…und bei preußischem Pomp und Pelikanen haben wir beim diesjährigen Sommerempfang der LINKEN in Lichtenberg etwa 300 Gäste im Schloss Friedrichsfelde begrüßt. Neben vielen engagierten Mitgliedern der Partei DIE LINKE haben auch zahlreiche, nicht weniger engagierte Akteure des gesellschaftlichen und politischen Lebens in Lichtenberg bei dieser Gelegenheit den Tierparkförderverein unterstützt. Über 400 Euro sind bei der Sommerfest-Tombola für diesen Zweck zusammengekommen. Die Tombola brachte 15 Gewinner und jede Menge fröhliche Gesichter hervor. Apropos Spaß: Den wünschen wir Samantha Radke. Die Schülerin fährt gesponsert von Gesine über den Verein „Kinder an die Macht“ e. V. morgen ins Ferienlager. (KP)
Der Kreisverband Erzgebirge der LINKEN hatte ins wunderschön gelegene Kurbad Bad Schlema zum Sommerfest eingeladen, das ganz dem Thema erneuerbare Energien gewidmet war. Zunächst aber musste unser Kraftfahrer Thorsten all seine Energie aufbringen. Es war eine beachtliche Leistung, wie er es schaffte, den Spaziergang einer Entenmutter mit drei winzigen Küken quer über die Autobahn nicht im Fiasko enden zu lassen. Geschickt bremste er und umfuhr die kleine Reisegruppe. Jetzt hat sich Thorsten, dessen Menschenfreundlichkeit allgemein bekannt ist, auch noch einen unsterblichen Ruf als Tierfreund erobert.
In Bad Schlema wurde Gesine sehr freudig begrüßt, und vor idyllischer Kulisse sprach sie zum Thema des Tages: einer Umwelt, in der alle ungefährdet und friedlich leben können. Hier einige Auszüge aus ihrer kurzen Rede:
„Das, was Frau Merkel gerade versucht, der Öffentlichkeit als Atomausstieg zu verkaufen, hat ganz viele Hintertüren. Und die ersten Betreiber von Atomkraftwerken haben ja bereits angekündigt, dagegen klagen zu wollen. Deshalb sagen wir als LINKE, dass der Atomausstieg ins Grundgesetz gehört, damit er wirklich unumkehrbar ist.
Ein Thema, das uns als Partei DIE LINKE sehr am Herzen liegt, ist die Frage nach einer friedlichen, einer solidarischen Gesellschaft. Wir als Linke werden niemals akzeptieren, dass man uns einreden will, Krieg wäre ein Mittel, Menschen zu helfen. Krieg ist immer die Vernichtung von Menschenleben, und darum wollen wir, dass endlich die Soldaten aus Afghanistan zurückkehren und dass sich die Bundesrepublik Deutschland an keinem einzigen Krieg mehr beteiligt.
Vor wenigen Tagen – am 22. Juni – war der 70. Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion. Und wir als LINKE waren die einzige Partei im Deutschen Bundestag, die eine würdige Gedenkveranstaltung organisiert hat, um gemeinsam mit Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges und mit Vertretern von Botschaften der Nachfolgestaaten der Sowjetunion würdig an dieses Datum zu erinnern. Es gibt ein berühmtes Zitat des amerikanischen Schriftstellers Ernest Hemingway, der gesagt hat: ‚Jeder Mensch, der die Freiheit liebt, hat der Roten Armee mehr zu verdanken, als er jemals in seinem Leben bezahlen könnte.‘ Dieses Zitat sollten wir uns viel öfter vor Augen halten, weil diese Befreiungsleistung völlig in den Hintergrund getreten ist. Wir als LINKE werden das nicht zulassen, wir werden immer wieder darauf hinweisen, wer Deutschland befreit hat, nämlich die Armeen der Antihitlerkoalition. Und den größten Blutzoll hat die Rote Armee bezahlt. Das dürfen wir nicht vergessen.
Wir haben eine Verantwortung vor der Geschichte, wir haben die Verantwortung, immer wieder darauf hinzuweisen, wie sich Geschichte abgespielt, wer wen befreit hat. Vor allem in einem Land, in dem die offizielle Politik so gern über Freiheit redet.
Die Freiheit, für die DIE LINKE kämpft, ist die Freiheit einer solidarischen Gesellschaft, einer Gesellschaft, in der Menschen in Würde miteinander leben können, in der nicht der eine Herr ist und der andere Knecht, in der wir alle gemeinsam in Solidarität als Gleiche unter Gleichen, als freie Menschen unser Leben gestalten können.
Liebe Genossinnen und Genossen, ihr habt dieses Sommerfest in einer herrlichen Umgebung vorbereitet, und ich habe gehört, dass das eine lange Tradition hat. Ich kann euch nur ermutigen, setzt das fort, denn wir brauchen Treffpunkte, wo wir miteinander sprechen können, wo wir uns austauschen können, wo wir beraten können, welches der richtige Weg ist, gemeinsam eine Gesellschaft zu gestalten. Setzt diese Tradition fort, ladet möglichst viele Menschen aus vielen Kreisen ein. Ich bin zum ersten Mal in Bad Schlema, aber mein Eindruck ist, es lohnt sich, hierherzukommen.“
Viele Gäste des Sommerfestes nutzten die Gelegenheit, mit der Parteivorsitzenden zu sprechen. Aber es gab nicht nur interessante, anregende Gespräche, sondern auch muntere erzgebirgische Gesänge, bei denen sich Gesine als ausgesprochen textsicher erwies. Dass Thorsten und ich bei einem Quiz dann auch noch die volle Punktzahl erreichten, rundete den Besuch geradezu perfekt ab.
Von Bad Schlema fuhren wir nach Hannover, wo am nächsten Tag die Kreisvorsitzendenkonferenz unserer Partei stattfand. Mehr als 200 Genossinnen und Genossen reisten an diesem Sonntag in Hannover an. Auch hier war die Energiewende ein wichtiges Thema. Ebenso wie der Programmentwurf und unsere strategische Orientierung. Aber es wurde auch über Fragen diskutiert, die für die ganz praktische Arbeit unserer Partei von großer Bedeutung sind: Wie können Mitglieder gewonnen und gehalten werden? Wie können Strukturen vor Ort gestärkt, Mitglieder und Vorstände qualifiziert, junge Menschen gefördert werden? Wie kann die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort verbessert, die Kampagnenfähigkeit weiter ausgebaut werden? Wie kann die Geschlechtergerechtigkeit in unserer Partei durchgesetzt werden? Und welchen Einfluss können wir auf die Finanzsituation unserer Partei nehmen?
In sieben Foren wurden diese spannenden Fragen besprochen und die Ergebnisse der Diskussionen zum Schluss allen Anwesenden vorgestellt. Da gab es Kritik, da gab es Lob, da gab es so manche gute Idee, da gab es ganz konkrete Vorschläge. Vor allem aber gab es allgemeine Zustimmung zu der Auffassung, dass diese Kreisvorsitzendenkonferenz als Ort des Kennenlernens, des Erfahrungsaustausches und der Ideenfindung eine sehr gelungene Veranstaltung war, und zu der Schlussfolgerung, sie deshalb unbedingt in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Na dann, bis bald! (Tanja)
... war das Thema der Veranstaltung, zu der Gesine am gestrigen Abend vom linken Studierendenverband (LINKE.SDS) in Eberswalde eingeladen wurde. An der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung diskutierte Gesine mit einer Vertreterin der Brandenburgischen Studierendenvertretung und einem Vertreter des Berliner Bildungsstreikbündnisses. In einer kurzen Rede zu Beginn sprach Gesine von der Spaltung der Gesellschaft, die zur Misere in allen Bildungsbereichen, von Kitas bis Hochschulen, führt. Dabei verwies sie auf eine bahnbrechende Studie „Gleichheit ist Glück- Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind“ von Wilkinson und Pikett, die diesen Befund auch international und in Bezug auf Bildung bestätigen. Sie zeigen, dass Menschen in Gesellschaften, die weniger soziale Ungleichheit produzieren, glücklicher und zufriedener sind – und zwar alle, egal ob arm oder reich. Politisch hieße das für uns: Wir brauchen höhere Steuereinnahmen von Unternehmen, Banken und Spekulanten, um das Bildungssystem ausreichend zu finanzieren – für Kitas, Gemeinschaftsschulen, kleinere Klassen, mehr Professoren und gegen Studiengebühren! (Jan)

Der Senatssaal war für zwei Veranstaltungen zum Gedenken an den 70. Jahrestag des Überfalls von Hitlerdeutschland auf die Sowjetunion gleichzeitig vergeben worden. Augenscheinlich war die Universitätsverwaltung von der Vielzahl der Aktivitäten überrascht. Der Verein Kontakte hatte ehemalige sowjetische Kriegsgefangene eingeladen, um mit ihnen eine Ausstellung mit historischen Fotos und aktuellen Porträtfotos zu eröffnen. Bewegend waren die kurzen Ansprachen von zwei ehemaligen Kriegsgefangenen. Sie waren damals blutjung und völlig unvorbereitet - aber wie kann man auf solch schreckliche Ereignisse auch vorbereitet sein. Lebendig auch ihre Erzählungen von ihrem Leben nach dem Krieg. Einer wurde Ingenieur für das Bahnwesen. Wir waren damals schließlich ein sehr großes Land, betonte er schmunzelnd. - Der Bund der Antifaschisten VVN - BdA war in einen Hörsaal in unmittelbarer Nachbarschaft ausgewichen. Junge Berliner befragten Veteranen über ihr Leben und ihren Kampf in der Sowjetunion. Obwohl ich Moritz Mebel und Hana Podymachina, die beide in der Roten Armee gekämpft haben, schon lange kenne, erfuhr ich Neues aus ihrem Leben. Nach Kontakten mit deutschen Soldaten befragt, erzählte Hana Podymachina, dass ein Überläufer gesagt habe: Ich habe einen Engel gehört. Dieser Engel war Hana, die von einem Flugzeug aus über Lautsprecher die deutschen Soldaten zur Beendigung des Krieges aufforderte. Zum Abschluss forderte der 92-jährige Frido Seydewitz eine Dame aus dem Publikum zum Tanz auf. Ein ergreifender wie optimistischer Abschluss des Abends. (Gesine)
Am Freitag, dem 17. Juni, besuchte Gesine nachmittags zwei Kiezfeste – das am Malchower See und das der Kiezspinne im Stadtteil Frankfurter Allee Süd. An beiden Orten ging es ausgesprochen bunt zu – es ist beeindruckend, mit wie viel Liebe, ehrenamtlichem Engagement und Phantasie diese Feste organisiert werden. Die zahlreichen Gäste fühlten sich sichtlich wohl und nahmen das vielfältige Angebot – von unterhaltsamen Bühneprogrammen über die Vorstellung von Vereinen, Projekten und Institutionen des Bezirks bis hin zu Talkrunden mit Bezirkspolitikerinnen und -politikern – sehr gern an. Viele Bürgerinnen und Bürger freuten sich, mit Gesine auf den Festen ins Gespräch zu kommen.
Am Freitagabend erwartete Gesine ein Termin, auf den sie sich gar nicht freute. Im Gegenteil, sie hätte liebend gern auf ihn verzichtet. Die Berliner NPD und „Autonome Nationalisten“ hatten zu einer Kundgebung am Rosa-Lusemburg-Platz in unmittelbarer Nähe des Karl-Liebknecht-Hauses, unserer Parteizentrale, aufgerufen. Die Wahl des Ortes war kein Zufall. Die Ermordung Rosa Luxemburgs war vom ehemaligen Landesvorsitzenden der Berliner NPD Jörg Hähnel, der (noch) Bezirksverordneter in Lichtenberg ist, verherrlicht und gerechtfertigt worden. Dafür hatte ihn Katrin Framke (DIE LINKE), Kulturstadträtin in Lichtenberg, angezeigt, und er wurde von einem Berliner Gericht zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt. Obwohl Gesine eigentlich eine andere, sehr angenehme Einladung zu einer kulturellen Veranstaltung hatte, ließ sie es sicht nehmen, als Parteivorsitzende den Rosa-Luxemburg-Platz und die Parteizentrale gegen die Neonazis zu verteidigen. Sie fand klare, eindeutige Worte, was die überaus zahlreich erschienenen Gegendemonstranten mit großem Beifall quittierten.
Der Samstag begann für Gesine mit einer wohnungspolitischen Konferenz in Berlin und endete mit einer gewerkschaftspolitischen Konferenz in Leipzig. Hier traf sie u.a. Costas Ysichos von der griechischen Linken Synaspismos (Foto 1). Zwischen diesen beiden Veranstaltungen besuchte sie zunächst die Feier zum 100-jährigen Bestehen des Sportvereins Sparta Lichtenberg in der Fischerstraße und stattete dann der Veranstaltung „run for help“ einen Besuch ab, einem von der Alexander-Puschkin-Schule schon zum achten Mal organisierten, im Stadion Friedrichsfelde stattfindenden Solidaritätslauf für Mosambik. Das Prinzip: Sponsoren erklären sich bereit, den Läuferinnen und Läufern für jede gelaufene Stadionrunde einen festen Betrag zu zahlen. In diesem Jahr wird mit dem Erlös des Laufes auch die Schule Escola Primaria Kompleta Unidade 30 unterstützt. Eine Schule, die keinerlei Schulmöbel hat und in der unter primitivsten Bedingungen gelernt und gearbeitet wird. Christian Petermann, Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung, schaffte 25 Runden. Er wurde allerdings von einem jungen Mann getoppt, der 43 Runden bewältigt hatte. Das sind immerhin 17,2 Kilometer. Er, Christian und die vielen anderen kleinen und großen Läufer haben sozusagen im Vorbeimarsch so manche Schulklasse möbliert.
Am Sonntag, dem 19. Juni, hatte die Linksfraktion im Bundestag zu einer Matinee anlässlich des 70. Jahrestages des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion eingeladen. Etwa 400 Menschen waren dieser Einladung gefolgt und erlebten anderthalb Stunden der Würdigung und Erinnerung. In einem Kurzfilm kamen sowjetische Kriegsveteranen zu Wort, Gesine, der russische Botschafter Wladimir Grinin, Hans Coppi, Vorsitzender der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, und Gregor Gysi hielten bewegende Reden, das Musiktrio Scho spielte wunderschöne russische Lieder. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, und die vielen Gäste wussten nicht nur diese beeindruckende Veranstaltung, sondern darüber hinaus die Erinnerungskultur der LINKEN zu würdigen. (Tanja)
Ebenso am Sonntag ehrte ich in Vertretung für Gesine den ältesten Läufer des Hohenschönhausener Gartenlaufes. Über einen 50-Euro-Gutschein für das Käfer-Restaurant im Bundestag darf sich der Kleingärtner Lothar Bröske freuen. Guten Appetit! (Norman)
Diese Frage diskutierte Gesine am Donnerstag mit dem bekannten Panorama-Journalisten des NDR-Fernsehen Christoph Lütgert. Seine investigative Recherche zeigte ein weiteres Mal, wie stark Wirtschaftsbosse Einfluss auf die Politik der Bundesregierung haben – übrigens unabhängig davon, welche Regierung bisher regierte.
Die Schrödersche Rentenreform passte zwar Maschmeyer, der dadurch ein millionenschweres Vermögen anhäufen konnte. Viele Kleinanleger jedoch, die seinen Finanzprodukten vertrauten, verloren ihr gesamtes Erspartes. Nach Lütgerts Recherche waren mehrere Zehntausend Menschen betroffen.
Nurda Tazegül, Mitglied des Landesvorstands der Berliner Linken erzählte von ihren Erfahrungen als Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale. Oftmals kommen Opfer solcher Finanzgeschäfte viel zu spät in die Beratung und verstehen gar nicht, um was für risikoreiche Finanzprodukte es sich eigentlich handelt, die ihnen angedreht werden. Die Verbraucherzentrale Berlin möchte daher in der Zukunft weiterhin sich um Opfer falscher Versprechungen von Versicherungsunternehmen kümmern.
Die Linke kritisiert schon lange die enge Verbindung zwischen Politik und Wirtschaftslobbyisten, wie z.B. das Programm Seitenwechsel, bei dem Privatwirtschaft und Ministerien Mitarbeiter austauschen, initiiert vom ehemaligen Bundesinnenminister Otto Schily. Nur eine Partei im Bundestag hat jedoch keine engen Beziehungen zu den Millionären der Wirtschaftslobby: Die Linke. (Sebastian)
Schon vor geraumer Zeit haben die Schülerinnen und Schüler der Hermann-Gmeiner-Grundschule in Lichtenberg für SOS Kinderdörfer und den Förderverein der Schule Spenden gesammelt. Damals führten sie das Stück "Das tapfere Schneiderlein" auf. Gesine konnte der Aufführung nicht beiwohnen und brachte heute ihren Beitrag zur Spendenaktion persönlich in die Schule. Die Gmeiner-Grundschule veranstaltet heute ein Sommerfest. Zu Beginn des Festes standen zahlreiche Auszeichnungen für besondere Leistungen z. B. beim Lesewettbewerb oder für Engagement als Buddy. Danach wurde die neue Turnhalle feierlich eröffnet in Anwesenheit der Architekten. Am Nachmittag erwartet die Kinder jede Menge Sport und Spiel. Höhepunkt ist sicher der Wettbewerb zwischen Eltern und Lehrern. (KP)
Der Blick vom Erfurter Petersberg ging am Mittwochabend weit ins Land und war sehr malerisch. Fernrohre wurden in Stellung gebracht, um beim Naturschauspiel Mondfinsternis dabei sein zu können. Doch ein Ereignis zog am frühen Abend noch mehr Menschen auf den Berg. Rund achtzig Erfurter waren wegen des Lutherdisputs der Thüringer Allgemeinen Zeitung in das Obergeschoss der St. Peterskirche gekommen. Gesine Lötzsch und der evangelische Philosoph Klaus-Michael Kodalle diskutierten über Luther und seine Bedeutung für die heutige Zeit. Der lebhaften und kontroversen Diskussion folgten auch zahlreiche Mitglieder unserer thüringischen Landtagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Bodo Ramelow und der Vizepräsidentin des Landtages Birgit Klaubert.

„Pfingsten mit der LINKEN“ ist längst kein Geheimtipp mehr. Pfingsten mit der LINKEN ist Kult. Seit Jahren treffen sich Mitglieder, Freunde und Sympathisanten, um in traumhafter Natur und bei Musik mit führenden Genossinnen und Genossen aktuelle Themen zu diskutieren. Gesine stellte sich über eine Stunde lang den Fragen der Journalistin Bärbel Romanowski. Gesine nannte unser Land eine gespaltene Gesellschaft. Deutschland ist gespalten in der Eigentumsfrage, gespalten in der Demokratie, gespalten im Gesundheitswesen und gespalten im Recht. Diese defekte Demokratie sei nicht akzeptabel und müsse repariert werden. DIE LINKE ist die Partei, die die Systemfrage stellt und will nicht nur die Verteilung, sondern auch die Produktion von Waren demokratisch gestalten. Gesines besonderer Gruß galt der Schriftstellerin Elfriede Brüning, die Ende des vergangenen Jahres ihren 100. Geburtstag feierte und noch immer aktives Mitglied der LINKEN ist. Die Schriftstellerin kam wie jedes Jahr zu Pfingsten an den Werbellinsee. Die anwesenden Gäste im Zelt klatschten Beifall mit „standing ovations“. Nach der Gesprächsrunde diskutierten mehrere Teilnehmer mit Gesine ihre persönlichen Anliegen und Fragen. Wer im nächsten Jahr dabei sein will, sollte sich beeilen, denn viele Plätze sind schon wieder ausgebucht. Also ranhalten! Es lohnt sich. (M.Heinrich)

An zwei Tagen einmal quer durch Deutschland - das ist auch für Gesine nicht alltäglich. Am 9. Juni war sie einer Einladung nach Passau gefolgt, wo sie sich am Nachmittag mit Mitgliedern des „Bündnisses für die Rechte von Flüchtlingen“ traf. Etwa 30 Flüchtlinge – vor allem aus afrikanischen Ländern – nutzten die Gelegenheit, Gesine ihr Leben fern der Heimat zu schildern. Erschütternd war vor allem, zu hören, wie wenig Unterstützung sie trotz größter eigener Integrationsbemühungen von den Behörden erhalten. Gesine versprach, sich gemeinsam mit ihren bayerischen Kolleginnen und Kollegen der Linksfraktion im Bundestag der Probleme anzunehmen und nach Lösungen zu suchen.
Am Abend fand auf Einladung des Sozialistischen demokratischen Studentenbundes (SDS) in der Universität Passau eine Diskussion zu dem Thema „Chancenlos. Wie Armut ausgrenzt“ statt. Etwa 400 Studentinnen und Studenten füllten den Hörsaal, um der Diskussion von Gesine und Dr. Hendrik Hansen, Politikwissenschaftler an der Uni Passau, zuzuhören und sich selbst rege an der Debatte zu beteiligen.
Am Morgen des 10. Juni ging es zurück nach Berlin, wo Gesine mehrere Termine wahrnahm, bevor es am Nachmittag weiterging nach Hamburg zu einer Gedenkfeier für den unlängst verstorbenen Genossen Horst Bethge. Er war ein unvergessliches „Urgestein“ der LINKEN, ein unermüdlicher, leidenschaftlicher Kämpfer für Frieden und Gerechtigkeit. Ihn zu ehren, war Gesine ein besonderes Bedürfnis. (Tanja)
Bericht in der "Passauer Neuen Presse"

Zum vergangenen Kindertag am 1. Juni verloste Gesine vier Karten für das Theaterstück "Der Hase und der Igel" im Theater an der Parkaue. Über den Gewinn konnte sich Familie Reizig freuen und somit einen Kindertagsausflug in die Welt des Theaters erleben. Wir hoffen Familie Reizig hatte viel Freude beim Besuch der Aufführung und natürlich wünschen wir allen Kindern einen fröhlichen Kindertag! (Erik)