Gemeinsam oder Getrennt? Hamburgerinnen und Hamburger können am 18. Juni entscheiden, ob sie für längeres gemeinsames Lernen ihrer Kinder, zumindest bis zur sechsten Klasse sind. Zusammen mit anderen Parteien und Verbänden setzt sich Die Linke dafür ein. Auf dem Hamburger Wochenmarkt in Wilhelmsburg kam Gesine darüber mit Bürgern ins Gespräch. Die Erfahrungen des Landes Berlin waren gefragt. Hier ist es Ziel des Senats, die Gemeinschaftsschule bis zur zehnten Klasse einzuführen und damit das frühe Aussortieren von Kindern zu verhindern. So warb Gesine für die Vorschläge der Linken und der Hamburger Bürgerschaft zur Ausweitung der Primarstufe bis zur sechsten Klasse. Weiter Informationen finden Sie unter: http://www.linke-fuer-primarschule.de/
(Sebastian)
Vor dem Fussballfest gestern Abend feierte auch DIE LINKE in ausgelassener Stimmung auf dem Vereinsgelände des SV 47. Der Bezirksverband Lichtenberg sowie die Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung luden Vertreter aus Vereinen, der örtlichen Wirtschaft, Wohnprojekten, sozialen Einrichtungen usw. zum Sommerempfang ein. Es war der erste Sommerempfang, auf dem die Bezirksvorsitzende Gesine Lötzsch auch als Bundesvorsitzende zugegen war. Zugleich stellte sich Klaus Ernst erstmals in Lichtenberg vor und überraschte mit Anekdoten aus seiner Heimat Bayern.
Höhepunkte waren die Vergabe des Lichtenberger Integrationspreises an den SV 47 (die 47 geht auf das Gründungsjahr zurück), die Übergabe eines großen Ferienschecks an 12 Kinder, die mittels Spenden von Gesine Lötzsch und der Sparkasse verreisen werden, das Torwandschießen sowie der Auftritt einer Line-Dance Gruppe.
Vom veganen Athleten, über den einfachen Laubenpieper bis zum 80-jährigen Freizeitsportler – am Sonntag liefen alle mit. So war der 14. Hohenschönhausener Gartenlauf ein wirklicher Volkslauf.Gesine war natürlich – wie im letzten Jahr – vor Ort und stiftete einen Gutschein: Diesmal dem Läufer mit den meisten Teilnahmen am Gartenlauf. 13 Mal lief der diesjährige Gewinner schon mit. Er gewann einen Gutschein für das Restaurant auf der Kuppel des Berliner Reichstages. Wir sagen: Guten Appetit. (Sebastian)
Die Bürgerrechtlerin Angela Davis war am Samstag zu Gast auf dem Fest der Linken, zuvor hatte sie sich mit den Parteivorsitzenden sowie Gregor Gysi und Oskar Lafontaine zu Gesprächen getroffen. Angela Davis gab im Interview mit Gregor Gysi Einblicke in ihre Kindheit, in der sie die Rassentrennung in ihrem Heimatland , den USA, erstmals brutal erlebte . Diese Erfahrung sollte ihr späteres politisches Leben bestimmen.


Gewerkschafter aus Griechenland, Portugal, Spanien und Deutschland haben aus erster Hand bei einer Anhörung der Fraktion DIE LINKE über ihre Erfahrungen mit der Finanz- und Wirtschaftskrise berichtet. In ihrem Land, so berichtete Margarita Tsomou, Aktivistin und Dokumentaristin aus Griechenland, gab es schon sechs Generalstreiks. Menschen, die noch nie in ihrem Leben demonstriert oder gestreikt haben – Apotheker, Anwälte, Bankangestellte -, gehen jetzt auf die Straße, um gegen das IWF-Paket zu demonstrieren. Apostolia Fragkou, Vorstandsmitglied des griechischen Gewerkschaftsbundes OIYE, forderte einen Erlass der Schulden. Griechenland wird nicht in der Lage sein, diese Schulden zurückzuzahlen. In Spanien rufen die Gewerkschaften am 29. September zu einem Generalstreik gegen die Kürzungen in Spanien auf, sagte Francisco Figueroa Alcarazo, Leitungsmitglied der Gewerkschaften Federactión Industrial. Die Armut nimmt wegen der zunehmenden Arbeitslosigkeit schnell zu. Aber auch Menschen, die Arbeit haben, müssen mit weniger Einkommen auskommen. Francisco Alves da Silva Ramos, Vorstandsmitglied des Gewerkschaftsbundes FIEQUIMETAL aus Portugal, zeichnet ein ähnliches Bild, wie die Gewerkschafter aus Griechenland und Spanien. Allerdings ist er skeptischer, was einen Generalstreik in Portugal betrifft. Klaus Ernst sieht ähnliche Probleme in Deutschland. Die Menschen haben große Angst um ihren Arbeitsplatz. Das hindert sie, höhere Löhne zu fordern oder für ihre Rechte zu streiken. Gregor Gysi sieht einen großen Bedarf an einer starken Linken in Europa und äußert die große Sorge, dass Rechtspopulisten die Krise für sich nutzen könnten. Mehrdad Payandeh vom DGB war entsetzt, dass die falsche Politik der Kanzlerin auf ganz Europa ausgedehnt wird. Gesine Lötzsch forderte zum Abschluss der Anhörung, dass die Linken in Europa sich besser vernetzen müssen. Die Regierungen und das Kapital sind uns um Längen voraus. Das müssen wir gemeinsam ändern, so Gesine Lötzsch.(Klaus)
Nicht nur mit einem großen Blumenstrauß beglückwünschte Gesine am Montag Abend Emmely. Die von Kaisers im Jahr 2008 wegen des Verdachts Pfandbons im Wert von 1,30 € veruntreut zu haben, gekündigte Verkäuferin gewann in der letzten Woche ihren Prozess. Bis zum Bundesarbeitsgericht nach Erfurt hatte sich Emmely geklagt. Ihre Kündigung war nicht rechtens.
Gesine lud deshalb zur Diskussion, mit Emmely und ihren Unterstützern. Emmely hatte den Mut aufgebracht, ihren Fall in die Öffentlichkeit zu tragen, sagte z.B. Emmely Anwalt Benedikt Hopmann. Damit hat sie sich nicht nur Freunde gemacht, aber stets Unterstützung beim Emmely-Soli-Komitee erhalten.
Auf ihren Unterstützerkreis konnte Emmely in den letzten zwei Jahren stets zählen. Diese reisten sogar aus vielen Städten extra nach Erfurt, um Emmely vor Ort beizustehen.
Das Emmely nicht der einzige Fall ist, wurde u.a. durch Helmut Platow noch einmal klar gemacht, verantwortlich für die Abteilung Recht beim Bundesvorstand von Verdi. Verdachts- und Bagatellkündigungen sind hingegen weit verbreitete Praxis in Deutschland. So wurde von Mitarbeitern berichtet, die ihren Spind nicht mehr benutzten oder ihre Kitteltaschen zunähen, aus Angst etwas untergeschoben zu bekommen. Die Angst vor existenzgefährdenden Kündigungen geht um bei vielen Beschäftigten. Vor allem Frauen und Beschäftigte mit diskontinuierlichem Erwerbsverlauf in Bereichen mir schwacher Arbeitnehmervertretung sind betroffen.
Emmely´s Sieg war ein erster Schritt die Rechtsprechung aus Sicht der Arbeitnehmer zu verbessern. Die Linke im Bundestag hat des Weiteren einen Gesetzentwurf eingebracht, der die gegenwärtige Praxis von Bagatell- und Verdachtskündigungen reformieren würde.
Zuletzt schien Emmely einfach nur erleichtert: So sagte sie, dass sie einfach hoffe bald wieder an ihrer Kasse arbeiten zu können. Das hoffen auch wir! (Sebastian)
Auch dieses Jahr ließ es sich Gesine nicht nehmen, ein Team aufzustellen, das beim 23. Sponsorencup des SV Lichtenberg 47 e.V. in der HOWOGE-Arena „Hans-Zoschke“ auflief. Insgesamt nahmen neun Mannschaften teil, die zunächst in zwei Gruppen aufeinander trafen, um anschließend im K.O.-System den Sieger zu ermitteln. Für das „Team Gesine Lötzsch“ lief es anfänglich nach Plan. Mit einem Unentschieden und drei Siegen in der Gruppenphase qualifizierten wir uns für das Halbfinale. Dort erwartete uns die Mannschaft des Audi-Zentrums Lichtenberg. Nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit, kam es zum alles entscheidenden 9-Meterschießen. Leider war uns Fortuna nicht freundlich gesinnt und so schieden wir unglücklich im Halbfinale aus. Ein kleiner Trost war, dass unser Halbfinalgegner später das Turnier gewann. Trotzdem stolz auf den erreichten vierten Platz, war uns schnell klar, dass wir im nächsten Jahr wieder antreten werden. Und dann werden wir sicher mindestens Dritter. (Erik)
Mehr als 40.000 Menschen demonstrierten am Samstag gegen die Kürzungspläne der Bundesregierung . Die Organisatoren sprachen von einem Vorgeschmack auf kommende Proteste. Gesine Lötzsch sprach auf der Abschlusskundgebung und warb für ein breites Bündnis gegen Sozialabbau.

Die Bahn ist am Scheideweg: Tausende von Stellen wurden gestrichen, Gleiskilometer eingemottet und die Mitarbeiter werden überwacht. Die Privatisierung des Staatsbetriebs steht immer noch auf dem Wunschzettel vieler politischer Entscheidungsträger. Diese finden auch nicht zu selten nach ihrer politischen Karriere ihren Weg als „Berater“ in gutbezahlte Positionen der Deutschen Bahn. Die Forderung der Linken ist es, die Bahn wieder zur Bürgerbahn zu machen.Auch deshalb hatte Gesine die Autoren des „Schwarzbuch Deutsche Bahn“ und Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag in den Bahnhof Lichtenberg zur Lesung und Diskussion eingeladen.So berichteten die Autoren Christian Esser und Astrid Randerath, Journalisten der Sendung Frontal 21, von ihrer spannenden Recherche, den Überwachungsmethoden der Bahn und der Arbeitsbedingungen vieler Mitarbeiter. Viele von denen saßen auch im Publikum.Christian Esser und Astrid Randerath gaben folgende Empfehlung: Schreiben Sie an Ihren Abgeordneten oder Ihre Abgeordnete – das ist eine Möglichkeit auf die Misere der Deutschen Bahn aufmerksam zu machen. Gesine nahm dies als Ermunterung auf, sich weiter für eine Bahn einzusetzen, die für alle nutz- und bezahlbar ist.(Sebastian)
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‚©thomas Max Mueller / PIXELIO'
Zum 7. Mal organisierte die Alexander-Puschkin-Oberschule ihren jährlichen „Run for Help“, der am Samstag auf dem Zachert-Sportplatz für die Partnerstadt Lichtenbergs, Maputo in Mosambik, stattfand. Selbstverständlich war auch wieder das „Team Gesine“, vertreten durch Antje, Sebastian und mir, mit von der Partie. Bei hochsommerlichen Temperaturen „errannten“ wir 50 Euro, die in den großen Spendentopf einfließen. Mit den erlaufenen Geldern wird vor allem die Ausstattung der dortigen Schule finanziert, um den Kindern in Mosambik die so wichtige Bildung zu ermöglichen.
Erschöpft aber stolz auf die zurückgelegten Kilometer, war für uns schon direkt nach dem Lauf klar, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sein werden. Immer getreu dem Motto „Laufend Gutes tun“.(Erik)
Die Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete im November 1989 die UN-Kinderrechtskonvention, die von den meisten Staaten der Erde ratifiziert worden ist. Die Wirklichkeit hier in Deutschland sieht leider oft ganz anders aus - Kinderrechte geraten in Zeiten von Wirtschaftskrise und Bankenrettung in den Hintergrund.
Gesine Lötzsch lud anlässlich des Kindertages 100 Grundschüler der Bernhard-Grzimek-Grundschule Berlin Lichtenberg in den Bundestag ein. Hier erfuhren die Kleinen so einiges über die UN-Kinderrechte und stellten dazu viele Fragen. Dabei kamen viele fantastische Gedanken und Geschichten ans Tageslicht und brachten damit viel Farbe und fröhliches Kindergeschnatter in den sonst eher schnöden Parlamentsalltag . Beim anschließenden Picknick in der Kuppel des Reichstagsgebäudes konnten alle Kinder erst einmal gleich vor Ort ihr Recht auf Essen im wahrsten Sinne des Wortes auskosten. Wir finden: Kinderrechte gehören ins Grundgesetz! (Antje Kind)

Die Abgeordneten Annette Groth und Inge Höger sowie Norman Paech, bis 2009 für DIE LINKE Mitglied des Bundestages, sind zurück in Berlin. Das Foto zeigt sie gemeinsam mit den ebenfalls zurückgekehrten Matthias Jochheim und Nader el Saqa vor dem Fraktionssaal der Linksfraktion im Bundestag. Kurz zuvor waren sie in Berlin-Schönefeld aus Tel Aviv kommend gelandet. Sie befanden sich an Bord des angegriffenen türkischen Schiffes. fordert, dass sich die Bundesrepublik gegenüber der israelischen Regierung für das Ende der Gewalt gegenüber den Besatzungen der Schiffe, für die unverzügliche Freilassung sämtlicher friedlicher Besatzungsmitglieder, für die Bildung einer internationalen Untersuchungskommission zur Klärung der Vorgänge und für das Ende der rechtswidrigen Abriegelung des Gazastreifens" einsetzt.