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26.06.2009, Respekt

Derzeit diskutiert die Union über die Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes. Dazu passte es, dass wir gestern unsere Fraktionszeitung "Klar" und unsere Flyer mit dem Titel „Respekt“ verteilten.

An Dreistigkeit nicht zu überbieten, sollen die Bürger nach Ansicht von CDU-Ministerpräsident Oettinger, nun erneut belastet werden- indem sie für wichtige Dinge des täglichen Bedarfs den vollen und nicht wie bisher, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz zahlen sollen. Der marode Staatshaushalt, ausgelöst durch die Wirtschaftskrise, diese herbeigeführt von Spekulanten und Top-Verdienern in den oberen Bank-Etagen soll damit auch auf Kosten derjenigen saniert werden, die es am härtesten treffen würde: Arbeitslose, Rentner, Geringverdiener.

Sie werden respektlos behandelt. Zurückgelegte Arbeitsjahre und die tägliche Arbeit werden gering geschätzt. Umso zynischer die Forderung nach einer Anhebung des ermäßigten Steuersatzes. Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs, würden dadurch teurer. Die Menschen würden weiter an den Rand der Existenz getrieben. Wir fordern mehr Respekt vor der Lebensleistung dieser Menschen.

Genossen und Sympathisanten, die wie Gesine (siehe Foto) Infomaterial und unseren Flyer „Respekt“ verteilen wollen, sind herzlich willkommen. Bei Interesse bitte anrufen unter Tel. 227 717 87 oder eine Email schreiben an gesine.loetzsch@bundestag.de.(Norman)

23.06.2009, Ein Container voller Hilfe

Heute waren wir dabei, als ein Hilfscontainer für Maputo auf Reisen ging. Initiator der Verschiffung ist SODI, Solidaritätsdienst International. Gesine hatte für eine mosambikanische Schule diverses Material wie Schreibblöcke, Stifte, Taschenrechner usw. gespendet. 

Wir erfuhren vor Ort, dass diese Aktion der Beginn der mosambikanischen Woche in Berlin ist, auch wissen wir nun, dass die Amtssprache Mosambiks portugiesisch ist und dass SODI dieses Jahr einen 31 Meter langen Container mit Hilfsgütern im Wert von 345 000 € dorthin schickt. Vier Wochen dauert es, bis der Container dort ankommt. Donnerwetter. Das war alles schon sehr beeindruckend. In dem Container waren Medikamente, Stühle, Computer, Brillen, Kleidung, Büromaterial, Rollstühle, medizinisches Material usw.  

All diese Sachen werden wieder aufbereitet, da kein Müll nach Afrika geschickt wird. Diese Einstellung gefiel uns. Wir machten nun ein paar Fotos und dann kam auch schon der mosambikanische Botschafter. Ein sehr sympathischer Mann, der viel lächelte und uns seinen Dank für diesen Container aussprach.

Jetzt im Rückblick bin ich immer noch der Meinung, dass dies eine richtig tolle Aktion ist und sich viel mehr Menschen daran beteiligen sollten. (Jessika)

22.06.2009, Bunter Weitlingkiez

Das Straßenfest am Münsterlandfest am vergangenen Samstag stand im Zeichen der interkulturellen Verständigung.Wie schon 2007 und 2008 stellten sich vietnamesische sowie russlanddeutsche Bewohner, darüber hinaus viele weitere Einwanderer und Bewohner des Weitlingkiezes mit ihren Kulturen auf dem Fest vor. DIE LINKE bot an ihrem Stand ein buntes Programm. Eine Attraktion für die Kleinen waren zwei rote Trecker, die schon am Stand auf der Grünen Woche zum Einsatz kamen. Das entspannte Münsterlandfest hat gezeigt – das Leben im Weitlingkiez wird nicht von rechten Unruhestiftern bestimmt. Im Gegenteil: Ein freundliches und tolerantes Miteinander der verschiedenen Kulturen herrscht hier vor. (Norman)

22.06.2009, Fit mit Achtzig

Gestern wurden die Naturwege im Laubenparadies wieder zur Laufpiste. Hunderte Sportler rannen beim 13. Hohenschönhausener Gartenlauf durch die Kleingartenanlage Falkenhöhe-Nord. Das Rabatten-Rennen ist das jährliche Laufereignis im Norden.

Die Strecken richteten sich nach dem Niveau der Läufer. So konnte man sich am Bambini- oder Einsteigerlauf über 1,1 Kilometer beteiligen, beim Berlin-Cup-Lauf Pokallauf musste man schon 5,7 Kilometer zurücklegen. Die durchtrainierten Läufer gingen zum Schluss auf die 10,9 Kilometer lange Piste.

Gesine gratulierte dem ältesten Läufer, einem 80-jährigen Lichtenberger, mit einem 50-Euro-Gutschein für das Restaurant „Käfer“ im Bundestag. Auch im nächsten Jahr will der rüstige Rentner wieder mitlaufen.

18.6.2009, Vom Verlust der Freiheitsrechte
Ein Reporter der ARD befragte diesen Besucher zu seiner Meinung.

Gestern fand in der Kiezspinne der Themenabend: "Überwachungsstaat BRD – vom Verlust der Freiheitsrechte“ mit Gesine und Wolfgang Nešković statt. Nešković ist ebenfalls Mitglied des Bundestages und war früher Richter am Bundesgerichtshof.

Während die ARD den Abend mit der Kamera festhielt, sprach Herr Nešković kritisch über Kontrollsysteme in Deutschland, deren „Begründungen“ und machte dies auch an einigen bekannten Beispielen fest. So kritisierte er die weit verbreitete Meinung der Bürger „Mich betrifft das nicht, denn ich habe ja nie etwas Verbotenes getan“. So gab und gibt es Fälle, bei denen beispielsweise allein der zufällige und ungewollte Kontakt mit Terroristen, unschuldige Menschen selbst zu Verdächtigen machte.
Die Veranstaltung war trotz des schönen Wetters sehr gut besucht und auch die nachfolgende Diskussion wurde von allen gern genutzt, um sich auszutauschen. (Gina)

13.6.2009, Fest der LINKEN

Neben der Autorin Daniela Dahn, die aus ihrem Buch "Wehe dem Sieger" vorlas, kamen zum Fest der Linken in der Kulturbrauerei u.a. auch Gregor Gysi und die Polizeirufkommissaren Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler. Gesine Lötzsch war eine gefragte Gesprächspartnerin. Sie erläuterte den Bürgern u.a., wie sich DIE LINKE für die mittlerweile erfolgte Wiedereinsetzung der von Union und SPD gestrichenen Pendlerpauschale stark gemacht hat. Mehr Fotos auf www.linksfraktion.de.


12.6.2009, Unvergesslich

TextOesterreich.pdf

Erik (21) erzählt von seinen Eidnrücken, die er auf der Reise nach Österreich gesammelt hat.

8.06.2009, Laufend Gutes tun
Neben dem 'Team Gesine' lief auch Christian Petermann (Vorsitzender Fraktion DIE LINKE in Lichtenberg, siehe unten) mit. Bürgermeisterin Christina Emmrich trat als Sponsorin auf.

3110 Euro – das ist die bisherige Bilanz des „Run for Help“, der am Samstag auf dem Zachert-Sportplatz stattfand. Die Alexander-Puschkin-Oberschule hatte den Benefiz-Lauf für die Partnerstadt Lichtenbergs, Maputo in Afrika, organisiert und lud die Lichtenberger dazu ein, sich als Sponsor oder Läufer am „Run for Help“ zu beteiligen“. Mit am Start war wieder das „Team Gesine“, diesjährig bestehend aus Anja, Tamara, Antje und mir. Insgesamt „errannten“ wir 150 Euro, die jetzt Kindern aus Maputo zugute kommen. Die Gelder fließen vor allem in die Ausstattung der dortigen Schule, da Bildung eine wichtige Voraussetzung ist, um die Lebenssituation der Menschen zu verbessern.

Ganz schön außer Puste, aber erleichtert über die Vielzahl an zurückgelegten Runden, haben wir beschlossen, auch nächstes Jahr wieder “laufend Gutes zu tun“.(Norman)

5.6.2009, Am Sonntag Rot Wählen!
In rotem Pulli verteilte Sebastian K. die Briefe an über 2000 Lichtenberger Haushalte.

Am Sonntag, dem 7.Juni, sind die EU-Bürger/innen dazu aufgerufen, das Europäische Parlament neu zu wählen. Auch in Lichtenberg läuft der sogenannte 48-Stunden-Wahlkampf auf Hochtouren. Heute waren wir unterwegs, um mehr als 2000 Briefe an jene Lichtenberger/innen zu verteilen, die in Stimmbezirken zu Hause sind, wo die Wahlbeteiligung in den vergangenen Jahren eher gering ausfiel. In dem Brief motiviert Gesine Lötzsch die Bürger dazu, wählen zu gehen und benennt zugleich das zuständige Wahllokal. WeiterlesenJuni

3.Juni, Antirassistische Schutzimpfung
Gesine legt einen Blumenstrauß in Mauthausen (vor dem Denkmal der DDR) nieder. Das von Fritz Cremer erschaffene Denkmal wurde 1966 errichtet. Etwa 20 Nationen haben für ihre nationalen Opfer Denkmäler errichtet.

Im Rahmen des Wettbewerbs des Vereins „Zivilcouragevereint e.V.“, „Antifaschistischer Wettbewerb – Österreich 2009“ starteten wir am 3.Juni unsere Studienreise nach Österreich, genauer gesagt nach Gallneukirchen in der Nähe von Linz. Mein Name ist Erik (21) und ich studiere Geschichte und Politik und Verwaltung in Potsdam, lebe aber seit meiner Geburt in Berlin Lichtenberg. Ich hatte das Glück mit meinem Projekt an diesem Wettbewerb teilzunehmen und im Bezirk Lichtenberg zu gewinnen. Mit freundlicher Unterstützung von Gesine, die sich mit uns auf diese Reise begibt, konnte ich somit an dieser Studienreise teilnehmen.

Mein Projekt beinhaltet die Erfassung der Gedenktafeln in Berlin Lichtenberg/Hohenschönhausen, die zu Ehren der Antifaschistischen Widerstandskämpfer angebracht wurden. Das Ziel dieser Katalogisierung soll es sein, auf Beschädigungen oder Fehlen von Gedenktafeln hinzuweisen und sich für die Anbringung weiterer Tafeln einzusetzen, um weitere Opfer der Faschisten zu ehren und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Nun aber zur Studienreise: Wir machten uns am 3. Juni 2009 auf den Weg und kamen nach einer ca. zehnstündigen Fahrt in unserer Herberge an. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und uns beim Abendessen gestärkt hatten, setzten wir uns zusammen, um unsere Projekte vorzustellen und die nächsten Tage zu planen. Wir, das sind elf Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren, die an diesem Wettbewerb, mit den unterschiedlichsten Projekten teilgenommen haben. Die einen schrieben ein Theaterstück, ein Gedicht oder einen Rap, die anderen drehten einen Kurzfilm oder entwickelten eine „Antirassistische Schutzimpfung“.

An unserem ersten Tag besuchten wir die Gedenkstätte Mauthausen. Dort wurde von den Nationalsozialisten 1938 ein Konzentrationslager errichtet. Die Häftlinge stapelten Granitbrocken zu hohen Mauern innerhalb derer sie selbst in den nächsten sieben Jahren eingesperrt und bestialisch gequält wurden. Diese Granitbrocken, die 50 kg schwer sein konnten, mussten die Insassen in dem nahegelegen Steinbruch unter den schwierigsten Bedingungen abbauen und über den „Todesstieg“, mit Holzgestellen auf dem Rücken, ins Lager schleppen. Dabei kamen Tausende ums Leben. Nach einer Führung durch die Gedenkstätte, der Besichtigung des Steinbruches und des

Denkmalparks vor dem Lager sahen wir einen Film mit dem Titel „Rückkehr unerwünscht“ in dem die Geschichte Mauthausens dokumentiert wurde und die Gräueltaten der Nazis aufgezeigt werden. Schockiert von den Verbrechen und zutiefst betroffen, gedachten wir mit Blumen den Opfern dieses Ortes.

Besonders traurig stimmten uns die Verbrennungsanlagen und die Duschen, aus denen statt Wasser, Gas strömte, um die Gefangenen systematisch zu ermorden.

Mit diesen Erlebnissen und Eindrücken ging der erste Tag zu Ende und wir sind gespannt auf die weiteren Eindrücke und Erfahrungen, die uns hier erwarten.

1.6.2009, Milch und Vollkornkekse

Am 1.Juni war Weltkindertag und das war der Anlass des Besuches einer sechsten Klasse der Grzimek-Grundschule im Bundestag.

Vor einigen Wochen sollten sich Lichtenberger Schüler zum Thema „Wie ernähre ich mich gesund?“ Gedanken machen und etwas Kreatives dazu zu entwerfen.  Diesen kleinen Wettbewerb hatte die Grzimek-Schule gewonnen und besuchte uns daraufhin im Bundestag.
Im Bundestag angekommen, wurden die Schüler von uns in Empfang genommen und bis hoch in den Fraktionssaal der Linken geführt, wo einige schöne Überraschungen auf sie warteten.
Wir diskutierten mit der Klasse über das Thema gesunde Ernährung, wobei sich die Schüler anscheinend auch sehr darüber freuten, einmal in ein Mikrofon sprechen zu dürfen, da diese auf jedem Platz im Fraktionssaal befestigt sind.

Danach stärkten sich die Besucher bei einem reichhaltigen, leckeren und vor allem gesunden Frühstück.

Während sich die Schüler/innen unter anderem Obst, Gemüse, Vollkornkekse, frische Milch und Orangensaft schmecken ließen, zeigten wir nun einen kurzen Film zum Thema Vitamine und Mineralien und auch wir konnten dabei noch einiges lernen!

Gestärkt und neugierig begaben wir uns jetzt auf den Weg zur Führung durch den Bundestag. Interessiert stellten die Schüler/innen Zwischenfragen und schauten sich zum Schluss noch Berlin von der Reichstagskuppel aus an. Ein wirklich besonderer Kindertag ging zu Ende. (Gina)