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Fünfzig rote Rosen für eine Ohrfeige

Beate Klarsfeld kandidierte im Jahr 2012 für das Amt der Bundespräsidentin

(aus: Neues Deutschland)

Zum 80. Geburstag von Beate Klarsfeld

Für mich ist Beate Klarsfeld ein Vorbild. Ich bin immer wieder beeindruckt, mit welcher Energie und Entschlossenheit sie über 50 Jahre zwei ganz konkrete Ziele verfolgte: Sie hat unter Einsatz ihres Lebens Kriegsverbrecher weltweit gejagt, damit sie vor ein Gericht gestellt werden konnten. Und sie ist immer noch unterwegs, wenn es darum geht, an die jüdischen Opfer des Faschismus zu erinnern. Zum Artikel 

Red Hand Day

Red Hand Day - internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Eine Aktion der Kinderkommission des Bundestages. Unserer Forderung: Keine Werbung für die Bundeswehr in den Schulen. Keine Minderjährigen in die Bundeswehr. Frieden für alle.

heute-show

Von geistigen Zentralverriegelungen der Minister und Beraterverträgen. Diese Woche besuchten mich Ralf Kabelka und das heute Show Team. Sehen Sie selbst ab Minute 25. Zur Sendung

Fontane kam auch nach Malchow

Kirchenruine auf dem Friedhof Malchow
Alexander Bandilla liest Fontane

Alle 15 Jahre brennt ein großes Theater ab – das las der Schauspieler Alexander Bandilla vor der stimmungsvoll beleuchteten Kirchenruine auf dem Friedhof Malchow vor. Fontane tröstete sich mit dieser Erkenntnis, nachdem ihn der Lehrer in Malchow äußerst unfreundlich hatte abblitzen lassen. Im Umkehrschluss heißt das ja, dass 15 Jahre eben kein Theater abbrennt. Und wie zur Bestätigung fand Fontane dann auch äußerst freundliche Aufnahme im Pfarrhaus von Malchow. Das ist alles nachzulesen in den Wanderungen durch die Mark Brandenburg – Kapitel 302 – Malchow – Eine Weihnachtswanderung. Mir war gar nicht erinnerlich, wie heiter diese Beschreibungen doch sind. Also unbedingt mal wieder zum Buch greifen. Weiterlesen

 

Sozial gibts nur mit uns

aus: mdr vom 7.2.2019

Soziale Politik gibts nur mit uns, nicht mit CDU , der FDP oder den Grünen. Mit ihnen werden die Vorschläge von Frau Nahles nicht umsetzbar sein. Zur Sendung
https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-272540.html

Die schwarze Null? Ein einziger Irrtum!

aus "Clara" Nr. 47 2019

Dem Haushalt für dieses Jahr fehlt es erneut an einer wirklichen sozialen Ausrichtung. Ich will mit drei Irrtümern aufräumen, die sich hartnäckig halten, weil sie von den Regierungsparteien immer weiter verbreitet werden.

Irrtum Nummer 1: Die schwarze Null ist ein Erfolg. Nein, die schwarze Null soll davon ablenken, wie ungerecht unser Steuersystem ist. Wir könnten viel mehr in Kitas, Schulen und Krankenhäuser investieren, wenn das Vermögen in unserem Land gerecht besteuert werden würde. Dann hätten wir immer noch eine schwarze Null. Die Kehrseite der schwarzen Null heißt Personalabbau und Investitionsstau. In Kitas, Schulen und Krankenhäusern wurde in den vergangenen 20 Jahren so massiv Personal abgebaut, dass es heute an allen Ecken und Enden fehlt. Allein im Zeitraum von 1995 bis 2006 wurden 50.000 Stellen im Pflegebereich gestrichen.

Irrtum Nummer 2: Wir dürfen keine neuen Schulden machen, weil wir sonst unsere Kinder und Enkel mit der Schuldenlast überfordern würden. Diese merkwürdige Logik habe ich nie verstanden. Wir verwehren heute unseren Kindern und Enkeln Bildung, damit sie später weniger Schulden abzahlen müssen? Weniger Bildung heute heißt doch mehr Schulden morgen. In unserem Land fehlen über 10.000 Lehrerinnen und Lehrer.

Irrtum Nummer 3: Mehr Personal für Geheimdienste und für die Bundeswehr bringt mehr Sicherheit. Achzig Prozent des Personalzuwachses geht im Jahr 2019 in diese Einrichtungen. Viele Menschen haben Angst, dass sie irgendwann ihre Miete nicht mehr zahlen können oder das Geld nicht mehr für das Pflegeheim reicht. Die Menschen wollen vor allem soziale Sicherheit.

Zukunftsinvestitionen

Der Deutsche Städtetag hat berechnet, dass allein in den Kommunen ein Investitionsstau von 126 Milliarden Euro herrscht. Das heißt: Es müssen dringend Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Straßen und Brücken saniert oder neu gebaut werden. Doch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) möchte die Investitionen einfrieren. Das ist unsozial und ökonomisch falsch. Selbst der Bundesrechnungshof ist der Auffassung, dass die Investitionsquote in unserem Land zu niedrig ist. Wir brauchen unbedingt mehr Zukunftsinvestitionen in Europa und vor allem in strukturschwachen Regionen, wie zum Beispiel in Ostdeutschland. Oder im Gesundheitswesen. Die Krankenhäuser haben zu wenig Geld, um ihre Häuser in einem guten Zustand zu halten. Für wichtige Reparaturen zweigen sie Personalmittel ab und stecken das Geld in die Sanierung der Häuser. Das kann nicht der richtige Weg sein. Die Bundesländer tragen die Verantwortung für die Unterhaltung der Krankenhäuser. Wir, die Fraktion DIE LINKE, wollen mit 2,5 Milliarden Euro die Investitionen der Länder kofinanzieren.

Kampf gegen Armut

Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts sterben Männer, die an der Armutsgrenze oder darunter leben, im Schnitt um 10,8 Jahre früher als Wohlhabende. Männer, die in prekären Verhältnissen leben, haben demnach eine durchschnittliche Lebenserwartung von lediglich 70,1 Jahren. Bei Besserverdienenden beträgt sie dagegen 80,9 Jahre. Bei Frauen beträgt die Differenz rund acht Jahre: Die armen kommen auf 76,9, die wohlhabenden auf 85,3 Jahre. Der Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Rolf Rosenbrock benennt die Gründe dafür: »Weil sich der psychische Druck durch die insgesamt beengte Lebenssituation und meist auch schlechtere Arbeitsbedingungen oder auch durch Arbeitslosigkeit negativ auf das eigene Leben und die Möglichkeiten der Teilhabe auswirkt.«

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Vorgestellt: Tom Knuf

Mein Name ist Tom Knuf. Ich bin 23 Jahre alt, komme ursprünglich aus Kassel und studiere momentan Politikwissenschaft an der Universität Bremen. Für mich war es schon immer ein großes Anliegen mich politisch einzubringen und sich für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen. Schon seit meiner Schulzeit setze ich mich für eine bessere Bildungspolitik ein und wünsche mir eine Klimapolitik, die auch kommenden Generationen ermöglicht, ein gutes Leben zu führen. Ich finde es besonders wichtig, dass sich DIE LINKE für bessere Bildung, Geschlechtergerechtigkeit und eine gerechtere Verteilung von Einkommen einsetzt. In meinem Praktikum bin ich  interessiert, wie diese Ziele im parlamentarischen Alltag umgesetzt werden und möchte die Abläufe hinter den Kulissen verstehen. Ich freue mich sehr, für die nächsten 2 Monate die Möglichkeit zu haben, die Arbeit im Bundestagsbüro kennenzulernen und zu unterstützen.

Einige waren Nachbarn

Seit 1996 erinnert der Deutsche Bundestag jährlich an die Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee. Heute hatte sich der 1932 geborene Saul Friedländer entschlossen der Einladung des Bundestages zu folgen und die Festrede zu halten. Ja, er habe gezögert, ob es gut und richtig sei und ob sein Deutsch, das er Jahrzehnte nicht gesprochen hatte, ausreiche. Ich glaube, fast alle Mitglieder des Bundestages waren dankbar und ergriffen. Er schilderte zum einen seine persönliche Lebensgeschichte und wies zum anderen aber auch anhand historischer Dokumente nach, wie früh die Deutschen von den Kriegsverbrechen und der systematischen Vernichtung der Juden gewusst haben. Musikalisch wurde die Gedenkstunde vom 1999 in Prag gegründeten Bennewitz-Quartett begleitet. Dieses Streichquartett hat es sich zur Aufgabe gemacht, Musik von Komponisten, die von den Nazis verfemt wurden, zu spielen, diesmal von Erwin Schulhoff und Viktor Ullmann. Nach der Feierstunde wurde im Paul-Löbe-Haus eine Ausstellung des United States Memorial Museum eröffnet. Weiterlesen 

Weitere Infos

 

»Wer wir sind - Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein«


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