Ich heiße Gudsiyya MAMMADOVA und komme aus Aserbaidschan (Baku). Von 1999 bis 2003 habe ich an der Fakultät für deutsche Philologie an der Staatlichen Universität für Sprachen in Baku studiert. Im Jahre 2003 habe ich den Bachelor-Grad erworben, von 2006 bis 2008 habe ich dann an derselben Universität ein Masterstudium absolviert. Von 2004 bis 2006 war ich sowohl in Kursen, als auch in der Schule als Deutschlehrerin tätig. Vom 07.08.2006 bis Ende August 2010 habe ich an der Deutschen Botschaft in Baku gearbeitet.Zum Glück habe ich das IPS Stipendium bekommen.Jetzt bin ich bei der LINKEN bei Frau Dr. Lötzsch tätig. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Was mich noch beeindruckt: Der Lieblingssatz von Frau Gesine Lötzsch ist mein Motivationssatz für das IPS gewesen. Er heißt: "Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren."(von Bertolt Brecht)
So erlebten Gesine Lötzsch und ihre Mitarbeiterinnen Kristin Findeisen und Antje Kind fünf Tage Frauentag
Funky Frauentag
Was tun 200 gutgelaunte und muntere Damen im Bundestag? Ganz klar – sie folgten der diesjährigen Einladung von Gesine Lötzsch anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März.
An vier aufeinanderfolgenden Tagen feierten Lichtenberger Frauen ihren ganz persönlichen Tag mit Sektfrühstück, Rundgang durch das Reichstagsgebäude, Stadtrundfahrt und intensiven Gesprächen mit Gesine. Abgerundet wurde das Programm in diesem Jahr von einer exklusiven Lesung mit Marion Heinrich, Autorin des Buches „Gemeindeschwestern erzählen“ und einem Besuch der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Ganz entgegen der Ansicht einer bekannten deutschen Frauenrechtlerin ist dieser Tag auch nach fast einhundert Jahren alles andere als ein überflüssiger „sozialistischer Muttertag“, sondern eine wichtige Gedankenstütze und Mahnung für all diejenigen in unserem Land und auf der ganzen Welt, die leider nur allzu oft vergessen, dass die Hälfte aller Menschen tagtäglich um ihre Gleichberechtigung kämpfen müssen.
Frauen mit unterschiedlichsten Biographien und Schicksalen kamen in dieser Woche hier zusammen, um sich einen Tag lang ein wenig verwöhnen zu lassen – zu Recht, wie wir finden! (kf & ak)
Fünf Tage Frauentag
Seit vielen Jahren wissen wir: Es gibt ein großes Bedürfnis von Frauen aus meinem Wahlkreis und darüber hinaus, den Internationalen Frauentag gemeinsam und würdig zu begehen. Um alles gut planen zu können, konnten sich die Frauen bei uns schon im September anmelden. Und um der Nachfrage auch nur einigermaßen gerecht zu werden, planten wir in diesem Jahr Tagesfahrten für insgesamt 200 Frauen, verteilt auf vier Tage. Bereits am Sonntag, dem 7. März stellte ich im Münzenberg-Saal im Gebäude der Zeitung Neues Deutschland gemeinsam mit der Autorin Marion Heinrich und der ehemaligen Gemeindeschwester Regina Müller das Buch "Gemeindeschwestern erzählen" vor. Das Buch ist im Verlag neues leben erschienen. Ich setze mich seit 2005 dafür ein, dass der Beruf der Gemeindeschwester wiederbelebt wird. In einigen Ländern gibt es Modellprojekte. Aber wie immer wird heftig um das Geld gestritten. - Am Nachmittag aller vier Frauentage las Marion Heinrich aus dem Buch. Jedes Mal erfuhren wir in der Diskussion von interessanten Lebensgeschichten unserer Gäste, Lustiges und Ernstes aus dem Berufsleben von engagierten Frauen. Viele wurden nach der Wende aus dem Berufsleben geschleudert und müssen jetzt - trotz solider Bildung - von kleinen Renten leben. Einige der Frauen hatten sich in kleinen Gruppen angemeldet. Sie kamen aus Frauenzentren oder Sportgruppen, waren ehemalige oder aktuelle Arbeitskolleginnen. - Gut war, dass der Besuch im Bundestag immer im Clara-Zetkin-Saal, dem Tagungsraum unserer Fraktion beginnen konnte. Clara Zetkin war eine Vorkämpferin für die Frauenrechte und ohne ihren Einsatz hätten wir in diesem Jahr nicht zum 99. Mal den Frauentag begehen können. Die Diskussion zeigte auch: Wir haben noch viel zu tun. (Gesine)
Vom 3 bis zum 5. März verlebten 22 Schülerinnen und Schüler der Friedrichsfelder Grundschule ihre Projekttage im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Für die Jungen und Mädchen der 5. Klasse war das ein wirklich „elefantastisches“ Erlebnis. Trotz der begrenzten Zeit sind sie im Dickhäuterhaus zu wahren Experten für die verschiedenen Tiere geworden.
In kleinen Gruppen erschlossen sich die Schüler die Besonderheiten der hierzulande exotischen Arten und lernten nicht nur viel Neues, sondern wurden auch selbst aktiv.
Hier bot Gesine eine hilfreiche Unterstützung, denn sie sponserte nicht nur den Eintritt für die Klasse, sondern auch das benötigte Bastelmaterial.
Zum gelungenen Abschluss präsentierten die Schüler ihre Ergebnisse vor dem Gehege der jeweiligen Tiere und wurden für ihren Fleiß vom Tierpark mit einem „dickhäuternahen“ Ausflug in das Elefantengehege belohnt, natürlich inklusive füttern und streicheln. (Erik)
Bereits gestern Nachmittag waren wir zugange und brachten zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helfern „Gesine-Fähnchen“ an insgesamt 1000 Rosen an. Heute morgen freuten sich die Lichtenbergerinnen über den Blumengruß ihrer Abgeordneten. Die Überraschung war groß, vor allem bei den Frauen, deren Männer den Ehrentag vergessen hatten. Im Bundestag geht’s nun weiter, wo heute und in den nächsten Tagen über 200 Frauen aus Lichtenberg mit Gesine den 8.März feiern. Auf dem Programm stehen u.a. eine Lesung zum Buch „Gemeindeschwestern erzählen“ sowie ein gemeinsames Mittag- und Abendessen.