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15.2.2012: Mit „Knut“ auf Wahlkreistour

Mit „Knut“ auf Wahlkreistour

Knut am Klingelschild, Knut im Institut, Knut ehemals im Tierpark. Knut war der ständige Begleiter von Gesine Lötzsch bei ihren Besuchen in Lichtenberg am 15. Februar. KNUT stand als erstes am Klingelschild der Ferienwohnung der Wohnungsbaugenossenschaft "Solidarität". Im UN-Jahr der Genossenschaften besucht Gesine viele Unternehmen, die eine genossenschaftliche Struktur haben. Die 11-Geschosser der "Solidarität" an der Kreuzung Alt-Friedrichsfelde/Rhinstraße haben vor kurzem ein tolles Wandbild bekommen. Bis 2013 wird auch noch die gegenüberliegende Seite verschönert. Genauso wie die "Solidarität" hat auch die Wohnungsbaugenossenschaft "Vorwärts" kein Leerstandsproblem. Ein Problem im Zusammenhang mit Wohnungsbaugenossenschaften haben Mieter allerdings im Falle einer Privatinsolvenz. Der Insolvenzverwalter kündigt dann die Genossenschaftsanteile und der Mieter verliert seine Wohnung. DIE LINKE im Bundestag möchte diese Regelung im Sinne der Genossenschaften ändern. Der dritte Termin an diesem Tag brachte Gesine Lötzsch zum Jobcenter Lichtenberg. Probleme von Alleinerziehenden auf dem Arbeitsmarkt, Arbeitsmarktmaßnahmen, wechselnde Ansprechpartner für die Kunden und Diskriminierung von ALG-II-Empfängern bei der Wohnungssuche sprach Gesine Lötzsch gegenüber dem Geschäftsführer des Job-Centers an. Von dort aus ging es dann wieder zu Knut, also dahin, wo die Todesursache des Berliner Lieblingsbären erforscht wird. Es war wohl eine Hirnerkrankung, so der Leiter des Instituts für Zoo-und Wildtierforschung (IZW) Herr Prof. Hofer. Beim IZW geht es um heimische Probleme, wie z. B. die Anti-Baby-Pille für die Wildschweine vom Alexanderplatz und ferner um die Bestäubung der Agaven durch Fledermäuse. Vor der Bürgersprechstunde ging es dann zum letzten Mal an diesem Tag um unseren pelzigen Freund. Knuts Heimat, den Berliner Zoo aber auch den Tierpark Berlin, können demnächst drei Lichtenberger ein ganzes Jahr lang besuchen. Sie gewannen beim traditionellen Neujahrs-Gewinnspiel Jahreskarten. (kp)

13.2.2012: Gegen Mythen hilft nur Aufklärung

Ich begleitete Gesine auf dem gestrigen “Mahngang Täterspuren”, den das Bündnis “Dresden nazifrei” organisiert hatte, um am Jahrestag der Bombardierung Dresdens nicht den Nazis und ihrem “Opfermythos” die Straße zu überlassen. Noch im letzten Jahr von der Stadt verboten, beteiligten sich in diesem Jahr über 2500 vor allem junge AntifaschistInnen, darunter viele Vertreter unserer Partei, an der Demonstration zu den Orten der Elbstadt, an denen die Verbrechen der Nazidiktatur Namen und Gesichter bekommen. Von der Mutschmann Villa - ehemalige Wohnstätte des gleichnamigen Nazifunktionärs - bis zum Münchner Platz, auf dem Hunderte Menschen von den Nazis durch das Fallbeil ermordet wurden, verlief die Route. Besonders imponierte mir der friedvolle, würdige und solidarische Umgang der Teilnehmer miteinander. Proviant wurde mit der unmittelbaren Nachbarschaft geteilt, Hackentritte mit gütigen Blicken und höflichen Gesten entschuldigt. Die gemeinsame Sache, der Einsatz gegen Faschismus und Geschichtsrevisionismus, eint, stärkt und vermenschlicht - in Dresden und auf der ganze Welt. Wollen wir hoffen, dass es im nächsten Jahr noch mehr Menschen werden, die am Mahngang teilnehmen und sich im Kampf gegen den Faschismus solidarisieren. Schon am kommenden Sonnabend sind AntifaschistInnen in Dresden wieder gefordert, um den Nazis die Straße zu nehmen. La lucha continua! No pasaran! (DRT)

9.2.2012: Besuch aus Chile

Seit April 2011 protestieren in Chile Studentinnen und Studenten für ein sozial gerechtes Bildungssystem. Sie forcieren damit eine breite Debatte über die wachsende Kluft  zwischen Neoliberalismus und Demokratie. Camila Vallejo, Vizepräsidentin des Studentenverbandes in Chile, ( 3.v. li.)) ist zum Gesicht dieser Protestbewegung geworden. Gesine Lötzsch und viele Abgeordnete der LINKEN im Bundestag trafen sich heute mit Camilla Vallejo und Karol Cariola, der Vorsitzenden des Kommunistischen Jugendverbandes von Chile ( 4. v. li.)um sich aus erster Hand über die Entwicklung der Protestbewegung zu informieren. Die chilenischen Gäste kamen auf Einladung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für 10 Tage nach Deutschland. (Marion Heinrich)

Ausführlicher Bericht von Alexander King

1.2.2012: „Europa am Abgrund – Krisenursachen, Krisenfolgen, Widerstand“

Mit angezogener Schuldenbremse in die Krise. Das sagte Gesine nicht nur im Interview mit der Badischen Zeitung zu den jüngsten Beschlüssen des EU-Gipfels, sondern dies diskutierte sie auch  auf einer Veranstaltung des linken Studierendenverbandes SDS an der Universität Freiburg. Thema war dort: „Europa am Abgrund – Krisenursachen, Krisenfolgen, Widerstand“. Gemeinsam mit dem Sozialwissenschaftler Alex Demirovic sprach Gesine vor rund 150 Studierenden über Alternativen zur verheerenden Europa-Politik von Merkel und Sarkozy. Die nun beschlossene Schuldenbremse zwinge die EU-Staaten zu teilweise katastrophalen Kürzungen im öffentlichen Bereich, löse das Schuldenproblem aber nicht. Wir brauchen stattdessen höhere Einnahmen. Und dies, so Gesine, funktioniere nur über Steuern auf Finanzgeschäfte, Vermögen und hohe Einkommen. (Jan, 1.2.)