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29.04.2009, Alltag und Alarm in Israel und Palästina
Foto:Klagemauer in Israel(www.pixelio.de, 'marabou')

Seit Sonnabend bin ich mit einer Delegation des Haushaltsausschusses in Israel und den palästinensischen Gebieten unterwegs. Wir besuchten das neue Museum der Gedenkstätte Yad Vashem und erfuhren gleich von einigen Schwierigkeiten. Die Rolle der katholischen Kirche während des Holocausts wird kritisch reflektiert. Der jetzige Papst will das nicht akzeptieren. So ist es offen, ob er bei seinem Besuch im Mai das Museum besuchen wird. Am Dienstag besuchten wir unter anderem die Stadt Sderot, die direkt in am Gaza-Streifen liegt. Während uns ein Psychologe der von Deutschland unterstützten Organisation NATAL von seiner Arbeit mit Traumapatienten, insbesondere Angstkranken, berichtete, ging der Alarm los. Eine Qassamrakete war geortet worden. Als wir wieder unterwegs waren, war immer noch schönster Sonnenschein und alles sah normal aus. Wie leben die Menschen ihren Alltag hier in ständiger Bedrohung und wie kann die internationale Gemeinschaft endlich zu einer Lösung kommen, mit der alle friedlich leben können?(Gesine)

25.04.2009, 100 Jahre Grzimek

Am 24.April wäre der in den 60er- und 70er Jahren populäre Tierschützer Bernhard Grzimek 100 Jahre alt geworden. Seinen Geburtstag feierte die Grzimek Grundschule in Hohenschönhausen ganz groß und ich konnte in Vertretung von Gesine dabei sein.

Alle Schüler, Lehrer, einige Eltern und geladene Gäste trafen sich um 10Uhr in der Turnhalle auf dem Schulgelände. Für mich war als Gesines Vertretung ganz vorn ein Platz reserviert. So konnte ich das einfallsreiche Programm der Grundschüler aus nächster Nähe verfolgen. Neben einem eigenen „Grzimeklied“, tanzten die Kinder und spielten Theaterstücke vor. Ein Mädchen las ein Stück aus der Biographie von Grzimek vor, andere präsentierten selbst geschriebene Gedichte und zum Schluss gab es sogar eine Modenschau.

Im Großen und Ganzen stand die gesamte Veranstaltung natürlich unter dem Thema Grzimek und somit auch unter dem Thema Tiere, deren Vielfalt und Schutz.

Ich finde, es war eine große Freude den Kindern dabei zuzusehen, was für ein schönes Klima zwischen allen herrschte und ich bin fest davon überzeugt, dass Bernhard Grzimek ebenso viel Spaß dabei gehabt hätte. (Gina)

24.4.2009, Eine Tafel für Erwin Nöldner

 „Dieser Platz wurde am 31.7.1947 in Erinnerung an den Antifaschisten Erwin Nöldner in Nöldnerplatz benannt.“ Das soll der erste Satz einer Gedenktafel sein, die nach dem Willen des Lichtenberger Kulturausschusses und auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (auf Initiative der Fraktion DIE LINKE) endlich die Bürgerinnen und Bürger über den Namensgeber des Platzes informieren und das Gedenken an den tapferen Antifaschisten wach halten soll.

Was nun noch fehlt ist das Geld für die Tafel. Daher hatten Gesine, als Vorsitzende des Vereins Zivilcourage vereint e.V., der die Spendensammlung koordiniert und Katrin Framke, als Kulturstadträtin Lichtenbergs, zu einem Pressetermin zur Eröffnung der Spendensammlung für diese Gedenktafel geladen.

Ich habe als Geschäftsführer des Vereins Gesine begleitet, so zu einem kleinen Gruppenbild beitragen und ein paar sonnige Minuten auf dem Nöldnerplatz verbringen können.

Auch wenn noch nicht klar ist, wie die Tafel genau aussehen und wie viel sie daher letztlich kosten wird: Sie wird nicht billig. Daher hoffen wir alle, dass sich möglichst viele an der Spendensammlung beteiligen und wir damit Erwin Nöldner endlich ein schönes Denkmal setzen können. (Tinko)

23.4.2009, "Na klar, Lichtenberger sind fit"

Heute fand im Allee-Center an der Landsberger Allee ein Aktionstag zum Thema „Alkoholprävention - Na klar, Lichtenberg sind fit" statt. Ich fand im Center viele verschiedene Informations- und Beratungsstände vor, die in den Gängen des Centers verteilt waren. Vertreten waren der Verein pad e.V.. Hier wurde Wissen zum Jugendschutzgesetz getestet. An einem ADAC-Stand mit einem Fahrsimulator konnten  Jugendliche mit „Rauschbrille“  fahren und an einem Stand von Vital-Inn ging man der Frage nach „Alkohol und Fitness- geht das?“. An all diesen Ständen konnten die Jugendlichen sich nach einer Beratung oder einem erfolgreichem „Spiel“ einen Stempel geben lassen. Wer sieben Stempel sammelte, bekam dann kostenfrei einen Cocktail an der Cocktailbar, selbstverständlich alkoholfrei! Weiter gab es die Möglichkeit, sich einer Fitnessanalyse zu unterziehen, bei Tai-Chi mitzumachen oder einfach nur die abwechslungsreiche Bühnenshow zu genießen. Den Auftakt dort bereiteten die Mädchen und Jungen der Randow-Grundschule mit einer einstündigen Linedanceshow, danach wechselten sich verschiedene Sänger, Tänzer und Sportler auf der Bühne ab. Anschließend eröffnete Stadtrat Michael Räßler-Wolff eine öffentliche Podiumsdiskussion. Eine Coverband und ein Gitarren- Trio beendeten die Veranstaltung um 20 Uhr unter lauten Applaus. Alles in allem war es ein schöner Tag im Allee-Center - und wenn sich die Jugendlichen mit dem Thema einmal intensiv auseinander gesetzt haben, wurde schon viel erreicht. (Gina)

23.04.2009, Thüringer Klöße

Unsere Kochreihe „Das Parlament kocht“ setzten wir gestern im „Ring-Center“ fort.

Auf Einladung von Gesine waren die Senatorin Katrin Lompscher (zuständig für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz) und die Vorsitzende des Petitionsausschusses im Bundestag, Kersten Naumann, gekommen. Die gestrige Runde stand ganz im Zeichen thüringischer Kochkunst. Denn diese beherrscht die gebürtige Thüringerin Naumann natürlich. Das Publikum freute sich sodann über Thüringer Klöße, die knapp 300 Mal an die Besucher verteilt wurden. Wie im Fernsehen waren diese Portionen natürlich schon vorbereitet.

Neben Klößen gab es von Kersten Naumann Tipps, wie man eine Petition beim Bundestag einreicht. Wenn ein Anliegen bundespolitische Relevanz hat, muss sich der Bundestag damit beschäftigen, so zum Beispiel mit der Forderung, die Ostrenten endlich ans Westniveau anzugleichen. Noch vor Ort haben wir über 50 Unterschriften gesammelt, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen. (Sie können die Petition ausgefüllt an den Bundestag, siehe Formular, schicken)

Mit dabei war auch Senatorin Katrin Lompscher. Neben einem gesunden Speiseplan, der natürlich auch Klöße zulässt, ging es um den Fachärztemangel in Lichtenberg. Auch wenn Berlin im Vergleich zu manch ländlicher Region insgesamt eine größere Ärztedichte hat, leiden einige Bezirke unter dem Mangel an Fachärzten. In der Folge müssen Patienten wochen- oder gar monatelang auf einen Termin warten. Da gestern zeitgleich eine Seniorenkonferenz zu diesem Thema stattfand, legten wir eine von der Konferenz verfasste Resolution zur Unterzeichnung im Center aus. Diese kann unterschrieben an uns zurückgeschickt werden. (Dr. Gesine Lötzsch, Platz der Republik 1, 11011 Berlin)

Damit geht unsere Kochreihe schon jetzt in die Sommerpause. Aber wie immer folgt die Fortsetzung – am 14.September wird Gregor Gysi zwei Wochen vor der Bundestagswahl den Kochlöffel schwingen. Ort und Uhrzeit geben wir rechtzeitig bekannt. (Norman)

22.4.2009, Prima Katrin!

Katrin hatte eine gute Idee! Ludwig Renn hat heute Geburtstag und unsere Kulturstadträtin lud viele Menschen auf den Friedhof der Sozialisten ein, um seinen Geburtstag zu feiern. Gesine nahm Tanja und mich mit. Viele alte und junge Menschen waren gekommen. Es wurden ausgesprochen gute Reden und Live-Musik geboten. Die Botschaft war klar: Lest die Bücher von Ludwig Renn, es lohnt sich! Eine nicht repräsentative Blitzumfrage unter Berlinerinnen und Berliner hat ergeben, dass zu wenige Menschen Ludwig Renn vom Namen her kennen und noch weniger seine Bücher gelesen haben. Das sollte sich ändern. Schenken Sie doch bei der nächsten Gelegenheit Ihren Enkeln ein Buch von Ludwig Renn. (Klaus)

21.4.2009, Die eigene Führung
Gina an ihrem Arbeitsplatz im Bundestag.

Hallo, mein Name ist Gina Buresch. Ich bin 21Jahre alt und wohne in Berlin-Marzahn.

Seit April 2009 absolviere ich begleitend zu meinem Studium ein sechsmonatiges Praktikum im Bundestags- und Wahlkreisbüro von Dr. Gesine Lötzsch.Seit Oktober 2007 studiere ich an der HWR in Berlin-Lichtenberg „Öffentliche Verwaltungswirtschaft“ und das jetzige 4. Semester ist für ein Praktikum vorgesehen.

Bereits in der Abiturphase belegte ich den Leistungskurs Politikwissenschaft und während des letzten Semesters entschied ich mich für eine Semesterarbeit, mit der Thematik der „Bundestagswahl 2009“.
Ich finde es nun umso interessanter, gelernte Theorie in der Praxis zu erleben, hier mitwirken zu dürfen und aufschlussreiches Material für meine Semesterarbeit sammeln zu können.
Gestern habe ich zum ersten Mal eine Schulklasse durch das Reichstagsgebäude geführt und konnte den Schülern einiges zur Funktionsweise, der Kunst und der Architektur hier im Bundestag  erzählen.
Ich freue mich, in den nächsten Monaten, weiter so spannende und lehrreiche Aufgaben übernehmen zu können.

21.4.2009, Mit Rat und Tat zur Seite stehen

Mein Name ist Jessika Özdal – Pütsch. Ich bin geboren und immer noch wohnhaft in Brandenburg an der Havel. Seit Herbst 2007 studiere ich an der gerade frisch fusionierten und umbenannten HWR in Lichtenberg. Dort habe ich den Studiengang der öffentlichen Verwaltungswirtschaft gewählt. Im Rahmen dieses Studiums absolviere ich seit dem 1. April mein Pflichtpraktikum im Bundestagsbüro der Abgeordneten Dr. Gesine Lötzsch.

Leider muss ich gestehen, dass ich mich in den vergangenen Jahren nie intensiv mit Politik beschäftigt habe. Umso interessierter bin ich allerdings während meines Praktikums. Seitdem ich hier bin, habe ich nicht nur aus verwaltungstechnischer Sicht sondern auch aus politischer Sicht schon eine Menge gelernt und ich denke, dass sich das in den nächsten 6 Monaten auch nicht ändern  wird.

Zu meinem Glück bietet mir dieses Jahr die Bundestagswahl die Chance, weitere Einblicke hinter die Kulissen zu bekommen.

Daher freut es mich, den Bürgern und dem Bundestagsbüro von Dr. Gesine Lötzsch mit Rat und Tat zu Seite zu stehen.

19.4.2009, Ein Fahrrad für Sandy
Foto: B.Lange, 'ND'

Die 81. ND-Wanderung startete Sonntagmorgen um 8 Uhr am S-Bahnhof Kaulsdorf. Kaulsdorf gehört heute zu Marzahn-Hellersdorf, war früher aber auch einmal Bestandteil von Lichtenberg. Über tausend Wanderlustige waren am Start. Ziel war die Gartengaststätte "Amaretto tre" ganz in der Nähe der "Gärten der Welt". Dutzende Biertischgarnituren waren aufgebaut, so dass sich die Wanderfreunde einerseits stärken konnten und andererseits dem Programm von Reinhold Andert und Edgar Külow lauschen konnten. Sehnlich erwarteter Höhepunkt war die Ziehung der Preise. Wie bereits in vergangenen Jahren durfte ich die Glücksfee sein. Der Hauptpreis - ein Fahrrad - ging an die 14 jährige Sandy. - Die nächste ND-Wanderung findet übrigens am 20. September statt. Start und Ziel ist die Trabrennbahn Berlin Karlshorst. Termin bitte vormerken! (Gesine)

ND-Artikel zur Wanderung

20.04.2009, Schlussspurt zum Volksentscheid

Am kommenden Sonntag, dem 26. April, sollen die Berlinerinnen und Berliner nach dem Willen der Kampagne "Pro Reli" darüber entscheiden, ob das bisher gemeinsame Schulfach Ethik abgewählt werden kann. Ich engagiere mich dagegen. Der gemeinsame Ehtikunterricht ist in einer so bunten und vielfältigen Stadt wie Berlin eine große Chance, die nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf. Darum habe ich am Sonnabend gemeinsam mit anderen Vertretern des Bündnisses Pro Ethik auf dem Kudamm, gegenüber vom Kranzlereck, auf den Volksentscheid aufmerksam gemacht. Der Standort war nicht ganz optimal, denn die Mehrzahl der Passanten war Touristen. Die freuten sich aber andererseits häufig, Leute live zu sehen, die sie sonst nur im Fernsehen sehen. Fast "geschichtsträchtig" war unsere Konstellation: Walter Momper (SPD), Wolfgang Wieland (Grüne) und ich kennen uns seit 1990 aus dem Berliner Abgeordnetenhaus. (Gesine)