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8.3.2011, 100 Jahre Internationaler Frauentag

Wie jedes Jahr feiert Gesine am 8. März den Internationalen Frauentag gemeinsam mit Frauen aus der ganzen Republik im Deutschen Bundestag. Da es mehrere hundert Anmeldungen gab - die ersten für dieses Jahr erfolgten bereits im April 2010 -, wird gleich an vier aufeinanderfolgenden Tagen gefeiert. Die heutige Veranstaltung ist derzeit noch in vollem Gange.

Tagebucheintrag zur Feier am 8. März (von Sebastian):

Die Einladung zum Frauentag im Bundestag soll die gesellschaftliche Leistung der Frauen gebührend würdigen. Die LINKE kämpft seit langem und nicht nur am Frauentag gegen Altersarmut und schlechte Bezahlung - Probleme, von denen vor allem Frauen betroffen sind.

Obwohl der Stromausfall im Regierungsviertel auch den Plan der Besuchergruppe am 8. März ein wenig veränderte, nahmen das die Frauen trotz Fahrstuhlstörung gelassen: "Wir haben doch Kondition.", ließen sie uns wissen. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Blick auf Reichstag und Spree genossen die Frauen die Führung mit Gesine durch weite Teile des Bundestages. Die Sonne und ein Erinnerungsfoto auf der Reichstagskuppel rundeten den Besuch im Bundestag frühlingshaft ab.

Nach einem Mittagessen stand die Bundeszentrale für politische Bildung auf dem Programm - mit einer Diskussion über die aktuelle Situation im Nahen Osten und in Nordafrika.

Wie erfolgreich der Kampf um Gleichberechtigung von Frauen in der Linksfraktion im Bundestag war, belegt eindrucksvoll die folgende Zahl: Mehr als 50 % der Bundestagsabgeordneten der Linken sind Frauen. Wenn dieser Erfolg in allen gesellschaftlichen Bereichen erreicht ist, sind wir im Kampf um die Gleichberechtigung großes Stück weiter.

8.3.2011, Internationaler Frauentag

Früh aufstehen war heute morgen das Motto für Gesine und ihre freiwilligen Helfer. Pünktlich um 6:30 Uhr ging es los. 1000 rote Rosen warteten am U-Bahnhof Tierpark und am S-Bahnhof Karlshorst darauf, verteilt zu werden. Sie wurden aus Anlass des 100. Internationalen Frauentages Lichtenberger Frauen überreicht, die bereits so früh auf den Beinen waren. Trotz frostigen Wetters zauberten sie vielen Frauen ein Lächeln ins Gesicht.

Gesine und ihr Team wünschen auch allen Frauen, die heute leider keine Rose bekommen konnten, einen schönen Frauentag!(Erik)

3.3.2011 Wahlkampf in Marburg
Nach der Rede gibt Gesine einem Marburger Abiturienten ein Videointerview.

Am 27. März finden neben den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Wuerttemberg auch wichtige Kommunalwahlen in Hessen statt.

Aus diesem Grund unterstützte Gesine am gestrigen Abend die Marburger Genossen in ihrem Wahlkampf.

Vor rund 130 interessierten Marburger Bürger sprach Gesine sowohl zu kommunal- als auch zu bundespolitischen Themen. Da in Hessen am 27. März parallel zur Kommunalwahl eine Volksabstimmung über die Schuldenbremse stattfindet, erläuterte Gesine die zu erwartenden dramatischen Auswirkungen der Schuldenbremse: vor allem den weiteren Ausverkauf öffentlichen Eigentums an private Investoren.

DIE LINKE, so Gesine, sei im Gegensatz zu allen anderen etablierten Parteien gegen die Schuldenbremse und für die Rekommunalisierung von Stadtwerken, Wasserbetrieben und des Nahverkehrs. Nur so ließe sich die Demokratie auf kommunaler Ebene erhalten.

Anna Hofmann, die Spitzenkandidatin im Kreis Marburg, und Henning Köster, der bei der Oberbürgermeisterwahl für DIE LINKE ins Rennen geht, wünschen wir viel Erfolg am 27. März. (Jan)

2.3.2011, Zu Gast bei der Tischlerei Meißner

Im Rahmen ihrer regelmäßigen "Betriebsbesuche" in Lichtenberg war Gesine heute Mittag bei der Tischlerei Meißner "proReno" zu Gast. Der Meister persönlich ließ es sich nicht nehmen, Gesine durch die hauseigene Ausstellung zu führen. Dabei wurde das eine oder andere Gesellen- bzw. Gesellinnenstück vorgeführt und von Gesine ausprobiert. Faszinierend ist vor allem die Breite des Angebots der Tischlerei: Vom maßgenauen Kleiderschrank, über Wohnzimmertische mit gefärbten Glaseinsätzen, bis hin zur gepolsterten Tür bleiben keine Wünsche offen. Aber nicht nur neue Möbel werden hier hergestellt, sondern Teil der Philosophie der Tischlerei ist es auch, nicht gleich alles Alte und Beschädigte dem Sperrmüll zu übergeben. „Vor dem Neukauf  lohne sich immer die Überlegung zur Renovierung des alten Möbelstücks“, so Meißner - "proReno" eben.         Neben dem Meister des Betriebes begrüßten uns auch eine Gesellin und zwei französische Praktikanten, die an einem Handwerkeraustausch teilnehmen. So ergab sich auch für unseren französischen Praktikanten Jules, der Gesine begeleite, die Gelegenheit für ein Gespräch auf Französisch. (Erik)

26.2.2011, Tusch für Täve

Die 600 Seelen Gemeinde Kleinmühlingen in der Nähe von Magdeburg stand am Sonnabend buchstäblich Kopf. Die Sporthalle war geschmückt und bis auf den letzten Platz gefüllt. Der ganze Ort feierte gemeinsam mit vielen prominenten Gästen den 80. Geburtstag von Täve Schur. Zu den mehr als 100 Gratulanten gehörten Gesine Lötzsch und Gregor Gysi. Sie übergaben einen Scheck über 1000 Euro für das Friedensfahrtmuseum in Kleinmühlingen.


24.2.2011, Von Réunion über Frankreich nach Berlin

Hallo, ich heiße Jules Jagot, bin 21 Jahre alt und werde für 6 bis 7 Wochen ein Praktikum im Abgeordnetenbüro von Gesine Lötzsch absolvieren. Nach meinem deutsch-französischen Abitur auf der Insel Réunion habe ich mein Studium am deutsch-französischen Campus der Hochschule Sciences Po Paris begonnen. Dieses Jahr schließe ich meinen Bachelor als Austauschstudent an der Universität Konstanz im Bereich Politik und Verwaltung ab. Ich interessiere mich sehr für Deutschland und das deutsche politische Leben und freue mich also besonders  auf diese Erfahrung im Bundestag.

Ich freue mich darauf, meine akademischen Kenntnisse über die deutschen Institutionen und die deutsche Haushaltspolitik mit einer praktischen Erfahrung ergänzen zu können. Für mich ist es auch besonders interessant zu betrachten, wie ein Abgeordneter im Alltag im Dienst seiner Wahler arbeitet. Politische Debatten finde ich sehr reizvoll und dieses Praktikum ist für mich eine Möglichkeit, diese direkt im Bundestag oder im Wahlkreis Lichtenberg zu beobachten.

Ich habe das immer gemocht, meine Freizeit für neue Erfahrungen aufzuwenden. Ein Praktikum in einer tollen Stadt wie Berlin zu machen, die ich noch sehr wenig kenne, freut mich sehr.

Die Arbeit in diesem Büro ist für mich eine große Chance, weil Gesine Lötzsch schon eine lange politische Erfahrung hat und die kritische und engagierte Oppositionsrolle sehr ernst nimmt. Weil ich als Sozialist viele Ideen der Partei DIE LINKE teile, freue ich mich besonders, den politischen Alltag Deutschlands innerhalb ihres Büro zu entdecken. Ich habe auch vor, mich nächstes Jahr in Frankreich im Rahmen der Präsidenten-Wahl  in einer linken Partei zu engagieren. Ich erwarte viel von diesem Praktikum, um meine politischen Ideen reifen zu lassen. 

Ich freue mich also auf diese Erfahrung und meine Motivation und Kenntnisse auch im Dienst der Parteiarbeit bereitstellen zu können.

23.2.2011, DIE LINKE vor dem Kanzleramt

DIE LINKE beteiligte sich heute Morgen an einer Protestdemo des DGB vor dem Kanzleramt. Hier fand ab 9.30 Uhr die Kabinettsitzung statt – eine gute Gelegenheit die Bundesregierung daran zu erinnern, endlich den gesetzlichen Mindestlohn einzuführen. DIE LINKE fordert einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 10 Euro pro Stunde.

18.2.2011, Unterstützung aus Berlin

Gesine und die Mitarbeiter ihres Büros unterstützten die Hamburger Genossen beim Kampf um den Wiedereinzug in die Bürgerschaft. Um 7 Uhr machten wir uns von Berlin aus auf den Weg in in die Hansestadt. Nach einem freundlichen Empfang durch die Wahlkämpfer/innen und einer kurzen Einweisung in der Fraktiongeschäftsstelle fuhren wir nach Hamburg Altona und halfen dabei, ein kleines Straßentheater aufzuführen. DIE LINKE in Hamburg protestierte in der Fußgängerzone mit selbstgemachten Puppen gegen die Profitgier von Vattenfall und für ein soziales und ökologisches Hamburg. Auch Gesine wurde von den Puppen empfangen und kämpfte um jede Stimme für den Wahlsonntag. Außerdem beteiligten wir uns an dem "Haustürwahlkampf" unserer Hamburger Genossen und verteilten Infomaterial. Zur Stunde redet Gesine Lötzsch auf der Abschlussveranstaltung im Hamburger Kulturhaus "Fabrik".   

17.2.2011, Wahltour durch Baden-Württemberg
Gesine Lötzsch in Heidelberg mit Kandidaten für den Landtag

Am 27. März 2011 werden in Baden-Württemberg in insgesamt 70 Wahlkreisen die Mitglieder des neuen Landtags gewählt. Bei ihrer Tour durch verschiedene Städte im Südwesten Deutschlands traf Gesine Lötzsch hochmotivierte Mitglieder und Kandidaten, die sich das Ziel gesetzt haben, erstmalig für DIE LINKE in den Stuttgarter Landtag einzuziehen. Ein ausführlicher Bericht folgt...

17.2.2011, Alles außer Sex

Ja, neben Sex gibt es noch viele weitere Probleme, mit denen Frau und Mann mit zunehmendem Alter rechnen müssen. Die Buchautorin und Kabarettistin Tatjana Meissner gab bei der Veranstaltung mit Gesine Lötzsch in der Reihe "geDRUCKtes" im Karl-Liebknecht-Haus so manche Anekdote zum Besten, die sehr neugierig auf ihr Bücher machen. An den Reaktionen des Publikums wurde deutlich, dass Tatjana Meissner mit Ihren Erfahrungen nicht alleine steht. Bezüglich der Handhabung von Schlankstützhemdchen gab es im Publikum z. T. deutliche Erfahrungsvorsprünge. Ahnungslos zeigte sich das Publikum in Fragen von Dildo-Fee-Partys. Tatjana Meißner hatte dafür Verständnis, denn diese Partys wären vor allem in katholischen Gegenden verbreitet wie Tupper-Partys. Melden Sie sich jetzt schon an für die kommende Veranstaltung in der Reihe "geDRUCKtes": 29. März 18 Uhr Gesine Lötzsch und Thilo Bode "Die Essensfälscher" - Was uns die Lebensmittelkonzerne auf die Teller lügen. Ort: Karl-Liebknecht-Haus, "Rosa-Luxemburg-Saal", Kleine Alexanderstr. 28 in Berlin Mitte. Anmeldungen unter: Tel.: 030/24009548, mail: gedrucktes@die-linke.de. Der Eintritt ist frei.  (Katrin)

16.2.2011, Agnes Kraus zu Ehren

 

Eine Initiative der Lichtenberger Bürgerschaft hat es möglich gemacht: Zu Ehren Agnes Kraus`, der beliebten Theater- und Fernsehschauspielerin der DDR, wurde heute Nachmittag der Weg zwischen Sewanstraße und Erich-Kurz-Straße in Berlin-Lichtenberg nach ihr benannt.

Neben der Bezirksstadträtin für Kultur, Katrin Framke, sprachen Berufskollegen und Weggefährten des Fernsehlieblings  auf der Veranstaltung zur Einweihung des Gedenksteins, der nunmehr für Jedermann auf dem Agnes-Kraus-Weg zu besichtigen ist.

Anlass für diese Ehrung inmitten Lichtenbergs bot nicht allein die herausragende künstlerische Leistung von Agnes Kraus  (vor allem in den bekannten Fernsehrollen in „Der Mann, der nach der Oma kam“ oder „Schwester Agnes“) sondern auch die Tatsache, dass sie von 1972 bis zu ihrem Tode ganz in der Nähe des nun nach ihr benannten Weges in der Mellenseestraße wohnte.

Vor allen Dingen in der kommenden Frühlingszeit, wenn der Gedenkstein für Agnes Kraus, die im Übrigen eine ausgesprochene Naturliebhaberin war, begrünt und bepflanzt wird, wie es die Bezirksstadträtin versprach, wird dieser Ort zu einer weiteren Sehenswürdigkeit in Lichtenberg. (Jan)

 

Eine Initiative der Lichtenberger Bürgerschaft hat es möglich gemacht: Zu Ehren Agnes Kraus`, der beliebten Theater- und Fernsehschauspielerin der DDR, wurde heute Nachmittag der Weg zwischen Sewanstraße und Erich-Kurz-Straße in Berlin-Lichtenberg nach ihr benannt.

Neben der Bezirksstadträtin für Kultur, Katrin Framke, sprachen Berufskollegen und Weggefährten des Fernsehlieblings  auf der Veranstaltung zur Einweihung des Gedenksteins, der nunmehr für Jedermann auf dem Agnes-Kraus-Weg zu besichtigen ist.

Anlass für diese Ehrung inmitten Lichtenbergs bot nicht allein die herausragende künstlerische Leistung von Agnes Kraus  (vor allem in den bekannten Fernsehrollen in „Der Mann, der nach der Oma kam“ oder „Schwester Agnes“) sondern auch die Tatsache, dass sie von 1972 bis zu ihrem Tode ganz in der Nähe des nun nach ihr benannten Weges in der Mellenseestraße wohnte.

Vor allen Dingen in der kommenden Frühlingszeit, wenn der Gedenkstein für Agnes Kraus, die im Übrigen eine ausgesprochene Naturliebhaberin war, begrünt und bepflanzt wird, wie es die Bezirksstadträtin versprach, wird dieser Ort zu einer weiteren Sehenswürdigkeit in Lichtenberg.

9.2.2011, Für eine demokratische und soziale EU

Da war es wieder: Das Vorurteil, DIE LINKE sei gegen die EU oder gar gegen Europa. Gleich zu Beginn  der Veranstaltung der Schwarzkopf-Stiftung in der Sophienstraße in Berlin-Mitte zum Thema „Europa im 21. Jahrhundert: Die zukünftige Gestaltung der Europäischen Union“ sah sich Gesine mit dieser oft kolportierten, aber trotzdem falschen Beschreibung der Europa-Politik der Linken konfrontiert.

Vor etwa 200 Schülerinnen und Studierenden erläuterte Gesine in einem Vortrag mit anschließender offener Diskussion die Position unserer Partei zur EU, insbesondere zur gegenwärtigen Krise des Euro. Hierbei machte sie deutlich, indem sie sich u.a. auf das inzwischen auch auf Deutsch erschienene und in Frankreich vieldiskutierte Buch „Empört Euch!“ von Stephane Hessel bezog, dass nicht die EU als solche, sondern die Merkel-Sarkozy-Politik das eigentliche Problem sei.

Ob Kürzungen im öffentlichen Dienst in Irland, Anhebung des Renteneintrittsalters und Sozialabbau in Griechenland oder massive Lohnkürzungen in Spanien, überall in Europa sind die dramatischen Auswirkungen der Merkel-Sarkozy-Politik in Reaktion auf die Euro-Krise spürbar. Die Bedingungen, die den Hilfe empfangenden EU-Ländern diktiert werden, seien für DIE LINKE inakzeptabel, betonte Gesine. Die Kosten der von Banken und Spekulanten ausgelösten Finanzkrise, die sich mittlerweile in ganz Europa in Gestalt nationaler Haushaltskrisen fortsetzte, dürften nun Arbeitslose, Geringverdiener und Rentner mit der Verschlechterung ihrer Lebensverhältnisse bezahlen.

Obgleich die Euro-Krise im Mittelpunkt der Veranstaltung stand, wurde in der anschließenden Debatte eine Vielzahl unterschiedlichster Themen angesprochen: Gesine wurde aus dem Publikum  beispielsweise zu ihrer Position zum Kohäsions-Fonds der EU und zur Beitrittsperspektive der Länder des westlichen Balkans befragt.

Eins wurde – jenseits kompliziertester Detailfragen zur EU-Politik – am Ende für die engagiert und kompetent diskutierenden Schülerinnen und Studierenden klar: DIE LINKE ist nicht gegen die EU, sondern für eine andere Politik – für eine soziale und demokratische. (Jan)

 

 

 

11.2.2011, Quiz-Gewinnerin

Gesine Lötzsch überreichte heute eine Jahreskarte für den Tierpark Berlin an Anja H. Die Lichtenbergerin hatte die Quizfrage unseres Neujahrsgewinnspiels richtig beantwortet und freut sich nun darauf, die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres im Tierpark Friedrichsfelde genießen zu können. Neben ihr wurden noch zwei andere Rätselfreunde mit Gewinnen bedacht. Allesamt wussten, dass sich hinter dem Pseudonym Peter Panther der berühmte Schriftsteller Kurt Tucholsky verbirgt. Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt anmelden zum Frauentag

Gesine Lötzsch lädt wieder zum Frauentag in den Bundestag ein. An den Tagen vom 8. bis zum 11. März können jeweils 50 Frauen aus Lichtenberg die Bundestagsabgeordnete zum Gespräch und Sektempfang treffen, den Reichstag besichtigen und eine Stadtrundfahrt unternehmen. Außerdem stehen ein Mittag- und ein Abendessen auf dem Programm. Für Ihre Anmeldung füllen Sie einfach das Formular aus und schicken dieses per Mail an gesine.loetzsch@bundestag.deoder per Post an Dr. Gesine Lötzsch, Platz der Republik 1, 11011 Berlin.

5.2.2011, Von Judokas aus Berlin und Großbritannien
Pokalübergabe u.a. mit dem U20-Bundestrainer Richard Trautmann.

Gekämpft haben sie im wahrsten Sinne des Wortes. Gestern wurde der Hauptstadtpokal der besten Judoka-Junioren in der Altersklasse U20 in unterschiedlichsten Gewichtsklassen vergeben. Gesine nahm nicht nur an der Pokalverleihung im Sportforum teil, sondern konnte von Berliner Judo-Experten vor Ort viel über den Sport und die derzeitige Situation in Berlin erfahren.

Aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern sind junge Judoka angereist. Die Anspannung vieler junger Sportler war zu spüren und die Trainer fieberten am Mattenrand so mit, als ob sie am liebsten selbst noch einmal mitkämpfen wollten. Sogar aus Großbritannien kamen Sportler. Natürlich hatte der SC Berlin und der Berliner Judo-Verband Berlin vorgesorgt und eine britische Fahne in der Halle aufhängen lassen.

Beachtenswert ist das große ehrenamtliche Engagement, das für solch ein Turnier nötig ist. Mindestens drei Kampfrichter beobachten die Geschehnisse eines jeden Kampfes. Bei fast 150 Teilnehmern und Dutzenden von Runden werden so einige helfende Hände gebraucht (Sebastian).

 


2.2.2011, An einem schönen Sommermorgen

Gefühlt war es wie "An einem schönen Sommermorgen", so der Titel der Erinnerungen eines großen Schauspielers. Otto Mellies, Gast bei Gesine Lötzsch, erzählte Episoden aus seinem Buch über eine schwierige Kindheit, Theateranekdoten aus den 50ern, über das Deutsche Theater in der "Wende" und das Besondere beim Synchronisieren. Der Auftakt für die neue Veranstaltungsreihe "geDrucktes" , in der Gesine Lötzsch monatlich Prominente aus Literatur und Kunst einlädt, schöpfte alle Bestuhlungskapazitäten  im Berliner Karl-Liebknecht-Haus voll aus. Am 16. Februar 2011, 18.00 uhr,  empfängt Gesine Lötzsch die Autorin Tatjana Meissner, die mit viel Humor "einen authentischen Frontbericht über irritierende Veränderungen im Leben der Mittvierzigerin" berichtet. Das Buch dazu heißt: "Alles außer Sex. Zwischen Caipirinha und Franzbrantwein“.