Lange Zeit war sie verlassen, die Fenster waren zugemauert und die denkmalgeschützte Bausubstanz der „Alten Schule“ aus dem Jahre 1899 in der Gundelfingerstraße in Karlshorst verfiel zusehends. Doch nach einigen Jahren, genauer im Jahr 2006 tat sich plötzlich etwas, was die Anwohner in Erstaunen versetzte und Gesine heute veranlasste, dieses ungewöhnliche Haus zu besuchen.
Nach einer umfassenden Sanierung wurde die „Alte Schule“ zu einem Mehrgenerationenhaus umgebaut, das unter anderem auch eine Wohngruppe vom „Kinderhaus Berlin Brandenburg e.V.“ mit zehn Heimkindern beherbergt. Diese finden auf unterschiedlich lange Zeit in den freundlich und liebevoll eingerichteten Räumen ein geborgenes Heim. Leiter und Ansprechpartner dieser Wohngruppe ist der Sozialpädagoge Herr Uwe Richter, der uns viel über das Projekt und die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen erzählte.
Es gibt ein Gemeinschaftshaus im Garten, das von allen Mietern genutzt werden kann und der riesige Garten lädt besonders bei diesem Sonnenwetter Alt und Jung zum Verweilen ein. Die Mitglieder der Hausgemeinschaft helfen sich untereinander gegenseitig und schauen zum Beispiel regelmäßig zum Vorlesen im Kinderhaus vorbei. Wie alle sozialen Projekte freut sich auch das „Kinderhaus“ über jede Hilfe sowohl in Form von Sachspenden, als auch finanzieller Unterstützung. Wer sich dahingehend informieren möchte, kann dies gern über die Internetseite www.kinderhaus-b-b.de tun.
(ak)
Heute ging der viertägige Graffiti-Workshop, den die HOWOGE ermöglichte, zu Ende. Vier Tage lang haben kleine und große Künstler in der Jugendkunstschule in Neu-Hohenschönhausen gelernt, was es heißt, der Kreativität freien Lauf zu lassen. Zwei junge Männer, die sich schon seit vielen Jahren als „Sprayer“ bezeichnen, gaben einige ihrer Künste an ein paar begeisterte Ferienkinder weiter. Ein 11-jähriger Teilnehmer fuhr jeden Tag extra aus Pankow zum Workshop. Heut wurde als krönender Abschluss ein Werk zum Thema „New York“ erst auf Papier skizziert und danach auf zwei Leinwänden mit Spraydosen verwirklicht. Allen Beteiligten haben diese vier Tage großen Spaß gemacht und es war nicht der letzte Workshop dieser Art... (Gina)
Nicht alle Wünsche nach einem Ferienlagerplatz konnte Gesine in diesem Jahr erfüllen. Dennoch: Zehn Kinder werden Ende Juli zwei Wochen nach Brückentin, Heino bzw. Klein-Leuthen fahren – dank der Spende der Abgeordneten und des Kolumbushotels sowie der HOWOGE in Lichtenberg. Die Unternehmen beteiligten sich mit insgesamt drei Plätzen an der Aktion. Alle, die keinen Platz mehr bekommen konnten, freuen sich nun über den „Super-Ferienpass 09“, den Gesine zusätzlich 30 Mal verschenkte. Mit dem kann man beispielsweise die Schwimmbäder in Berlin und einmalig auch den Tierpark bzw. Zoo kostenlos besuchen. Gestern kamen die ersten Eltern der Ferienkinder zu uns ins Bürgerbüro und holten sich die Pässe für ihre Kleinen ab. (Norman)
Dass der FC Berlin 23 e.V. ein besonderer Verein ist, hat Gesine schon vor knapp zwei Jahren bemerkt. Der Verein machte auf sich aufmerksam, als er die kleinen Fußballer direkt von der Kita abholte und zum Training fuhr. Nach dem Trainingsspaß folgte der Weg zurück mit dem vereinseigenen Transporter. Gesine unterstützte das Projekt auch finanziell.
Am Samstag besuchte Gesine das Training und ein kleines Stadionfest des Vereins. Hier wird nicht nur versucht, Talente unter den ganz jungen Kickern - zwischen vier und zehn Jahren - zu finden. Wer einfach nur Lust auf Fußball und Spaß am Spiel hat, ist ebenso herzlich eingeladen.
Besonders beeindruckt waren wir von dem Engagement vieler Eltern. In der Woche haben viele keine Zeit ihren Sprösslingen beim Kicken zuzuschauen. Wenigstens bei der Trainingseinheit am Samstag aber lassen es sich viele nicht nehmen und machen gleichzeitig ein Picknick im Stadion an der Storkower Straße - ein wirklich gemütliches Plätzchen um zu verweilen. (Sebastian)
Kühe in Hohenschönhausen? Mancher staunte nicht schlecht, als Ulrich Haegert bei der Langen Nacht der Bilder im Wahlkreisbüro von Gesine seine Hohenschönhausener Ansichten präsentierte. Die Ausstellung „Schöne Platte“ zog einige Interessierte an und es kam am Samstagabend zum Gedankenaustausch über den Bezirk. Nicht wenige waren wirklich überrascht, als Ulrich von Landwirtschaft sprach und sie auf den Fotos den Beweis fanden. So sorgten die Schottischen Hochlandrinder, die im grünen Nordgürtel Hohenschönhausens zu Hause sind, für Überraschungen. Die Platte hat eben für jeden etwas zu bieten! (Sebastian)
Die vielfältigen sozialen Angebote und Projekte in unserem Bezirk werden leider viel zu oft nur im Vorbeifahren wahrgenommen. Angehalten und nachgeschaut hat Gesine heute im Sozialen Kinderland in der Wartenberger Str. 24. Erst im Februar 2009 eröffnete der Förderverein Soziales und Bildung e.V. dessen Pforten. Das Kinderland besteht aus einem Familiencafé mit ausgedehntem Spielbereich, einem Familienfriseur, einem Zweite-Hand-Verkauf von Kinderbekleidung sowie einem Nähservice. Die Angebote richten sich vor allem an sozial benachteiligte Familien, stehen jedoch, wie die Leiterin Frau Houdek betont, auch allen anderen Bürgern offen. Der Verein möchte damit besonders der wachsenden Kinderarmut im Bezirk entgegentreten. Gesine erfuhr darüber hinaus, dass der FSB mit dieser Einrichtung vier neue Arbeitsplätze für schwerbehinderte und insbesondere gehörlose Menschen schaffen konnte, von denen wir freundlich und selbstbewusst begrüßt wurden und die uns die selbstgebackene Erdbeertorte servierten.
Wer sich näher über die vielfältigen Projekte und Angebote des Vereins informieren möchte, kann dies auf dessen Internetseite www.fsb-bildungszentrum.de tun. (Antje)
Vor ein paar Wochen informierte uns das Bundesverwaltungsamt darüber, das der Bundespräsident für zwei Neugeborene aus Lichtenberg die Patenschaft übernommen hat. Der Grund: Es handelt sich dabei jeweils um das siebte Kind einer Familie. Gestern trafen wir Frau Lewe und zwei ihrer Kinder, darunter das siebte Kind, die sieben Monate junge Antonia Luna. Gesine hatte zuvor mit Frau Lewe Kontakt aufgenommen, um ihr eine kleine Aufmerksamkeit, einen Einkaufsgutschein, aushändigen zu können. Beim Gespräch mit Familie Lewe im Rathaus Lichtenberg erfuhren wir, dass die Großfamilie geplant war und Frau Lewe von der Hebamme den Tipp bekam, sich wegen der Ehrung an den Bundespräsidenten zu wenden. Außerdem war Antonia Luna bei dessen Sommerfest im Schloss Bellevue eingeladen - schade nur, dass Antonia keine Lust hatte, alleine dorthin zu fahren. Der Rest der Familie hatte keine Einladung bekommen. (Norman)
Viel geplanscht wurde gestern im Garten hinter unserem Bürgerbüro. Diese Kulisse schien nahezu perfekt für die Übergabe des 1800- Euro-Ferienschecks an Lichtenberger Kinder. Gesine finanziert wie in jedem Jahr Kindern aus Haushalten mit geringem Einkommen oder ALG II-Bezug zwei Wochen Ferienlager. Die Kinder werden schon bald im mecklenburgischen Brückentin bzw. in Heino Erfrischung im See suchen, am Lagerfeuer sitzen, auf Schnipseljagd gehen und all die schönen Dinge tun, an die auch wir uns noch gerne erinnern. Aus den Zuschriften der Eltern erfuhren wir, dass die meisten Kinder noch nie das Vergnügen hatten, in den Urlaub zu fahren oder Ferien außerhalb Berlins zu verbringen. Umso mehr freuten sich diese über das bevorstehende Ferienerlebnis. Bisher sind es sechs Kinder, die Gesine in die Ferien schickt. Vielleicht werden es noch mehr, denn wir haben auch Lichtenberger Unternehmen um Unterstützung gebeten. (Norman)
Wissen Sie eigentlich wo Sie waren, als Jürgen Sparwasser das Siegtor bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 gegen die Bundesrepublik schoss? Nachempfinden können Sie dies seit neuestem noch einmal am Lichtenberger Anton-Saefkow-Platz. Hier wurde am Freitag das erste Deutsche Fußballmuseum eröffnet. Vor allem die Geschichte der beiden deutschen Nationalmannschaften steht hier im Mittelpunkt.
Die Idee dazu ist von mehreren fußballbegeisterten Privatpersonen vor ca. anderthalb Jahren entstanden. Im Namen von Gesine richtete ich dem Museumsleiter, Andreas Rabe, von Gesine beste Wünsche zur Eröffnung aus. Mit Unterstützung der Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE und einigen privaten Spenden konnte das Konzept umgesetzt werden. Tickets, Fotos und Trikots von besonderen Anlässen, wie der Weltmeisterschaft 1954, sind hier zu finden. Sogar eine Sitzbank aus dem Final-Stadion Bern ist vorhanden. Aber auch bekannte Spielszenen können auf den Fernsehern noch einmal begutachtet und diskutiert werden.
Während die Feierlichkeiten liefen, wurde nebenan noch an einigen Vitrinen gearbeitet. In den nächsten Tagen wird das Museum endgültig fertig gestellt und steht allen Interessierten offen. Das Museum möchte sich auch bei der Langen Nacht der Museen am 29. August präsentieren. (Sebastian)
Deutsches Fussballmuseum Berlin
Anton-Saefkow-Platz 13
10369 Berlin
Öffnungszeiten:
Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr.
Eintritt: 4 €, erm. 2 €.
Heute Vormittag unweit des Kanzleramts. Senioren von Verdi Berlin machen ihrem Ärger Luft. Es geht um das uneinheitliche Rentenrecht, das ostdeutsche Rentner zu Rentnern zweiter Klasse degradiert. DIE LINKE hatte im Bundestag vor kurzem 17 Einzelanträge gestellt, damit die Lebensleistung von Ostdeutschen endlich denen der Westdeutschen gleichgestellt wird. Der Antrag fand keine Mehrheit.Je länger sich die Bundesregierung weigert, das Rentenrecht anzupassen, desto mehr werden die Menschen protestieren. Dies taten sie heute lautstark. Gesine und andere Mitglieder der Linksfraktion schlossen sich dem Protest an. Es bleibt zu hoffen, dass sich Angela Merkel – selbst Ostdeutsche – in der nächsten Legislaturperiode zu einer Änderung durchringt. Solange wird der Ruf nach Gerechtigkeit nicht verhallen.(Norman)