Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

76. Jahrestag der Befreiung in Lichtenberg

Der 76. Jahrestag der Befreiung vom Hitlerfaschismus führte uns zu Ehren der Befreier durch den ganzen Bezirk. Wir gedachten dem Stadtkommandanten Nikolai Bersarin an der Birke, die ihm zu Ehren gepflanzt wurde. Am Deutsch-Russischen Museum fand eine unter Pandemiebedingungen beeindruckende Ehrung statt, organisiert vom VVN BDA. Und auch am Ehrenmal der Sowjetsoldaten in der Küstriner Straße waren wir zugegen. Im nächsten Jahr hoffen wir endlich wieder den Toast auf den Frieden im Dt. Russ. Museum zu begehen. Außerdem kämpfen wir weiter dafür, dass der 8. Mai ein gesetzlicher Feiertag wird.

Tomatentour - Weg mit Har(t)z 4

Heute haben wir zweitausend Tomaten der Sorte Har(t)zfeuer in Lichtenberg - mit politischer Gebrauchsanweisung verteilt. Entstanden war die Aktion in Reaktion auf die unsozialen Hartz- Gesetze. Die Tomatenpflanze war uns stets Anlass für Gespräche über die soziale Situation im Land. In der Pandemie sind arme Menschen besonders gefährdet. Damit werden wir uns niemals abfinden. 

 

- Martha und Toni

Abwechslungsreich unterwegs in Berlin

Scheckübergaben und Gewerkschaftspolitik

Ein abwechslungsreicher Tag: Gestern Vormittag überreichte Gesine einen Scheck an den Verein Kinderhilfe e.V., der sich um schwer- bzw. krebskranke Kinder kümmert. Bereits seit vielen Jahren spendet Gesine an den Verein, insofern freuten sich die Vertreter:innen des Vereins sehr über das heutige Wiedersehen.

Wir setzten den Tag mit einem Gespräch mit Sebastian Riesner, Geschäftsführer der NGG (Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten) fort. Die Gewerkschaft fordert ein Mindestkurzarbeitergeld für alle Beschäftigten. Besonders in der Gastronomie sind die Arbeitnehmer:innen bereits seit vielen Monaten in Kurzarbeit und erhalten Kurzarbeitergeld - was aber in den wenigsten Fällen ausreicht. Viele Beschäftigte werden so in die Armut getrieben oder verlassen die Branche, wie uns heute berichtet wurde.

Letzter Halt im Sportforum Hohenschönhausen, um dem Sportverein SGG Humboldt unseren ersten Scheck der Benefizwanderungen überreichen zu dürfen. Uns Empfing der Vorsitzende Jürgen Papke, der bereits seit 1976 im Verein ist und seit etwa 30 Jahren die Leitung ehrenamtlich vollzieht. Wir unterhielten uns ausgiebig über die Schwierigkeiten, die die aktuelle Pandemie für Sportvereine bereithält. Der pensionierte, aber immer noch topfitte Handballspieler Papke berichte, dass das ständige Hin und Her der Regelungen enorme Verunsicherung erzeuge und das Gefühl bestünde, dass Regelungen politisch vereinnahmt seien. Doch er ist zuversichtlich, berichtete über die Hürden der Nachwendezeit, die der Verein auch überstanden hat und dass die Solidarität innerhalb des Vereins weiterhin hoch einzuschätzen ist. Ein schöner Termin der uns darin bestärkt, wenn wir sagen: Solidarisch geht es besser!

- Toni

Besuch bei KiGäNO

Die Situation der Kindergärten in der Pandemie

Frau Dorgeist (links), Frau Dr. Bovier (mittig) und Gesine Lötzsch im Eingangsbereich der neuen Geschäftsstelle

Gestern besuchte Gesine die neue Geschäftsstelle der Kindergärten Nord-Ost (KiGäNO) in der Wartenberger Straße in Hohenschönhausen. KiGäNO ist mit 24 Kindertagesstätten einer der großen städtischen Kitaträger bei uns im Bezirk. Im Gespräch mit Frau Dorgeist, der kaufmännischen Leiterin sowie Frau Dr. Bovier, der Geschäftsleiterin im pädagogischen Bereich, wurden schnell die Konflikte einer adäquaten pädagogischen Betreuung unter Corona-Bedingungen deutlich. Trotz Notbetrieb wird die Betreuung zwischen 30 und 100 Prozent ausgelastet. Immer wieder komme es zu Kontroversen zwischen Eltern und Erziehern, ob die Kinder in die Betreuung gegeben werden sollten oder nicht. Schnell waren wir uns einig, dass es weder den Eltern noch den Mitarbeitern der Kindertagesstätten anzulasten sei, sondern auf unvorhersehbare und nicht nachvollziehbare Regelungen seitens politischer Entscheidungen zurückzuführen sei. Häufig werden Kitas in den Regelungen nicht einmal erwähnt, sodass die Träger ihren eigenen Reim aus Entscheidungen machen müssten. Während Ärzte, Epidemiologien und Virologen in der Krise einen enormen Resonanzraum fänden, schenke die mediale Öffentlichkeit Pädagoginnen und Pädagogen kein Gehör, und wenn, dann im schulischen Kontext. Diese Ignoranz führe bei vielen in der Kinderbetreuung zu einer Wahrnehmung, die nicht weniger zu beschreiben sei als Geringschätzung.

Es war schön zu beobachten, mit welchem Esprit die beiden Geschäftsstellenleiterinnen einem humanistischen Menschenbild folgend, stets die Kinder und Familien im Fokus ihres täglichen Handelns beschrieben. Uns allen war klar, dass sich die Situation der Eltern deutlich und nachhaltig auf die Kinder übertragen wird und vor allem die Wohnverhältnisse der Familien die Resilienz in der Krise beeinflusst. Ein kolossaler Brückenschlag zu vielen sozialpolitischen Forderungen, die Gesine tagein, tagaus der Bundesregierung vorhält.

Wir bedanken uns bei allen Erziehrinnen und Erziehern, die unseren Kindern das Rüstzeug zur Mündigkeit und Selbstwirksamkeit anheimgeben und den Betrieb, mit hohem Eigenrisiko, am Laufen halten. Wir sollten nicht vergessen, dass sollte die Kita nicht funktionieren, auch kein Arzt auf der Intensivstation arbeiten kann. Wir, als soziale Kraft im Bundestag, bleiben mit Nachdruck dran und bedanken uns für den freundlichen Empfang und die zukünftige Zusammenarbeit.

Tattoos als freie Kunstform

Besuch im Tattoo-Studio "Blue Moon"

Zu Beginn der Woche besuchten wir das Tattoo-Studio "Blue Moon" in Oberschöneweide, um uns mit den beiden Tattoo-Künstler:innen Caro Reichel und Carlo Sohl auszutauschen.

Das Tätowieren - eine der ältesten Kunstformen der Welt - gilt juristisch gesehen noch immer nicht als Kunst. Das bedeutet, dass Tätowierer:innen steuerlich benachteiligt werden, nicht in die Künstlersozialkasse aufgenommen werden können und auch von den geplanten Pigmentverboten betroffen sind. Caro und Carlo möchten das ändern - und engagieren sich daher mit vielen weiteren Tätowier:innen Berlins im Verein Tätowierkunst e.V..

In der aktuellen Situation leiden auch die Tattoo-Künstler:innen besonders. Mit hervorragend ausgearbeiteten Hygienekonzepten und vorbildlich sterilen Bedingungen gibt es wenig Verständnis für die Maßnahmen, die auch ihre Studios betreffen. 

Im Übrigen ist das Thema Tätowieren keineswegs ein Randphänomen. Bereits ein Viertel der Deutschen sind tätowiert - Tendenz steigend! Unter den 20- bis 29-Jährigen sind es schon mehr als 50 Prozent.

Mietendeckel bundesweit

Dringlichkeitsantrag für die Hauptversammlung DIE LINKE.Lichtenberg 

Solidarität mit den Mieterinnen und Mietern – für einen bundesweiten Mietendeckel
Der Berliner Mietendeckel war ein mutiger Akt der Notwehr gegen die dreiste Immobilienlobby. Für die Mieterinnen und Mieter ist der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) ein harter Rückschlag. CDU und FDP in Berlin, die gegen den Mietendeckel geklagt hatten, sind damit den Mieterinnen und Mietern in den Rücken gefallen!

Die Bundesregierung von CDU/CSU und SPD verweigert seit Jahren, auf die explodierenden Mieten ernsthaft zu reagieren. Die Mietpreisbremse des Bundes bietet für die Mieterinnen und Mieter keinen ausreichenden Schutz vor exorbitanten Mieterhöhungen und Verdrängung. Die Mietbremse ist wirkungslos!

Dass das BVerfG zusätzlich auch die Nichtigkeit festgestellt hat und entgegen der eilgerichtlichen Entscheidung nunmehr Rückzahlungen auf die Mieterinnen und Mieter zukommen, ist ein klares Zeichen, dass sich die Richterinnen und Richter vollständig auf die Seite der Eigentümer geschlagen haben. Es geht bei dem Beschluss nicht nur um Verfahrensfragen, sondern um Eigentumsfragen.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass das Land Berlin besonders bedürftige Mieterinnen und Mieter bei der Nachzahlung unterstützt. Hierfür muss ein Notfallfonds eingerichtet werden.

Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen, mehr Milieuschutz und bezahlbaren Neubau.

DIE LINKE unterstützt mit voller Kraft den Volksentscheid, die großen Immobilienkonzerne in Berlin zu vergesellschaften. Die Ausrichtung unserer Mietenpolitik verändert sich durch das Urteil aus Karlsruhe um keinen Millimeter.

Wohnen ist ein Menschenrecht! Politik muss in den Markt eingreifen und diesen regulieren, anstatt vor ihm zu kapitulieren. Jetzt ist allerdings klar, dass dies auf Bundesebene geregelt werden muss und kann. CDU/CSU und SPD müssen nun endlich handeln. Ein soziales Mietrecht im Bund scheitert immer wieder an der Politik der CDU. Dass die CDU lieber mit der Immobilienlobby klüngelt, als sich für die Mieterinnen und Mieter einzusetzen, zeigen auch die großzügigen Spenden aus der Immobilienwirtschaft an die Berliner CDU.

DIE LINKE hat mit dem Mietendeckel einen in der Bundesrepublik einmaligen Weg eingeschlagen und sich dem Profitwahnsinn bei Wohnraum entgegengestellt. Doch das Urteil aus Karlsruhe sagt: Das Land Berlin darf eine solche Regelung nicht erlassen, aber die Bundesregierung dürfte es, wenn sie wollte. Bei der Bundestagswahl geht es deshalb jetzt mit diesem Urteil auch um die Frage, ob im Herbst ein bundesweiter Mietendeckel eingeführt wird oder nicht.

2,5 Millionen für die KULTschule

Das Bezirksamt Lichtenberg bekommt für das bezirkliche Sanierungsvorhaben Kultschule in der Sewanstraße 43, 10319 Berlin, eine zusätzliche Finanzierung in Höhe von 2,5 Millionen Euro aus dem Haushalt des Bundes zur Verfügung gestellt. Hierfür hatte sich auch Gesine Lötzsch, Mitglied des Haushaltsausschusses eingesetzt. Die Mittel hat der Haushaltsausschuss des Bundestages aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ freigegeben. Der Bezirk plant die Mittel einzusetzen um die Jugendfreizeiteinrichtung zu sanieren und die Außenflächen des Standorts zu qualifizieren. Das Bezirksamt Lichtenberg hatte sich im November 2020 um die Mittel beworben und die Absicht erklärt, zusätzlich eigene Mittel bereitzustellen. Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) sagt dazu: „Eine neue Grundschule, eine Kita, Angebote für den Kiez, Jugendfreizeit- und Sporteinrichtungen: Am Standort Kultschule entwickelt sich ein Campus für die Familien und integrationspolitischen Partner. Zusammen mit den vom Bezirk eingeplanten Mitteln von 7 Millionen Euro ist durch die Bundesmittel die Fortführung der Sanierung gesichert. Gut für den kinder- und familienfeundlichen Bezirk Lichtenberg.

 

Foto: Gesine Lötzsch, Bürgermeister Michael Grunst und Norman Wolf, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE. in der BVV Lichtenberg

 

 

Toni

Besuch bei der Volkshochschule Lichtenberg

Gemeinsam mit unserem Bezirksbürgermeister Michael Grunst besuchte Gesine Lötzsch heute Thorsten Thorein, Leiter der Margarete-Steffin-Volkshochschule in der Paul-Junius-Straße, im Herzen unseres Bezirks. Die Volkshochschule, kurz VHS, ist zwar die einzige in Lichtenberg, erstreckt sich aber mit 40 Außenstellen in alle Ortsteile und bietet mit 46.300 gehaltenen Unterrichtseinheiten ein breites Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich in den Bereichen Politik und Gesellschaft, Kunst und Kultur, Bewegung und Gesundheit sowie berufliche Qualifizierungen, beispielsweise bei der Bedienung von Computern oder gewisser Software, weiterbilden möchten. Ein Großteil des Angebots stellen jedoch Integrations- und Sprachkurse, welche natürlich vorrangig von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund genutzt werden, um sich in unserer Gesellschaft zurechtzufinden. Herr Thorein wies dabei zurecht darauf hin, dass der Bedarf eher steige, die derzeitigen Kapazitäten aber beinahe ausgeschöpft sind. Abhilfe könnte da ein bisher unsanierter Bereich der VHS bilden, der als Lernraum für Sprachschülerinnen und -schüler genutzt werden soll. Auch wenn Berlin als positives Beispiel gilt, da hier die Finanzierung der Kurse von der Stadt getragen wird, hängt die Teilnahme an diesen Kursen immer noch vom Aufenthaltsstatus ab, sodass das Ziel der Volkshochschule, nämlich Bildung für alle Menschen, (noch) nicht in Gänze Rechnung getragen werden kann.

Neben den engen Kapazitäten der Schule kam im vergangen Jahr die Schließung der Schule aufgrund des Lockdowns hinzu. Ständiges Vertrösten, Kürzen, Umstellen und Abbrechen bei gleichzeitiger (Vor-)Jahresplanung der Kurse wurde zur Regelaufgabe des Schulleiters. Dennoch konnte ein Gros der Honorarkräfte im Bestand gehalten und zumeist 75% der eigentlichen Honorare an die Lehrkräfte ausgeschüttet werden. Parallel dazu wurden neue digitale Wege erprobt, hybride Modelle implementiert und auch die Feststellung gemacht, dass einige Kurse schlichtweg die Präsenz verlangen. Ein wichtiger Schritt hin zur Zukunftssicherung der Volkshochschulen und zur Nutzung multimedialer Lerngelegenheiten, die es nun in die Haushaltsplanung zu überführen gilt.

Wir haben uns einige Hausaufgaben, kommunal und programmatisch, auf die Kappe geschrieben und wollen weiterhin unter Beweis stellen, dass DIE LINKE eben doch den Unterschied macht. Wir bedanken uns sehr herzlich für das Vertrauen des Schulleiters Herr Thorein und werden hoffentlich bald mit konkreten Ergebnissen in ein belebtes Schulgebäude zurückkehren.

Auch die Turnhalle wurde zum abstandswahrenden Klassenraum umfunktioniert. Von links nach rechts: Herr Thorein (Leiter der VHS), Michael Grunst (Lichtenberger Bezirksbürgermeister), Dr. Gesine Lötzsch, Frau Bell (Bezirksamt Lichtenberg Bereich Weiterbildung und Kultur)

Wahlkreistag in Hohenschönhausen

On- und Offline unterwegs im Kiez

Der Wahlkreistag begann mit einem Video-Gespräch zum Kennenlernen der neuen Intendanz im Theater an der Parkaue. Die gesamte Kulturszene hat unter den aktuellen Corona-Bedingungen zu leiden. Wir freuen uns jedoch sehr auf die Wiedereröffnung - dann unter der neuen Leitung von Dr. Christina Schulz und Alexander Riemenschneider.

Später besuchten wir das Linden-Center am Prerower Platz, um mit dem Manager des Centers zu sprechen. Auch hier gibt es einige Umstrukturierungen - nicht zuletzt, weil Galeria Kaufhof die Hohenschönhausener Filiale aufgegeben hat. Wir sind natürlich an einer aussichtsreichen Zukunft für das Lindencenter interessiert. Das Center ist ein zentraler Platz für die Nachbarschaft hier im Kiez und muss so erhalten werden!

Im Anschluss dazu hatten wir einen Termin mit der Koordinatorin des Alleinerziehendennetzwerkes in Lichtenberg. Frau Schubert macht wichtige Arbeit zur Unterstützung alleinerziehender Mütter und Väter im Bezirk. Wir sind froh, dass es die Stelle gibt. Gerade hier in Lichtenberg, Spitzenreiter im Bezug auf Alleinerziehende, ist die Hilfe notwendig.

Wie immer sprach Gesine zum Abschluss mit Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Sprechstunde über Anliegen aus dem Bezirk. Melden Sie sich gerne zur nächsten Bürgersprechstunde am 31. März unter der Telefonnummer 030 99 270725 oder der Mailadresse gesine.loetzsch.wk01@bundestag.de an!

 

Grüße aus der Mangelwirtschaft

Olaf Krostitz / Olaf Krostitz

Wer hätte das gedacht? Plötzlich leben wir in einer Mangelwirtschaft. Nach dem Mauerfall bewunderten wir die vollen Regale im KadeWe. Doch mit dem Corona-Virus kam die Mangelwirtschaft in die reiche Bundesrepublik. Es fehlten plötzlich elementare Dinge. Jetzt wird über die Verteilung von Impfdosen gestritten. Wer bekommt die lebensrettende Dosis zuerst? Spahns Nationaler Impfplan war nach wenigen Tagen Makulatur. Ein Bischof, ein General, Landräte und Bürgermeister drängelten sich vor. In einer Krise lernt man Menschen besonders gut kennen. Doch wenn wir uns weltweit umschauen, dann ist die Mangelwirtschaft nicht verschwunden. Wir haben weltweit einen Mangel an Ernährung, an sauberem Wasser, an Bildung, an Gesundheitsversorgung etc. Unsere Überflussgesellschaft funktioniert nur, weil es in anderen Teilen der Welt eine kapitalistische Mangelwirtschaft gibt.

Leben wir in einem Ausnahmezustand? Nein, der Ausnahmezustand ist der Normalzustand geworden. Auch nach Corona werden wir uns im Ausnahmezustand befinden. Die Klimakrise ist nur eine Krise unter vielen Verteilungskrisen. Die heftigen Diskussionen um den Impfstoff werden kurz vor der Bundestagswahl vergessen sein. Die Menschen in den reichen Ländern werden geimpft aufatmen können. Ich werde vor der Wahl noch einmal das Buch „Die Risikogesellschaft“ von Ulrich Beck lesen. Er hat es unter dem Eindruck des Atomunfalls in Tschernobyl geschrieben. Das erste Kapitel heißt: „Zur Logik der Reichtumsverteilung und der Risikoverteilung“. Ich bin dafür, den politischen Ausnahmezustand aufzuheben und offen und demokratisch über die Risikoverteilung in unserer Gesellschaft zu sprechen. Dabei geht es mir nicht um die sofortige Öffnung des KaDeWe, sondern um die Wiederherstellung unserer demokratischen Rechte. Der politische Ausnahmezustand spaltet unsere Gesellschaft in einer dramatischen Weise. Lebensbedrohliche Krisen können nicht von einer Handvoll Politiker gelöst werden, das ist offensichtlich. Wir müssen Ängste und Kritiken ernst nehmen und die Gesellschaft nicht in Heilige und Verschwörer einteilen. Es hat doch nichts mit Verschwörungstheorien zu tun, wenn Menschen auf die unglaublichen Corona-Gewinne von Pharmaunternehmen hinweisen. Es ist auch richtig, dass in der Vergangenheit Impfungen auch zu Impfschäden geführt hatten. Doch das ist für mich kein Argument gegen das Impfen, sondern eine Risikoabwägung. Ich werde mich impfen lassen, wenn ich dran bin.

Ich habe genug von Propaganda und Gegenpropaganda. Mir fehlen sachliche Debatten in den Parlamenten, unter Freunden und in der Familie. Wir müssen über jetzige und zukünftige Risiken reden.

 

Tierpark-Gewinnspiel

Die GewinnerInnen stehen fest

Mein Tierpark-Gewinnspiel ist natürlich kein illegales Glücksspiel wie der Senat einem neugierigen FDP-Abgeordneten auf Nachfrage nun bestätigte. Der Senat hat den Fall gegoogelt und teilt mit, dass es sich schon wegen der „offensichtlich kostenlosen Teilnahmemöglichkeit" nicht um genehmigungspflichtiges Glücksspiel handele. Heute habe ich die GewinnerInnen gezogen. Über eine Tierpark Jahreskarte dürfen sich freuen: Brigitte N und Herbert J. Mich haben über 300 Einsendungen erreicht. Die richtige Lösung ist natürlich: Goodfellow-Baumkänguru.

Grafik: Tagesspiegel

Wahlkreistag

Tagesrückblick: Am Vormittag sprach ich mit der Lichtenberger Integrationsbeauftragten über die Situation von Menschen aus Vietnam, die in unserem Bezirk und in unserer Stadt leben. - Auch heute konnten ich wieder zwei Lichtenberger Schulen (Grüner Campus Malchow und Evangelische Grundschule in der Rummelsburger Straße) jeweils ein Luftfiltergerät übergeben. - Bei WHITEvoid informierten wir uns über die konkrete Situation der Veranstaltungsbranche und die Zielgenauigkeit der „Überbrückungshilfen“. Gern erinnere ich mich an die Shows „Skalar“. Hoffentlich ist das bald wieder möglich. Beeindruckend, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitermachen können. - Eine Lebensmittelspende übergaben wir bei den „Sozialen Herzen e. V.“ - Die monatliche Sprechstunde müssen wir - leider - immer noch am Telefon durchführen. Wir freuen uns schon darauf, wenn wir uns wieder direkt treffen können. Mit Norman Wolf.

Neujahrsgewinnspiel

Das hat inzwischen eine mehrjährig Tradition: Jeweils zum Jahreswechsel verlost die Lichtenberger Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (Die Linke) zwei Jahreskarten für den Tierpark Friedrichsfelde. 

Bevor sie das jährliche Gewinnspiel auslobt, absolviert die Politikerin einen Tierparkbesuch. Diesmal erregte das Baumkänguru Nunsi (13 Jahre alt) ihre besondere Aufmerksamkeit. Das kam erst Anfang des Jahres aus dem Duisburger in den Berliner Tierpark. 

Baumkängurus stammen ursprünglich aus Neuguinea. In der Wildnis sind sie allerdings vom Aussterben bedroht. Umso mehr freut sich Gesine Lötzsch, dass die Känguru-Dame nun den Berliner Tierpark bereichert. Nunsi bezog hier ein neues Zuhause im wunderschön sanierten Alfred-Brehm-Haus. Das eröffnete nach umfangreichen Umbauarbeiten im vergangenen Sommer erst wieder für Besucher

Jeweils eine von zwei Jahreskarten für den Berliner Tierpark verlost die Bundestagsabgeordnete unter all jenen, die die diesjährigen Preisfrage richtig beantworten: Wie lautet der volle Name des Baumkängurus? A: Australisches Baumkänguru B: Gemeines Baumkänguru oder C: Goodfellow-Baumkänguru. 

Die richtige Antwort geht mit dem Kennwort „Baumkänguru“ per E-Mail an gesine.loetzsch@bundestag.de oder auf einer Karte an Dr. Gesine Lötzsch, MdB, Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2021.

Die neue Infolinks ist da

Die Neujahrsausgabe der infolinks haben wir heute früh an verschiedenen Bahnhöfen in Lichtenberg verteilt. Neu in diesem Jahr ist die Besprechung unserer infolinks. 

In der ersten Folge unterhalten sich unsere Abgeordnete Ines Schmidt und Elisa Otto über die Themenschwerpunkte des Monats. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören.

Stilles Gedenken

Das offizielle Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wird coronabedingt erst am 14. März stattfinden. Dennoch kamen auch am Sonntag vereinzelt BesucherInnen und Besucher zum Friedhof der Sozialisten, um der Ermordeten zu gedenken.

 

Neujahrsgewinnspiel

Das hat inzwischen eine mehrjährig Tradition: Jeweils zum Jahreswechsel verlost die Lichtenberger Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (Die Linke) zwei Jahreskarten für den Tierpark Friedrichsfelde. 

Bevor sie das jährliche Gewinnspiel auslobt, absolviert die Politikerin einen Tierparkbesuch. Diesmal erregte das Baumkänguru Nunsi (13 Jahre alt) ihre besondere Aufmerksamkeit. Das kam erst Anfang des Jahres aus dem Duisburger in den Berliner Tierpark. 

Baumkängurus stammen ursprünglich aus Neuguinea. In der Wildnis sind sie allerdings vom Aussterben bedroht. Umso mehr freut sich Gesine Lötzsch, dass die Känguru-Dame nun den Berliner Tierpark bereichert. Nunsi bezog hier ein neues Zuhause im wunderschön sanierten Alfred-Brehm-Haus. Das eröffnete nach umfangreichen Umbauarbeiten im vergangenen Sommer erst wieder für Besucher

Jeweils eine von zwei Jahreskarten für den Berliner Tierpark verlost die Bundestagsabgeordnete unter all jenen, die die diesjährigen Preisfrage richtig beantworten: Wie lautet der volle Name des Baumkängurus? A: Australisches Baumkänguru B: Gemeines Baumkänguru oder C: Goodfellow-Baumkänguru. 

Die richtige Antwort geht mit dem Kennwort „Baumkänguru“ per E-Mail an gesine.loetzsch@bundestag.de oder auf einer Karte an Dr. Gesine Lötzsch, MdB, Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2021.