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1.5.2011, Umverteilungsaktion am 1.Mai

Beim Fest "Bunte Platte" in Hohenschönhausen haben viele Mütter, Väter, Söhne und Töchter geholfen, Sand mit einem Bagger von einer Kiste in eine andere umzuverteilen. Mit dieser Aktion machte das Bürgerbüro Gesine Lötzsch darauf aufmerksam, dass die reichsten 10% der Deutschen 61% des Vermögens besitzen und eine Umverteilung dringend Not tut.

DIE LINKE im Bundestag sagt dazu: .. Die Ungleichverteilung von Vermögen - nicht nur in Deutschland, aber auch in Deutschland - hat entscheidend zur Finanz- und Wirtschaftskrise beigetragen. Die großen Vermögenssummen in den Händen von wenigen wurden den Finanzmärkten zugeführt, um dort möglichst hohe Renditen zu erzielen. Verstärkt wurde der Renditedruck noch durch die Möglichkeit, Vermögen mit Krediten zu belegen, um somit noch mehr Kapital einzusetzen zu können. Spekulation und schier uferloses Profitstreben waren das Ergebnis. (weiterlesen unter linksfraktion.de/themen/vermoegensteuer/)

 

Foto: Silke Wenk

1.5.2011, Der 1. Mai in Bremen

„Am Internationalen Tag der Arbeit besteht ab 12 Uhr auf dem Domshof am Info-Stand der LINKEN die Möglichkeit, mit Gesine Lötzsch direkt ins Gespräch zu kommen.“ 

Dieses Angebot, das DIE LINKE Bremen auf ihrer Internetseite offerierte, wurde von vielen Menschen angenommen. Das Interesse war groß, und Gesine musste Fragen zu den unterschiedlichsten Themen und den Positionen der LINKEN dazu beantworten: Rente erst ab 67, Bildungspaket, Arbeitnehmerfreizügigkeit, Hartz IV, Einsätze der Bundeswehr im Ausland, Atomausstieg und anderes mehr (dazu: Weser-Kurier)

Auch außerhalb der öffentlichen Diskussionsrunde suchten viele Bremerinnen und Bremer das Gespräch mit Gesine, schilderten ihre ganz persönlichen Probleme, sprachen ihre Hoffnungen aus, gaben gute Ratschläge oder wünschten einfach nur Glück. Natürlich auch für die Wahl zur Bremischen Bürgerschaft in exakt drei Wochen.

Unser Fazit: Das war ein rundum schöner Tag. Die Gespräche waren interessant, herzlich und anregend, und die Sonne hat den ganzen Tag gelacht. Nun wollen wir am Wahlsonntag, am 22. Mai, natürlich auch allen Grund haben, heiter zu sein. (Tanja)

P.S. Übrigens wird Gesine schon am 6. Mai wieder in Bremen sein. Gemeinsam mit Oskar Lafontaine und Gregor Gysi tritt sie ab 15 Uhr auf einer Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz auf.

19.4.2011, "Kietz-Obst-Oase"

Ein Birnen- und ein Apfelbaum stehen seit gestern im gestern im Garten der „Kietz-Oase“ in Hohenschönhausen, gepflanzt von Gesine Lötzsch und dem Präsident der Berliner Gartenfreunde, Herrn Ehrenberg. Die gestrige Pflanzaktion hat den Startschuss für das Projekt „Schulobst für alle“ gegeben, bei dem  Schüler von Kleingärtnern über den Obst und Gemüseanbau lernen und zugleich überzähliges Obst, das von den zahlreichen Kleingärtnern nicht verwertet werden kann, ernten können. Vorerst gibt es neun Lichtenberger Grundschulen, die  mitmachen wollen und in diesem Jahr die Hoffnung, dass mehr Obst von den Bäumen fällt es im letzten Jahr der Fall war. Die kommenden Versammlungen der Kleingärtner wollen wir dafür nutzen, für unser Projekt soviel wie möglich Kleingärtner und Schulen zu gewinnen. (Norman)

DIE LINKE in den Medien

 

Gemäß §11 Abs. 3 im Rundfunkstaatsvertrag hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk „bei der Erfüllung seines Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit der Angebote und Programme zu berücksichtigen.“ Doch halten sich die Sender immer daran? Auf der  Homepage von Gesine Lötzsch und auf ihrer Facebook-Seite wollen wir zeigen,  welche Parteien in den Tagesnachrichten  wie oft  vertreten sind.

Wer dazu Anregungen, Ideen oder Fragen hat, ist dazu eingeladen, diese mit uns zu teilen oder sich im Falle von Beschwerden direkt an den Sender zu wenden. Hier die Adresse des ZDF, das als erster Sender mit dem „Heute-Journal“ Teil unserer Recherche ist. www.zdf.de

ZDF-Berichterstattung Heute-Journal der letzten Tage

11.4.: Japan/ EU-Flüchtlingspolitik

4 x CDU, 1 x FDP, 1 x CSU  

12.4.: Libyen, SPD-Profil, CO 2-Speicherung, Einheitsdenkmal

1 X FDP, 4 x  SPD, 2 x CDU, 1 x Grüne, 1 x LINKE

14.4.: PID-Debatte

3 x SPD, 1 x CDU, 1 x LINKE, 1 x Grüne, 1 x FDP

15.4.: Libyen, Energiewende

1 x CDU, 2 x SPD, 1 x FDP

17.4.: Profilsuche SPD/ Grüne

 

1 x Grüne, 2 x SPD

18.4.2011, Für Frieden, Toleranz und eine starke LINKE

Auch an diesem Wochenende haben wir uns auf Reisen begeben und viele Kilometer hinter uns gelegt. Am Samstag, dem 16. April, waren wir in Plauen. Der Anlass war unerfreulich. Unter dem Vorwand, der Opfer der Bombardierung Plauens im April 1945 gedenken zu wollen, hatten Neonazis einen Marsch durch die Stadt angemeldet. Die Reaktion darauf war dann höchst erfreulich. Hunderte Menschen, junge wie alte, Vertreter von Gewerkschaften, Initiativen, Institutionen, Organisationen, Kirchen, außerparlamentarischen Bewegungen schlossen sich dem Bündnis „Nazifrei in Plauen“ an und kamen zur Gegendemonstration nach Plauen. Natürlich wurde das Bündnis auch von Parteien unterstützt. Mit einer Ausnahme: Die CDU verweigerte sich der Auseinandersetzung mit dem braunen Ungeist und blieb dem friedlichen Protest fern. Alle Rednerinnen und Redner auf der Kundgebung „Buntes Vogtland gegen Nazidemo“ kritisierten diese Haltung und äußerten ihr großes Unverständnis angesichts solcher Ignoranz und offensichtlich fehlender Zivilcourage.

Die weiteste Anreise von allen hatte sicherlich Gesine. Dass die Parteivorsitzende der LINKEN und Bundestagsabgeordnete aus Berlin extra ins territorial weit entfernte Plauen gekommen war, um dort öffentlich  ihren Protest gegen Faschismus, Intoleranz, Geschichtsverfälschung, Fremdenhass zu artikulieren, fand viel Anerkennung. Für Gesine gilt eben, was die CDU vor Ort scheut: Haltung demonstrieren! Gesicht zeigen!

Weiter ging es nach Stuttgart, wo Gesine am Sonntag an der Beratung des Landesausschusses Baden-Württemberg teilnahm. Hier stand die Auswertung der Landtagswahlen im Mittelpunkt der Debatte. Alle Rednerinnen und Redner waren sich darin einig, dass der Wahlkampf sehr motiviert und engagiert geführt worden und die Enttäuschung über das Ergebnis natürlich groß war. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Aber auch wenn das Wahlziel nicht erreicht worden ist – DIE LINKE wird weiter für soziale Gerechtigkeit kämpfen. Sie wird die soziale Frage immer mit der der Ökologie und mit der Demokratie verbinden. Nicht nur in Wahlzeiten.

Gesine sprach den Genossinnen und Genossen in Baden-Württemberg dafür ihre Hochachtung aus, dass sie sich nicht haben entmutigen lassen und weiter engagiert, selbstbewusst und solidarisch für ihre Themen streiten. Besonders betonte Gesine ihre Bewunderung dafür, dass DIE LINKE in Baden-Württemberg als Reaktion auf das Wahlergebnis nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern eine Mitgliederkampagne starten wird, um die linken Strukturen im Land zu stärken. Denn nur eine starke LINKE hat auch die Kraft für Veränderungen. (Tanja)

14.4.2011, Goldene Taube geht an Puschkin-Schule

Der mit 1000 Euro dotierte Wanderpreis „Lichtenberg weltoffen“ in Form einer goldenen Taube wurde gestern an die Alexander-Puschkin-Schule verliehen. Das Bezirksamt ehrt damit Projekte und Partnerschaften in Lichtenberg, die das friedliche Miteinander der Völker unterschiedlicher Nationalitäten, Glaubensrichtungen und Weltanschauungen fördern. Viele Lichtenberger verbinden mit der Puschkin-Schule den Spendenlauf „Run for Help“, der in diesem Jahr am 18. Juni stattfindet. Im letzten Jahr kamen so mehr als 3000 Euro zusammen. Die Lichtenberger Partnerschule in Maputo (Mozambik) konnte so mit Schulbüchern, Sitzbänken und jede Menge anderem schulischen Bedarf ausgestattet werden. Das internationale Flair wurde zudem durch Schüler aus Hanoi verstärkt, die an der Preisverleihung teilnahmen. Der Besuch aus Vietnam ist übrigens Auftakt zu einer neuen Städtepartnerschaft Lichtenbergs mit Hanoi. Im Namen von Gesine gratulierte ich der Direktorin Frau Orlamünder zu diesem Preis. Sie betonte, besonders stolz auf ihre Schüler zu sein. Andersherum können die Schüler auch stolz auf ihre Direktorin sein, die sich für sie auch außerhalb des regulären Schulbetriebs mit großer Leidenschaft einsetzt. (n.w.)

13.4.2011, Hanoi grüßt Lichtenberg

DIE LINKE Lichtenberg strebt eine Städtepartnerschaft mit Hanoi an. Das steht so auch in unserem Bezirks-Wahlprogramm. Passend dazu hatte Gesine gestern Besuch einer vietnamesischen Schülergruppe. Die Austauschschüler zwischen 16 und 18 Jahren waren mehrere Tage zu Gast in Berlin und wurden von Gastfamilien aus Gesines Wahlkreis Lichtenberg aufgenommen. Fiete, Schüler der Alexander-Puschkin-Oberschule, war Teil der deutschen Austauchgruppe, die zuvor in Vietnam war und konnte den vietnamesischen Jugendlichen viel über den Bundestag erzählen, denn vor einigen Jahren war er Schülerpraktikant in unserem Büro. (n.w.)

8.4.2011, Blühende Landschaften
Gesine Lötzsch bei der Kranzniederlegung vor der Gedenkhalle Oberhausen

Eines gleich vorweg: Der Westen ist dem Osten weit voraus. Zumindest was die Vegetation betrifft. Forsythien waren gestern. Die Magnolien stehen in voller Blüte. Der Raps ist schwer im Kommen. Doch dies ist nicht das einzig Berichtenswerte von Gesines Reise am 8. April in den Westen unseres Landes. Erste Station war die Neue Ruhr Zeitung in Essen. Hier wurde Gesine von Redakteurinnen und Redakteuren empfangen, die ihr viele ebenso interessante wie interessierte Fragen stellten. Die einstündige, sehr angenehme Diskussion verging wie im Fluge. Weiter ging es nach Oberhausen, in die umfassend sanierte, erst Ende vorigen Jahres wiedereröffnete Gedenkhalle am malerischen Schloss. Fachkundig führte uns der Leiter der Gedenkhalle, Clemens Heinrichs, durch die professionell gestaltete, informative Ausstellung, die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus in Oberhausen und mit der Situation der Zwangsarbeiter im Ruhrgebiet beschäftigt. Am Abend hatten die Genossinnen und Genossen des Oberhausener Kreisverbandes der LINKEN in ihr Linkes Zentrum zur Jahreshauptversammlung geladen. Nach Gesines Einführungsreferat entspann sich auch hier eine intensive Debatte um die menschliche und ökologische Tragödie in Japan, das Einknicken von Außenminister Westerwelle, der nun doch deutsche Soldaten nach Libyen schicken will, die aktuelle Situation unserer Partei und deren jüngste Wahlergebnisse und um vieles andere mehr. Eine der Oberhausener Genossinnen fragte mich: „Ist es eigentlich selbstverständlich, dass eine Parteivorsitzende einen so weit entfernten Kreisverband besucht?“„Für Gesine schon“, habe ich geantwortet. (Tanja)

7.4.2011, Männlich oder weiblich?

 

Die Skulptur auf dem roten Podest im Bürgerbüro von Gesine Lötzsch ist Bestandteil der aktuellen Ausstellung von Mols Landen (www.molslanden.de).

Nein, männlich ist sie nicht, sagt der Künstler. Und auch bei den bunten Tupfen im Himmel über der Taut-Aula handelt es sich nicht um Luftballons. Die spezielle Technik, mit der Mols Landen die Farben auf die Leinwand aufträgt, erzeugt einen ganz besonderen Effekt: Lebendigkeit. Direkt vor dem Bild stehend ist außer einer Leinwand voller Punkte kaum etwas zu erkennen. Mit zunehmenden Abstand jedoch mischen sich die Farben in unserem Auge und auch das Motiv erscheint uns immer vertrauter. Auch den Besuchern wird es so gehen. Denn im Bürgerbüro zeigt Gesine Lötzsch noch bis Mitte Juni diese Ausstellung, bestehend aus der besagten Skulptur und zehn Acrylbildern mit Motiven aus unserem Bezirk. (KP)