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25.1.2010, Gegen Niedrigstlöhne und Zeitverträge

Heute morgen schlossen wir uns ver.di an und demonstrierten zahlreich vor der Schlecker-Filiale in Lichtenberg gegen Niedriglöhne und Zeitverträge. Davon könnten in Kürze tausende Mitarbeiter der Drogerie-Kette betroffen sein. Denn Schlecker will 4000 kleine Geschäfte, darunter die Filiale in der Ruschestraße, schließen und dafür rund 1000 größere XL-Märkte aufmachen. Den Mitarbeitern wird erst gekündigt und dann ein neuer Vertrag über die hauseigene Zeitarbeistfirma MENIA angeboten – mit Niedriglöhnen und Befristung. Zudem gelten bei der neuen Firma keine Tarifverträge und es gibt dort keine Betriebsräte.(Norman)

 

27.1.2010, Tag des Gedenkens

Am 27. Januar dieses Jahres jährte sich die Befreiung des Konzentrationslagers  Auschwitz durch die Rote Armee zum 65. Mal.

Seit 1996 trägt die Bundesrepublik Deutschland diesem Datum Rechnung und begeht den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass fand diese Woche im Deutschen Bundestag eine Gedenkstunde u.a. mit dem israelischen Präsidenten Shimon Peres statt. Die einzelnen Fraktion durften dazu Gäste einladen. Gesine Lötzsch begrüßte folgende Personen im Bundestag:

Miriam Ohringer (86)

Miriam ist u.a. Vorsitzende des niederländischen Mauthausenkommitees. Sie war im niederländischen Widerstand gegen das Naziregime: Bereits als 14-Jährige sammelte sie Geld für illegale Flüchtlinge aus Deutschland, schrieb heimlich Nachrichten ab, verteilte Flugblätter und leistete Kurierdienste. Mehr Infos

Hans Coppiwurde  1942 im Berliner Frauengefängnis Barnimstraße geboren. Er ist Sohn von Hans und Hilde Coppi, die mit dem Ehepaar Schulze-Boysen befreundet waren und wie diese 1942 resp. 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet wurden. Hans Coppi ist Historiker. Er ist u.a. Landesvorsitzender der VVN-BdA Berlin. Mehr Infos


Kurt Gutmann (82)

Ist Nebenkläger im Demianiuk-Prozess. Seine Mutter und sein Bruder wurden 1943 in Sobibor ermordet. Er kann nach Schottland fliehen und wird Soldat in der britischen Armee. Mehr Infos

 
Michael Mamlock

Der Unternehmensberater aus Mitte ist der Sohn von Holocaust-Überlebenden. Zwei Jahre lang, von 1943 bis zum Kriegsende 1945, lebten sein Vater Kurt, später ein bekannter deutscher Jazzmusiker, und seine Großeltern im Untergrund. "Versteckt bei Freunden, Bekannten", sagt er. Sie hatten Glück, sie wurden nicht entdeckt. Sie überlebten auch die alliierten Bombenangriffe, obwohl sie als Juden nicht in Luftschutzkeller durften. Michael Mamlock begleitet Miriam Ohringer bei ihrem Berlin-Besuch.

 

22.1.2010, So war mein Praktikum

Ich bin Annika Noack, 15 Jahre alt, gehe auf das  Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Lichtenberg und habe mein 2-wöchiges Betriebspraktikum im Bundestagsbüro von Frau Dr. Gesine Lötzsch absolviert. Schon am ersten Tag meines Praktikums durfte ich beim Politischen Jahresauftakt 2010 der Linken dabei sein, was für mich sehr interessant und neu war. In den nächsten Tagen folgten Besuche im Plenarsaal, auf der Grünen Woche und vieles mehr. Das Highlight in meinem Praktikum war aber der Fernsehauftritt von Gesine bei „Klipp & Klar“ vom RBB. Das Thema der Sendung war  “Wer Steuern zahlt ist ehrlich- aber doof?“, in der Gesine Lötzsch, Frank Steffel, Kim Otto und Alexander Kraus über Steuersenkungen diskutierten. Ich durfte live dabei sein und das Gespräch mit anhören, was mir sehr gefallen hat. Allerdings gehören zu einem Praktikum nicht nur Veranstaltungen, sondern auch Aufgaben wie Faxen, Kopieren und Telefonieren. Für mich war dieses Praktikum eine tolle Möglichkeit, den politischen Alltag näher kennen zu lernen und viele Fragen über Themen, die mich besonders interessierten, zu stellen und somit mehr Hintergrundwissen zu erlangen. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, später mal politisch aktiv zu werden und dabei zu helfen, viele Dinge in Deutschland besser zu machen. In den zwei Wochen habe ich bestimmt mehr über Politik gelernt als in zwei Wochen Schulunterricht.

15.1.2010, Die Grüne Woche ist rot

Vom 15. bis 24. Januar wird sich DIE LINKE mit einem eigenen Stand auf der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau vorstellen - nun bereits zum dritten Mal. DIE LINKE setzt sich ein für faire Löhne für die Milchbauern, für faire Preise im Supermarkt, für gentechnikfreie Fütterung und für Verbraucherinformation statt Verbrauchertäuschung. Heute stellte sich Gesine Lötzsch den Fragen der Besucher, wie auch die Berliner Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher. Hobbyköche freuten sich heute besonders über das Buch "Das Parlament kocht", das Gesine Lötzsch zum Auftakt verloste.

13.1.2010, Besuch in der Fahrradwerkstatt

Mit einer Kita-Gruppe der Kita Tausendfühler war Gesine mit dem Kinderzeitungsteam von ZUCKITI in der gemeinnützigen wibz Fahrradwerkstatt. Hier konnten sich die Kinder nach Herzenslust an den Werkbänken betätigen, Räder aufpumpen, mit Rollern und Rädern durch die Werkstatt kurven. Auch den Männern hat der Besuch viel Freude gemacht und sie freuen sich auf weitere Besuche durch Kita-Gruppen. (Katrin) Mehr Fotos

13.1.2010, Mein Betriebspraktikum

Hallo!

Mein Name ist Fiete Wilhelm Konietzky ich bin 15 Jahre alt.  Ich besuche die Alexander-Puschkin-Oberschule und  absolviere zurzeit mein Schülerpraktikum im Büro von Frau Dr. Gesine Lötzsch. Ich habe mich für dieses Praktikum entschieden, weil ich enormes Interesse am Ablauf eines Arbeitstages und an der Arbeit im Bundestag und den damit verbundenen Tätigkeiten habe.

Ich ziehe es in Betracht meine berufliche Zukunft der Politik zu widmen. Auch weil ich der Meinung bin, dass in diesem Land einiges besser laufen könnte. Ich lernte Gesine und ihre Mitarbeiter, unter anderem Tinko und Klaus, auf der letzten antifaschistischen Jugendreise nach Österreich kennen.
Vorher hatte ich an dem Wettbewerb „Zivilcourage vereint“ teilgenommen.

Mit Gesine und zehn Jugendlichen fuhr ich dann nach Österreich und begab mich mit anderen Jugendlichen aus Deutschland nach Österreich und somit auf Spurensuche des Österreichischen Widerstands und des faschistischen Terrors. So verschlug es mich ins Büro Lötzsch.

12.1.2010, 25 Jahre Anton-Saefkow-Bibliothek

Peter Sodann, Iris Berben, Gregor Gysi,  Erwin Geschonneck und Frank Schöbel…Wer hätte gedacht, dass all diese Menschen in den letzten 25 Jahren die Bibliothek am Anton-Saefkow-Platz besuchten. Diese und viele andere bereicherten mit kulturellen Veranstaltungen das Programm der Bibliothek. Am 11.01. - vor 25 Jahren -  öffnete die Anton-Saefkow-Bibliothek zum ersten Mal für Leserinnen und Leser ihre Pforten. Seitdem – und trotz aller gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen der letzten 25 Jahre – hat sich diese Bibliothek als unverzichtbare Bildungsinstitution Lichtenbergs erwiesen. Dies wurde gestern gebührend gefeiert. Ich gratulierte im Namen Gesines und wünschte Frau Heese, der Leiterin der Bibliothek, alles Gute für das kommende Vierteljahrhundert! (Jan)

10.1.2009, Gedenken an Karl und Rosa
11.1.2010, US-Army zahlt Schutzgeld an Taliban

Die Entscheidung von US-Präsident Obama, die Truppenpräsenz in Afghanistan zu verstärken, sorgt für Ärger. Die Anhänger des Präsidenten distanzieren sich zunehmend von ihm. Die US-Army bezahlt jetzt sogar die Taliban, damit diese Versorgungsfirmen nicht angreifen. Lesen Sie dazu einen Bericht von Sebastian Kreuz.

31.12.09 Silvestertour

Wie immer feierte eine riesige Menschenmenge Silvester am Brandenburger Tor. Auch anderswo in der Stadt gab es unzählige Parties. Es gibt aber eine Menge Menschen, die auch Silvester arbeiten müssen, für unser aller Sicherheit und Komfort. Darum beschlossen Christina Emmrich, die Lichtenberger Bürgermeisterin, und ich, in der Silvesternacht einige dieser Menschen an ihrem Arbeitsplatz zu besuchen und ihnen so unseren Pespekt für ihre Arbeit zu erweisen. Unsere Tour begann in der Polizeiwache Abschnitt 63, die dringend renovierungsbedürftig ist. Dann ging es zur Rettungsstelle des Sana-Klinikums Oskar Ziethen, die noch nicht lange eröffnet ist und den modernsten Anforderungen entspricht. Weiter ging es zum Polizeiabschnitt 64 in der Sewanstraße, danach zum kommunalen Pflegeheim in derselben Straße. Am Betriebsbahnhof der BVG trafen wir Straßenbahner. Dort war natürlich auch die aktuelle Situation der S-Bahn ein Thema. Wenige Minuten nach Mitternacht waren wir dann in unserem zweiten großen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge. Den Abschluss bildete ein Besuch im Polizeiabschnitt in der Pablo-Picasso-Straße, der fest in Damenhand ist. Überall hatten wir interessante, freundliche und offene Gespräche. Ich hatte fast den Eindruck, dass man nachts mehr erfährt als bei Besuchen zu offiziellen Zeiten. (Gesine)