Zurück zur Startseite
1.4.2009, (F)HTW begrüßt ihre „Erstis“

Mit dem Frühling beginnt auch ein neues Semester an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft. Rund 1.000 Studenten und Studentinnen wurden heute von Präsident Prof. Dr. Michael Heine begrüßt. Er rief die Erstsemestler auf, mit viel Motivation und Neugierde in das Studium zu starten und sich somit den Herausforderungen des Bachelor-Studiums zu stellen. Zukünftig soll die Lehre an der Hochschule noch weiter verbessert werden. Einen ersten Schritt dahingehend machte bereits Prof. Dr. Siegert, der auf der Immatrikulationsfeier für seine engagierten Leistungen zur Verbesserung der Lehre ausgezeichnet wurde. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert. Gesine Lötzsch, Christina Emmrich und Gregor Gysi waren ebenfalls zur Feier geladen. Im Anschluss fand auf dem Gelände der HTW ein Infomarkt für alle „Erstis“ statt. Hier beantworteten höhere Semester sämtliche Fragen und informierten über verschiedene Angebote der Hochschule, wie zum Beispiel den Hochschulsport oder die Unizeitung „unique“. Das Besondere an den „frischen“ Studenten ist, dass sie sich als ein einziger Jahrgang an der FHTW immatrikuliert haben, aber sofort an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) studieren werden. Denn das Sommersemester startet mit der Umbenennung der Hochschule.

Die Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch und ihr Team wünschen allen neuen Studenten der HTW viel Erfolg und Spaß für ihr Studium!(anja)

29.03.2009, Stets die Interessen der Wähler im Blick

Die Landesvertreter/innenversammlung wählte Gesine auf Platz 3 der Landesliste für die Bundestagswahl. Gesine nutzte ihre Vorstellungsrede für ein kleines Resümee ihrer Arbeit im Bundestag und in ihrem Wahlkreis Lichtenberg. Dabei wurde mir wieder einmal mehr bewusst, wie groß ihr Betätigungsfeld eigentlich ist, sodass sieben Minuten Vorstellungszeit im Lichte aller Aktivitäten winzig erschienen. Bekannt ist sie für ihr kritisches Auge im Haushaltsausschuss, für ihre antifaschistischen Jugendreisen und nicht zuletzt für ihre großes Engagement in Lichtenberg. Letzteres unterstrich auch Christina Emmrich, Lichtenberger Bürgermeisterin. "Nah am Bürger sein", so ein beliebter Wahlslogan, heißt eben nicht nur, sich kurz vor der Wahl den Fragen der Bürger zu stellen. Gesine ist im Wahlkreis eine echte Ansprechpartnerin, die auch in der "großen Politik" stets die Interessen ihrer Wähler/innen im Blick hat.(Norman)

Mehr Infos


27.3.2009, Aus der Fragestunde

Mittelstand.pdf

Kurzintervention von Gesine Lötzsch auf den Vorwurf des CDU-Abgeordneten Meyer, die Linke bezeichne den Mittelstand als rückwärtsgewandt.

23.03.2009, Kämpferische Gewerkschaftskonferenz

Am Sonnabend besuchte ich den Kongress der Gewerkschaft NGG in Dortmund.Vor 10 Jahren fand an genau der gleichen Stelle eine Diskussion zur Frage, ob es die blühenden Landschaften, die Helmut Kohl versprochen hatte, nun gäbe oder nicht, statt. Ich sollte zur gleichen Frage, nur 10 Jahre später, sprechen. Mein Botschaft an die Gewerkschafter war: Es geht nicht darum zu jammern, dass es im Osten mehr Arbeitslose und mehr tariffreie Zonen gibt. Es geht darum zu durchschauen, dass der Osten von den Arbeitgebern als Experimentierfeld für den Westen missbraucht wird. Alles, was im Osten an Arbeitnehmerrechten abgebaut wurde, soll auch im Westen geschliffen werden. Da müssen Gewerkschafter gemeinsam Widerstand leisten. - Schnell konzentrierte sich die Diskussion auf die Agenda 2010. Der SPD-Kollege hatte keine guten Argumente zur Verteidigung, sprach von beauerlichen Einzelfällen. - Am Schluss der Versammlung wurde die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn bekräftigt. Dann musste es ganz schnell gehen. Denn schließlich spielte Borussia Dortmund. Viele wollten ins Stadion, um ihrer Mannschaft die Daumen zu halten. Hat ja auch geklappt. (Gesine)

22.03.2009, Sonntagsfrühstück

Zum Frühstück mit Gesine hatte heute morgen der Verein Kappe e.V. ins Kulturhaus Karlshorst eingeladen.
Das Sonntagsfrühstück ist eine wiederkehrende Veranstaltung, die gut angenommen wird. Über knapp 50 Teilnehmer, das sind rund 20 mehr als anderen Sonntagen, freuten sich heute die Veranstalter. Spürbar war: Das Interesse an Politik ist in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise besonders groß. Die Zeitungsmeldungen der letzten Wochen verunsichern die
Menschen zunehmend.  Angst vor Inflation, Arbeitslosigkeit und ansteigenden Kosten für das tägliche Leben macht sich breit. Leider zu Recht. In solchen Zeiten
suchen die Menschen eher das Gespräch mit Politikern. Gesine benannte viele politische Hintergründe, die der Tagespresse nicht zu entnehmen sind. Sie dringen oft aus gutem Grund nicht nach draußen. Für diese neuen Einblicke bedankten sich viele bei ihr. Viele Bürger werden auch das nächste Mal wieder dabei sein, wenn Bürgermeisterin Christina Emmrich zum Frühstück erwartet wird. Dann wird es insbesondere um kommunalpolitische Themen gehen. Mehr Infos auf www.diekappe.de

20.03.2009, Peter aus Uzbekistan

Hallo,
mein Name ist Peter Beret. Ich komme aus Uzbekistan und wohne seit 4 Jahren in Deutschland. Seit dem 9 März mache ich mein Schülerpraktikum im Abgeordnetenbüro von Dr.Gesine Lötzsch. Da ich mich für deutsche Politik interessiere und wie sie funktioniert, denke ich, dass das ein guter Anfang ist, um Erfahrungen zu sammeln. Schon in diesen 2 Wochen habe ich vieles gesehen und miterlebt. Vor Kurzem war ich im Plenarsaal bei einer Arbeitskreissitzung der Fraktion. Ich habe auch mehrere Führungen durch den Reichstag gemacht und auch dort viele Informationen gesammelt. Ich freue mich auf meine nächsten Tage hier im Büro von Gesine Lötzsch!!!

20.03.2009, Fit für die Spontanparty?

Am Donnerstag nahm ich am 11. Rettungskongress des Deutschen Roten Kreuzes in Hannover teil. Ich hatte die Aufgabe übernommen, das Forum "Selbsthilfe - Grundlage des Bevölkerungsschutzes" zu leiten. Zunächst kramte ich natürlich in meinen Erinnerungen, dachte an die stabile Seitenlage und an Junge Sanitäter in Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen. Eine wichtige Frage im Forum war, inwieweit Selbsthilfe und Bevölkerungsschutz  in der Öffentlichkeit überhaupt akzeptiert werden. Klingt das nicht zu sehr nach Nachkriegszeit, Kriegsvorbereitung und Kaltem Krieg?  Meine These ist: Wissen gibt Sicherheit. Wenn ich weiß, wie ich gefährliche Situationen vermeide oder mich in solchen Situationen verhalte, kann ich auch anderen helfen. - Gerry Foitek, Bundesrettungskommandant (welch schöner Titel!) vom Österreichischen Roten Kreuz warb dafür, nicht mit Angst und Panik zu operieren. Wasservorräte soll man sich nicht aus Panik zulegen, sondern um auf die Frage "Fit für die Spontanparty mit 20 Leuten?" mit "Ja" antworten zu können. Eine gute Idee, wie ich finde. Stefan Osche vom DRK-Generalsekretariat stellte zeitgemäße Formen der Ersten Hilfe vor. Thomas Donker vom rbb beschrieb die Verantwortung der Medien. (Gesine)

18.03.2009, Stipendiatin Tamara Klasnic stellt sich vor

Hallo! Mein Name ist Tamara und ich komme aus Kroatien.

Im Rahmen meines Internationalen Parlaments-Stipendiums werde ich bis Ende Juli ein Praktikum im Abgeordnetenbüro von Dr. Gesine Lötzsch machen und freue mich in dieser Zeit mehr über die Fraktion die Linke und über die Entscheidungsprozesse des Deutschen Bundestags zu lernen. Da ich Wirtschaftswissenschaften studiert habe und in Kroatien bei der kroatischen Nationalbank beschäftigt bin, ist es für mich gerade in der jetzigen Zeit der Finanzkrise interessant und wichtig, politische Entscheidungen und darauffolgende Maßnahmen gegen diese Krise mitzuerleben.

Die bisherigen Forderungen und Vorschläge der Fraktion die Linke für mögliche Auswege aus der Krise finde ich sehr gut, denn systemrelevante Finanzmarktakteure sollten in "schwierigen Zeiten" vom Staat nicht nur finanziell unterstützt werden sondern dementsprechend auch kontrolliert werden.

11.3.2009, Ehrung für Andrea Röpke

Die Botschaft der USA hatte zu einer kleinen Feierstunde eingeladen. Anlässlich des Internationalen Frauentages wird der "International Women of Courage Award" verliehen.Zu den Finalistinnen gehörte die Journalistin und Autorin Andrea Röpke. Sie recherchiert unter großem persönlichen Risiko in der rechten Szene, um Informationen und Warnungen an die Öffentlichkeit geben zu können. Das ist eine Arbeit, die alles andere als ungefährlich ist. Dafür gebürt ihr besondere Hochachtung. Gemeinsam mit Andreas Speit gab sie u.a. die Bücher "Neonazis in Nadelstreifen. Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft" und "Braune Kameradschaften. Die neuen Netzwerke der militanten Neonazis".Ihr Preisgeld will Andrea Röpke an ein Projekt in Mecklenburg-Vorpommern geben. Gerade Projekte außerhalb der großen Städte brauchen besondere Unterstützung. (Gesine)


13.03.2009, 90 Jahre Märzkämpfe

Wenn man heute den friedlichen kleinen Park hinter dem Rathaus Lichtenberg betritt, fällt es schwer, sich vorzustellen dass hier an einer Mauer 11 Menschen standrechtlich erschossen wurden - wider geltendes Gesetz. Seitdem heißt die rote Backsteinmauer "Lichtenberger Blutmauer". Früher war dieser Park ein kleiner städtischer Friedhof. Das Bezirksamt Lichtenberg hatte in Kooperation mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Berlin zu einem ehrenden Gedenken eingeladen. Jürgen Hofmann, Vorsitzender des Kulturausschusses des Kommunalparlamentes beschrieb die Situation in den Jahren 1918 und 1918. Eindrucksvoll stellte er dar, dass die Märzkämpfe und ihre blutige Niederschlagung als schwere Hypothek auf der Weimarer Republik lasteten. -  Was Lichtenberg konkret betrifft, so  hatte das Freikorps Lützow und  Hülsen die damals noch selbständige Stadt vor den Toren Berlins besetzt. Alle  Bemühungen des Oberbürgermeisters Oskar Ziethen um eine Waffenruhe scheiterten. - Heute nahmen an der Ehrung der Märzgefallenen Jungen und Mädchen der Schule am Rathaus teil, die sich in den vergangenen Wochen intensiv mit diesem Kapitel deutscher Geschichte auseinandergesetzt hatten. (Gesine)

12.03.2009, Ehrlich kochen

Groß war der Andrang am Mittwochnachmittag im Lindencenter.Wir hatten zur Kochshow mit Peter Sodann, Schauspieler und Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, eingeladen. Peter Sodann liebt bodenständige Gerichte, darum bereiteten die fleißigen Köche von Käfer Thüringer Bratwürste an Spitzkohl mit Bratkartoffeln zu. Ich nutzte die Zeit, um Peter Sodann nach seinem beruflichen Werdegang und nach seinen Erfahrungen als Präsidentschaftskandidat zu befragen. Mich beeindruckt an Peter Sodann, dass er einen sehr klaren Blick auf die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse hat und Ursachen von Armut und Reichtum klar benennt. Beindruckt war ich auch, wie viele Fans sich heran drängelten, um ein Autogramm von Peter Sodann zu bekommen. Er sagte , er werde die Bronzemedaille bei der Abstimmung erringen. Das Publikum im Lindencenter wünschte ihm mehrheitlich die Goldmedaille. (Gesine)

10.03.2009, Ein internationaler Kampftag
Passend zum Frauentag empfing Gesine Lötzsch die Besucherinnen im Clara-Zetkin-Saal, dem Fraktionssaal der Linken. Die Sozialistin Zetkin führte vor 100 Jahren die größte Frauenrechtsbewegung Europas an und war eine der wichtigsten Befürworterinnen eines Internationalen Frauentages.

Der 8.März hat an Bedeutung nicht verloren – im Gegenteil: mehr als 400 Anmeldungen für unsere diesjährigen Frauentagsveranstaltungen im Bundestag zeigen, dass ungebrochenes Interesse besteht, den Internationalen Frauentag würdig zu begehen.

Allein gestern und heute kamen 100 Frauen zu uns in den Bundestag. Sie erwartete neben einem Sektempfang, Mittag- und Abendessen, einem Gespräch mit Gesine Lötzsch und einer Führung durch den Bundestag auch ein Gespräch im Frauenministerium. Hier wird dem Namen nach Politik für Frauen, Kinder, Familien und Senioren gemacht. Und in der Realität? Eine Besucherin fragte nach Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut im Rahmen des Konjunkturprogramms. Leider wusste die Vertreterin des Ministeriums nur zu berichten:  Dazu gibt es keine konkreten Pläne“.
Am Internationalen Frauentag fordern Frauen weltweit Gleichberechtigung, mehr Anerkennung ihrer Leistungen in Beruf und Familie – zu Recht. Noch immer, so belegt eine aktuelle Studie, erhalten Frauen durchschnittlich 23 Prozent weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen. Und nicht immer verleihen Frauen ihren Forderungen soviel Nachdruck wie eine Besucherin es gestern formulierte:
„Die Jungen denken immer, noch so ein Muttitag. Aber es ist ein Tag für Gleichberechtigung, ein internationaler Kampftag“. (Norman)

6.3.2009, 3000 Rosen

3000 Frauen freuten sich heute über eine Rose. Wie in den Vorjahren hielten uns Wind und Wetter nicht davon ab, in aller Früh den Lichtenbergerinnen in der Nähe des Ring-Centers an der Frankfurter Allee die rote Frauentagsüberraschung mit auf den Weg zu geben. Dabei tat es der Freude der Frauen über den rosigen Gruß keinen Abbruch, dass der Internationale Frauentag erst übermorgen ist.

Viele konnten sich noch an das letzte Jahr erinnern, als sie ihre Frauentagsrose von uns bekamen. Nach reichlichem Frösteln setzten wir die Verteilaktion im Bezirk fort. Hier gibt es viele Fraueneinrichtungen, deren Arbeit mit dieser kleinen Aufmerksamkeit gewürdigt werden soll. Auch die Mitarbeiterinnen des Bundestages, wie die Kassiererinnen in der Kantine oder die Pförtnerinnen, erhielten eine Rose.

Übrigens: Deutschland gehört nach EU-Angaben zu den europäischen Ländern mit der größten Ungleichheit bei der Bezahlung von Frauen und Männern. Diesen Unterschied aufzuheben, ist ein wichtiges Ziel der Linken. (Norman)

5.3.2009, 6. Linke Medienakademie

Was mit Medien machen zu wollen, scheint heute ein weitverbreitetes Berufsziel meiner Generation zu sein. Dass der Wunsch allein nicht ausreicht und man nicht automatisch Journalist wird, weil man gut Texte verfassen kann, sollte jungen Medienmachern klar sein.

Weiterbildungen und jede Menge Einblicke in die journalistische Arbeit sind deshalb immer wichtig. Heute fand im Verlagsgebäude des Neuen Deutschland erstmals im Rahmen der Linken Medienakademie, der sogenannte LiMA Campus statt. Dieses Angebot richtete sich gezielt an junge Menschen. Sie hatten die Möglichkeit mit Medienmachern in Kontakt zu treten und Antworten auf ihre Fragen zu bekommen. Das Workshop-Angebot reichte von journalistischer Praxis über PR-und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Internet und Grafikprogrammen. Außerdem konnte man sich die Redaktionen des Neuen Deutschland und der taz einmal von Innen ansehen oder an Vorträgen und Diskussionen rund um das Thema Politik und Medien teilnehmen. Gesine Lötzsch war bei der Eröffnung dabei und machte in ihrer Begrüßungsrede darauf aufmerksam wie wichtig die Medien gerade in Zeiten wirtschaftlicher Missstände sind.

Dank ihr werde ich bis Sonntag ebenfalls Teilnehmerin der 6. Linken Medienakademie sein. In meinem ersten Workshop habe ich gelernt, wie man gute Texte schreibt. So, dass sie den Leser auch interessieren und die wichtigsten Informationen auf den Punkt bringen. Ob mir das zukünftig gelingen wird, kann auf Gesines Homepage oder in ihrem Newsletter verfolgt werden.

Was ich in den nächsten Tagen noch auch der LiMA erlebe, wird wieder an dieser Stelle zu lesen sein.(Anja)

Mehr Infos zum Thema

4.3.2009, 100 Jahre Bernhard Grzimek
Politiker und Schüler gemeinsam warben im Berliner Zoo für mehr Artenschutz. Nach der Schiffchen-Aktion durfte ein Besuch bei Eisbär Knut natürlich nicht fehlen.

 

In diesem Jahr wäre der berühmte Artenschützer und Zoologe Bernhard-Grzimek 100 Jahre alt geworden. – Anlass genug um seine Leistungen zu würdigen. Zu einer symbolträchtigen Aktion hatte deshalb der Berliner Zoo eingeladen. Im Mittelpunkt standen Schüler aus Gesines Wahlkreis von der Bernhard-Grzimek-Grundschule. Sie bastelten kleine Papierschiffchen, symbolische Archen Noahs. Jede Arche Noah steht hierbei für eine im Jahr 2008 ausgestorbenen Tierart. Politiker fast aller Parteien waren dabei, auch um an das 165 jährige Bestehen des Berliner Zoos zu erinnern. Viele berichteten von ihren ersten „Grizmek-Erfahrungen“, als dieser im Fernsehen für den Artenschutz warb. Auch dass Grizmek Ende der sechziger Jahre einmal Beauftragter der Bundesregierung für den Artenschutz war, fand Erwähnung. Gesine hob ihre Erfahrungen im Tierpark Friedrichsfelde, den sie schon als Kind oft besuchte, hervor. Und auch der Hinweis auf ihr alljährliches Tierpark-Gewinnspiel, bei dem es Jahreskarten für den Tierpark zu gewinnen gibt, durfte natürlich nicht fehlen. Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz nutze die Gelegenheit, sich bei den Fördermitgliedern des Zoos und Tierparks für ihre Unterstützung zu bedanken und warb gleich noch Renate Künast dafür, Mitglied zu werden. (Norman)