18. Dezember 2014

Neujahrsgewinnspiel

Sie können in diesem Jahr wieder eine von zwei Jahreskarten für den Berliner Tierpark oder eine Digitalkamera gewinnen. Sie müssen nur folgende Frage richtig beantworten und mir unter dem Kennwort „Mail" per Post oder per Mail die Antwort zuschicken:

E-Mail: gesine.loetzsch@bundestag.de

 

Postalisch: Dr. Gesine Lötzsch, MdB, Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin

Preisfrage: Wer hat bei den Makis die Hosen an?

a)Männchen

b)Weibchen

Einsendeschluss: 30. Januar 2015 

Neujahrskarte als pdf ansehen

18. Dezember 2014

Lebkuchen am Morgen...

...gab es heute 1000-fach am Ring-Center und am S-Bahnhof Friedrichsfelde Ost. Wir folgen einer kleinen Tradition, die jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit gut ankommt. Wegen des Lebkuchens und natürlich, weil unsere Neujahrs-Gewinnspielkarte in der kleinen Tüte versteckt ist. Heute Abend ab 17 Uhr lädt dann unsere BVV-Fraktion zum Weihnachtssingen in die Kiezspinne ein. Mit Lagerfeuer und heißen Getränken beenden wir das politische Jahr und geben einen Ausblick auf 2015. (nw)

15. Dezember 2014

Ohne Jenny wäre die Gesellschaft kälter

Gesine Lötzsch hat im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag Kleider- und Weihnachtsspenden an die "Jenny de la Torre Stiftung" überreicht. Die Spendenübergabe findet traditionell in der Vorweihnachtszeit statt und ermöglicht der Stiftung so die Ausrichtung einer Weihnachtsfeier für obdachlose Menschen. 

 

Die peruanische Ärztin Jenny de la Torre hatte im Dezember 2002 die gleichnamige Stiftung gegründet, die sich um die medizinische Versorgung von Obdachlosen kümmert. Die Hilfestellungen werden ohne Ansehen der Person und der Umstände gewährleistet. "Seit vielen Jahren schon bewundere ich diese kleine, energiegeladene Frau Jenny de la Torre", sagte Gesine Lötzsch im Anschluss. "Ohne sie wäre unsere Gesellschaft kälter. Aber Jenny de la Torre und mir ist gemeinsam, dass wir für eine Welt kämpfen, in der es keine Obdachlosem mehr gibt."

9. Dezember 2014

Fahrt nach "Curry 66"

„Andreas Dresen macht nicht nur gute Filme, er kann auch schöne Geschichten erzählen. Am Montag war er bei „gedrucktes“ und beantwortete Gesines Fragen über seine Jugend, seine Filme, sein Wirken als Verfassungsrichter in Brandenburg und seine Rolle als Jury-Mitglied bei der Berlinale. Schön war die Geschichte über seine Flucht vom vegetarischen Berlinale Dinner. Die Jury wurde offensichtlich nicht richtig satt. Dresen organisierte eine Fahrt zu „Curry 66“. Es soll ein sehr lustiger Abend  gewesen sein.“

9. Dezember 2014

Weihnachtsbäckerei

Die neue Filiale von Bäcker Rauch in der Karl-Lade-Straße 32 hat eine gläserne Backstube. Selbstverständlich haben wir darum unser traditionelles Plätzchenbacken dorthin verlegt. Eingeladen dazu hat Gesine Lötzsch die Vorschulkinder der Elterninitiativ-Kita Oberseeräuber e. V.. Und mit einem "Oh, es riecht gut" haben sich die Kinder nach getaner Arbeit mit vielen Tüten selbst gebackener Köstlichkeiten auf den Heimweg begeben. (KP)

22. November 2014

Mehr Geld für das THW

Es kommt sehr selten vor, aber bei der Finanzierung des THW waren sich Regierung und Opposition einig. Am Samstag konnte Gesine beim THW Lichtenberg mitteilen, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages mehr Geld für das THW beschlossen hat. Bis 2018 sollen Sanierungsarbeiten und Neubauten im Umfang von 27 Millionen finanziert werden. Für den investiven Katastrophenschutz werden zusätzliche fünf Millionen Euro bereitgestellt. Doch das war nicht der einzige Grund zum Feiern. Der THW-Landesbeauftragte von Berlin Manfred Metzger führte den neuen Ortsbeauftragten für Lichtenberg Stephan Dannigkeit in sein Amt ein. 

20. November 2014

Lesen und lesen lassen

Vom Angsthasen, der mutig wurde, als seine Hilfe benötigte wurde, handelt das erste Buch, das Gesine Lötzsch heute anlässlich des bundesweiten Vorlesetages in der Randow-Grundschule vorgelesen hat. Die Bundestagsabgeordnete beteiligt sich regelmäßig an dieser Initiative und wirbt damit für das Vorlesen und selber lesen. Das gemeinsame Eintauchen in spannende Abenteuergeschichten sind Erlebnisse, die Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern oder anderen Bezugspersonen genießen können. In den vier Bibliotheken des Bezirkes gibt es genügend Nachschub für Lesestoff. Auch Spiele, Filme und Musik können sich Kinder dort kostenlos ausleihen. In der Vorlesestunde allerdings fiebern die Kinder bei der zweiten Geschichte mit den Tieren aus dem Tierhäuschen mit, die sich gegen Fuchs, Wolf und Bär wehrten, in dem sie zusammenhielten. Am Ende haben die Erstklässler noch genug Sitzfleisch und Aufmerksamkeit für die letzte Geschichte bevor es in die Pause geht: Die Schildkröte hat Geburtstag. Der einzige Geburtstagsgast, der ein Geschenk mitbrachte, das sich die Schildkröte wirklich gewünscht hatte, war die kleine Maus. Wer kennt das nicht, dass man häufig schenkt oder beschenkt wird mit Sachen, die der Schenker eigentlich selber gerne hätte. (KP)

 

19. November 2014

Weltkriegsforschung

Anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkrieges führten die Berliner Gesellschaft für Faschismus- und der Berliner Verein der Völker Russlands eV. mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung e.V. am 11. Juni 2014 ein ganztägiges internationales Kolloquium im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur Berlin durch. Die Linksfraktion hatte dieses Kolloquium mit 500 Euro unterstützt und Gesine überreichte im Namen der Abgeordneten gestern den Scheck an Dr. Martin Seckendorf. Historiker aus den USA, Österreich, Russland und Deutschland hatten über die Ursachen des Krieges und die Situation zu Beginn des Krieges einen Vortrag gehalten. Mit dem Kolloquium im Russischen Haus sollte auch dem durch Clark angestoßenen schwerwiegenden Versuch entgegengewirkt werden, die bisherige Geschichtsschreibung über Ursachen des Krieges und Über die Rolle des deutschen Imperialismus grundlegend zu revidieren. Außerdem ist die gegenwärtige Histografie über die Ursachen und den Beginn des Krieges in Russland, Österreich, den USA und Deutschland zu analysieren. In einem dritten Konferenzblock soll die Haltung der Arbeiterbewegung in verschiedenen Ländern zum Ausbruch des Krieges behandelt werden.

 

Die Ergebnisse des wissenschaftlichen Kolloquiums wollen wir über Internet und in einem Konferenzband publizieren.

 

Von Bedeutung ist, dass nach bisheriger Kenntnis unsere Konferenz die bislang einzige wissenschaftliche Veranstaltung zu diesen Themen im Jubiläumsjahr ist.

 

 

Katholische Hochschule mit gesellschaftsrelevanten Themen

Man muss nicht katholisch sein, um an dieser Hochschule zu studieren. Und obwohl das Kreuz im Zimmer des Präsidenten der Katholischen Hochschule Berlin (KSHB) hängt, werden Studierende hier nicht (ausschließlich) für katholische Einrichtungen ausgebildet. Die Hochschule liegt im Wahlkreis von Gesine Lötzsch (MdB) und gleichzeitig im Wahlkreis von Harald Wolf (MdA). Der Präsident Prof. Zimmermann würde sich allerdings wünschen, die Hochschule läge nicht im recht beschaulichen Karlshorst, sondern in einem sozial gemischteren Wohngebiet. Eine eigene Sozialstation betreut die KSHB hier trotzdem. Studierende können hier unter Anleitung von Professorinnen und Professoren die praktische Arbeit mit der Theorie in Verbindung bringen. Natürlich hat sich diese Gesprächsrunde auch mit dem Thema Hochschulfinanzierung beschäftigt, denn die KSHB ist keine private Hochschule und bietet staatlich anerkannte Studiengänge an. Das Land Berlin beteiligt sich jedoch nur mit 50% an deren Finanzierung. Die KSHB beschäftigt sich inhaltlich mit vielen aktuell relevanten Themen: Männer als Erzieher in Kitas, transgender Jugendliche, Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und auch Sterbehilfe. Am 25. November um 19.30 Uhr findet dazu übrigens öffentlicher Akademieabend statt: „Selbstbestimmung – Palliative Care – organisierte Suizidbeihilfe: Was soll die Politik jetzt regeln?“. Die Teilnahme ist auf Einladung hin möglich. Unter www.katholische-akademie-berlin.de können Sie dazu Kontakt aufnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Chinatown“ in Lichtenberg

Gestern besuchte Gesine Lötzsch das Dong Xuan Center an der Herzbergstraße. Die vietnamesischstämmige Gemeinde in unserem Bezirk hat hier einen großzügigen vietnamesischen Verkaufsmarkt errichtet. Vom Modegeschäft über Kleinzeugläden und vietnamesischer Esskultur erinnert hier vieles an das südostasiatische Land. Für die in unserem Bezirk lebenden Vietnamesen ist der Komplex an der Herzbergstraße ein Stück Heimat. Und jene, die hier geboren sind und ihr Ursprungsland vielleicht nie besucht haben, begeben sich hier auf die Spuren ihrer Kultur. Dong Xuan hat Expansionspläne. Auf einer noch unbebauten Freifläche sollen Wohnungen entstehen, ja gar ein Hotel ist geplant. Die Pläne sollen Asiatown in Lichtenberg noch größer und vielfältiger machen. Wohnen und Gewerbe sollen miteinander stattfinden. Das ist das erklärte Ziel. Zuvor gibt es aber rechtlichen Klärungsbedarf wie das ehrgeizige Projekt umgesetzt werden kann, denn das Gebiet ist lediglich als Gewerbegebiet ausgewiesen. Was in New York als Chinatown bekannt ist, soll auch hier in Lichtenberg noch stärker gelebt werden. Selbstverständlich dann nicht unter dem Namen China- sondern Asiatown. nw

 

 

 

7. November 2014

Karen elektrifiziert

Scheckübergabe an Karen

Eine Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter von Karen e.V. machte sich im Sommer dieses Jahres auf den Weg nach Kuba, genauer gesagt in das Dorf el brujo. Das ehrgeizige Ziel der Gruppe war es, 39 Wohnhäuser zu elektrifizieren. Dazu nutzt man das, was in Kuba reichlich vorhanden ist, Sonne. Mit Solarstrommodulen, die per Container von Deutschland nach Kuba verschifft wurden, wurde dieses Ziel unter schweren klimatischen Bedingungen erreicht. Starke Unwetter erschwerten die Arbeit der Karen-Mitarbeiter und ihrer Helfer vor Ort. Am Ende aber konnten  vor insgesamt 39 Wohnhäusern in el brujo die Module aufgestellt und von diesen aus Leitungen in die Häuser gelegt werden. Noch am Tag der Aufstellung hatten die Bewohner elektrisches Licht. Seit mehr als 20 Jahren treibt Karen Projekte zur Energiegewinnung in Kuba voran. Die Erfolge von Karen sind beachtlich. Neben der Elektrifizierung von Dörfern begann im September 2014 ein neues Projekt "Sicherung der Ernährung in Bolivien und Kuba durch den Einsatz nachhaltiger Bewässerungssysteme". Ziel ist die Ertragssteigerung in Vororten von Havanna sowie in der bolivianischen Region zwischen Oruro, Potosí und Cochabamba. Die Abgeordneten der Bundestagsfraktion unterstützen Karen mit Spenden. Für die Fraktion überreichte Gesine am Freitag einen Scheck über 1400 Euro an Karen. Nebenbei bedankte sich Gesine beim kubanischen Botschafter für die Entsendung von 300 medizinischen Helfern in die Ebola-Gebiete in Sierra Leone und Nigeria. Das Industrieland Deutschland sollte sich ein Beispiel nehmen an der großen humanitären Hilfe, die das kleine Kuba für die afrikanische Bevölkerung leistet. (norman)

 

 

 

4. November 2014

Gesprächsforum in der niederländischen Botschaft

"Deutschland muss mehr Verantwortung in Europa übernehmen und das Verhältnis mit Russland in Ordnung bringen." So Gesine bei einem Forum in der Botschaft der Niederlande. (Red.)

Erinnerung an Walter Bartel

Am 25. Oktober erinnerte die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora  an den 110. Geburtstag von Walter Bartel. Er war an der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald beteiligt und gemeinsam mit einem US-Offizier Leiter nach der Befreiung. Am Sonnabend wurde  insbesondere die Rolle des Geschichtsprofessors Walter Bartel gewürdigt. In den 60er Jahren ermunterte er Studenten der Humboldt-Universität, die Geschichte des Lagers, die Geschichte der Lebenswege der Gefangenen zu erforschen. Einige Mitglieder der damaligen studentischen Forschungsgemeinschaft trafen sich seit Jahrzehnten zum  ersten Mal wieder.

Zu meiner Überraschung ehrte mich die Lagerarbeitsgemeinschaft mit einer Ehrenurkunde. Das hat mich sehr berührt und ist mir Verpflichtung.

Mir wurde wieder einmal bewusst, wie wichtig es ist, die Erinnerung zu wahren und das Wissen weiter zu geben. Wer weiß denn heute noch, dass die KZ-Häftlinge in unterirdischen Fabriken die „Wunderwaffe“ V2 bauen sollten? Wer weiß denn noch, wie viele unter Einsatz ihres Lebens Sabotage geübt haben?

Im kommenden Jahr jährt sich die Befreiung von Buchenwald zum 70. Mal. Die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora hat auf ihrer Mitgliederversammlung Vorbereitungen getroffen. Es wäre gut, wenn im nächsten Jahr sehr viele Menschen an den Schwur von Buchenwald erinnern.  Er ist immer noch aktuell.

 

Den Bezirk aus vielen Perspektiven im Blick

..haben die drei Abgeordneten, die das neue Bürgerbüro in Hohenschönhausen diese Woche eröffnet haben. Gesine Lötzsch als Bundestagsabgeordnete für ganz Lichtenberg und Vorsitzende des Haushaltsausschusses, Evrim Sommer als Mitglied des Abgeordnetenhauses und dort Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion und Wolfgang Albers, auch Mitglied des Abgeordnetenhauses und dort Vorsitzender des Gesundheitsauschusses, bringen hier eine große Bandbreite an politisch-fachlichen Kompetenzen zusammen.  Ulrich Haegert zeigte an diesem Tag mit Fotografien seine Perspektiven als engagierter Bürger auf den Bezirk und Regine Röder-Ensikat schloss den Reigen mit dem Krimi „Leichen unter Kavier“, der in Hohenschönhausen spielt.

 

Erinnerung an Walter Bartel

Am 25. Oktober erinnerte die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora  an den 110. Geburtstag von Walter Bartel. Er war an der Selbstbefreiung des Konzentrationslagers Buchenwald beteiligt und gemeinsam mit einem US-Offizier Leiter nach der Befreiung. Am Sonnabend wurde  insbesondere die Rolle des Geschichtsprofessors Walter Bartel gewürdigt. In den 60er Jahren ermunterte er Studenten der Humboldt-Universität, die Geschichte des Lagers, die Geschichte der Lebenswege der Gefangenen zu erforschen. Einige Mitglieder der damaligen studentischen Forschungsgemeinschaft trafen sich seit Jahrzehnten zum  ersten Mal wieder.

 

Zu meiner Überraschung ehrte mich die Lagerarbeitsgemeinschaft mit einer Ehrenurkunde. Das hat mich sehr berührt und ist mir Verpflichtung.

Mir wurde wieder einmal bewusst, wie wichtig es ist, die Erinnerung zu wahren und das Wissen weiter zu geben. Wer weiß denn heute noch, dass die KZ-Häftlinge in unterirdischen Fabriken die „Wunderwaffe“ V2 bauen sollten? Wer weiß denn noch, wie viele unter Einsatz ihres Lebens Sabotage geübt haben?

Im kommenden Jahr jährt sich die Befreiung von Buchenwald zum 70. Mal. Die Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora hat auf ihrer Mitgliederversammlung Vorbereitungen getroffen. Es wäre gut, wenn im nächsten Jahr sehr viele Menschen an den Schwur von Buchenwald erinnern.  Er ist immer noch aktuell.

 

 

21. Oktober 2014

Linker Schwimmkurs

Das war ein nasser Auftakt in die Herbstferien. Das Wetter ist nicht gemeint. Die Verordneten der Linksfraktion in Lichtenberg hatten gespendet und Lichtenberger Kindern einen zweitägigen Schwimmkurs in der Anton-Saefkow-Schwimmhalle ermöglicht. Anlass für die Aktion gab die alarmierende Zahl von Nichtschwimmern im Bezirk. Konnten in Lichtenberg im Schuljahr 2008/2009 noch 8,7 Prozent der Schülerinnen der 3. Klasse nach Ablauf des Schwimmunterrichtes nicht schwimmen, sind es nach Ablauf des Schuljahres 2012/2013 schon 15,5 Prozent. Die Senatsverwaltung schließt jedoch eine weitere Förderung für Nichtschwimmer nach Ablauf des 3. Schuljahres aufgrund fehlender Hallenkapazitäten aus. Deshalb  fordert die Bezirksfraktion, Hallenkapazitäten zu erweitern und die Schwimmvereine bei der Durchführung von Anfängerkursen zu unterstützen. Die politischen Forderungen sollen auch im nächsten Jahr wieder mit einem Schwimmkurs verbunden werden. 

 

14. Oktober 2014

Scheckübergabe an SODI

Am 14. Oktober hat Gesine SODI e.V. in der neuen Gschäftsstelle in der Türrschmittstraße besucht, um einen Scheck der Breuer-Stiftung über 1000 € zu überreichen. Mit dem Geld sollen Schulprojekte im Bezirk KaMubukwana (Maputo/Mosambik) mit Sachmitteln unterstützt werden. Die Städtepartnerschaft zwischen dem Bezirk Berlin-Lichtenberg und dem Bezirk KaMubukwana besteht bereits seit 1995 und leistet nicht nur finanzielle Hilfe, sondern vermittelt beiden Seiten auch Eindrücke vom Leben im Partnerland. 

SODI e.V. hat seine neuen Räume und seine Projekte vorgestellt. Der Verein wollte sich für die Unterstützung seiner Mitglieder und Förderer bedanken. Bei kulinarischen Happen blieb Zeit zum Austausch über die Arbeit des Solidaritätsdienst International und für spannende Gespräche, beispielsweise über das Bildungsprogramm „Armut wird gemacht“, die Tschernobyl-Kinder in Belarus, humanitäre Kampfmittelräumung und Entwicklung in Laos oder die Städtepartnerschaft zwischen Berlin-Lichtenberg und KaMubukwana.(MB)

 

Foto folgt...

13. Oktober 2014

Bürgerbüro kann auch Kunst

..präsentieren! Sasema Thoresen hat den Auftakt der Kunstausstellungen im neuen Bürgerbüro gemacht. ANDROGENA, so der Titel ihrer Ausstellung, regt den Betrachter an, sich mit den eigenen andersgeschlechtlichen Anteilen zu beschäftigen und sich dabei einmal ganz anders wahrzunehmen. Eine weitere Kunstrichtung, Musik am Bajan, zeigte am Abend der Vernissage Christian Pugatschow, Schüler an der Musikschule Schostakowitsch. 

 

„Toll, der Star meiner Kindheit“

…kommentierte gestern auf facebook ein Fan unser Foto von Peter Ducke. Peter Ducke spielte auf der ganz großen Fußballbühne der DDR und war gestern zu Besuch bei unserer Lesereihe geDRUCKtes. Thomas Stridde hat die Peter Ducke Story geschrieben. Er erinnert an das legendäre Nepstadion in Ungarn, wo die Brüder Roland und Peter Ducke die Ungarn im Sturm verrückt machten. Peter schoss zwei Tore und ein drittes dazu. Thomas Stridde, der damals 9 Jahre alt und schon ein Ducke-Fan war, beschreibt seinen Fußballer als südländischen Artisten und wohl ungewöhnlichsten Fußballspieler der DDR. ( Die Peter-Ducke-Story von Thomas Stridde, ISBN: 3-931743-91-8 im Glaux Verlag)

 

27. September 2014

Was die Grünen können, können wir schon lange

Rede von Gesine Lötzsch auf der Hauptversammlung in Lichtenberg am 27.09.2014

 

Unsere Brandenburger Genossen sitzen heute den ersten Tag mit der SPD zusammen, um einen neuen Koalitionsvertrag auszuhandeln. Das wird sicherlich nicht leicht. Ich hatte Gerrit Große und Kirsten Tackmann gefragt, ob sie auf unserer Hauptversammlung etwas zu den Wahlergebnissen sagen könnten, doch sie sind beide heute in der Verhandlungskommission. Es ist natürlich sehr schwer, Verhandlungen zu führen, wenn man die Wahlen noch gar nicht richtig  auswerten und die Partei noch keine Schlussfolgerungen ziehen konnte. Kirsten gab in der Bundestagsfraktion eine erste kurze und kritische Auswertung der Wahlergebnisse in Brandenburg. Es wurde vieles von den LINKEN in der Koalition erreicht, doch offensichtlich habe das viele Wählerinnen und Wähler nicht honoriert.

Doch es ist nicht hilfreich, wenn man die Wähler als undankbar bezeichnet. Wir müssen verstehen, was falsch gelaufen ist.Kirsten Tackmann berichtete von Gesprächen mit Brandenburgern, die wirklich bemerkenswert waren.

Ihr wurde immer wieder gesagt, dass es gut ist, dass mehr Lehrer eingestellt und Brandenburger  Seen nicht privatisiert wurden. Doch sie fragen sich, was eigentlich das Ziel der LINKEN ist, wo es eigentlich mit der Gesellschaft hingehen soll? Diese Frage ist nicht nur für die Brandenburger wichtig. Es ist eine Frage, die wir uns als Partei stellen müssen. Alle unseren vielen Einzelaktivitäten müssen die Wählerinnen und Wähler einordnen können. Es muss ein politisches Gesamtbild unserer Partei ergeben. Alle Mitglieder der LINKEN haben in einer Mitgliederbefragung ein gutes Parteiprogramm beschlossen. Dort steht, dass wir eine andere Gesellschaft wollen. Eine solidarische Gesellschaft. Wir wollen den demokratischen Sozialismus.

Wir verstehen uns oft als fleißige Sozialarbeiter. Wir wollen Menschen helfen, in dieser Gesellschaft zurecht zu kommen. Aber wir sagen viel zu selten, dass uns als Sozialarbeiter in dieser Gesellschaft Grenzen gesetzt sind.

Mit unseren Zielen können wir Menschen Mut machen. Wir werden unsere Ziele nur umsetzen, wenn wir den Menschen, denen wir geholfen haben, auch sagen, dass wir sie brauchen, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Bei der Auswertung der Wahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen sind viele Begründungen für Wählerverluste genannt worden, die wir schon seit 25 Jahren immer wieder hören. Z.B. wird gesagt, dass viele unserer Wähler gestorben sind. Dass Menschen sterben, wissen wir doch schon etwas länger. Die Schlussfolgerung muss doch sein, dass wir neue Wählerinnen und Wähler gewinnen müssen. Wir hören immer wieder, dass es vor Wahlen immer wieder  Medienboykotte gegen die LINKE gibt. Das ist doch ein alter Hut.

Nichts geht über das direkte Gespräch. Ich bin häufig – auch wenn keine Wahlkämpfe sind - auf der Straße und spreche mit den Bürgern. Wie jedes Jahr haben wir  vor einigen Tagen 1000 Äpfel verteilt und dafür geworben, dass der Berliner Senat endlich das europäische Schulobstprogramm unterstützt. Jedes Kind soll in der Schule einmal am Tag gesundes Obst essen. Ist das zu viel verlangt?

Ich weiß auch, dass solche Straßenaktionen nicht die Medien ersetzen können, aber es ist für beide Gesprächspartner sehr lehrreich. Wir hören immer wieder das Argument, dass ein Juniorpartner in einer Regierung verlieren muss, weil der größere Partner die Erfolge für sich reklamiert. Das stimmt einfach nicht. Ich will daran erinnern, dass die Grünen bei der Bundestagswahl 1998 6,7 Prozent der Zweitstimmen gewannen und 2002 bekamen sie 8,6%!

Das ist ein Zuwachs von 1,9% und das haben sie in der Regierungszeit geschafft.

Man kann also als Juniorpartner in einer Regierung dazugewinnen. Ich bin der Meinung, was die Grünen können, das können wir doch schon lange. Es gibt keine Gesetzmäßigkeit, dass die LINKEN in der Regierung immer verlieren müssen!

Ich will auch etwas zur AfD sagen. Sie liegt bei der letzten Umfrage bei 10 Prozent und damit vor den LINKEN.

Umfragen sind keine Wahlen, aber ich möchte darauf hinweisen, dass wir schon bei der letzten Bundestagswahl viele Wählerinnen und Wähler an die AfD verloren haben. Jetzt hörte ich einen führenden Genossen aus Sachsen, der doch meinte, dass wir unsere ehemaligen Wähler, die zur AfD abgewandert sind, gar nicht wiederhaben wollen.

Da fiel mir doch der fatale Satz aus Wendezeiten ein: „Wir weinen keinem eine Träne nach.“  Es ist arrogant, wenn wir meinen auf unsere ehemaligen Wähler verzichten zu können. Wir dürfen sie nicht in die rechte Ecke stellen. Das wäre sehr dumm. Am Donnerstag traf ich in der Phoenix-Runde auf die Autoren des Buches „Der Crash ist die Lösung“. Die beiden Ökonomen weisen nach, dass aus der Finanzkrise 2008 die falschen Schlussfolgerungen gezogen wurden. Die Banken wurden nicht reguliert, sondern mit billigem Geld zugeschüttet. Sie sind heute noch systemrelevanter als 2008. Bei der nächsten Finanzkrise werden sie die Steuerzahler wieder zur Kasse bitten. Das Buch ist ein Bestseller.

Es gibt also eine relevante Zahl von Menschen, die die Grenzen des Kapitalismus sehr wohl zur Kenntnis nehmen.

Auch die LINKE kann Finanzkrisen in dieser Gesellschaft nicht verhindern. Sie kann aber die Menschen zusammenbringen, die aus verschiedenen Gründen erkannt haben, dass die großen Konflikte auf unserer Erde nicht mit der alten Profitlogik zu lösen sind.


Zum Schluss noch etwas zu den Kriegen in der Welt.

Ich habe mich beim ZDF-Chefredakteur über die Ukraine-Berichterstattung beschwert. Wie auch bei der ARD, haben wir beim ZDF eine einseitige und verharmlosende Berichterstattung. Es passt einfach nicht ins ARD- und ZDF Bild, dass Nazis im Asow-Bataillon zusammen mit der ukrainischen Armee Krieg führen.

Wir dürfen eine solche Kriegsberichterstattung nicht zulassen. Wenn ihr Beispiele für vergleichbare Berichte im ZDF seht, dann schickt mir eine Mail oder ein Brief. Ich werde das dann im ZDF-Fernsehrat zur Sprache bringen.

Es gibt aber auch gute Sachen über das ZDF zu berichten. Wenn Ihr wirklich politische Hintergründe und Zusammenhänge sehen wollt, dann empfehle ich euch die ZDF-Sendung „Die Anstalt“. Die Sendung ist in ihrem besser als jede Nachrichtensendung. Sie zeigt deutlich, wie Kriege immer wieder mit neuen Waffen am Laufen gehalten werden.

Marc Friedrich, der Autor von „Der Crash ist die Lösung“ hat es auf den Punkt gebracht: Das Wirtschaftswachstum wird überall schwächer, man kann es nur noch durch Kriege beschleunigen.

Wenn es eine Partei gibt, die seit 25 Jahren immer wieder gegen Kriege kämpft, dann war es die PDS und ist es DIE LINKE. Das ist nicht nur ein Thema für Bundestagswahlen, das ist auch ein Thema für Landtagswahlen.

Ich hoffe, dass wir die Landtagswahlen 2014 so auswerten, dass wir die richtigen Schlussfolgerungen für die Berliner Wahl ziehen.

 

26. September 2014

Asslama! (Hallo)

Sitelkol

Ich heiße Sitelkol Bdiri, ich bin 25 Jahre alt und komme aus Tunesien. Ich habe meinen Bachelor in Germanistik abgeschlossen und ich bin derzeit im 2. Studienjahr im Masterstudiengang. Mit den Themen Politik und Demokratie will ich mich in meiner Masterarbeit auseinandersetzen. Mein Interesse für Politik erlangte ich frühzeitig durch meinen Vater, weil er politischer Vertreter war. Ich bin demnach politisch groß geworden. Am 1. September 2014 habe ich am Programm für arabische Staaten im Rahmen des internationalen Parlamentsstipendiums (IPS) teilgenommen. Dies war ein bedeutender Schritt in meinem Leben. Als Teilnehmerin an diesem Programm hatte ich die Gelegenheit, das deutsche politische System näher kennenzulernen und die Möglichkeit, das deutsche Parlament insbesondere unter dem Thema demokratische Wahlen zu beleuchten.

 

Während meines Praktikums im Büro von Dr. Gesine Lötsch konnte ich an einer Fraktionssitzung sowie an einer Sitzung des Haushaltsausschuss teilnehmenwo die Abgeordneten und die Mitarbeitern über verschiedene Themen diskutiert haben. Gesine Lötzsch hat über den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Liegenschaftsveräußerungen geesprochen. So sind  mir  die Aufgaben der Fraktionen, die Bedeutung der verschiedenen Ausschüsse und hauptsächlich auch das Gesetzgebungsverfahren verständlich geworden.

Darüber hinaus nahm ich an einer Plenarsitzung teil, bei der die Abgeordneten sowie der Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel“  über Freihandelsabkommen mit Kanada und USA debattiert haben.

Mein Praktikum ist nun schon vorbei und ich finde, dass eine Woche zu kurz war.

Es freute mich so sehr, dass mein Praktikum bei der Linksfraktion stattgefunden hat. So konnte ich lernen, wie wichtig die Rolle einer Oppositionspartei in einem demokratischen System  ist. Tunesien ist heute auf dem Weg der Demokratie und mein Wunsch ist, dass die Oppotionsparteien in meiner Heimat auch eine bedeutende Rolle haben, damit man von einer echten Demokratie reden kann.

Zum Schluss bedanke ich mich bei meiner Abgeordneten und allen Mitarbeitern für ihre Hilfe sowie für die Teilnahme am IPS-Programm, was eine  unvergessliche Gelegenheit war

Sitelkol Bdiri 

18. September 2014

Apfelaktion in Lichtenberg

Auch in diesem Jahr verteilten wir Äpfel an die Bürgerinnen und Bürger, die in Lichtenberg ein-und umsteigen. Zudem ist in der kleinen roten Tüte auch eine politische Forderung und unser Quartalsbrief, der die kommenden Termine zusammenfast. 

Lesen Sie hier warum das Schulobstprogramm der EU endlich auch in Berlin umgesetzt werden sollte. 

Im Jahr 2009 hat die Europäische Union (EU) das EU-Schulobstprogramm aufgelegt. Das Programm würde allen Berliner Schülerinnen und Schülern zwischen 6 und 10 Jahren eine kostenlose Versorgung mit Schulobst ermöglichen.

Aber:  Bereits im Jahr 2012 hatte der Senat seine Beteiligung  an dem Programm mit dem Verweis auf die Haushaltslage abgelehnt. Das Land Berlin hätte sich mit 50 Prozent der Kosten daran beteiligen müssen.

Im Brief der Senatsverwaltung heißt es:

„Das Land Berlin müsste sich mit einem Betrag von ca. 310.000 Euro (jährlich) an den Kosten für das Schulobstprogramm beteiligen. [...] Angesichts der Haushaltslage ist eine Finanzierung in dieser Höhe derzeit nicht möglich.“

Zum Vergleich: Schätzungen zufolge kostet die verschobene Eröffnung des Flughafens BER jährlich 420 - 480 Millionen Euro.

Um den Bundesländern die Teilnahme am Programm zu erleichtern, hat die EU ihren Anteil im letzten Jahr von 50 auf 75 Prozent erhöht. Das Land Berlin müsste heute nur noch ein Viertel der Kosten tragen.

Obwohl die Bedingungen nun deutlich besser sind, verweigert der Senat weiterhin seine Beteiligung. Ein entsprechender Antrag der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus zur Teilnahme am Programm scheiterte an den Stimmen von SPD und CDU. 

Kinder aus armen Familien würden davon besonders profitieren, denn täglich frisches Obst kann sich längst nicht jeder leisten. Außerdem: Die Kosten für den Staat infolge ungesunder Ernährung sind viel höher als die Kosten für das Schulobstprogramm. Der Senat muss seine Blockadehaltung aufgeben und eine Beteiligung Berlins an dem Programm sicherstellen.

16. September 2014

15 Jahre Gomelprojekt

In diesem Jahr feiert das Gomelprojekt der Gutenberg-Schule seinen 15. Geburtstag und wir gratulieren recht herzlich mit einem Spendencheck des Fraktionsvereins DIE LINKE im Bundestag. 

Das Gomelprojekt ist eine Initiative der humanitären Hilfe und des internationalen Austauschs. Die jungen Menschen der Gutenberg-Schule in Lichtenberg und die Kinder des Schulinternats Molcad' (Republik Belarus) haben sich hier zusammengeschlossen und führen nun in langer Tradition einen Austausch auf beiden Seiten durch. Im Jahr 2002 fuhren die Schülerinnen und Schüler aus Lichtenberg mit Farbe und Malerrollen nach Molcad' um die Unterrichts- und Schlafräume umzugestalten. 

Auch in diesem Jahr fahren mehrere Jugendliche wieder nach Belarus, um dort im Internat mit anzupacken und junge Menschen vor Ort kennen zu lernen. Zwei Schülerinnen, die schon länger aktiv am Gomelprojekt beteiligt sind, bleiben länger als ihre Mitschüler und Mitschülerinnen und verbringen auch ihre Herbstferien vor Ort, um dann mit den weißrussischen Kindern gemeinsam nach Deutschland zu reisen. 

Wir sind begeistert von dem jahrelangen Engagement der betreuenden Erwachsenen und den Jugendlichen und hoffen, dass auch in Zukunft viele Generationen beider Länder an diesem Austausch beteiligt sind. 

Herzlichen Glückwunsch zu 15 Jahren Gomelprojekt. Weitere Informationen finden Sie auch unter Gomelprojekt. (anika)

 

 

16. September 2014

16.9.2014: "Vorm Tod ist alles Leben"

Hans von Draminski hat Barbara Thalheim einmal so beschrieben: „Die Bezeichnung Singer-Songwriter ist unkorrekt, eben weil Barbara Thalheim mit beiden Genres flirtet, subtil die Stile verschränkt, sich vieler Quellen bedient.“ Gestern stellte Barbara Thalheim Ihr Buch „Vorm Tod ist alles Leben“ bei geDRUCKtes vor. Songtexte, Noten und Geschichten enthält es und Texte über sie wie eben jenen von Hans von Draminski. In  „Vorm Tod ist alles Leben“ erzählt Barbara Thalheim auch über ihren Vater, der 27 Jahre alt war, als im Februar 1933 der Reichstag brannte, der nach Frankreich und dann nach Algier floh und dessen Tagebuch sie fand. Mehr wird nicht verraten – am besten selbst lesen: Barbara Thalheim: „Vorm Tod ist alles Leben“ (ISBN: 978-3-940408-17-4)

 

10. Lichtenberger Chorsommer

Zum Geburtstag des 10. Lichtenberger Chorsommers sangen u.a. die Kinderkinder „Singemäuse“. Insgesamt acht Chöre waren am 14. September aufgetreten und führten unterhaltsam durch den Sonntagnachmittag. Wir erfuhren, dass der Kinderchor Canzonetta bereits 1979 im Pionierpalast auftrat. Andere Chöre, wie z.B. der Berliner Kinderchor, sind schon in Chicago aufgetreten. 

 

10. September 2014

Wir brauchen mehr öffentliche Investitionen

Übergabe der Resolution an die Parlamentarier

Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ haben heute vor dem Berliner Reichstag eine Resolution an den Bundestagsvizepräsidenten Johannes Singhammer und Gesine Lötzsch übergeben. „Wir fordern die Bundespolitik auf, nach Jahren des Stillstands endlich für verlässliche Anschlussregelungen bei der Finanzierung des deutschen Nahverkehrs zu sorgen“, heißt es darin. Deutschland braucht mehr Investitionen, der Haushalt 2014 und auch der Haushalt 2015 sind ein Sieg der Buchhalter über unsere Zukunft. Das sind  Pyrrhussiege. Wir haben ein demographisches Infrastrukturproblem. Brücken sind einsturzgefährdet, weil zu wenig investiert wird. Das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung hat festgestellt, dass die unzureichenden Investitionen in Straßen, Brücken, Schienen- und Wasserwege zu einem Substanzverlust von 35 Mrd. Euro in den letzten 10 Jahren geführt hat (2003 – 2013). 

 

 

 

9. September 2014

Geschichtsstunde in Oradour sur Glane

Weitere Impressionen aus Oradour sur Glane: André Chassaigne, Mitglied des französischen Parlaments, berichtet auf seiner Internetseite über seinen Besuch und das Treffen mit Beate Klarsfeld, Robert Hébras und den deutschen Jugendlichen. Zum Artikel 

 

 

 

5.9.2014: Besuch in Oradour sur Glane

Am fünften Tag der antifaschistischen Jugendreise trafen heute Vormittag Beate Klarsfeld, Gesine Lötzsch,  André Chassaigne, Fraktionsvorsitzender der PCF (Parti communiste français)  in der Nationalversammlung, mit Robert Hébras in Oradour zusammen. Hébras überlebte das Massaker gemeinsam mit fünf anderen - heute ist er der letzte Überlebene. Durch das Zeitzeugengespräch haben die Jugendlichen ihr Wissen, das sie während der Reise erworben haben, noch vertieft aber nicht nur das: Dieser emotionale Moment, die Erzählung von Robert Hébras, seiner Lebensgeschichte, wird diese Reise unvergesslich machen und die Jugendlichen in ihrem Engagement gegen rechte Gewalt, Faschismus und Antisemitismus, abermals bestärken. Auf den Besuch der Gruppe  nimmt auch der folgende französische Artikel Bezug.

 

“Se souvenir, encore et toujours… Un an après cette visite présidentielle, André Chassaigne, Président du Groupe de la Gauche Démocrate et Républicaine à l’Assemblée nationale sera en visite à Oradour le vendredi 5 septembre. 70 ans après le massacre, il doit rencontrer un groupe d’adolescents allemands, groupe qui sera accompagné par Gesime LÖTZSCH, députée de Berlin-Lichtenberg au Bundestag.”

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http://france3-regions.francetvinfo.fr/limousin/2014/09/03/c-etait-il-y-un-la-visite-du-president-allemand-oradour-sur-glane-543322.html

5. September 2014

Jetzt fehlen noch Teppich und Möbel...

...und dann endlich haben wir auch unseren Veranstaltungsraum fertig. Am 23.10. von 14-18 Uhr laden wir ein zum Tag der Offenen Tür in unser neues Wahlkreisbüro in der Zingster Straße 12 ein. Für besonders Neugierige und Kunstliebhaber wäre auch der 10.10. von Interesse, wenn wir hier die Ausstellung"Androgena" um 18 Uhr eröffnen. (KP) 

Anlässlich des Weltfriedenstages verteilten Gesine Lötzsch und viele Genossinnen und Genossen zur Freude vieler Kinder Luftballons und Postkarten mit der Friedenstaube am Lindencenter in Hohenschönhausen. Dass das Thema viele Menschen gerade in diesen Tagen bewegt, merkten wir in zahlreichen Gesprächen.

28. August 2014

Zwei Umdrehungen

Zwei Tage lang erlebten 100 Lichtenberger den Bundestag und hautnah. Auf Einladung von Gesine nahmen sie an einer Führung teil und informierten sich über die parlamentarischen Aktivitäten der Linksfraktion im Bundestag. Highlight war dieses Mal der Besuch des Fernsehturms, der Teil des Tagesausfluges war. Die meisten der Besucher waren das letzte Mal im Fernsehturm, als dessen Plattform sich nur einmal pro Stunde drehte. Mittlerweile sind es zwei Umdrehungen pro Stunde. Alles in allem war es ein rundum  gelungener Tag. (norman) 

 

29. August 2014

Reise nach Oradour

Kranzniederlegung in Mauthausen im Jahr 2009

Am 10. Juni 1944 ermordete die 2. SS- Panzerdivision „Das Reich“ 642 Menschen in Oradour-sur-Glane (Frankreich). Gesine Lötzsch (MdB) fährt in der nächsten Woche mit zehn  Jugendlichen an diesen Ort, um der Opfer zu gedenken und an das Massaker zu erinnern. Zuvor treffen sich die Jugendlichen aus ganz Deutschland in Berlin, um sich zusammen auf die Reise vorzubereiten. In Paris und Oradour-sur-Glane sind Diskussionsveranstaltungen, Zeitzeugengespräche und Gedenkstättenarbeiten geplant. Ebenfalls trifft die Gruppe Beate Klarsfeld in der Shoa-Gedenkstätte in Paris. Eine Woche lang erfahren Menschen, die sich täglich zivilgesellschaftlich engagieren, Geschichte vor Ort und treffen einen der letzten Zeitzeugen des Ortes, Robert Hébras. (Anika)

20. August 2014

Tierparkbesuch

Sie kommen aus Bosnien, dem Irak und Syrien: Flüchtlingskinder, die in einem Hellersdorfer Heim leben, waren gestern zu Besuch im Tierpark Berlin. Ein großes Dankeschön geht an den Tierparkverein, der das möglich gemacht hat. Was einfach aussieht, gestaltet sich in der Realität der Flüchtlinge und der Betreuer recht schwierig.  Die Kinder müssen von A nach B kommen. Fahrkarten so haben wir erfahren, sind aber keine Selbstverständlichkeit.  Der Bearbeitungsstau für das Ausstellen sogenannter Berlinpässe beim Land ist recht groß. Trotz des schlechten Wetters war es ein wunderbares Gefühl, den Kindern einen so schönen Tag bereit zu haben.

20. August 2014

400 Euro für eine Kamera

Der Lichtenberger Verein für psychisch kranke Kinder und Jugendliche bekam 400 Euro vom Fraktionsverein der Linksfraktion. Gesine überreichte den Scheck beim Sommerfest des Vereins  im Krankenhaus Herzberge. Die Freude darüber war groß. Das Sommerfest war für alle  ein großes Vergnügen, das den manchmal schwierigen und harten Alltag in der Einrichtung vergessen machte.

19. August 2014

„Miteinander Wohnen“

Zu Besuch in der Volkradstraße 30. Der Verein Miteinander Wohnen in der Volkradstraße kümmert sich um die Älteren unter uns. Das Ziel ist es, dass die Menschen bis an ihre Lebensende ein soweit es geht selbständiges Leben  - und dazugehört das Bleiben in der eigenen Wohnung, führen können. Die Betreuung ist vielfältig – vom gemeinsamen Kaffeetrinken, über Minibusfahrten hin zur Seniorengymnastik reicht sie. Wie viele Vereine ist auch „Miteinander Wohnen“ auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. Das wurde zusätzlich durch Bürgerarbeit und sogenannte MAE-Maßnahmen unterstützt. Beiden Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr wegfallen, die Förderung durch das Job-Center gibt es nicht mehr. Gier gilt es weiterzuhelfen. Gesine und der Verein bleiben in Kontakt, um Lösungen zu finden.

 

19. August 2014

„The Gaza Monologues“

Zu Besuch im Weißenseer Weg 36. Hier haben die beiden Mitarbeiter der „Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit“ ihr Büro. In Friedrichshain ist die Miete zu teuer geworden erzählt Frau Welgova. Sie und ihre Kollegin bauen Kontakte zu Schulen auf, organisieren Schüleraustausche. Der Blick richtet sich dabei auf den kulturellen Austausch und die Entwicklungszusammenarbeit. Zuletzt, so erzählt uns der Vereinsvorsitzende, habe man in Indien dabei geholfen, die Wasserversorgung zu verbessern. Die Gesellschaft finanziert sich über Stiftungen und den Bundeshaushalt. Die Akquise der Mittel ist schwierig, aber es lohnt sich. Die Projekte sind vielseitig. Vom 7.-10. Oktober hat der Verein palästinensische Jugendliche nach Berlin eingeladen. Sie schrieben auf, welche Ängste sie bei israelischen Angriffen auf Gaza bewegten und setzten ihre Erfahrungen in 31 Monologe um. Im Oktober wollen sie eine Bühnenversion ihrer Monologe aufführen.

 

13. August 2014

Bunter Wind gegen Nazis

„Alles begann mit den Protesten gegen den Nazitreff in der Lückstraße 58“. Rosi Heyer, eine der Erstunterzeichnerinnen des Bündnisses für Demokratie und Toleranz war von Anfang an dabei, als es darum ging, gegen diesen Schandfleck zu protestieren. Die Proteste waren zugleich die Geburtsstunde vom „Bunten Wind“, einem Zusammenschluss aus Bürgerschaft, Politik und Sport. Die bunte Windmühle wurde zum Symbol für das Bündnis, das sich als demokratische Gegenbewegung zu rechtsradikalen Umtrieben im Weitlingkiez versteht. Das Bündnis informierte die Vermieter des Objektes in der Lückstraße 58, informierte die anderen Mieter und setzte trotz Einschüchterungsversuchen seine Proteste fort. All das führte schließlich dazu, dass den Neonazis gekündigt wurde und der Treffpunkt schließen musste. Das Bündnis war erfolgreich. Rosi Heyer setzte indes ihre Aktionen fort, protestierte gegen die NPD, die vor einer Unterkunft von rumänischen Mitbürgern Angst und Schrecken verbreitete und nahm an zahlreichen anderen Aktionen teil. Beim heutigen Fototermin dankte das Bündnis Rosi für ihr Engagement. Schon am 23. August wird der „Bunte Wind“ beim Rummelsburger Wasserfest zugegen sein, natürlich ist auch Rosi wieder mit dabei.

6. August 2014

Läuten für den Frieden

Jedes Jahr erinnert die Gesellschaft Friedensglocke mit einem Geläut an die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki. Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen wie z.B. im Gaza-Streifen, Syrien und der Ukraine war es gestern besonders wichtiges, ein Zeichens des Friedens zu entsenden. Am 1. September 1989 übergab der Vizepräsident der World Peace Association (Gesellschaft Weltfriedensglocke) Kiyoo Takayama aus Japan die 365 Kilogramm schwere Glocke an die Hauptstadt der DDR. Es sind Münzen aus etwa 100 Ländern der Erde, darunter zwei Kilo 20 Pfennig-Stücke aus der DDR, mit eingeschmolzen worden. Darin sind enthalten die Friedenswünsche der Völker. Mehr Infos

 

 

 

Fiesta de solidaridad

Solidarität mit Kuba. Die US-Blockade muss beendet werden, forderte Gesine auf der diesjährigen fiesta de solidaridad in der Parkaue. Sie überreichte im Namen des Vereins der Bundestags Fraktion einen Spenden-Scheck im Wert von 800 Euro.

22. Juli 2014

unsere IPS-Stipendiatin Salome verabschiedet sich

Salome im Büro

Ich habe mein Bundestagspraktikum am 13. März innerhalb IPS Programms im Büro von Dr. Gesine Lötzsch angefangen. Nach dem Auswahlgespräch in Georgien und eine positive Antwort von der Auswahlkommission sollte ich wie alle andere Stipendiaten ein Formular ausfüllen und meine Wünsche äußern in welcher Partei und in welchem Ausschuss ich tätig sein wollte. Natürlich wurde uns Stipendiaten auch gesagt, dass nicht alle unsere Wünsche erfüllen werden konnten. Aber ich bin eine unter Stipendiaten die Glück gehabt hat, weil mein Wunsch war in einer Oppositionspartei tätig zu sein - entweder im Haushalts- oder im Rechtsausschuss. Glücklicherweise wurde ich dem Büro von Frau Dr. Gesine Lötzsch zugeteilt.

Im Allgemeinen IPS Programm war sehr anstrengend, aber sehr interessant. Ich hatte die Möglichkeit die Arbeit des Deutschen Bundestags hautnah kennenzulernen. Von meinem Büro hatte ich volle Unterstützung: Plenarsitzungen, Haushaltsausschusssitzungen, Arbeitsgemeinschaft- und Arbeitskreissitzungen. Natürlich war es nicht so leicht alles zu verstehen, weil viele spezifische Fragen bei den Sitzungen diskutiert wurden. Aber für die Stipendiaten aus 31 Ländern war das unheimlich interessant nah zu sehen wie deutsche Demokratie funktioniert.

Ich denke, dass die Arbeit bei der Oppositionspartei besonders interessant ist. Sowohl die Abgeordneten, als auch die Mitarbeiter, müssen immer sehr gut vorbereitet sein. Während meiner Tätigkeit hatte ich Möglichkeit verschiedene Aufgaben im Büro zu erledigen, die mir Büroleiter Dr. Klaus Singer gegeben hat. Die Aufgaben wurden meistens jeden Montag während der Bürobesprechung verteilt, aber auch innerhalb der Woche habe ich andere Aufgaben bekommen. Es war immer sehr spannend Gesine bei verschiedenen Veranstaltungen zu begleiten und Wählerinnen und Wähler kennenzulernen. Eine wichtige Erfahrung war auch die Arbeit im Wahlkreisbüro, in Lichtenberg, kennenzulernen, weil die Aktivitäten im Bundestagsbüro und Wahlkreisbüro  ziemlich unterschiedlich sind.

Als Fazit möchte ich sagen, dass meine Zeit bei Gesine Lötzsch sehr gut und unvergesslich war. Alle Mitarbeiter waren immer hilfsbereit und nett, deshalb die Atmosphäre im Büro auch immer gut war. Ich danke allen ganz herzlich und hoffe, dass die Erfahrung die ich in Bundestag gesammelt habe, werde ich meinem Heimatland, in Georgien auch gut verwenden. (Salome)

 

 

21. Juli 2014

Auszeichnung für Serge und Beate Klarsfeld

Beate und Serge Klarsfeld haben am Sonntag im Élysée-Palast die Auszeichnung der Légion d’honneur in Frankreich von François Hollande entgegen genommen. Gesine wurde ebenfalls eingeladen, um an dieser ehrenvollen Veranstaltung teilzunehmen. Ebenfalls anwesend waren die Bürgermeisterin von Paris Ann Hidalgo, Ministerpräsidenten sowie Freunde und Verwandte.

Beate und Serge wurden auf Grund ihres besonderen Engagements bereits 1983 bzw. 1984 in den Kreis der Ehrenlegion aufgenommen. Nun wurden beide erneut befördert.Sie haben erheblich zu der Verfolgung von NS-Kriegsverbrechern beigetragen. Zu nennen sind unter anderem Kurt Lischka, Klaus Barbie oder Alois Brunner. Auch heute noch haben beide den Mut und die Kraft nicht aufgegeben und unterstützen zum Beispiel die Opferfamilien von Oradour-sur-Glane. Sie fordern faire Prozesse und die Verurteilung der Verantwortlichen des Massakers am 10. Juni 1944.

In Deutschland bekam Beate Klarsfeld bisher keine Auszeichnung für ihr Engagement. 2012 stellte sie sich für DIE LINKE als Präsidentschaftskandidatin auf. Bemerkenswert war, dass Hollande in seiner Rede die Kandidatur hervorhob. Ihre Leidenschaft, ihr Esprit, ihre Anliegen beeindrucken auch außerhalb Frankreichs, so die ausdrückliche Würdigung. Mehrmals schlug die Linksfraktion im Bundestag Beate Klarsfeld für das Verdienstordens vor – bis Heute ist dies jedoch nicht geschehen. In Frankreich wurde ihr diese große Ehre zuteil.  (anika)

 

 

17. Juli 2014

Ferienlagerbesuch Prieros

Die Sommerferien haben begonnen und viele Kinder sind mit ihren Eltern verreist oder fahren ins Ferienlager. Doch für einige Familien ist es nicht möglich eine solche Reise zu bezahlen und oft bleiben die Kinder dann zuhause. Aus diesem Grund spendet Gesine jedes Jahr Ferienlagerplätze für Kinder aus einkommensschwächeren Familien. In diesem Jahr unterstützte sie acht Kinder aus Lichtenberg, die mit dem Verein Kietz für Kids e.V. nach Prieros gefahren sind. Zudem flossen die Spenden in die Bezahlung des Reisebusses – dadurch wurde der Reisebeitrag für alle Kinder um 5€ pro Person günstiger.

Am Donnerstag besuchte sie das Ferienlager in Prieros. Mit einem kleinen Gedicht wurde sie herzlich empfangen und die Kinder bedankten sich bei ihr für die Möglichkeit eine Woche in den Urlaub zu fahren. Im Anschluss spielten die Kinder verschiedene Spiele. Gesine spielte einige mit und feuerte alle an oder gab kleine Hinweise. Als Geschenk übergab sie noch einen Fußball an die Gruppe und bedankte sich für die tollen Stunden in Prieros. (anika)

 

 

18. Juli 2014

Wahlkreisreise nach Karlsruhe

Salome mit Karin Binder

Ich mache Praktikum als IPS-Stipendiatin (Internationale Parlaments-Stipendium) bei Dr. Gesine Lötzsch seit März 2014.  Als IPS-Stipendiatin sollte ich eine Wahlkreisreise machen und kennenlernen welche Tätigkeiten von Abgeordneten in Wahlkreis ausgeübt werden. Weil Dr. Gesine Lötzsch von Berlin direkt ausgewählt ist, habe ich meine Wahlkreisreise mit der Abgeordneten Karin Binder (DIE LINKE) gemacht. Karin Binder hat ihren Wahlkreis in Karlsruhe, Baden-Württemberg. Ich habe diese Wahlkreisreise mit einer anderen IPS-Stipendiatin zusammen gemacht, die ihr Praktikum bei Karin Binder macht.

Das Wahlkreisbüro befindet sich im Zentrum von Karlsruhe und die Bürgerinnen und Bürger können  jederzeit hingehen und Information über verschiedene Fragen kriegen. Im Büro haben wir Büromitarbeiter kennengelernt und von ihnen gehört was sie in Wahlkreisbüro machen. Karin Binder hat uns selbst erzählt was sie als Bundestagsabgeordnete in ihrem Wahlkreis macht und wie notwendig es ist immer engen Kontakt zu den Wählerinnen und Wählern zu haben. Neben unseren Bürotätigkeiten haben wir über allgemeine politische Lage in  Baden-Württemberg, über die Tätigkeiten von Partei Linken, wirtschaftliche Lage von Bundesland Baden-Württemberg und über viele interessante Themen   geredet. Frau Binder hat über ihre Erfahrungen in der Politik und im Bundestag erzählt und hat uns vertraut gemacht wie eine Oppositionspartei ihre Rechte in Bundestag ausübt, was sehr interessant und spannend war.

Ich hatte schon Wahlkreisbüroerfahrung bei Dr. Gesine Lötzsch in Lichtenberg gemacht und konnte die Arbeit in zwei Wahlkreisbüros vergleichen. Ich kann sagen, dass Hauptaktivitäten  gleich sind - mit ein paar Unterschieden. Was sehr wichtig ist, dass die Leute in beide Wahlkreisbüros ihre Aufgaben mit großer Leidenschaft machen und das ist das wichtigste.

Leider war während meines Besuches in Karlsruhe  immer schlechtes Wetter und ich und Dinara (IPS-Stipendiatin aus Kasachstan) konnten Karlsruhe nicht ganz genießen. Ich möchte mich ganz herzlich bei Karin Binder bedanken, dass Sie mir die Möglichkeit gegeben hat,  ihr Wahlkreisbüro zu besuchen. Das war wirklich eine wichtige Erfahrung während meiner IPS-Zeit. (Salome Kavtaradze) 

 

 

 

10. Juli 2014

Richtfest Treskow-Höfe der HOWOGE

Der Richtspruch wurde aufgesagt, der Kranz hochgezogen und mit Sekt angestoßen – ein Richtfest in Lichtenberg. Die Treskow-Höfe der HOWOGE stehen auf dem ehemaligen Gelände der HTW Treskowallee/ Hönower Straße. Im September 2013 war die Grundsteinlegung und nun 10 Monate später wurde Richtfest gefeiert. Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der HOWOGE, begrüßte alle Anwesenden. Bei der Frage wie viele potentielle Mieter denn unter den Gästen seien, meldete sich eine Person – grundsätzlich sollen die Höfe aber ein Wohnprojekt für alle Bevölkerungsschichten werden. 27.000 Quadratmeter umfasst das Gelände, auf dem 414 Wohnungen gebaut werden sollen. Die Wohnungen umfassen zwischen zwei bis vier Zimmer und 38 bis 108 Quadratmeter. Geplant sind zudem zwei Senioren-Wohngemeinschaften und eine Kita. Das Quartier soll generationsumfassend sein und eine soziale Nachbarschaft ermöglichen. Über die Mietpreise wurde während der Veranstaltung nicht gesprochen – dabei sind das die wichtigen Informationen für alle zukünftigen Mieter. Laut einem Zeitungartikel der Morgenpost vom 22. März diesen Jahres, liegen die Nettokaltmieten im Durchschnitt bei neun Euro pro Quadratmeter. Der Mietspiegel 2013 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gibt nur wenig Auskunft darüber, ob dies angemessene Preise sind. Für Neubauten mit Bezug nach 2011 gibt dieses Papier keine Informationen. Ein pauschales Draufrechnen von ca. 1,47 Euro gilt nur für Wohnungsbezug bis 2011. Man darf also gespannt sein, wie die Mieten sich entwickeln und ob die vom Tagesspiel genannten neun Euro pro Quadratmeter die tatsächlichen Preise der Wohnungen darstellen werden. Fertig sollen die ersten Objekte schon im Sommer 2015 werden. Dann wird es auch hier einen kleinen Bericht geben, wie die tatsächlichen Mietpreise sind und wer diese Wohnungen beziehen wird. (anika) 

 

 

8. Juli 2014

Besuch im Militärhistorischem Museum der Bundeswehr

Am 8.7. besuchten wir mit Gesine Lötzsch das Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHM)  in Dresden. Gorch Pieken, wissenschaftlicher Leiter der Dauerausstellung, führte uns durch sein Haus. Mit ihm gemeinsam holten wir am 8. Mai 2014 die Ausstellung „ Rechtsextreme Gewalt in Deutschland 1990-2013“, mit Texten und Fotografien von Sean Gallup, ins Lichtenberger Rathaus. Das MHM ist schon aus architektonischer Sichte ein Muss. Der Libeskind-Umbau fasziniert mit Details und schiefen Ebenen die den Besucher aus dem Gleichgewicht bringen. Seit 2011 wird das historische Gebäude von diesen „Splitter“ durchbrochen und verbindet so Alt mit Neu. Die Ausstellung behandelt interessante Aspekte wie Drogen im Krieg, Kriegsspielzeug oder Alltagskleidung die ihren Ursprung im Militär hat. Durch den Einsatz von neuen Medien, interaktiven Stationen und außergewöhnliche Darstellungsformen wirkt das Museum belebend. Es versucht viele Generationen anzusprechen und das gelingt sehr gut. Die Mischung zwischen Vitrinendarstellung neuen, kreativen Darstellungsmöglichkeiten überzeugt und bietet jedem Besucher die Möglichkeit sich für unterschiedliche Lernformen selbst zu entscheiden. Das Museum ist in jedem Fall weiterzuempfehlen und einen Besuch wert. Es erschreckt, schüchtert ein, fasziniert und informiert über die Tätigkeiten der Bundeswehr im Inn- und Ausland. Selbst wenn das Museum wie ein Statement gegen Krieg und Gewalt wirkt, zeigt es auch die Eingriffe der Bundeswehr heute -  diese lehnt DIE LINKE ab, da Militär keine Konflikte löst und oft Teil des Problems darstellt.  (anika)

 

 

7. Juli 2014

Krimisommer mit Tim Herden

Am Montag präsentierte Tim Herden seinen Hiddenseekrimi "Norderende" im lichtenberger Wasserturm am Obersee. In gemütlicher Atmosphäre las der ARD-Journalist aus seinem Buch und machte neugierig auf Mehr: Der Hiddenseer Bauunternehmer Peter Stein liegt tot im Kinowäldchen von Vitte. Der Fall scheint schnell gelöst. Bei der Kinobesitzerin Dora Ekkehard wird die vermeintliche Tatwaffe entdeckt. Sie hat zudem ein klares Motiv. Stein wollte ihr Kino im Ortsteil Norderende abreißen und dafür ein Erlebnisbad bauen. Die Kriminalisten Rieder und Damp stoßen bei ihren Ermittlungen auf ein Geflecht von Vetternwirtschaft und Gier, Liebe und Hass – bis Rieder plötzlich abgezogen wird, um auf Rügen den Überfall auf eine Frau aufzuklären. Doch die Spur führt zurück nach Hiddensee.

 

Der nächste Sommerkrimi wird am 27. August 2014 von Katharina Peters gelesen. Sie liest um 18:00 im Wasserturm aus ihrem Rügenkrimi "Klippenmord". Kommen Sie vorbei, doch melden Sie sich lieber vorher an: gesine.loetzsch@bundestag.de oder unter 030/22771787.

 

 

4. Juli 2014

So war mein Praktikum

Nun sind die zwei Wochen meines Praktikums im Büro von MdB Dr. Gesine Lötzsch schon vorbei, in denen ich viel über den Bundestag, die Arbeit eines Abgeordneten und seiner Mitarbeiter gelernt habe. Ich habe unter anderem an zwei Fraktionssitzungen teilgenommen, bei denen die politische Position und die Abstimmungsentscheidungen diskutiert wurden sowie an einer Sitzung des Haushaltsausschusses mit Bundesminister Schäuble.

 

Außerdem nahm ich teil an einem Treffen der AG-Haushalt und einer Plenarsitzung, bei der über den Verkehrsetat für 2014 und das Haushaltsgesetz in zweiter Betrachtung abgestimmt wurde. Die Arbeit im Wahlkreisbüro und im Bundestagsbüro zeigte mir auch die andere Seite, denn der größte Teil der Arbeit ist die Vorbereitung der öffentlichen Auftritte und Sitzungen des Abgeordneten und die Bearbeitung der vielen einkommenden E-Mails. An einem Haushaltsseminar des Haushaltsreferenten Kai Fürntratt habe ich auch teilgenommen. Er erklärte mir welche Bedeutung die vielen verschiedenen Ausschüsse haben und noch näher den Finanz- und Haushaltsausschuss, die Aufgaben des Bundesministeriums für Finanzen, des Bundesrechnungshofes, außerdem wie sich die verschiedenen Gewalten  untereinander kontrollieren und auch das komplizierte Umsatzsteuersystem war ein Thema. Zwei  der wichtigsten Dinge die ich gelernt habe, ist einen Kopierer und eine Faltmaschine zu bedienen und das interessanteste war das Pressestatement von MdB Dr. Gregor Gysi zum Thema Lebensversicherung und Haushalt 2014 und 2015. Jetzt finde ich es schon etwas schade, dass das Praktikum nur zwei Wochen lang war, aber die Ferien warten schon. (Kolja)

30. Juni 2014

Daseinsvorsorge In Ostdeutschland

Ein Bericht von Kolja Klett, Praktikant

Am Montag den 30.06.14 fand die Anhörung statt zum Thema Daseinsvorsorge in den neuen Bundesländern statt. Dabei ging es um die Verfügbarkeit von Wasser, Nahrung, Wohnraum, Bildung, Ärzten, Sportanlagen und von Arbeit. Im Rahmen der Anhörung kam es zu Diskussionen zwischen Dr. Frank-J. Weise dem Vorsitzenden der Agentur für Arbeit und Bodo Ramelow, dem Vorsitzenden der Landtagsfraktion der LINKEN in Thüringen, Iris Gleicke, der Staatssekretärin im Ministerium für  Wirtschaft und  Energie und Ostdeutschlandbeauftragten der Bundesregierung sowie Dr. Dietmar Bartsch, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der LINKEN. Gehört wurde  auch der Ostdeutschlandforscher Dr. Michael Thomas. Der  Geschäftsführer des  Ostdeutschen Sparkassen Verbands (OSV), Michael Ermrich,  Gesine, der  Trainer Bernd Schröder des Fußballvereins Turbine Potsdam und Anita Tack,  Ministerin des Landes Brandenburg für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz, diskutierten ebenso. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen zwei Punkte: Die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland und wie die Ost-Westvereinigungspolitik voranschreiten muss, um noch bestehende Unterschiede zu überwinden

Besonders interessant fand ich folgendes:

wie das Sparkassensystem funktioniert, welche Rolle die Sparkassen im ländlichen Raum spielen - was ein Städter wie ich eigentlich nicht weiß –dass  bares Geld  teurer für die Sparkassen ist als „virtuelles“ Geld und wie die Zusammenarbeit der Sparkassen mit den Landesbanken und mit anderen Ländern verläuft

was man gegen den demographischen Wandel als Regierung und als Bürger/in tun kann, wie unterschiedlich er in Ost und West verläuft und die Ursachen des Wandels

dass die logische Schlussfolgerung aus der Mütterrente ist, dass ein Ost-Kind weniger „wert“ ist als ein West-Kind.

dass es auch Erfahrungen im Osten gibt, die im Westen benötigt werden z.B. die Kinderbetreuung oder das Sparkassenwesen

wie z.B. im Fußball-Geschichte der DDR oft nicht erwähnt wird, dass Ost und West wenig über einander wissen und wie die großen und erfolgreichen Fußballvereine der DDR nach der Wende abstiegen

dass es nach der Wende eine so starke Reindustrialisierung gab, die dazu führte, dass es kaum noch große Industrie gibt und Arbeitsplätze weggefallen sind und wohin z.B. Thüringer fahren müssen, um Arbeit zu bekommen

dass junge Menschen aus Bayern und Baden-Württemberg kommen, um in Thüringen zu studieren und nach ihrem Studium wieder zurückgehen

dass es einen Trainer gibt im Fußball, der schon über 43 Jahre beim gleichen Verein ist

welche Bürgerinitiativen und Modellprojekte es im ländlichen Raum gibt, die kostengünstig und gleichzeitig sinnvoll sind und was getan wird, um Langzeitarbeitslose, die nicht aus eigener Kraft einen Job finden zu helfen, um wieder eine Anstellung zu bekommen.

 

2. Juli 2014

Vic Kruse: Erst Kanzleramt, dann Bundestag

Vic Kruse vor dem Besuch der Ausschusssitzung

Hallo, mein Name ist Vic Kruse, ich bin 18 Jahre alt und ich werde für die nächsten zwei Monate mein Praktikum im Bundestagsbüro von Frau Dr. Gesine Lötzsch absolvieren. Ich befinde mich zurzeit im 2. Lehrjahr meiner Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte mit Doppelqualifikation im Bundeskanzleramt.

Die Arbeit von Frau Dr. Gesine Lötzsch als Abgeordnete aus Berlin Lichtenberg sowie als Vorsitzende des Haushaltsausschusses ist für mich sehr interessant, da ich zum einen in Berlin Lichtenberg wohne und zum anderen der Bundeshaushalt Teil meiner Ausbildung bzw. Teil meiner Berufsschule ist.

Durch meine Ausbildung konnte ich zwar schon allerlei Erfahrungen mit Bürotätigkeiten besonders im Hinblick auf die Politik erlangen, jedoch finde ich, dass es auch wichtig ist die Arbeitsweisen und Arbeitsabläufe anderer Politiker kennenzulernen.

Frau Lötzsch bietet mir bei jeglicher Gelegenheit die Chance, den Tagesablauf einer Abgeordneten verfolgen zu können. Sei es durch die Zusammenarbeit mit ihr und ihren Mitarbeitern im Büro oder durch Besuche von Fraktionssitzungen, Haushaltssitzungen u.v.m.

Für die nächsten zwei Monate erhoffe ich mir weitere interessante Einblicke zu bekommen und mit vielem neuem Wissen zurück zu meiner Ausbildung zu gehen.

 

 

 

26. Juni 2014

26.6.2014: Kolja Klett im Bundestag

Hallo, ich bin Kolja Klett und besuche die 9. Klasse das Otto-Nagel-Gymnasium. Im Wahlkreisbüro und im Büro im Paul-Löbe-Haus von MdB Dr. Gesine Lötzsch arbeite ich. Auf den Praktikumsplatz bin ich durch meinen Vater gekommen. Er ist auch Mitglied in der Partei DIE LINKE.

Während der zwei Wochen meines Betriebspraktikums möchte  ich den parlamentarischen Arbeitsalltag außerhalb der Plenarsitzungen und die Arbeit mit den Menschen in den Menschen im Wahlkreisbüro näher kennenlernen. Auch die Rolle der größten Oppositionspartei interessiert mich, sowie die Aufgaben des Haushaltsausschuss, deren Vorsitz MdB Dr. Gesine Lötzsch inne hat. Durch das Praktikum erfahre ich auch alles aus der Welt der Politik sofort, da ich die Plenarsitzungen mitverfolge und es natürlich auch Teil meiner Arbeit ist.

Über die Möglichkeit, im Büro von MdB Dr. Gesine Lötzsch, ein Praktikum zu machen, freue ich mich sehr.

26. Juni 2014

Danke, Regina Penske!

Der Sänger Gert Christian war Überraschungsgast auf dem Fest

Nach langjähriger Tätigkeit verabschiedete sich gestern Regina Penske als Geschäftsführerin des Sozialwerkes des dfb. Eines der zentralen Projekte des dfb, das Projekt UNDINE, ist mit dem Namen Regina Penske eng verbunden und eine über den Bezirk Lichtenberg hinaus anerkannte soziale Einrichtung. „Miteinander wohnen - Miteinander leben - Füreinander da sein“ – dieses Credo drückt sehr gut das Wirken von Regina Penske aus, Obdachlosen oder von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen hat sie mit dem Projekt UNDINE eine Chance gegeben, in einer eigenen Wohnung ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen und ihren Alltag zu organisieren. Trotz Abschiedstränen hätte die Stimmung auf dem gestrigen Sommerfest in der UNDINE nicht besser sein gehen. Die Lebensfreude, die der Verein mit solchen Festen bei den Bewohnern der UNDINE weckt ist Ausdruck der hervorragenden Arbeit, die Regina Penske über viele Jahre hinweg geleistet hat.

25. Juni 2014

DIE LINKE wächst

Am 06.05.2014 haben das Team von Gesine Lötzsch und viele ehrenamtliche Helfer an verschiedenen Orten in Berlin-Lichtenberg Tomatenpflanzen verteilt. Diese Aktion hat eine bewährte Tradition, dazu sind die Har(t)zfeuer-Tomaten sehr robust und leicht groß zu ziehen. Auch am S-Bahnhof Hohenschönhausen wurden Tomatenpflanzen verteilt. Zunächst war die Nachfrage eher begrenzt, aber dann ging alles ganz schnell. Plötzlich wollte fast jeder ein Pflänzchen ergattern. Die Nachfrage und Freude über die Aktion war dann sehr groß und positiv. Nun nach fast zwei Monaten könnte es auf Lichtenbergs Balkonen und Gärten so aussehen: große Pflanzen, die Blüten und bald auch Früchte tragen. Insgesamt war die Aktion ein voller Erfolg und ich freue mich, wenn die ersten Tomaten zum Ernten bereit sind. (Julia Müller, Mitglied des Lichtenberger Bezirksvorstandes)

23. Juni 2014

21.6.2014: Hilfe für Maputo

Robert und Stephan (in weiß) liefen für Gesine Lötzsch

Auch beim diesjährigen Run for Help beteiligte sich das Büro von Gesine Lötzsch. Unsere ehemaligen Praktikanten Robert und Stephan liefen 20 Runden. Gesine spendete für 20 gelaufene Runden 50 Euro. Das Geld kommt der Partnerschule in Maputo zu Gute. Seit Jahren besteht zwischen der Alexander-Puschkin Straße und Maputo eine Partnerschaft. Und noch ein sportliches Ereignis wirft seine Schatten voraus. Die Alexander-Puschkin-Schule hat eine Zusammenarbeit mit uns zum Ablegen des Sportabzeichens angeboten. Im September wollen wir sportlich interessierten Bürgern anbieten, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. (nw) 

 

18. Juni 2014

Gojko Mitic in Lichtenberg

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20. Juni 2014

Ferienspende

Gesine unterstützt auch in diesem Jahr wieder mit einer Spende von über 1000 Euro Ferien für Lichtenberger Kinder. Mehr als 10 Kinder werden mit ihrer Hilfe nach Prieros reisen. Organisiert wird die Reise vom Verein Kietz für Kids e.V. Gesine übernimmt pro Reiseteilnehmer den Eigenbeitrag von 80 Euro. Auch wenn die Reisen vom Bezirk finanziell bezuschusst werden, scheitert in manchen Fällen der Antritt der Reise an 80 Euro, die aufgrund geringen Einkommens oder ALG II-Bezug nicht aufgebracht werden können. Auch für Jasmin, die sich zur Zeit in stationärer Behandlung befindet, beginnen bald die Ferien - für sie auf einem Reiterhof, auf dem sie im Ramen einer Therapie am Reitunterricht teilnimmt. Jasmin lebt derzeit bei ihren Großeltern, die den Betrag von insgesamt 300 Euro nicht alleine aufbringen können. Wir wünschen erholsame Ferien. 

 

18. Juni 2014

Jistis Pou Yo...

(übersetzt: Recht auch für uns) ist ein Film, der sich für mehr Menschlichkeit in der Dominikanischen Republik einsetzt. Das Verfassungsgericht des Karibikstaates hatte angeordnet, allen nach 1929 geborenen Kindern illegaler Einwanderer die Staatsbürgerschaft zu entziehen. In der Praxis betrifft dies vor allem Haitianer: Sie verlieren damit ihre derzeitige dominikanische Staatsbürgerschaft und müssen unter Umständen sogar in das Land ihrer Großeltern zurückkehren. Nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen sind von der Entscheidung mehr als 200.000 Haitianer betroffen. Gesine hatte für die Realisierung des Films von Yasmin Khalifa 500 Euro gespendet.

16. Juni 2014

5:0 gegen den Fitness Club

Das zweite Juni-Wochenende steht traditionsgemäß im Zeichen des Sports. Gerufen hatte der SV 47, wo Gesines Mannschaft u.a. gegen Flux FM beim Sponsorenturnier antrat. Ein 5:0 gegen den Fitness Club vom SV 47 verhalf am Ende zwar nicht zum Sieg, war aber trotzdem rekordverdächtig. Gesines indes konnte ihre Mannschaf von der Hebebühne aus beim Spielen zusehen. Die HOWOGE hatte für diese Attraktion gesorgt, die beim anschließenden Stadionsfest der Hit war. Nach dem Fussball lockte bereits das ND-Pressefest. Hier überreichte Gesine einen Scheck an das Ostdeutsche Kuratorium von Verbänden. Dieses Ereignis war zugegeben weniger sportlich, aber eine hervorragende Gelegenheit, sich mit zahlreichen, linken politischen Akteuren auszutauschen. Sportlich ging es auch gleich am Sonntagmorgen los. Der 18. Hohenschönhausener Gartenlauf begann um 9.30 Uhr. Mit einem bloßen Vereinslauf hat dieser Lauf lange nicht mehr zu tun. Läufer aus ganz Berlin mit Spitzenzeiten beteiligen sich jedes Jahr daran. Auch hier überreichte Gesine an die älteste Teilnehmerin am 11,7 km Lauf einen Gutschein zur Stärkung im Dachgartenrestaurant des Bundestages. (nw)

13. Juni 2014

Zu Besuch im Janusz Korczak Haus

Im Januz Korczak Haus in Lichtenberg werden 80 Kinder und Jugendliche betreut, die nicht in ihren Familien leben können. Gesine Lötzsch war vergangenen Freitag vor Ort, um sich über die Lage der Kinder zu erkundigen. Wie sieht die soziale Situation der Kinder und Jugendlichen aus? Warum können sich die Familien nicht um die Kinder kümmern? Arbeitslosigkeit, falscher Umgang mit Geld und viele weitere Probleme, mit denen Eltern selbst  nicht zurechtkommen, sind klassische Begleitumstände der Kinder. Im Janusz Korczak Haus leben die Kinder und Jugendlichen in Wohngruppen mit Betreuern im 24-Stunden-Dienst. Gesine Lötzsch überreichte eine 100-Euro-Spende, die sie von einer Besuchergruppe für ein Projekt in Lichtenberg bekam.

 

Foto: von rechts: Frau Posselt, Leiterin, Gesine und Wohnbereichsmitarbeiterin bei der Spendenübergabe

13. Juni 2014

Gesine Lötzsch trifft den neuen Zoo- und Tierparkdirektor Knieriem

Nun ist er auch offiziell im Amt, aber über neue Ideen und Konzepte für den Tierpark konnte er sich schon längere Zeit Gedanken machen. Gesine Lötzsch traf Dr. Knieriem am 13.6. im Schloss Friedrichsfelde. Während nebenan im großen Saal zwei junge Leute sich das Ja-Wort gaben, tauschte die Bundestagsabgeordnete mit dem Tierparkdirektor Informationen und Argumente für  die Zukunftsfähigkeit des Tierparks Berlin aus. Dem Artenschutz verpflichtet, möchte Dr. Knieriem Tiere zeigen, wie sie in der Natur leben. Das Gelände des Tierparks ist ja bekannterweise sehr groß. Und während sich andere politische Akteure Gedanken darüber machen, ob auf das Gelände vielleicht noch ein Spaßbad gehört, gehen die Überlegungen hier doch eher in die Richtung, die Attraktionen des Tierparks durch mehr Mobilität erlebbarer zu machen. Und für die jüngeren Besucher wünscht sich Dr. Knieriem, dass der schönste Spielplatz Berlins einmal im Tierpark zu finden sein wird. In seiner vorherigen Wirkungsstätte, dem Tierpark in München, konnte Dr. Knieriem den Verkauf der Jahreskarten  innerhalb weniger Jahre verzehnfachen. Gelungen ist es ihm dort durch die Einführung einer Familienjahreskarte für einen Erwachsenen und zwei Kinder, die genauso viel kostet wie die für eine Einzelperson. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei der Umsetzung und Finanzierung der Ideen, möglichst ohne Erhöhung der Eintrittspreise sondern durch eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen. (KP)

 

 

Eine Bootsfahrt, die ist lustig….

... aber auch informativ. Die Fahrt war Teil einer von Gesine Lötzsch organisierten Tagestour durch das politische Berlin. 50 Lichtenberger waren zum Gespräch mit der Abgeordneten eingeladen, lernten den Bundestag kennen und folgten einer Einladung in das Ministerium für Arbeit und Soziales. Das kürzlich verabschiedete Rentenpaket mit der Rente ab 63 Jahren bei 45 Beitragsjahren sowie die Mütterrente waren die Topthemen. Es gibt durchaus einige Verbesserungen, über die das Ministerium gut informierte. Das Grundproblem der zunehmenden Altersarmut wurde durch die neuen Reformen aber nicht gelöst. Denn viele Neurentner müssen Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen. Der Grund: Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Niedriglöhne führen zu kleinen Renten, von denen man nicht leben kann. Der verabschiedete Mindestlohn mit zu vielen Ausnahmen ist dabei nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Die Tagestour endete nach einem heißen Tag und bei gutem Wetter mit einer Fahrt auf der Spree. (nw)

3. Juni 2014

Dennis im Jugendparlament

Heute endet mein viertägiges Abenteuer als Abgeordneter im Bundestag im Rahmen des Jugendprojektes „Jugend und Parlament 2014“. Eine besonders anstrengende, aber auch lehrreiche und tolle Zeit geht damit vorüber. Nirgendwo sonst erlebt man so hautnah und real den Beschluss eines Gesetzes, die damit verknüpfte harte Arbeit in den jeweiligen Fraktionen und Ausschüssen und die Entscheidung über die Beschlüsse im Plenarsaal bei den Lesungen. Vier Tage war ich Teil einer fiktiven Partei, die stark auf die richtigen Parteien und deren Grundsätze bezogen war. Auch konnte ich in dieser Zeit viele neue und interessante Leute aus ganz Deutschland mit ganz unterschiedlichen politischen Einstellungen kennenlernen. Dafür möchte ich mich hier auch noch einmal bei Frau Dr. Gesine Lötzsch bedanken, dass sie mich hierfür eingeladen und sich Zeit genommen hat. Zum Schluss ist zu sagen, dass dieses Projekt eine der besten Erfahrungen war und mir viele neue Einblicke verschafft hat. (Dennis M.)

 

5. Juni 2014
Superferienpass geschenkt

Auch in diesem Jahr verschenke ich wieder 20 Superferienpässe 2014/ 2015 im Wert von jeweils 9 Euro. Mit ihm haben Kinder und Jugendliche zahlreiche Ermäßigungen bei Angeboten aus Sport, Spiel, Sightseeing und Kultur, wie Museen, Theater, Musik und Kino. Beliebte Highlights, wie die Badekarte, sind auch wieder enthalten. Bei Interesse bitte melden unter Tel.: 227 717 87 oder gesine.loetzsch@bundestag.de.

Blaue Blitze mit Carmen-Maja-Antoni

Über 100 Gäste kamen am vergangenen Montag in das Café Sibylle um Carmen-Maja Antoni zu sehen und zu hören. Wir hatten noch viel mehr Anmeldungen, doch das Café war überfüllt. Es  mussten sogar Bierbänken aufgestellt werden, um zusätzliche Gäste aufzunehmen.

 

Die Lesung war – wie zu erwarten – sehr lustig. Es wurde herzhaft gelacht. Die Auflage des Buches „Im Leben gibt es keine Proben“ ist schon ausverkauft. Frau Antoni brachte die letzten 20 Stück mit zur Lesung. Sie konnte über ein erfülltes Schauspielerleben berichten.

Als Elfjährige wurde Carmen-Maja Antoni fürs Fernsehen entdeckt, trat in der Kinderkabarettgruppe „Blaue Blitze“ auf, bekam erste Filmrollen. Noch vor Beendigung der Schule wurde sie als jüngste Studentin an der Film- und Fernsehhochschule Potsdam aufgenommen. Sie hat in ihrem Leben fast alle wichtigen Rollen gespielt. Sie war als Grusche, als Shen Te, als Eva im Puntila, später als Courage zu erleben. Sie freut sich, dass sie mit fast 70 Jahren immer noch als Schauspielerin auf der Bühne stehen kann. Es war ein sehr gelungener Abend. Wir freuen uns schon jetzt auf Barbara Thalheim, die am 15. September bei „gedrucktes“ sein wird. (Klaus)

15.5.2014: ZDF-Berichterstattung zur Ukraine

Als Mitglied des ZDF-Fernsehrates erreichen mich immer wieder Beschwerden von Zuschauern über die Ukraine-Berichterstattung des ZDF. Die Antwort des ZDF-Intendanten auf meine Fragen finden Sie hier.<u1:p></u1:p>

1. Hat das ZDF eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ukrainian Crisis Media Center (UCMC), wenn ja, was wurde zwischen dem ZDF und dem UCMC vereinbart?

2. Ist dem ZDF bekannt, dass das UCMC von George Soros, der ukrainischen Übergangsregierung und einer ukrainischen Tochtergesellschaft von Weber Shandwick, dem weltweit führenden PR-Unternehmen finanziert wird?

3. Ist dem ZDF bekannt, dass sich Kritiker der Übergangsregierung weder auf den täglichen Pressekonferenzen noch in anderen vom Media Center vermittelten Interviews äußern dürfen?

4. Wie oft kamen Kritiker der ukrainischen Übergangsregierung in der Berichterstattung des ZDF ausführlich zu Wort? (Bitte Angabe der Sendung und des Datums)

5. Wie überprüft das ZDF den Wahrheitsgehalt der Informationen, die vom UCMC verbreitet werden?

6. Wie viele Journalisten des ZDF sind in der Ukraine mit der politischen Berichterstattung befasst?

7. Wie viele dieser Journalisten beherrschen die Landessprache?

 „Sehr geehrte Frau Lötzsch,

Zuerst einmal möchte ich klarstellen, dass das ZDF in politischen Krisen besonders sorgsam darauf achtet, ausgewogen zu berichten und verschiedene Positionen zu Wort kommen zu lassen, um den Zuschauern die eigene Meinungsbildung zu ermöglichen. Dies ist selbstverständlich auch aktuell in der Ukraine der Fall…“  Weiterlesen

Noch bis 17.5.. Wanderausstellung des Bundestages

Noch bis zum 17.5. ist im Ring-Center 2 die Wanderausstellung des Bundestages zu sehen. Auf zwanzig Schautafeln und Computerterminals wird über die Arbeitsweise des Bundestages und seine Abgeordneten informiert. Zur Eröffnung der Ausstellung spendierte Gesine wie in jedem Jahr eine köstliche Torte der Bäckerei Rauch. Außerdem sagen wir Herzlichen Glückwunsch: Bei einem Europaquiz gewann eine Lichtenbergerin eine Tierpark-Jahreskarte und zwei weitere Lichtenberger jeweils eine Eintrittskarte für den Tierpark Berlin. (nw)

10. Mai 2014

Lesen gegen das Vergessen

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8. Mai 2014

Ausstellung „Rechtsextremismus in Deutschland 1990-2013“

Heute am 8. Mai, dem Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, eröffnete Gesine Lötzsch die Ausstellung „Rechtsextremismus in Deutschland 1990-2013“. In Kooperation mit dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden holte sie die zahlreichen Bilder und Texte des Fotographen Sean Gallup in das Rathaus Lichtenberg. Viele Besucher kamen zur Eröffnung und waren sehr an den Arbeiten und Geschichten hinter den Bildern interessiert. Sean Gallup, Amerikaner, porträtiert Aussteiger und Neonazis, aber auch Menschen, die sich gegen Rechts engagieren. So entsteht ein Abbild der rechten Szene, aber auch des zivilgesellschaftlichen Engagements in Gesamtdeutschland über die letzten 23 Jahre. Auch der NSU und seine Opfer werden in aktuellen Bildern aufgegriffen. Die Ausstellung ist noch bis zum 6.6 im Rathaus Lichtenberg täglich von 7-18 Uhr zu besichtigen. Anika Taschke

 

8. Mai 2014

Erfahrungsbericht: Ein Jahr in den USA

Im vergangenen Jahr nominierte Gesine Lötzsch die Lichtenberger Schülerin Karoline Haupt für die Teilnahme am Patenschaftsprogramm des Bundestages. In jedem Jahr haben Schüler die Möglichkeit, sich in einem Auswahlverfahren der Organisation GIVE für die Teilnahme zu bewerben. Nach einem Jahr USA berichtet Karoline über ihre Erfahrungen, die sie gemacht hat.

 

Das Schuljahr 2012/13 verbrachte ich in dem amerikanischen Vorort Depew im Bundestaat New York. Dort lebte ich als einziger Austauschschüler in einer dreiköpfigen Familie.

Die Vorbereitung von Give war sehr hilfreich und umfangreich, allerdings wurde das Auslandsjahr erst real für mich, als ich endlich vermittelt wurde.

Nachdem ich die Informationen zu Gastfamilie und neuem Wohnort erfahren hatte, war ich bezüglich der Tatsache in einen Vorort zu kommen - auch wenn uns mehrfach gesagt wurde, dass es so sein würde - ehrlich gesagt etwas ernüchtert. Die Umstellung von einem recht selbstständigen Leben in Berlin auf die Einschränkungen des Vororts, machte mir Sorgen, und ich war mir plötzlich nicht mehr so sicher, ob es eine gute Entscheidung war, diese Freiheiten einzutauschen. Zurückblickend kann ich meine Bedenken immer noch verstehen, bin allerdings unglaublich froh, dass ich mich davon nicht habe zurückhalten lassen.

Meine Gastfamilie hatte mich vor der Anreise schon per E-Mail kontaktiert und von ihnen erzählt. Sie empfingen mich herzlich am Flughafen und nach einem Tag ging es in die Schule, die schon vor zwei Wochen begonnen hatte.

Mit 600 Schülern war die Depew High School relativ übersichtlich und ich fand mich dank der Hilfe der Lehrer und Mitschüler schnell zurecht. Ich trat dem Volleyballteam bei, nahm am Skikurs teil und bekam eine Rolle im Musical - besonders letzteres war eine unglaublich spannende Erfahrung, die mit viel Arbeit und viel Spaß verbunden war. Auch wenn die Mitschüler alle nett waren und ich an den Freizeitangeboten teilnahm, fand ich nicht wirklich meine Nische und besonders in der Winterzeit wurde ich etwas frustriert diesbezüglich. Meine Gastfamilie kümmerte sich zwar rührend, konnte ein fehlendes soziales Umfeld aber natürlich nicht ersetzen.

Da meine Area Reps im Nachbarstaat wohnten, sah ich diese nur sehr selten und auch die anderen Austauschschüler kaum. Allerdings hätte es gerade am Anfang sehr geholfen eine Gruppe von anderen Schülern in der selben Situation zum Austausch zu haben.

Um einen Ausgleich zu finden zog es immer mehr nach Buffalo. Die Stadt gilt zwar als gefährlich und besonders in den Vororten wurde etwas Furcht geschürt, aber meine Gastfamilie war offen und ließ sich gerne auf Neues ein. Also fuhren wir oft in die 15

 

Minuten entfernte Stadt und probierten kleine Szene-Cafes aus, nahmen die kulturellen Angebote war. Von denen gab es in der Stadt überraschend viele, geschuldete der Tatsache, dass zwei größere Universitäten sich in der Stadt befinden.

Durch Zufall stieß mein Gastvater auf einen Weihnachtsmarkt für Handgemachtes im Western New York Book Arts Center. Dies ist ein Druckstudio in dem mit alten Buchdruckmaschinen Poster, Postkarten und Kunst gemacht werden. Und da das Studio eine gemeinnützige Organisation ist, suchen sie auch immer Freiwillige.

In diesem Druckstudio hatte ich dann endlich auch meinen Platz gefunden, ich verbrachte so viel Zeit wie möglich dort, lernte unglaublich viel über die alte Technik, lernte-viele neue Leute kennen und fand wunderbare Freunde dort, mit denen ich auch heute noch in Kontakt stehe und die auch Deutschland demnächst besuchen wollen.

Die zweite Hälfte des Auslandsjahres war dann sehr ereignisreich und verflog geradezu.

Das Abschlussseminar in Washington war etwas früher als die Graduation von meiner Highschool. Es war interessant alle wieder zu sehen und zu hören, wie viele von uns ähnliche Erfahrungen gemacht haben und es war eine gute Vorbereitung auf die Rückkehr nach Deutschland.

Nach dem Seminar wurde ich von meiner Mutter und meiner besten Freundin abgeholt und wir fuhren noch einmal zurück nach Buffalo. Dadurch wurde es mir ermöglicht an der Graduation teilzunehmen und meine Mutter und meine Gastfamilie konnten sich ebenfalls kennenlernen.

Wir verbrachten noch etwas Zeit in Buffalo bevor wir noch weiter reisten nach Boston und New York City. Der Abschied von meiner Gastfamilie und meine Freunden aus Buffalo fiel mir ziemlich schwer und ich wäre gerne noch den Sommer über geblieben.

Alles in allem habe ich in meinem Auslandsjahr fiel gelernt - nicht nur über Amerika sondern auch über meine eigene Heimat. In meiner persönlichen Entwicklung hat mich die Erfahrung sehr gestärkt und ich bin unglaublich dankbar und froh, dass ich die Möglichkeit hatte ins Ausland zu gehen. Ohne Stipendium hätte ich diese Erfahrung aus finanziellen Gründen nicht machen können.

Ein halbes Jahr nach der Rückkehr nach Deutschland vermisse ich immer noch Teile aus meinem amerikanischen Leben, die amerikanische Mentalität und viele Leute, die mir unglaublich ans Herz gewachsen sind. Ich hoffe sehr einige bald hier willkommen heißen zu können und würde auch gerne selbst demnächst zurück nach Amerika.

Foto: Yvonne Zutavern  / pixelio.de  

7. Mai 2014

Buchenwald 2014

Am 13. April nahm ich an einer Fahrt in die Gedenkstätte Buchenwald von der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e.V. anlässlich des 69. Jahrestag der Selbstbefreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwalds teil. Die IPS-Stipendiaten waren nach Buchenwald eingeladen, um an verschiedenen Veranstaltungen teilzunehmen.

Wir waren im Kinosaal der Gedenkstätte, um etwas zum Thema  „Selbstbehauptung und Widerstand der Häftlinge“ zu erfahren. Wir hatten Glück, die Geschichte Buchenwalds von den letzten Zeitzeugen  hören zu können. Das Programm war interessant und emotional. Danach fand eine offizielle Veranstaltung auf dem ehemaligen Appel-Platz und später auf dem Gedenken Glockenturm statt. Bei der offiziellen Veranstaltung waren auch ehemalige Häftlinge aus der ganzen Welt dabei, die ihre eigene Geschichte erzählten. Sie sind diejenigen, die unter unmenschlichen Bedingungen noch die Kraft hatten, gegen das Nazi-Regime zu kämpfen und auch heute noch, 69 Jahre nach der Selbstbefreiung kämpfen sie gegen die faschistische Ideologie. Viele Leute hatten sich versammelt, um die ermordeten Häftlinge zu ehren und um den Selbstbefreiungstag nicht zu vergessen. Unsere Leiter haben uns die gesamte Geschichte  Buchenwalds erzählt, natürlich gab es viele Emotion und Tränen. Für mich und auch für andere Stipendiaten war das ein unvergesslicher Tag. Die Jugendlichen sollen die Geschichte  besser kennen, damit so etwas nie wieder passiert. Nur dadurch wird in der Zukunft Frieden auf der ganzen Welt gesichert werden. Wir haben auch ein Foto mit Herrn Günter Pappenheim gemacht -  erster Vizepräsident des IKBD und Kommandos und Vorsitzender der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e. V. Er hat Buchenwald überlebt und mit seinem Bruder über interessante Themen gesprochen.  Am Ende wurde eine Erklärung von LAG-Buchenwald-Dora e.V. vorgelesen und das Buchenwald-Lied zusammen gesungen.

Im Namen aller IPS-Stipendiaten, die am 13. April in Buchenwald waren, möchte ich Frau Ditte Liebing, Herrn Peter Schröder und allen andere Aktivisten der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora herzlich danken, dass sie  uns die Gelegenheit gegeben haben die Geschichte Buchenwals besser kennenzulernen. 

Salome Kavtaradze

30. April 2014

Tanz in den Mai

Traditionell begeht DIE LINKE in Lichtenberg den Tanz in den Mai. In diesem Jahr fand dieser in der "Kiezspinne" statt und lockte bei schönstem Wetter mehr als 80 Gäste an. "Wir wollen die Verhältnisse zum Tanzen bringen", so lautete das Motto. Zu Gast war u.a. der Berliner Kandidat für das Europaparlament, Martin Schirdewan. Der Tanz war allerdings nur der Auftakt, denn am 1. Mai wurde beim Fest "Bunte Platte" heiss diskutiert. Politik wird nicht in Brüssel gemacht, sondern im Kanzleramt und Konzernzentralen, sagte Gesine  und setzte so fort: "Die Parlamentarier von SPD und CDU können sich nicht gegen die Kanzlerin durchsetzen. Die Europarlamentarier von CDU und SPD sind zu zahm. Sie fressen der Kanzlerin aus der Hand. Die strengere Autogasverordnung wurde von der Kanzlerin gekippt, weil die deutsche Autoindustrie Druck gemacht hat. Sie folgen der Kanzlerin oder den 15000 Lobbyisten in Brüssel. Das ist ein Skandal! Lobbyisten müssen raus aus den Parlamenten. DIE LINKE ist gegen ein Handelsabkommen mit den USA. Wir wollen keine Chlor-Hühner und Genmais aus den USA. Die Gesundheit der Bevölkerung muss Vorrang haben, gegenüber den Profitinteressen der amerikanischen Agrarkonzerne. Das Parlament ist schwach! Wir wollen es stärken. Die Gesetze müssen endlich im Parlament gemacht werden. Doch auch die Finanzkrise war ein Thema. "Europa wurde durch eine falsche Politik gespalten. Der Lissaboner Vertrag regelt u.a. dass alle Beschränkungen des Kapitalverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten sowie zwischen den Mitgliedstaaten und dritten Ländern verboten sind. Das hat die Finanzlobby diktiert. Das ist ein Grund für den Ausbruch der Krise. Bei der Finanzkrise im Jahr 2008 wurden Banken gerettet, nicht aber die Menschen. Merkel und Schäuble haben die Finanztransaktionssteuer versprochen und dieses Versprechen gebrochen. Zum Ukraine-Konflikt sagte Gesine Lötsch: " Die falsche Aussenpolitik der EU-Kommission hat einen schweren Konflikt mit Russland ausgelöst. Die EU wollte mit dem Assoziationsabkommen mit der Ukraine, das Land von Russland abkoppeln. Das ist der falsche Weg. Es wird nur ein sicheres Europa geben, wenn wir Russland in unser Sicherheitskonzept einbeziehen." 

29. April 2014

Litauischer Finanzminister


Am Dienstag  war der litauischer Finanzminister Rimantas Šadžiusim im Bundestag zu Besuch, um sich bei Gesine Lötzsch vorzustellen. Litauen ist seit 2004 Mitglied in der EU, hat jedoch noch nicht den Euro als Währung. Der Versuch 2007 dem Euro beizutreten scheiterte sowohl an der Inflations-, als auch an der Abwanderungsrate des Landes. Nun versucht es das südlichste und größte der drei Baltikstaaten erneut. Der Litauische Finanzminister informierte Gesine Lötzsch über die wirtschaftlichen Entwicklungen des Landes und darüber, dass sie seit Jahren mit dem Euro auch im Land arbeiten, bei Stabilitätsfragen jedoch kein Mitspracherecht haben – das wollen sie nun ändern. Dass in Deutschland viele Entscheidungen, die die EU betreffen erst mit dem Parlament besprochen werden müssen, findet Rimantas Šadžius selbst nicht schlimm. In Litauen werden EU Angelegenheiten jedoch anders behandelt. Im Bereich Energie bemüht sich Litauen unabhängiger von Russlands Gaslieferungen zu werden. Sieht aber eher wenig Positives im Ausstieg aus der Atomenergie.
Alles in allem war der litauische Finanzminister sehr fröhlich und positiv eingestellt gegenüber dem Eurobeitritt, da das Land die Maastrichter Kriterien nun erfüllt und nach Lettland das größte Wirtschaftswachstum in der EU vorweisen kann. Gleichzeitig haben sie jedoch große Probleme mit der Abwanderung junger, gut ausgebildeter Fachkräfte. Diese verlassen oft das Land in Richtung Skandinavien oder hin zu den englischsprachigen Ländern. Aus diesem Grund haben die Programme geschaffen, die abgewanderte Fachkräfte zurückholen sollen. Zusätzlich warb Rimantas Šadžius für Litauen als Wirtschaftsstandort.

Anika Taschke

23. April 2014

Welttag des Buches

Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes. In Lichtenberg würdigt der Förderverein der Bibliotheken den Tag, indem er Rosen an die Besucher unserer vier Bibliotheken verschenkt. Wir unterstützen den Verein beim Transport der - übrigens fair gehandelten - Rosen. (nw)

17. April 2014

16.4.2014: Entwicklungszusammenarbeit made in Lichtenberg

Jahrhundertelange koloniale Ausbeutung und die gegenwärtige post-koloniale Weltwirtschaftsordnung sind für die Entwicklungsunterschiede zwischen den Industriestaaten im Norden und den Ländern des Südens verantwortlich. Die Dominanz neoliberaler Politik in den letzten drei Jahrzehnten hat die soziale Ungleichheit weltweit noch verschärft.

Entwicklungszusammenarbeit kann deswegen einen Beitrag leisten Ungleichheiten abzubauen. Einen solchen Beitrag leistet das in Lichtenberg sitzende Unternehmen BDC Dorsch Consult, das Gesine und ich gestern besucht haben. Herr Schleusener und sein Team leisten im Rahmen eines vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderten Projektes einen Beitrag zur nachhaltigen Sicherheit von Biogasanlagen in einer brasilianischen Kommune. Derzeit hat die Energiegewinnung aus Biomasse in Brasilien bereits einen Anteil von 31 % am Energieangebot in Brasilien und trägt zu etwa 7 % zum Stromaufkommen bei (BMZ 2012). Die intensive Nutzung von Biogas ist zurzeit noch nicht sehr ausgeprägt. In dem für das Projekt ausgewählten Bundestaat Minas Gerais gibt es aktuell eine Vielzahl von Biogas-Anlagen. Da Biogasanlagen große Mengen explosiver Gase erzeugen und verarbeiten, ist die Betriebs- und Arbeitssicherheit von enormer Bedeutung. So besteht insbesondere bei falscher Bedienung der Anlage, Konstruktionsfehlern oder Materialschäden und mangelnder Kenntnis der Prozessabläufe ein erhöhtes Risiko durch Brände und Explosionen. Darüber hinaus entstehen beim Betrieb von Biogasanlagen wassergefährdende und giftige Zwischen- und Endprodukte (z. B. Schwefelwasserstoff). Viele der bisher realisierten Anlagen haben kein relevantes Sicherheitskonzept. Es ist erfreulich, dass ein Lichtenberger Unternehmen hier mit seinem know-how helfen kann. Beeindruckt hat uns auch, dass neben diesem Projekt andere Ideen entstanden sind, wie zum Beispiel gemeinsamer Schulunterricht einer brasilianischen und deutschen Schulklasse über Internet. (S.Sch.)

 

 

2. April 2014

Gender Budgeting im Bundeshaushalt

Wir, Praktikantinnen bei Dr. Gesine Lötzsch, Hannah Rübig und Salome Kavtaradze haben heute die Haushaltsausschusssitzung besucht.  Besonders interessant für uns war der Tagesordnungspunkt über die Implementierung von Gender Budgeting in den  Bundeshaushalt. Gender Budgeting befasst sich mit der Geschlechtergerechtigkeit bei der Aufteilung der Staatsausgaben. Die Initiative dieses Antrags kam von der Haushaltsausschussvorsitzenden Dr. Gesine Lötzsch, die zu diesem Thema am Podium der Fachtagung des dbb letzte Woche teilgenommen hatte.
Wie häufig brachte das Thema der Gleichstellung viel Aufregung und Emotionen  mit sich. Die Regierung wollte das Thema zuerst ablehnen mit der simplen Begründung, dass die letzte Regierung dies auch abgelehnt hatte. Nach ihrer Meinung sei dies kein gutes Instrument zu Umsetzung der Gleichstellung, obwohl die Machbarkeitsstudie der Regierung 2006 das Gegenteil hervorgebracht hatte.  Die Linke und Bündnis 90/Grüne betonen, dass es  erst einmal um die Transparenz der Haushaltsaufteilung ginge und stellten  die Frage, ob die  Ablehnung dieses Verfahrens durch die Regierung  Angst vor der Offenlegung der Machtstrukturen in der Ausgabenpolitik bedeuten soll? Es gibt jedoch keine Meinungseinheit in der Koalition. Die CDU/CSU Männer äußerten, dass bei einer Analyse der Begünstigten von Nobelpreis auch die Begünstigten von Kitabetreuung betrachtet werden müssen. Wollen sie damit sagen, dass Kita nur Frauen begünstigt und Nobelpreis nur Männer ?! Die SPD Frauen dagegen meinten schon, dass Gender Budgeting als sinnvolles Instrument in Erwägung gezogen werden könnte.
Am Ende blieb das Thema offen, aber wie wir alle aus Erfahrung  wissen brauchen die Themen der Gleichstellung immer viel Zeit und Diskussionen. Vielleicht ist noch nicht aller Tage Abend. In Berlin, München, Hamburg, Österreicht und Skandinavien wird Gender Budgeting schließlich schon praktiziert.

Hannah Rübig
Salome Kavtaradze

Foto: Thommy Weiss/ pixelio.de

3.4.2014: Europa live

Im Hohenschönhausener Jugendclub Leos Hütte bereitet man sich seit Wochen emsig auf die U 18-Wahlen vor, bastelt Wahlurnen und beschäftigt sich mit den Europäischen Institutionen und Parteien, die bei der Europawahl am 25. Mai antreten. Für die Jugendlichen aus Leos Hütte, aber auch der Arche ist Brüssel weit weg. Was nicht bedeutet, dass man hier Europa nicht lebt. In der Arche ist zum Beispiel der neue Mann in der Jugend-Band ein italienischer Student und auch die Besucher kommen zunehmend aus sämtlichen europäischen Ländern. Da passte es gut, dass die Europaabgeordnete Martina Michels vom 1.-3.4. nach Brüssel einlud. Aus Lichtenberg nahmen diesmal zehn Jugendliche teil, aus den Jugendfreizeiteinrichtungen Leos Hütte und der Arche. Sie besuchten in Brüssel die Fraktionssitzung der linken, europäischen Fraktion GUE/ NGL, besichtigten das Parlament und lernten bei einer Stadtführung Brüssel und seine Institutionen kennen. Europa Live war das Motto. Die Teilnahme an der Fraktionssitzung war auch für mich, der schon mehrmals das EU-Parlament besuchen durfte, nicht selbstverständlich. Beraten wurde ein Gesetz zum Wegfalls des Roamings und zur Netzneutralität. Letzteres war umstrittten, da hier ein Zwei-Klassen-Internet drohte. Auf ihrer Fahrt zurück nach Berlin erfuhren wir dann, dass sich die GUE/ NGL mit Änderungsanträgen gegen die Empfehlungen des Industrieausschusses durchsetzen konnte. "So macht Europa Spass", sagte Erik. "Wir werden das, was wir gelernt haben, in unser U 18 Projekt mit einfliessen lassen", meinte Chris. Unser Dank geht an Martina Michels, die den Jugendlichen Europa zum Anfassen ermöglicht und so noch mehr Lust auf die Wahl im Mai gemacht hat. (nw)

Herderpreis 2014 im Bereich gesellschaftliches Engagement

Rede anlässlich der Verleihung des Herder-Preises an Antonia Wieschollek

 Als ich von all den Aktivitäten Antonias las, habe ich mich  gefragt, ob der Tag wirklich nur 24 Stunden hat.Das Pensum von Antonia ist wirklich beeindruckend: Peopel to People International, Global Youth Service Day, Buddyprojekt, Jazzworkshops und dann auch gute schulische Leistungen. Mein Respekt! Für unsere Gesellschaft ist es überlebenswichtig, dass sich möglichst viele Menschen sozial engagieren und sich solidarisch verhalten.

Eine Gesellschaft, die Egoismus zum Leitmotiv erhebt, kann nicht überleben.

Slogans wie „Geiz ist geil“ oder „Gier ist geil“ sind zerstörerisch. Das haben wir in der Finanzkrise 2008 erlebt. Die Gier einer Minderheit von Bankern und Spekulanten hat ganze Volkswirtschaften in den Abgrund gerissen. Doch nicht nur Geiz und Gier, sondern auch eine Überökonomisierung schaden unserer Gesellschaft.Wir erleben jeden Tag, dass fast alle Bereiche unseres Lebens durch ökonomisiert werden. Alles soll sich rechnen, auch die Bildung. Das kann keine Gesellschaft auf Dauer aushalten. Walt Disney wurde 1919 gefragt, warum seine Zeichentrickfiguren alle nur 4 Finger an einer Hand haben. Er antwortete: Ein Finger mehr bedeutet bei einem sechseinhalbminütigen Film 45.000 Zeichnungen mehr. Bei vier Fingern pro Hand würde sein Studio mehrere Millionen Dollar sparen. (Quelle: „Homers letzter Satz“ von Simon Singh) Ich hoffe auf Eure Generation, dass ihr niemals aus ökonomischen Gründen ähnliche Entscheidungen trefft.

Bei allen ökonomischen Zwängen sollten wir nie auf unsere 10 Finger verzichten und unsere soziale Kompetenz.Bei Antonia bin ich mir sicher, dass ihr soziales Engagement, - für das ich sie heute auszeichnen möchte - dazu beitragen wird, dass sie auch in Zukunft soziale und solidarische  Entscheidungen treffen wird.

 

13. März 2014

Neu im Büro: Salome Kavtaradze und Anika Taschke

Anika (sitzend) und Salome unterstützen seit kurzem die Büroarbeit

Ich bin Salome Kavtaradze, IPS Stipendiantin aus Georgien und beginne heute mein fünfmonatiges Praktikum im Büro der Abgeordneten Dr. Gesine Lötzsch. Als Stipendiantin freue ich mich sehr über die Gelegenheit, ein Praktikum im Bundestag machen zu können. Während meines Praktikums werde ich die tägliche Arbeit der Abgeordneten kennenlernen. Es ist sehr spannend zu wissen wie die politischen Entscheidungen, die das ganze Land betreffen, getroffen werden. Für mich als Juristin ist der  Haushaltsausschuss, dem Gesine Lötzsch vorsitzt, unheimlich interessant und ich hoffe von dieser Arbeit so viel wie möglich mitzubekommen.

 

Mein Name ist Anika Taschke und werde bis Ende September den Verein Zivilcourage Vereint e.V.  betreuen. Ich bin 23 Jahre alt und in Marzahn-Hellersdorf aufgewachsen. Derzeit studiere ich noch an der Universität Jena Politik-und Kommunikationswissenschaft. Durch die Teilnahme an der Antifareise nach Italien 2012 habe ich Gesine und ihre Mitarbeiter kennengelernt. Seitdem bin ich sehr an dem Projekt interessiert und möchte diese Reise aktiv unterstützen. Aus diesem Grund mache ich nun hier ein Praktikum und stehe bei Fragen und Anregungen zum Projekt gerne zur Verfügung. In meiner Freizeit lese ich viel, fahre Motorrad oder Ski.

5. März 2014

Am Aschermittwoch geht’s erst los

Am Aschermittwoch sind die Feiertage offiziell vorbei, doch im Büro von Gesine Lötzsch geht es mit dem Feiern jetzt erst los. Heute begann auf ein Neues der  erste von vier Frauentagen, die Gesine mit ihrem Team, im Rahmen des Internationale Frauentags am 8. März, seit 2002 veranstalten. Hierzu wurden Frauen aus Lichtenberg in den Bundestag eingeladen, wo sie Gespräche, eine Reichstagsführung, Stadtrundfahrt und weitere Informationsveranstaltungen erwarten. Wie jedes Jahr war der Andrang mit 400 Bewerbungen auf die heiß begehrten 200 Plätze groß. Beim Sektfrühstück konnten die Frauen mit  der Abgeordneten diskutieren  und Fragen und Wünsche äußern. Ein brisantes Thema war die Anton-Sefkow  Schwimmhalle in Lichtenberg, die für den öffentlichen Freizeitbetrieb geschlossen werden soll. Hierüber gab es von den Damen Empörung und Kritik. Doch Gesine setzt sich für den Erhalt der Halle ein. Eine Einwohnerantrag mit Unterschriftensammlung ist schon im Gange. (Hannah)

26. Februar 2014

Herzlichen Glückwunsch!

Gestern haben sich zwei glückliche Lichtenbergerinnen ihren Gewinn meines Neujahrskarten-Gewinnspiels abgeholt: 2 Jahreskarten für den Tierpark. Wir wünschen viel Spaß in unserem schönen Tierpark!

24. Februar 2014

Neu im Büro: Hannah Rübig

Ich bin Hannah Rübig und beginne heute ein zweimonatiges Praktikum im Team der Abgeordneten Dr. Gesine Lötzsch. Da ich Studentin bin, habe ich so die Chance im Sinne eines Pflichtpraktikums, dieses im Bundestag machen zu können. Schon lange Zeit wollte ich den Arbeitsalltag eines Politikers kennen lernen. Ich finde es unheimlich spannend zu erleben wie all die Entscheidungen, von denen man nur in der Öffentlichkeit erfährt, hinter den Kulissen in der Praxis zustande kommen. Als Studentin der Volkswirtschaftslehre, freue ich mich besonders, dass ich bei der Vorsitzenden des Haushaltsausschusses sein kann und hoffe viel von dieser Arbeit mitzubekommen. Ich hoffe ich kann die Arbeit von Gesine Lötzsch in Organisation und Vorbereitung unterstützen und gleichzeitig Realpolitik, in Sitzungen von Ausschüssen, Arbeitskreisen, Fraktionen und des Bundestags, kennen lernen. Zudem kann ich auch in Bereiche der Kommunalpolitik hineinschnuppern, da Gesine Lötzsch als Direktkandidatin aus Berlin, neben der Bundestagstätigkeit, sehr viel in Lichtenberg arbeitet und präsent ist. Dieses vielseitige Bild der Arbeit der Abgeordneten Gesine Lötzsch bietet auch für eine Praktikantin umfangreiche Lernmöglichkeiten.

Am 24.02 begrüßten Gesine Lötzsch und ihre Mitarbeiterin Annetta wieder einmal eine Schulklasse im Bundestag. Dieses Mal kam eine zehnte Klasse vom Gymnasium Tiergarten für ein Gespräch mit der Abgeordneten und einer ausführlichen Führung durch das Paul-Löbe-Haus, sowie das Reichstagsgebäude, die mit einem Besuch  der Glaskuppel gekrönt wurde. Die Schüler waren sehr neugierig und stellten viele direkte Fragen an Gesine Lötzsch, wobei sie auch Themen der Entlohnung, Unterstützung durch die Familie und der Zufriedenheit mit dem Beruf nicht ausließen. Es kam zu einem regen Austausch zwischen der Abgeordneten, den Jugendlichen und dem Lehrer.

18. Februar 2014

„Verdammte Deutsche“

Gerhard Seyfried ist in München geboren und wohnt seit 37 Jahren in Berlin. Er studierte Malerei und Grafik an der Akademie für das Graphische Gewerbe, München. Im Oktober 1968 erfolgte die Relegation wegen Aufrufes zum Streik gegen die Notstandsgesetze. Als Comics-Zeichner ist er in der Szene bekannt  geworden. Am Montag las Gerhard Seyfried aus seinem Buch: "Verdammte Deutsche!" Der Spionageroman handelt in der Zeit vor dem 1. Weltkrieg. Seyfried ist nicht nur Comic-Zeichner, sondern auch Historiker. Er kennt sich ausgesprochen gut mit der Entwicklung der Marine in Deutschland und England aus.

Die Aufrüstungsprogramme beider Länder sind genauso Thema, wie die Liebesgeschichte zwischen einem deutschen Marineoffizier und einer jungen Engländerin. (KS)

13. Februar 2014

Liebe Beate Klarsfeld, herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag!

Liebe Beate Klarsfeld, herzlichen Glückwunsch zum 75. Geburtstag!
Ich freue mich, dass meine Genossen im Berliner Abgeordnetenhaus dem Senat vorgeschlagen haben, Dir die Ehrenbürgerwürde von Berlin zu verleihen.

15. Februar 2014

Wahl zur Vorsitzenden des Haushaltsausschusses

Gesine Lötzsch wurde heute als erste LINKE-Politikerin zur Vorsitzenden des mächtigen Haushaltsausschusses des Bundestages bestimmt. Das macht sie laut tagesschau.de zur Chefkontrolleurin der Bundesregierung - jedenfalls wenn es um die rund 300 Milliarden schweren Haushaltsausgaben geht.Zum Bericht auf tagesschau.de