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Seenotrettung ist kein Verbrechen

mit: Gesine Lötzsch und Aktivist*innen "Seebrücke Berlin"

05. Dezember 2018 um 19:30 Uhr 

Zum Alten Rathaus, Türrschmidtstraße 36, 10317 Berlin

Die Tatenlosigkeit der Europäischen Union angesichts der humanitären Katastrophe im Mittelmeer führte dazu, dass sich immer mehr Menschen in Organisationen der zivilen Seenotrettung engagieren. Die Seenotretter*innen konnten schon tausende schiffbrüchige Menschen auf ihrer gefährlichen Flucht nach Europa vor dem Ertrinken retten. Ihnen gebührt größter Respekt. Stattdessen werden sie kriminalisiert, einige sitzen sogar wegen angeblichem und sogenanntem Menschenschmuggel in Gefängnissen. Absurd und widerlich.

Eine politische Lösung aus der Katastrophe ist jedoch nicht in Sicht. Solange es keine legalen Fluchtwege gibt und die EU-Staaten im Rahmen der Seenotrettung ihrer Verantwortung nicht nachkommen, wird die humanitäre Katastrophe im Mittelmeer nicht enden. Über die aktuelle Situation der Seenotretter*innen wollen wir sprechen am 5. Dezember um 19.30 Uhr, mit Dr. Gesine Lötzsch (MdB, DIE LINKE) und Aktivist*innen der Seebrücke Berlin.

Was sind ihre Erfahrungen und wie können wir gemeinsam Druck auf die Politik ausüben?

Kommt vorbei und diskutiert bei Bier oder Limo mit!


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