gesine.loetzsch@bundestag.de oder auf einer Karte an Dr. Gesine Lötzsch, MdB, Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2021.