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"Sooo deutsch"

aus: MDR AKTUELL

Anlässlich von 30 Jahren Mauerfall sind der Gartenzwerg, Dackel und weiße Socken in Sandalen doch eher nachrangig. Mir fehlt in dieser Kampagne die Botschaft. Denn wichtige Fragen wie Einkommens- und Vermögensverteilung zwischen Ost und West bleiben unerwähnt. Hört rein.

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Jahrestreffen der KFSR

Zwei erlebnisreiche Tage mit Abschluss am Spanienkämperdenkmal

Am vergangen Wochenende war ich beim Jahrestreffen der Kämpfer und Freunde der spanischen Republik. Neben einem spannenden Tagesprogramm mit Vortrag und Diskussion von und mit Raúl Zelik, stand der Abend unter dem Motto „Roter Wein und rote Lieder“. Gemeinsam mit den Kämpferinnen und Kämpfern, sowie Elisabeth Neuenfels sangen wir mit viel Verve für Frieden und Solidarität und gegen jeden Faschismus. Damit auch internationale Gäste anreisen konnten, hat der Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V. eine Spende beschlossen, die ich feierlich überreichen durfte.

Als krönenden Abschluss fand dann am folgenden Tag eine Ehrung am Spanienkämpferdenkmal im Friedrichshain gemeinsam mit Pascal Meiser statt.

Die Opfer brauchen unsere Hilfe. Helfen wir.

Rede zum Opferentschädigungsgesetz - Neufassung 

Dr. Gesine Lötzsch (DIE LINKE):

Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Vor einer Woche wurde ein brutaler Terrorangriff auf die Synagoge in Halle verübt. Ein Neonazi tötete zwei unschuldige Menschen. Und auch das zeigt: Es ist höchste Zeit, dass wir hier im Bundestag über ein besseres Entschädigungsrecht für die Opfer von Gewalt sprechen. Wir sollten gründlich, aber zügig beraten, damit wir wirklich alle gemeinsam - bis auf die rechte Seite hier - Hilfe leisten können.

(Beifall bei der LINKEN)

Apropos zügig: Schon im Koalitionsvertrag von 2013 stand, dass das Recht der Sozialen Entschädigung und der Opferentschädigung neu zu regeln sei. Sechs Jahre Wartezeit, das ist eine lange Zeit für die Opfer, und wir sollten sie nicht verlängern. Weiterlesen

 

Renteneinheit herstellen: Zwischenfrage

Der Redner von Bündnis 90/ Grünen tut die Ungleichbehandlung von DDR-Bürgern, die in Renten-Zusatzsysteme einzahlten, als "Empfinden und Wahrnehmung" ab und verweist auf fehlende Rechtsansprüche. Seine Rede veranlasste mich zu einer Zwischenfrage.

Wir brauchen einen Rettungsschirm fürs Klima

"Unter 3"

Gestern war ich zu Gast bei "Unter 3", dem neuen Podcast mit Erhard Scherfer und Prof. Faas. Gesprochen haben wir u.a. über die Idee eines linken Fernsehsenders, die Nachrichtenwelt in den USA und aus traurigem Anlass über das Attentat in Halle.
Hört selbst. 

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Großdemo gegen Rechts

Einige Impressionen von der großen Demonstration gegen Rechts heute in Berlin. Treffpunkt war der Bebelplatz, danach ging es zu Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße. Ich freute mich, Irmela Mensah-Schramm wieder mal zu treffen. Seit Jahren entfernt sie Nazischmierereien - oder übermalt sie mit positiven Symbolen. Immer wird sie von deutschen Gerichten wegen Sachbeschädigung verurteilt, gerade erst wieder in Eisenach zu 1050 EURO. Unfassbar! Ich bewundere ihren Mut und ihre Ausdauer. Viele Mitglieder der DIE LINKE haben an der Demonstration teilgenommen, so auch Petra Pau und Dietmar Bartsch.

geDRUCKtes: Treuhand und Marcus Böick

Der entnazifizierte Geigenbogen

Ihno Tjark Folkerts erlebte ich mit virtuoser Musik und Erich Kästner : „Die dreizehn Monate“. Der Künstler kombinierte Musik von Paganini, Vivaldi, Telemann, Bach, Dvorak, Mozart, Massenet, Roman, Tschaikowski und Leclair mit den dreizehn Strophen des Gedichts. Vor dem Programm erzählte er über die Geschichte seiner Violine, insbesondere über den Geigenbogen. Dieser war einst im Besitz von Hermann Göring. Der Künstler zögerte, als er die Möglichkeit hatte, diesen zu erwerben. Doch dann beschloss er, den Bogen zu entnazifizieren. Vielleicht hätte das Kästner gefallen. Denn auch Kästners Bücher wurden von den Nazis am 10. Mai 1933 verbrannt. - Übrigens jetzt schon vormerken: Am 10. Mai 2020 erinnert Fraktion DIE LINKE. im Bundestag auf dem Berliner Bebelplatz mit dem „Lesen gegen das Vergessen“ wieder an die Bücherverbrennung.

Mehr Infos www.trio-limusin.de

Mietendeckel statt Mietensieb

In der vergangenen Woche war halb Berlin auf den Beinen. Eindrucksvoll demonstrierten viele Hauptstädter und Mitglieder der Linken für einen richtigen Mietendeckel statt eines Mietensiebes. Wie bekannt wurde, möchte die SPD aus dem  beschlossenen Mietendeckel ein Deckelchen machen. Eine Absenkung der Miete wie bisher geplant, soll nicht mehr Bestandteil der Pläne sein, wenn es nach dem Regierenden Bürgermeister geht. Mehr Informationen zum Mietendeckel finden Sie hier.

Martha

Apfelaktion bei Wind und Wetter

Anfang Oktober fand wieder unsere traditionelle Apfelaktion statt – gemeinsam mit drei Abgeordneten Berlins, der BVV Fraktion Lichtenberg und vielen Ehrenamtlichen haben wir insgesamt 1150 Äpfel verteilt. Trotz des herbstlichen Wetters gab es an fast allen Bahnhöfen in Lichtenberg eine kleine rote Tüte mit einem Apfel sowie der aktuellen Infolinks und Flyer zur Filmvorführung „Nur eine Frau“ mit anschließender Diskussionsrunde, die von mir moderiert wird. Wir hoffen, die kleine Stärkung hat die Lichtenbergerinnen und Lichtenberger gut durch den Tag gebracht und das lange Wochenende versüßt! Nicht vergessen: "An apple a day, keeps the doctor away"

"Der EDDI" - ein echter Lichtenberger aus dem Sauerland

Der Berliner Kabarettpreis "Der Eddi" 2019 ging an die DISTEL Berlin. Vor der feierlichen Preisverleihung im THEATER AN DER PARKAUE wurde vor der Bernhard-Bästlein-Strasse 20 eine Gedenktafel enthüllt. Hier hatte Edgar Külow lange Jahre gewohnt. So hatten viele Nachbarn das Kabarett direkt im Haus.

Auch ich habe Edgar Külow gekannt. Bei einer Diskussion ermahnte er mich, ich solle nicht so schnell sprechen. So schnell könne doch niemand hören. Ich bemühe mich, diesen Hinweis bei öffentlichen Auftritten zu beherzigen. Vielen ist Edgar Külow noch aus der Leipziger Pfeffermühle und eben aus der DISTEL bekannt. So passt es gut, dass die DISTEL zu ihrem 66. Geburtstag nun mit dem Preis ausgezeichnet wurde. Gewürdigt wurde damit auch, dass das Ensemble nach der Wende der drohenden "Abwicklung" getrotzt hat.

Kabarett und Satire sind ja aus meiner Sicht schwierige Metiers. Man soll und will lachen - aber mit Verstand. Das geht nicht immer zusammen.

An diesem Abend hat es geklappt. Umso so schöner, dass ich noch ein Erinnerungsgeschenk bekamm: Beiträge von Edgar Külow  aus der DISTEL, erschienen im www.selbstironieverlag.de   Lesen Sie auch:  "Der Eddi, die Distel und der Schnaps"

Das Klimapaket ist unsozial


Kontakt

Platz der Republik  1

11011 Berlin 

030 227 717 87

gesine.loetzsch@bundestag.de

Zingster Straße 12

13051 Berlin 

gesine.loetzsch.wk01@bundestag.de

Plätzchen backen: Jetzt bewerben

Alle Jahre wieder: Wie schon in den letzten Jahren möchte ich auch dieses Jahr gemeinsam mit Kindern aus Lichtenberg Plätzchen backen. Dafür lade ich eine Grundschulklasse aus dem Bezirk am 6. Dezember ab 10 Uhr ins Café Maggie in der Frankfurter Allee 205 ein. Lehrer*innen können sich und ihre Klassen ab sofort unter gesine.loetzsch@bundestag.de dafür bewerben.

 

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