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Tag der Befreiung

Traditionell haben wir am 8. Mai an den Lichtenberger Gedenkorten den Tag der Befreiung begangen. An der Bersarin-Birke ehrten wir Nikolaj Bersarin, der als Stadtkommandant die Not vieler Berlinerinnen und Berliner gelindert hat. Nach dem Gedenken am Karlshorster Panzer fand der Tag seinen Höhepunkt beim alljährlichen Toast auf den Frieden im Museum Karlshorst statt. Beeindruckend war der Auftritt von vier russichen Studentinnen, die in bewegenden Reden zu Frieden ermahnten.  

African Festival im Babylon

Für das African Book Festival, das vom 26.-28.4. im Kino Babylon stattfand, spendete der Verein der Bundestagsfraktion 500 Euro. Am Wochenende überreichten wir den Scheck an Frau Hirsbrunner. Wir erfahren viel über aller Herren Länder, doch Afrika ist oft nicht im Blickpunkt der Berichterstattung. Das Festival setzt den Fokus auf Afrika und seine Kultur. Mehr Infos hier 

Wir müssen telefonieren

Auszug aus der Rede von Gesine Lötzsch auf dem Berliner Landesparteitag.

Sichtbare Friedenspartei

Es wird Zeit, dass wir in den nächsten Wochen mit allen Menschen, die Frieden wollen, auf die Straße gehen und gegen eine Weiterführung des Krieges in Syrien demonstrieren. DIE LINKE muss als Friedenspartei in unserer Stadt für alle Berlinerinnen und Berliner sichtbar sein! Wem der Krieg in Syrien egal ist, und wer in seiner Ruhe nicht gestört werden möchte, soll wissen, dass eine Verschärfung des Krieges, Flucht und Vertreibung auslösen werden. Dann soll keiner sagen, dass er von diesem Konflikt nichts gewusst hätte.

Fehlstart der Bundesregierung

Es ist doch unglaublich, dass sich die drei Parteien bei der Klausur in Meseberg nur auf die Weiterführung von Auslandseinsätzen einigen konnten. Das ist ein Armutszeugnis für sich christlich und sozialdemokratisch nennende Parteien. Frau Nahles erklärte zu Hartz IV in der Berliner Zeitung:  “Abschaffung von Sanktionen halte ich für schwierig. Wer nämlich auf der anderen Seite Steuern und Abgaben entrichtet, kann vom Staat verlangen, dass er genau hinschaut, wie damit umgegangen wird.“ Mal abgesehen davon, dass auch Hartz-IV-Empfänger Steuern zahlen, wünsche ich mir, dass die SPD genau hinschaut, wo die Regierung das Geld zum Fenster herausschmeißt. Im Koalitionsvertrag wird die drastische Erhöhung des Rüstungsetats festgeschrieben. Doch schon jetzt ist das Rüstungsministerium die Nummer 1 bei der Verschwendung von Steuermitteln. So plant die Bundesregierung einen Nachfolger des Eurofighters. Wer die Geschichte dieses Flugzeuges kennt, weiß, dass dabei nie um unsere Sicherheit ging, sondern nur um unendlich viele Rüstungsaufträge.

Vermögen für mehr Solidarität

Es gibt eine ganz große Koalition gegen Steuererhöhungen für Vermögende. Dazu gehören nicht nur CDU, CSU und SPD, sondern auch AfD und FDP. Der Kardinalfehler des Koalitionsvertrages – keine gerechte Steuerreform durchzuführen - wird durch die Abschaffung des Solis noch einmal verstärkt. 45 Deutsche besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. Das wollen wir ändern! Ohne gerechte Steuerreform gibt es auch keine gerechte Gesundheits-, Arbeitsmarkt- und Rentenreform.

Digital und analog

Es wird z.Z. viel über Digitalisierung und sozialen Medien geredet. Ich bin dafür, bestimmte analoge Verhaltensweisen wieder zu stärken: Telefonieren, persönliche Briefe schreiben oder noch besser, ein Gespräch unter vier Augen führen. Das klingt altmodisch, funktioniert aber besser. Ich setze mich in unserer Bundestagsfraktion, aber auch im Berliner Landesverband dafür ein, dass wir uns ganz auf unsere Themen, die uns unsere Wählerinnen und Wähler mitgegeben haben, konzentrieren. Das hilft uns allen.

 

 

Donnerstag durfte ich mit den Gästen des Goethe-Gymnasiums Wilmersdorf diskutieren konnte. Die Gastschüler kamen aus Florenz. Ich musste an meine eigene Schulzeit denken. Ich war zum Schüleraustausch in Bratislava und Moskau. Die Führung danach erfolgt auf Englisch, denn sie lernen noch die deutsche Sprache. 

Friedenskundgebung

Gegen den Krieg in Syrien und eine weitere Eskalation. Aber auch gegen weitere Waffenexporte oder militärische Unterstützung gingen Mittwochabend mehrere hundert Menschen spontan auf die Straße. "Wir wollen keinen Krieg - wir möchten Frieden!" So lautete die Botschaft vieler Transparente, Plakate und Parolen.  Neben vielen Bundestagsabgeordneten, waren auch viele Mitstreiter*innen aus Lichtenberg da. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen die Wege Berlins auf sich nehmen um gemeinsam für den Frieden zu demonstrieren. Die Bilder der Linksfraktion im Deutschen Bundestag finden Sie hier.

jung&kritisch: Klimagerechtigkeit

mit Tadzio Müller (RLS)

jung&kritisch: Klimagerechtigkeit. Unter diesem Titel lud Gesine das dritte Mal in die Kneipe "Zum Alten Rathaus" in der Türrschmidtstraße. Tadzio Müller, Klimagerechtigkeitsreferent der Rosa-Luxemburg-Stiftung referierte über die Schwierigkeiten des Klimawandels und seine Folgen. Aber seinen Fokus setzte er auf Klimagerechtigkeit! Mit diesem Begriff ginge es um mehr als schmelzende Pole und verhungernde Eisbäre (böse gesagt), sondern viel mehr um die Machtverhältnisse unserer Welt. Die Verursacher_innen von Klimakatastrophen und ansteigenden Klimawerten ist der globale Norden - auf Kosten des globalen Süden. Und dazu kann der Norden sich umweltverbessernde Maßnahmen viel eher leisten, als die Gegenden, die von der Ausbreitung der Wüste oder Überflutungen betroffen sind. Grünen Kapitalismus? Den gibt es nicht - klar, kann man mit grünen Themen Geld und Gewinn machen, seinen Profit maximieren. Aber Klimagerechter Kapitalismus? Das geht nach Tadzio nicht. Wir müssten aufhöhren gewinnmaximiert zu arbeiten und immer mehr zu produzieren - weniger kann helfen Klimawandel aufzuhalten. 

Bei Bier und Wein und mit zwei sehr guten Gesprächspartner*innen konnte über die Folgen von Klimawandel, über linke Antworten und Ideen geredet werden. Klimagerechtigkeit ist ein ur-linkes Thema. Auch die Linke setzt vermehrt das Thema auf der Agenda nach vorne setzen. Denn Gerechtigkeit und die Bekämpfung von Fluchtursachen, Armut und Rohstoffausbeutung sind Themen, die für eine solidarischere und gerechtere Gesellschaft, wie wir sie fordern, notwendig sind.

 

Christian

Besuch in Marzahn

Heute haben wir unseren Bezirk verlassen und haben die Qualifizierungsgesellschaft für Energie- und Umwelttechnik (QEU) in der Wolfener Straße in Marzahn besucht. Neben dem Standort in Marzahn, der der größte ist und an dem sich die Werkstätten für die Qualifizierungsbereiche Metall- und Holzbearbeitung und die Malerausbildung befinden, gibt es noch zwei weitere Standorte in Hohenschönhausen und Lichtenberg. Bei einer Führung durch die verschiedenen Werkstätten konnten wir mit Meistern und Lehrlingen ins Gespräch kommen und die modernen Maschinen begutachten. Die QEU betreut bis zu 300 Teilnehmende am Tag, die in der Erstausbildung oder in Um- und Weiterbildungsmaßnahmen in den unterschiedlichen Bereichen geschult werden.

Christian

Drucken im Graphik Collegium

Heute besuchten wir das Graphik Collegium Berlin e.V. Seit drei Jahren ist der Verein im Studio Bildende Kunst in der Villa Skupin in Lichtenberg ansässig. Der Zusammenschluss der Künstler*innen hat es sich zur Aufgabe gemacht die zeitgenössische Druckgrafik zu fördern. Deshalb ging es für uns auch gleich an die Druckerpressen in den Keller. Dort durften wir selbst Hand anlegen und unsere eigenen Grafiken drucken. Aktuell kooperiert das Graphik Collegium u.a. mit der Universität der Künste (UdK). Aber auch für alle anderen Kunstinteressierten sind die Kurse offen. Auf der Website kann sich über aktuelle Angebote und Ausstellungen informiert werden: http://graphik-collegium.blogspot.de/

Freiwilligen-Brunch bei Oskar

Die Freiwilligenagentur Oskar in der Weitlingstraße lud zum Brunch ein. Gemeinsam mit dem Bürgermeister kam Gesine vor Ort mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ins Gespräch die sich in vielen Bereichen engagieren. Ein großes Danke ist nötig, denn es ist nicht selbstverständlich, dass Menschen sich neben der Arbeit oder im Rentenalter noch so für die Gesellschaft einsetzen. Sei es Geflüchtetenhilfe, Altenbetreuung, Vorlesepaten oder Einkaufshilfen - viele Bereiche des Alltags sind ohne die Hilfe von Ehrenamtlichen fast undenkbar. Ein solcher Brunch war eine schöne Gelegenheit viele davon zu treffen und einmal persönlich Danke zu sagen und über die Probleme, Schwierigkeiten aber auch Freuden ins Gespräch zu kommen. 

 

jung&kritisch

Günstige Kleidung zu welchem Preis

Beim zweiten Kneipenabend von jung&kritisch ginge es um die Arbeitsbedingungen von Arbeiterinnen und Arbeitern in Indien oder Bangladesch, die für große Konzerne Kleidung und Schuhe herstellen. Wir sind die Endverbraucher*innen und haben die Möglichkeit Druck auf internationale Großkonzerne, die ihren Umsatz durch günstige Produktionsbedingungen im Ausland maximieren - so das Fazit von Bernd Hinzmann vom Inkota Netzwerk. Das Netzwerk setzt sich dafür ein, dass auf die Bedingungen vor Ort, den fehlenden Arbeitsschutz, fehlende Gewerkschaften aber auch die Umweltrisiken hier in Deutschland aufmerksam gemacht wird. Mit Kampagnen und Infoständen informieren Sie vor Ort, vor den Filialen, die Verbraucher*innen. Auch zwei Aktivist*innen aus Indien waren bei unserem jung&kritisch Abend mit dabei und erzählten über ihre Arbeit vor Ort. Nicht nur das Thema Gewerkschaftsarbeit steht für sie im Vordergrund, sondern insbesondere der Arbeitsschutz, Kündigungsrecht und sicherere Bedingungen für Frauen, die oft sexuellen Missbrauch in den Produktionsstätten erleben. 

Im Anschluss wurde darüber diskutiert, wie Konsument*innen auf die Firmen Druck ausüben können, aber auch wie die politisch mehr darauf geachtet werden muss! Es fehlt dem INKOTA Netzwerk an verbindlichen Gesetzen, die die Firmen stärker kontrollieren - doch insbesondere auf EU und der weltweiten-Ebene sind solche Gesetze notwendig. 

Für den den alltäglichen Kleidungskauf kann eine Antwort sein weniger zu konsumieren, weniger zu shoppen oder gebrauchte Kleidung auf dem Flohmarkt oder dem Second-Hand-Shop um die Ecke zu erwerben. 

Hier lebte Bertha Reich

Am Freitag den 16. März wurde vor der Eitelstraße 80 ein Stolperstein von dem Künstler Gunter Demnig verlegt. Der Stein gedenkt an Bertha Reich, welche bis zum 01.03.1943 in der Eitelstraße 80 lebte, und schließlich nach Auschwitz deportiert und ermordet wurde. Bei der Verlegung waren viele Menschen sowie der Bürgermeister von Lichtenberg Michael Grunst anwesend. Nun freut man sich in Lichtenberg noch einen Stolperstein mehr zu haben. (Ferdinand R.)

Es stellt sich vor: Ferdinand Remppis

Hallo, mein Name ist Ferdinand Remppis, ich komme aus Hessen und ich bin 16 Jahre alt. Ich absolviere mein Schülerpraktikum im Bundestags- und Wahlkreisbüro von Gesine Lötzsch vom 12. bis zum 23. März und freue mich darauf einen guten Einblick in den Alltag einer Bundestagsabgeordneten zu bekommen.

Ich besuche die 10. Klasse des Albert-Einstein Gymnasiums in Groß-Bieberau und werde voraussichtlich im Jahr 2020 mein Abitur erfolgreich beenden. Da mir die Inhalte der Linken sehr gut gefallen, die Linke in meiner Region jedoch nicht so vertreten ist, habe ich ein besonderes Interesse bei Gesine Lötzsch ein Praktikum zu machen.

Das Praktikum bietet mir die Möglichkeit bei Arbeitskreisen, Diskussionen zum Thema Haushalt und bei der politischen Arbeit im Wahlkreis mit dabei zu sein, und so noch eine ganz neue Perspektive auf die Arbeit als Politiker zu bekommen. Da ich mich für Politik interessiere, freue ich mich meine gesammelten Erfahrungen auch zu Hause in Hessen einbringen zu können.

 

Wir machen jeden Tag zum Frauentag

Die Vize-Weltmeister im Handball kommen aus Lichtenberg: Nils Lichtlein und Tolga Dumaz zu meiner Linken beim Jahresempfang des Bezirksamts Lichtenberg. Das Schul- und Leistungssportzentrum Berlin ist Olympiastützpunkt und die Vorzeigeschule wenn es umsportliche Erfolge geht. Wir pflegen seit Jahren gute Kontakte dahin. Sei es wenn es um Schulpartnerschaften mit Frankreich oder die Erinnerungskultur an der ehemaligen Werner-Selenbinder-Schule geht. Für den kommunistischen Widerstandskämpfer und Ringer Werner Seelenbinder werden wir zusammen mit der Schule am 3.7. eine Gedenktafel im Foyer einweihen.

Hallo, mein Name ist Maria Schirinjan und ich bin 20 Jahre alt. Bis Mitte Juli werde ich mein Pflichtpraktikum im Bundestags- und Wahlkreisbüro von Frau Dr. Lötzsch absolvieren und einen Einblick in die Arbeit einer Bundestagsabgeordneten erhalten.

Dieses Jahr schließe ich meinen Bachelor in Politik, Verwaltung und Organisation an der Universität Potsdam ab. Meine Abschlussarbeit handelt von der ungleichen Verteilung der Geschlechter in Organisationen, aus diesem Grund habe ich vor allem ein persönliches Interesse an der Arbeit einer starken Frau in einer hohen Position.

Das Praktikum bietet mir die Möglichkeit sowohl bei der Diskussion von Haushaltsthemen dabei zu sein, als auch bei der Arbeit im Wahlkreis, die besonders bürgernah ist. Als gebürtige Lichtenbergerin sind mir das Engagement und die Arbeit von Gesine Lötzsch bereits lange bekannt, weswegen es mich freut die Sache aus einer anderen Perspektive betrachten zu dürfen und mich in meinem eigenen Bezirk einbringen zu können.

Fehlt da etwas?

Ein ZDF-Team war gestern in meinem Büro und befragte mich ausführlich zur AfD. Der Beitrag kam heute im ZDF Morgenmagazin. Es wurden aber nur die Vertreter von AfD, CDU und FDP gezeigt. Die ZDF-Entschuldigung: Aus Zeitgründen wurde ich raus geschnitten. Das ist natürlich lächerlich. Die Zeit für den Beitrag stand schon vorher fest. Warum wundert sich das ZDF darüber, dass die AfD immer stärker wird? Sie schaffen ihr doch mit solchen Beiträgen eine Plattform. Zum Beitrag

Christian

Unsere Straßen tragen große Namen

Vernissage in der Mildred-Harnack Schule

Unsere Straßen tragen große Namen. So heißt das Projekt von Abiturient*innen der Mildred-Harnack-Schule und des Hans-und-Hilde-Coppi-Gymnasium, in dem sich die Schüler*innen mit dem Leben und Wirken von neun Widerstandskämpfer*innen aus dem Umfeld der "Roten Kapelle" auseinandersetzen. Die Straßen in ihrem Kiez, der Frankfurter Allee Süd, sind nach den Widerstandskämpfer*innen benannt und boten Anlass für das Projekt. Entstanden sind neben künstlerischen Arbeiten wie Scherenschnitten und Gedichten auch eine Broschüre. Am Freitag durften wir der Vernissage in der Mildred-Harnack-Schule beiwohnen, zugleich auch der 75. Todestag der Namensgeberin dieser Schule. In Ihrerem Vortrag erzählte Doris Mnich von der Zusammenarbeit mit der Rufus King High School in Milwaukee (USA) dem Gebortsort Mildred Harnacks. Dort ist der 16. September in allen Schulen im Bundesstaat Wisconsin seit 1989 offizieller Gedenktag für die antifaschistische Widerstandskämpferin. Ein Highlight war sicher die Darbietung des Solidaritätsliedes von Hanns Eisler durch den Chor der Mildred-Harnack-Schule unter der Leitung von Annemarie Hoff. In ihren Reden und Beiträgen nahmen Schüler*innen und Lehrer*innen darauf Bezug, dass wir uns gerade in der heutigen Zeit, in denen von rechts versucht wird das Rad der Zeit zurückzudrehen und revisionitische Aussagen zunehmend salonfähiger werden, für eine solidarische Gesellschaft einsetzen müssen. Es ist ermutigend zu sehen, dass sich junge Menschen und engagierte Lehrer*innen mit dem Andenken an den Widerstand in der NS-zeit auseinandersetzen. Ein paar Exemplare der Broschüre sind auch in unserem Wahlkreisbüro in der Zingster Straße vorhanden.

Unterwegs in Friedrichsfelde

Gleich zwei Besuche in Friedrichsfelde standen heute auf der Tagesordnung. Zuerst ging es in die KULTschule in der Sewanstraße, die die Fach- und Netzwerkstelle Licht-Blicke beherbergt. Seit 2002 koordiniert Licht-Blicke die Partnerschaften für Demokratie, die Netzwerkstelle für Kinder und Jugendpartizipation und das Lichtenberger Register. Mit dem Team tauschten wir uns über aktuelle Projekte und Probleme im Bezrik und den Entwicklungen um die Geflüchtetenunterkünfte und den Wahlerfolgen von rechtsextremen Parteien aus. Es wurde deutlich wie wichtig zivilgesellschaftliches Engagement gerade in der heutigen Zeit ist. Auf der Website von Licht-Blicke gibt es dazu weiterführende Informationen, sowie einen sehenswerten Film, der anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Bundesprogramme für Demokratie und gegen Rechtsextremismus in Lichtenberg-Mitte entstand: http://www.licht-blicke.org/

Im Anschluss ging es weiter in die Jugenfreizeiteinrichtung Falkenburg in der Gensinger Straße. Um die 50 Kinder besuchen täglich nach der Schule die Einrichtung um sich dort mit Gleichaltrigen zu treffen oder gemeinsam zu Kochen oder an Tanzkursen teilzunehmen. Träger der Einrichtung ist die Sozialistische Jugend - Die Falken. Besonderer Wert wird auf antirassistische und antisexistische Pädagogik gelegt um allen Kindern einen sicheren Raum anzubieten. Während des Besuches wurde deutlich, dass gute Kinder- und Jugendarbeit neben engagiertem Personal auch eine gute Finanzierung braucht. Hier sind auch wir als Linke gefragt gute Rahmenbedingungen zu ermöglichen, um diese wichtige Arbeit zu honorieren.

Anika

Tag der Offenen Tür

in der Jugendberufsagentur

Am Donnerstag war Tag der Offenen Tür in der Jugendberufsagentur. Diese ist ein Teil des Jobcenters und vermittelt insbesondere junge Schulabgänger_innen in Ausbildungs- und Weiterbildungsplätze. An diesem Tag konnte man eben solche Arbeitgeber_innen kennenlernen, Bewerbungstrainigs absolvieren, die Bewerbungsmappe nochmal durchgucken lassen und sich auch gleich bei vorgestellten Unternehmen bewerben. Bis zum 24. Lebensjahr ist die Jugendberufsagentur für einen zuständig. Vorgestellt haben sich an diesem Tag neben dem Jobcenter selbst auch das Bezirksamt, Brillux oder G&S. Viele junge Menschen nutzten das Angebot, um sich über den weiteren Werdegang zu informieren oder mit seiner Bearbeiterin/ seinem Bearbeiter ins Gespräch zu kommen. Auch Julateg, die Schuldnerberatung, war vor Ort und beantwortete drängende Fragen. Viele Ausbildungsplätze sind frei und so ein Tag der Offenen Tür bietet die Möglichkeit sich über verschiedenste Angebote zu informieren…es ist dann doch sehr vielfältig und auf einige Angebote wäre man selbst vermutlich nicht so schnell gekommen.

 

Hilfe für Sri Lanka

Der Genosse Volkmar Ziesemer aus Spandau fährt seit vielen Jahren nach Sri Lanka. Dort hat er aus Spenden und eigenen Mitteln eine Schule aufgebaut. Vor seiner Reise überreichten wir ihm wieder kleine Spenden wie Stifte, Schreibblöcke und Scheren. Er und seine Partner haben es geschafft eine Schule in Sri Lanka aufzubauen 

Anika

jung&kritisch

jung&kritisch - so heißt das neue, junge und hippe Veranstaltungsformat des Team Gesine. 
Die Überlegung ist die verschiedensten aktuellen politischen Themen zu besprechen und darüber zu diskutieren. Auch Themen die noch völlig utopisch erscheinen gehören in das Konzept rein. 

Die erste Veranstaltung fand am 7.2. in der Kneipe "Zum Alten Rathaus" im Kaskelkiez statt. Thema war "öffentlicher Nahverkehr zum 0-Tarif und Stadtentwicklung": also wie möchten wir in Zukunft leben und uns fortbewegen, wer zahlt dafür wieviel und wie muss das Schienen- und Busnetz ausgebaut werden, damit kurze Wege möglich sind, ohne vier Bahnen am Banhsteig abzuwarten, bis man endlich reinkommt. Es ist ein komplexes Thema. Doch Katalin Gennburg, Mitglied des Abgeordnetenhauses und Sprecherin für Stadtentwicklung, Smart Cities und Tourismus und Gesine Lötzsch haben in einem kurzen Gespräch verschiedenste Ideen und Konzepte vorstellen können. Gemeinsam mit dem Publikum wurde im Anschluss bei einem Bier oder einem Glas Wein über neue Möglichkeiten, Probleme und bereits vorhandene Modelle diskutiert. Dabei lag der Fokus neben dem Nahverkehr in Berlin auch immer auf den Themen Mieten, Stadtentwicklung und Arbeitswege. Denn all diese Themen gehören zusammen und müssen zusammen betrachtet werden.

Der nächste jung&kritisch Kneipenabend findet am 21.3. am selben Ort statt. Dann mit Gesine Lötzsch und Berndt Hinzmann (Kampagne für Saubere Kleidung&INKOTA-netzwerk) zum Thema "Günstige Kleidung, doch zu welchem Preis?"

Anika

Auf in den Tierpark

Jetzt geht es in den Tierpark. Letzte Woche zogen wir die beiden Gewinnerinnen der Tierparkjahreskarte, die über die jährliche, tierische Neujahrskarte verlost wurde. Gemeinsam mit den Kindern und der Familie kamen die beiden in das Wahlkreisbüro in Hohenschönhausen um die Jahreskarte abzuholen. Jetzt kann es also losgehen - doch vielleicht erst, wenn es etwas wärmer geworden ist. 

Für alle, die keine Jahreskarte haben, aber Berlin-Pass Inhaber sind, gibt es gute Neuigkeiten:

"Berlinpass-Berechtigte können ab sofort wieder ermäßigt den Tierpark für 6 Euro besuchen. Ab März 2016 hatten wir immer am Sonntag für die Rückkehr zu den alten Rabattgruppen vor dem Tierpark Unterschriften gesammelt. Ein Schritt zu den alten Rabattierungen wäre also geschafft. Danke auch an unsere MdAs, die sich in den Haushaltsverhandlungen dafür eingesetzt haben."
(Quelle: Bezirks-Journal)

Tierschutz für Berlin

 

Besuch vom Vorstand des Tierschutz Berlin, Ines Krüger und Julia Edelmann. Das Tierheim im Ortsteil Falkenberg meines Wahlkreises erfüllt gesetzliche Aufgaben für die ganze Stadt. Es kommen immer neue Aufgaben hinzu. Die Finanzierung muss entsprechend abgesichert werden. Respekt für die über 600 Ehrenamtliche, aber natürlich auch für die hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Erlebnisberichte von Elisa Schuler und Tim Welsch

Nach fast 2 Wochen Praktikum bei Gesine Lötzsch muss ich mich jetzt auch schon dem Abschlusstext widmen. Ich habe in der schönen Zeit viele neue und interessante Dinge kennengelernt. Ich habe den Arbeitsablauf und die Aufgaben einer Abgeordneten kennengelernt. Wir konnten auch bei vielen Sitzungen (z.B. bei der Fraktionssitzung) dabei sein und haben dadurch auch viel dazu gelernt. Dank der Vielseitigkeit des Praktikums durfte ich auch für zwei Tage das Wahlkreisbüro in Hohenschönhausen besuchen und sind auch durch Lichtenberg gefahren um Fotos für z.B. den Newsletter zu machen. Größtenteils waren wir am Computer um dort Aufgaben abzuarbeiten und zum Recherchieren. Die typischen Praktikantenarbeit waren natürlich auch dabei, wie z.B. Post sortieren usw.

Für mich war das Praktikum sehr hilfreich und ich konnte schon mal einen guten Eindruck vom späteren Berufsleben erleben. Durch die Vielseitigkeit des Praktikums durfte ich viel Neues dazu lernen und mich auf meine Interesse konzentrieren. Ich würde dieses Praktikum auf jeden Fall wiederholen und um noch mehr vom Ablauf kennenzulernen.

Elisa Schuler

Hiermit muss ich leider schon eine Zusammenfassung und Bewertung des Betriebspraktikums schreiben und einen Fazit ziehen. Ich schreibe leider, weil mir das Praktikum echt Spaß gemacht hat und es aus meiner Sicht viel zu kurz war. In den bisher 8 Tagen habe ich dennoch viel Erfahrung mitgenommen und neue Tätigkeitsbereiche ausschöpfen können. Vor allem lässt sich die Verbesserung meiner Kompetenzen anhand der geführten Telefonate erkennen. Zu Beginn konnte ich kaum damit umgehen, wenn ein Anruf ins Büro reinkam und ich der Person weiterhelfen sollte, jetzt hingegen habe ich sogar schon von mir aus angerufen und hatte keine Probleme mich auszudrücken oder auf diverse Anliegen einzugehen. Meine Arbeit bestand größtenteils darin, Recherchen durchzuführen, Anrufe entgegenzunehmen, Arbeitsblätter auszufüllen, Sitzungen und Gespräche mit anzuhören und natürlich im Büro für Ordnung zu sorgen (Geschirr wegbringen, Akten sortieren, aber auch Tabellen und anderes am Computer zu ordnen). Nicht wenig Zeit verbrachte ich tatsächlich auch damit zu den Praktikumsorten zu fahren und Mittag zu essen (prozentual gesehen). So musste ich beispielsweise auch Infomaterial in Form von 30 Beuteln zum Wahlkreisbüro tragen, was relativ viel Zeit einnahm. Die Zeiten des Praktikums waren, wenn man meinen langen Anreiseweg bedenkt, wirklich angenehm gelegt und ich konnte mich nicht beschweren, auch einmal früher anzufangen oder länger zu bleiben. Tatsächlich besuchte ich sogar eine Lesung von Gesine Lötzsch, die erst spät am Abend stattfand. Am meisten Spaß bereitete mir aber die Fraktionssitzung, da es für mich eine neue Erfahrung war, ich die Situation allerdings auch schon aus den Medien kannte. Von daher freue ich mich auf den leider letzten Tag, da ich an dem nämlich noch an einer Plenarsitzung teilnehme. Die besonderen Erlebnisse bestanden aus der Abwechslung und Flexibilität der Arbeit, der Freundlichkeit der Büro-Mitarbeiter und der Zusammenarbeit mit der ebenso freundlichen anderen Praktikantin Elisa, mit der ich mich sehr gut verstand und das meiste zusammen erledigte.       

Abschließend lässt sich sagen, dass mir das Praktikum geholfen hat, einen Einblick ins Berufsleben zu bekommen und ich verstanden habe, dass hinter einer Partei ziemlich viele Leute stehen und die Arbeit im Bundestag auch ein normaler Beruf ist und nicht gesondert über anderen steht. Meine Erkenntnisse nehme ich mit und bin interessiert daran, auch später gern nochmal ein Praktikum bei der Linken im Bundestag zu machen.

Tim Welsch

Anika

Auf einen Kaffee mit Gesine und Ines

Zum Sonntagsfrühstück, mit Kaffee und Croissant, luden Gesine und die Abgeordnete Ines Schmidt ein. Auch Michael Grunst der Bezirksbürgermeister kam dazu, um über verschiedene Themen mit den Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen. Zu Beginn ging es um die Situation der Kitaplätze in Hohenschönhausen, aber auch um den Neubau und die Sanierungsarbeiten von Schulen. Im Kieztreff Falkenbogen in der Grevesmühlner Straße. Doch auch andere Themen wurden angesprochen, diskutiert und beraten. Gemeinsam konnten so über das Problem der verkürzten S75 gesprochen werden oder über die Zusammenarbeit mit der HOWOGE im Bereich Schulbau. Von allen drei Ebenen: Bund, Land und Bezirk, konnten Neuigkeiten berichtet werden und neue Probleme aus dem Publikum wurden aufgenommen und fanden gehör. In gemütlicher Atmosphäre, bei einem Kaffee konnte auch danach noch weiter über das Tierheim oder den Nahverkehr geplaudert werden. 

Mit Materialien wurden wir vom Familienbüro unterstützt. 

Reingeschnuppert

Hallo, ich heiße Elisa Schuler und bin 14 Jahre alt. Meine Interessen liegen in der Politik und darum absolviere ich ein zweiwöchiges Schülerpraktikum bei Gesine Lötzsch. Ich hab mich für die DIE LINKE entschieden, weil mich ihre Themen, wie z.B. Bildung, sehr angesprochen haben und ich den politischen Alltag näher kennenlernen wollte. Ich finde, dass sich das Praktikum sehr lohnt, weil ich bisher mit sehr eindrucksvollen und interessanten Themen in Berührung gekommen bin.

Ich heiße Tim Daniel Welsch, bin Praktikant bei Dr. Gesine Lötzsch und werde während dieses Praktikums 15 Jahre alt. Ich wohne zum einen in Berlin Friedrichshain und zum anderen in Brandenburg am Rand von Treptow-Köpenick. Für genau diese Praktikumsstelle habe ich mich entschieden, weil ich politisches Interesse habe und die Arbeit eines Abgeordneten näher kennenlernen wollte. Zudem unterstütze ich viele Aspekte der politischen Ziele von DIE LINKE. Meine Aufgaben bestehen darin, Sitzungen und Vorlesungen mit anzuhören, bei Vorbereitungen für verschiedene Kampagnen zu helfen, mich über Politik zu informieren, beziehungsweise Recherchen anzustellen und Anrufe entgegenzunehmen und diese weiterzustellen. Auch wenn der Bundestag sehr groß und unübersichtlich ist, kann ich mich mittlerweile recht gut orientieren. Das Praktikum erfüllt meine Erwartungen und ich würde es allen Interessenten weiterempfehlen.

Anika

wir erinnern

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus fanden in Lichtenberg viele Veranstaltungen und Kranzniederlegungen statt. In diesem Jahr erinnerten wir an die Opfer des Faschismus mit einem kleinen Stolpersteinrundgang in Karlshorst. Angefangen in der Treskowallee 89, am Stolperstein von Max Bindel. Hier erwartete uns die Tochter von Max Bindel, sie wurde über Dagmar Poetzsch von Lichtblicke eingeladen und begleitete uns an diesem Tag ein Stück. Außerdem erzählte sie aus dem Leben ihres Vaters – aber auch über die Schwierigkeiten, die sie in der Schule aufgrund ihres jüdischen Vaters nach dem zweiten Weltkrieg hatte. Max Bindel wurde verhaftet und nach Plötzensee gebracht. Genauere Informationen über seinen Tod fehlen. Weiter gingen wir zur Treskowallee 103. In diesem Haus wohnten Selma und Max Herrmann, Dorothea Goldberg, Dorris und Regina Gruenberg. Max, Dorris und Regina wurden nach Riga deportiert. Dorothea und Selma wurden am 17.08.1942 nach Theresienstadt deportiert. Ein paar Häuser weiter lebte Alfred Mode, Arzt von Beruf. Er durfte, aufgrund der von den Faschisten erlassenen Gesetze, ab 1933 nicht weiter praktizieren. Im Alter von 66 Jahren nahm er sich das Leben. Letzter Punkt unseres kleinen Rundgangs war die Stolzenfelsstraße 2 in der die Familie Hamburger lebte. Käthe und Martin Hamburger wurden am 3.2.1943 nach Auschwitz deportiert. Rosalie und Sally Hamburger wurden in Piaski-Trawniki ermordet.

Weitere Informationen zu allen Biografien finden Sie hier.

Unterstützt wurde unser Rundgang von der AG Stolpersteine Karlshorst. Vielen Dank!

Spenner Zementwerk Berlin

Heute besuchte Gesine das Spenner Zementwerk in der Rummelsburger Bucht. Dort wurden wir von Geschäftsführer Dr.-Ing. Frank Wild begrüßt. Seit 1949/50 wird im einzigen Zementwerk Berlins produziert - bis zu 400 000 Tonnen jährlich. Ging der Zement in den 1950ern in den Wiederaufbau der Stadt, werden heute ebenfalls Berliner Baustellen beliefert: aktuell am Berliner Stadtschloss und dem Pergamon-Museum in Mitte. 86 Mitarbeiter*innen und Azubis halten das Werk 24 Stunden am Tag und auch am Wochenende am laufen. Durch die günstige Lage direkt an der Spree können über 90% der Zulieferungen für die Produktion (250 000 Tonnen) über diesen Weg abgewickelt werden. Das schont die Umwelt und entlastet den Verkehr. In den letzten Jahren wurde durch die Bebauung der Stralauer Halbinsel und der Rummelsburger Bucht mit Wohnraum und Kulturstätten in Schall- und Umweltschutz investiert. Auch eine neue Palletieranlage wurde angeschafft. Der Digitalisierung der Industrie ist man ebenfalls gewappnet: viele Arbeitsprozesse finden mittlerweile weitesgehend automatisiert statt. Auch im Bezirk ist das Unternehmen gut verankert: 2015 wurde es zum Lichtenberger Unternehmen des Jahres gekürt und ist Sponsor des Fußballvereins Lichtenberg 47. 

Anika

Lyra e.V.

Heute besuchte ich mit Gesine Lyra e.V. in der KULTschule. Diese ist in der Sewanstraße zu finden und ist inzwischen ein Zuhause für viele Vereine und Organisationen in Lichtenberg. Walter Gauks, Vorsitzender des Vereins wollte mit Gesine Probleme aber auch Ideen für das neue Jahr besprechen.Lyra steht für Integration und Hilfe. Schwerpunkt ist die Arbeit und die Anlaufstelle mit und für Aussiedler und Spätaussiedeler. Im Haus selbst gibt es seit kurzem einen Leseraum, der hübsch gestaltet ist und in dem eine Leseförderung statt findet. Auch die KULTKüche bietet vielen Menschen in der Nachbarschaft eine Möglichkeit für wenig Geld ein warmes Mittagessen zu erhalten. Auch 2018 unterstützen wir Lyra e.V. und auch die KULTschule. Weitere Informationen finden Sie hier.

60. Folge!

Der Rote Salon war bis zum letzten Platz besetzt. Schon seit Wochen war die Veranstaltung ausgebucht. Auch der Umzug vom Rosa-Luxemburg-Saal in die Volksbühne reichte nicht, um die Nachfrage zu stillen. Im Gespräch mit Gesine war Andrej Hermlin sehr kämpferisch. Seine Ansichten, die man nicht alle teilen muss, sind sehr klar und sehr deutlich. Als Mitglied der LINKEN sparte er nicht mit Kritik an seiner Partei. Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit dürften in einer linken Partei keine Chance haben, so Andrej. Da war der Beifall im Salon garantiert. Noch mehr Beifall gab es, als die ersten Swing Töne erklangen. Das kleine Konzert war der Höhepunkt der 60. Folge von „geDRUCKtes“ (Red.)

Reingeschnuppert

Unsere Praktikanten stellen sich vor

Hallo, ich heiße Elisa Schuler und bin 14 Jahre alt. Meine Interessen liegen in der Politik und darum absolviere ich ein zweiwöchiges Schülerpraktikum bei Gesine Lötzsch. Ich hab mich für die DIE LINKE entschieden, weil mich ihre Themen, wie z.B. Bildung, sehr angesprochen haben und ich den politischen Alltag näher kennenlernen wollte. Ich finde, dass sich das Praktikum sehr lohnt, weil ich bisher mit sehr eindrucksvollen und interessanten Themen in Berührung gekommen bin.

Ich heiße Tim Daniel Welsch, bin Praktikant bei Dr. Gesine Lötzsch und werde während dieses Praktikums 15 Jahre alt. Ich wohne zum einen in Berlin Friedrichshain und zum anderen in Brandenburg am Rand von Treptow-Köpenick. Für genau diese Praktikumsstelle habe ich mich entschieden, weil ich politisches Interesse habe und die Arbeit eines Abgeordneten näher kennenlernen wollte. Zudem unterstütze ich viele Aspekte der politischen Ziele von DIE LINKE. Meine Aufgaben bestehen darin, Sitzungen und Vorlesungen mit anzuhören, bei Vorbereitungen für verschiedene Kampagnen zu helfen, mich über Politik zu informieren, beziehungsweise Recherchen anzustellen und Anrufe entgegenzunehmen und diese weiterzustellen. Auch wenn der Bundestag sehr groß und unübersichtlich ist, kann ich mich mittlerweile recht gut orientieren. Das Praktikum erfüllt meine Erwartungen und ich würde es allen Interessenten weiterempfehlen.

55 Jahre deutsch-französische Freundschaft

55 Jahre Élysée-Vertrag - 55 Jahre deutsche-französische Freundschaft. Mit Petra Pau und André Chassaigne, Abgeordneter der PCF für die Region Puy de Dome in der Auvergne. Mit ihm pflegen wir eine gute Zusammenarbeit. So begleitete er uns zu einer Studienreise mit Jugendlichen nach Oradour, wo 1944 das Massaker der Waffen-SS an der Dorfbevölkerung stattfand.

Am 11. Februar strahlt der französische Sender France 2 eine Reportage über das Leben von Beate und Serge Klarsfeld aus. Die Journalisten greifen dabei auch die Kandidatur von Beate als Bundespräsidentin auf. Ihre Kandidatur für DIE LINKE setzte ein klares Signal gegen Rechts und rief den Deutschen Klarsfelds Beitrag zur Aufarbeitung der schrecklichen Naziverbrechen in Erinnerung. Ihre Ohrfeige für das NSDAP-Mitglied und Bundeskanzler Kiesinger war zugleich eine Ohrfeige für das Versagen der bundesdeutschen Politik bei der Aufarbeitung und Verfolgung von Naziverbrechern. Beate Klarsfeld, die zusammen mit ihrem Mann Serge Täter aufspürte und sie ihrer gerechten Strafe zuführte rächte nicht nur die Opfer der Nazis, sondern schaffte ein Bewusstsein für die Verantwortung eines jeden, gegen Faschismus und Antisemistismus vorzugehen. Ihr Lebenswerk wurde dank der Linken mit dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. Der Beitrag widmet sich der nur schwer erträglichen Vorstellung, dass die AfD als rechtsnationale Partei nun ihre Ideologie im Reichstag verbreiten darf,  also dort, von wo aus schon die Nazis Unheil über die Menschen brachten. 

Gedenken an Karl und Rosa

Jahresauftakt der LINKEN

Gestern, am 14.01.2018 jährte sich zum 99. Mal der Tag der Ermordnung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. 9 Uhr legte die LINKE. Lichtenberg einen Kranz an den Gräbern von Karl und Rosa nieder. Im Anschluss sprache Gesine mit vielen Bürgerinnen und Bürgern. Viele Menschen kommen jährlich zum stillen Gedenken zur Gedenkstätte in Friedrichsfelde, legen Nelken nieder und informieren sich an den Ständen von linken Initiativen, Zeitungen und Parteien. 

Im Anschluss fand der Jahresauftakt der Linksfraktion im Deutschen Bundestag im Kino Kosmos statt. Gesine führte durch das spannende, kulturelle und motivierende Programm. Anbei finden Sie einige Bilder des abends und hier den Link zum Video. Die Rede des Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon, einem der wichtigsten Oppositionspolitiker Frankreichs, wird derzeit noch übersetzt und demnächst auch online verfügbar sein. 

Anika

Auf Silvester-Tour

Auch in diesem Jahr war ich wieder auf Silvester-Tour.  Viele Menschen arbeiten an diesem Tag, während andere feiern. Aus diesem Grund besuche ich diese Menschen und erfahre so im persönlichen Kontakt mehr über ihre Arbeitsbedingungen, Feiertagsstress, Sorgen und Probleme. Den Anfang machte auf der diesjährigen Tour das Sanaklinikum, gefolgt von der Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle "Der Blaue Laden" und dem Betriebsbahnhof der BVG in der Siegfriedstraße. Bei den anschließenden Besuchen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Hohenschönhausen, den Polizeiwachen der Abschnitte 61 und 64 aber auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Karlshorst, war viel los. Verletze wurden behandelt und viele Einsätze nach Mitternacht getätigt. Ein stressiger Arbeitstag, der so wichtig ist. 

Vielen Dank für das großartige Engagement, ob hauptberuflich oder ehrenamtlich. All diejenigen, die an diesem Abend gearbeitet haben,  trugen dazu bei, dass die Lichtenbergerinnen und Lichtenberger einen sicheren Jahreswechsel feiern konnten. Danke dafür!

Ich wünsche Ihnen für 2018 Gesundheit und Glück
und viel Zeit für weise Entscheidungen.