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11.12.2009, 60 Jahre BVB 49

Mit einem Sportfest für Jung und Alt feierte der SV BVB 49 heute Vormittag sein 60-jähriges Bestehen. Die mehr als 800 Mitglieder vereinen der Spaß und die Freude an der Bewegung. Das zeigte sich auch heute, als gehüpft, gesprungen und balanciert wurde. Gesine und eine Gruppe von Kita-Kindern hielten sich fit indem sie ein riesiges Stofftuch  auf und ab bewegten. (Siehe Foto)

 

4.12.2009, Stollenbacken

Gesine Lötzsch lud wie in jedem Jahr in der Adventszeit Kita-Kinder zum Stollenbacken ein. Diesmal fand das weihnachtliche Backvergnügen in der Bäckerei Rauch in der Sandinostraße statt. Die Kleinen der Kita "Sonnenschein" übten sich im Kneten, Ausrollen und formten nach Anleitung. Aus dem Ofen heraus kamen Stollen, die sie gleich mit nach Hause nehmen konnten. 

29.10. Lesung mit Wolfram Adolphi
Gesine Lötzsch und Wolfram Adolphi

Am gestrigen Abend lud Gesine zu einer Lesung mit Dr. Wolfram Adolphi in die „Kiezspinne“ in Lichtenberg ein.

Vor über 40 Zuhörern, die der Einladung gefolgt waren, stellte er sein neues Buch „Mao – Eine Chronik“ vor. Nachdem sich die Gäste gestärkt hatten, wurden sie von Gesine begrüßt. Anschließend las Dr. Adolphi einige interessante und spannende Passagen aus seinem neuesten Werk und gab weitere Informationen, die dazu beitrugen das Verständnis für dieses Thema zu erhöhen.

Bei der anschließenden Diskussion konnte nun das Gehörte mit dem Autor besprochen werden. Dabei stand Dr. Adolphi auch weiterführenden Fragen zur Verfügung. Natürlich blieb es nicht aus, auch auf das China von heute zu sprechen zu kommen und so entwickelte sich eine anregende Diskussion.

Den gelungenen Abend rundete Dr. Wolfram Adolphi mit seiner Büchersignierung ab.

Man darf sich schon auf das nächste Leseerlebnis in der „Kiezspinne“ freuen. (Erik)

28.10. Dankeschönveranstaltung für die Wahlhelfer

Über 150 Genossinnen und Genossen kamen zur Dankeschönveranstaltung der Lichtenberger LINKEN in die Kultschule. Gesine würdigte in ihrer Rede das außerordentliche Engagement vieler Genossen im Bundestagswahlkampf. Der Dank ging auch an die vielen neuen Genossen, die im Wahlkampf zur Partei gefunden haben. Die Gewinnerin des Kreuzworträtsels, Karin Junge, bekam den Hauptpreis: ein Strike-Bike. Bei guter Musik und gutem Essen wurden die schönsten Wahlkampfgeschichten erzählt und Pläne für die Zukunft gemacht. (Klaus)

6.9.2009, 17. Friedrichsfelder Gartenlauf

Um 9.00 Uhr fiel der Startschuss zum 17. Friedrichsfelder Gartenlauf. Vier Einzelrennen über 0,6, 2, 6 und 10 km wurden ausgetragen. Das Gesine Lötzsch-Team entschied sich für die Mittelstrecke und bot dabei eine wirklich passable Leistung. Es ließ sich auch durch den einsetzen Regen nicht abschrecken und bewältigte die 6 km in einer guten halben Stunde.








Gesine Lötzsch überreicht dem ältesten Teilnehmer des 10 km Laufes - Geburtsjahr 1933 - einen Essensgutschein für das Dachrestaurant des Reichstagsgebäudes. Guten Appetit und Sport frei!

4.9.2009, Briefwahl ganz einfach

Am Infostand der LINKEN am Bahnhof Karlshorst lief heute alles nach dem Motto „web and walk“. Mit mobilem Internet bot DIE LINKE den Bürgern an, für sie Briefwahl zu beantragen. Die hat den Vorteil, dass man am Wahlsonntag den Weg zum Wahllokal nicht mehr gehen muss. Weitere zur Briefwahl auf www.die-linke.de.

3.9.2009, Fotos aus dem Bundestag

Letztes Jahr besuchte Frau Butter vom Fotoclub Lichtenberg Gesine im Bundestag. Während der Führung durch die Bundestagsgebäude fand Frau Butter viele schöne Motive, die sie eindrucksvoll festhielt. Gesine organisierte eine Fotoausstellung für diese Bilder in der Bodo-Uhse-Bibliothek, die gestern stattfand. Neben melodischer Töne eines Akkordeonspielers und einem leckeren  Buffet kam es zu angeregten Unterhaltungen über Fotografie, die Bilder vom Bundestag und natürlich stand Gesine allen Besuchern der Ausstellung für ein Gespräch zur Verfügung.

2.9.2009, Eröffnung des Wahlquartiers

Feierlich eröffnete DIE LINKE Lichtenberg gestern ihr Wahlquartier. Zuvor waren Journalisten der Financial Times in die Alfred-Kowalke gekommen, um Gesine zur Steuer-und Finanzpolitik Der Linken zu befragen. Die eigens aus England angereisten Journalisten wurden Zeugen  einer lebhaften, fröhlichen und zugleich kämpferischen Stimmung. Denn an die Erfolge der LINKEN im Saarland und in Thüringen wollen wir bundesweit anknüpfen. Die Eröffnung wurde deshalb auch gleich dazu genutzt, praktische Arbeit zu leisten. Mit Hilfe von Neumitgliedern starteten wir eine weitere Plakataktion, die schon am Wochenende fortgesetzt wird.

 

Am Nachmittag war Gesine Gast bei einer Podiumsdiskussion in der Fritz-Reuter-Oberschule. Gesprochen wurde u.a. über einen gesetzlichen Mindestlohn sowie über die von der Bundesregierung beschlossene Vorratsdatenspeicherung. Die Positionen der LINKEN gegen eine solche Speicherung der Daten und für einen gesetzlichen Mindestlohn  fanden bei den  Schülern großen Anklang. Übrigens auch Kondome und Gummibärchen, die Gina an die 13-Klässler verteilte.

1.9.2009, Die Musik spielt wieder

Einen Blumenstrauß überreichte Gesine Lötzsch gestern dem Leiter der Musikschule in Lichtenberg, Herrn Hengst, anlässlich des beginnenden Schulbetriebes im Theater Karlshorst. Dieses wird derzeit noch umfangreich saniert. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten wird das Haus am 3.Oktober feierlich eröffnet. Gleichzeitig läuft die Verschönerung des Bahnhofvorplatzes in Karlshorst auf Hochtouren.

1.9.2009, Weltfriedenstag

Heute am Weltfriedenstag gedenkt Gesine auf dem Friedhof der Sankt-Hedwigs-Gemeinde an der Konrad-Wolf-Str. in Lichtenberg den Opfern des Faschismus. Insbesondere den polnischen Opfern galt heute am 70. Jahrestag des Überfalls auf Polen ihr Mitgefühl.
 An der Kranzniederlegung nahmen auch Schülerinnen des Gutenberg-Gymnasiums und der Mannfred von Ardenne-Oberschule sowie Vertreter der BVV teil.

1.9.2009, „Ein Arzt in Stalingrad“

Gestern lud Gesine in die Veranstaltungsräume der Wohnungsbaugesellschaft "Humboldt-Universität" zu einer Lesung des Autors Dr. Jens Ebert, der sein neues Buch „Ein Arzt in Stalingrad“ vorstellte, ein. Grundlage des Buches sind die Feldpostbriefe des Dr. Horst Rocholl, die er als deutscher Wehrmachtsarzt aus dem Kessel von Stalingrad und der anschließenden Inhaftierung in der Sowjetunion schrieb. Anfangs begeisterter Anhänger der Nazi-Ideologie, wandelt sich Rocholl zu einem Antifaschisten, der schließlich, nach seiner Freilassung, in die DDR übersiedelt. Diesen Schritt unternimmt er, obwohl er eine gut laufende Arztpraxis in Kassel besitzt.

Anhand seiner zahlreichen Briefe ist der Gesinnungswandel des Dr. Rocholl von Dr. Jens Ebert eindrücklich beschrieben. (Sascha)

29.08.2009, Drushba

So heißt eine Ausstellung im Museum Lichtenberger in der Türrschmidtstraße, die russisch-deutsche Begegnungen seit 1975 bis in die Gegenwart festhält. Gesine und wir, ihr Unterstützer-Team, waren begeistert von den Impressionen, die ein junger Künstler für das Museum multimedial aufbereitet hat. Außerdem durften wir einem Balalaika-Spiel zuhören,das die Lange Nacht der Museen in Lichtenberg feierlich eröffnete. Zuvor waren wir auf dem Wasserfest mit Gesines Wahlmobil präsent. Gesine kam mit vielen Bügern ins Gespräch, die sich trotz Ferienende dank der Rummelsburger Bucht "wie im Urlaub fühlten". Der Abend ging mit einem Besuch des Fussballmuseums am Anton-Saefkow-Platz zu Ende, wo uns der Leiter, ein zugezogener Rheinländer, durch seine Räume, gefüllt mit Pokalen, signierten Fußbällen und nachgebauten Stadien, führte. Demnächst soll hier, versprach er, eine Fotodokumentation entstehen, die sich dem legendären Spiel der BRD gegen die DDR widmet.

28.8.2009, "Zuckiti" im Allee-Center

"Zuckiti", das ist die Zuckertüte, die in der gleichnamigen Kinder-Zeitung abenteuerlich, mit Spiel und Spaß Kinder ans Lesen heranführt und sie
auf die Schule vorbereitet. Eine Ausstellung dazu eröffnete Gesine am Freitag im Allee-Center. Zu sehen sind z.B. Fotos von Zuckertütenfesten in den
Lichtenberger Bibliotheken und vom Kindertanz in der Ahrenshooper Straße. Die kleinen Besucher wurden am Freitag vom Team Gesine unterhalten.
Kurz darauf schaute Gesine bein Verein "Was tun e.V." vorbei. Die Projektleiterin will das Vereinsgeländes begrünen, um dieses für die Besucher attraktiver zu machen.
Kurzerhand überreichte Gesine einen Scheck über 100 Euro, ein kleines Startgeld, über das sich die Leiterin sehr freute. Zwischendrin war dann noch das
Sommerfest der Ahrenshooper. Hier befindet sich Gesines Bürgerbüro. Mit vielen Luftballons, einem Schwimmbecken, Leckerein uvm. haben die
Mieter des Hauses auch in diesem Jahr ein fröhliches und schönes Sommerfest auf die Beine gestellt.  

25.8.2009, Lichtenberger im Bundestag

In der Zeit vor der Bundestagswahl  richten viele Menschen ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf die Parteien und ihre Ziele.  Gesine Lötzsch lud im Vorfeld der Wahlen politisch interessierte Lichtenberger in den Bundestag ein, um mit ihnen aktuelle Themen zu besprechen, den Reichstag zu besichtigen und eine Stadtrundfahrt zu machen. Einen Stopp machte die Gruppe im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Besucher hatten sich ihre Fragen schon zurecht gelegt. Auf den Nägeln brennen nach wie vor Themen wie Hartz IV, kleine Renten und prekäre Beschäftigung. Gesine machte klar, dass eine starke LINKE weitere soziale Einschnitte verhindern könne und darum jede Stimme benötigt wird. (Norman)

14.8.2009, Wir nehmen Fahrt auf - Sommerausflug des Büros

Für die heiße Phase des Wahlkampfes hat sich am vergangenen Dienstag fast das gesamte Büro auf eine elf Kilometer lange Paddeltour durch die Wasserstraßen rund um Erkner gemacht.
Erst ganz ruhig und langsam, dann immer schneller glitten unsere Boote durchs heimische Wasser. Ärmel wurden gekrempelt, Muskeln gespannt, Stirnen in Falten gezogen. Den Kollegen stand die Entschlossenheit ins Gesicht geschrieben. Auf der Zielgeraden schlugen die Paddel dann so heftig ins Brandenburger Nass, als suchten sie es zu spalten und ließen die Anwohner von Dämeritz- und Seddinsee erahnen, wie zielstrebig wir auch die letzten Wochen des Wahlkampfes angehen werden. (Tinko)

14.8.2009, Wie geht es weiter in Karlshorst? - Kiezspaziergang

Trotz hochsommerlicher Temperaturen folgten rund 100 interessierte Lichtenberger am 8. August der Einladung von Christina Emmrich zum traditionellen Spaziergang mit der Bürgermeisterin. Auch ich bemühe mich keinen dieser Spaziergänge zu versäumen. Jenseits der üblichen Wege gibt es nicht nur viel Neues zu entdecken, sondern auch Gelegenheit zum Gespräch mit den anderen Spaziergängern. weiter


Foto: R. Hoffmann

10.8.2009, Agent Orange-Entschädigung für drei Millionen Opfer

Am Internationalen Tag der Agent Orange-Opfer, dem 10.08.2009, fordert der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) gemeinsam mit Sebastian Krumbiegel (Sänger der Band „Die Prinzen«), Gesine Lötzsch (MdB) und Stefan Liebich (MdA) Gerechtigkeit und Entschädigung für die Agent Orange-Opfer. Heute wurden am Brandenburger Tor symbolisch 20.000 Unterschriften an den Konzern Monsanto übergeben. mehr

23.7.2009, Mit Abi in den Bundestag
Foto: www.pixelio.de.

Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern aus Lichtenberg-Hohenschönhausen herzlich zum Schulabschluss und wünschen einen sonnenreichen und erholsamen Urlaub!

In Lichtenberg haben dieses Jahr 1034 junge Erwachsene ihre Schullaufbahn mit dem Abitur beendet. Rund 100 davon sogar mit einer Abschlussnote im Einserbereich. Diese Abiturienten hat Gesine Lötzsch stellvertretend für alle Schüler zu einem Besuch in den Bundestag eingeladen und freut sich über zahlreiches Erscheinen am 21. September um 10 Uhr. Gesine Lötzsch möchte mit den Absolventen über ihre Erfahrungen in der Schulzeit und Pläne für die Zukunft sprechen. Außerdem erwartet die Besucher ein kleines Frühstück, eine Führung durch den Reichstag und ein gemeinsames Foto auf der Dachterrasse.

Da wir leider nicht alle Einser-Abiturienten erreichen konnten, meldet Euch bitte auch, wenn Euch kein Einladungsschreiben zugegangen ist. Wir freuen uns auf Euch!

Anmeldungen bitte per E-Mail unter gesine.loetzsch@bundestag.de oder unter der Rufnummer 030 227-71787. (Anna)

14.7.2009, Picknick beim Fußball

Dass der FC Berlin 23 e.V. ein besonderer Verein ist, hat Gesine schon vor knapp zwei Jahren bemerkt. Der Verein machte auf sich aufmerksam, als er die kleinen Fußballer direkt von der Kita abholte und zum Training fuhr. Nach dem Trainingsspaß folgte der Weg zurück mit dem vereinseigenen Transporter. Gesine unterstützte das Projekt auch finanziell.

Am Samstag besuchte Gesine das Training und ein kleines Stadionfest des Vereins. Hier wird nicht nur versucht, Talente unter den ganz jungen Kickern - zwischen vier und zehn Jahren - zu finden. Wer einfach nur Lust auf Fußball und Spaß am Spiel hat, ist ebenso herzlich eingeladen.

Besonders beeindruckt waren wir von dem Engagement vieler Eltern. In der Woche haben viele keine Zeit ihren Sprösslingen beim Kicken zuzuschauen. Wenigstens bei der Trainingseinheit am Samstag aber lassen es sich viele nicht nehmen und machen gleichzeitig ein Picknick im Stadion an der Storkower Straße - ein wirklich gemütliches Plätzchen um zu verweilen. (Sebastian)

22.06.2009, Fit mit Achtzig

Gestern wurden die Naturwege im Laubenparadies wieder zur Laufpiste. Hunderte Sportler rannen beim 13. Hohenschönhausener Gartenlauf durch die Kleingartenanlage Falkenhöhe-Nord. Das Rabatten-Rennen ist das jährliche Laufereignis im Norden.

Die Strecken richteten sich nach dem Niveau der Läufer. So konnte man sich am Bambini- oder Einsteigerlauf über 1,1 Kilometer beteiligen, beim Berlin-Cup-Lauf Pokallauf musste man schon 5,7 Kilometer zurücklegen. Die durchtrainierten Läufer gingen zum Schluss auf die 10,9 Kilometer lange Piste.

Gesine gratulierte dem ältesten Läufer, einem 80-jährigen Lichtenberger, mit einem 50-Euro-Gutschein für das Restaurant „Käfer“ im Bundestag. Auch im nächsten Jahr will der rüstige Rentner wieder mitlaufen.

18.6.2009, Vom Verlust der Freiheitsrechte
Viele Bürger suchten nach der Runde noch das Gespräch mit Gesine Lötzsch und Nešković .

Gestern fand in der Kiezspinne der Themenabend: "Überwachungsstaat BRD – vom Verlust der Freiheitsrechte“ mit Gesine und Wolfgang Nešković statt. Nešković ist ebenfalls Mitglied des Bundestages und war früher Richter am Bundesgerichtshof.

Während die ARD den Abend mit der Kamera festhielt, sprach Herr Nešković kritisch über Kontrollsysteme in Deutschland, deren „Begründungen“ und machte dies auch an einigen bekannten Beispielen fest. So kritisierte er die weit verbreitete Meinung der Bürger „Mich betrifft das nicht, denn ich habe ja nie etwas verbotenes getan“. So gab und gibt es Fälle, bei denen beispielsweise allein der zufällige und ungewollte Kontakt mit Terroristen, unschuldige Menschen selbst zu Verdächtigen machte.
Die Veranstaltung war trotz des schönen Wetters sehr gut besucht und auch die nachfolgende Diskussion wurde von allen gern genutzt, um sich auszutauschen. (Gina)

8.06.2009, Laufend Gutes tun
Neben dem 'Team Gesine' lief auch Christian Petermann (Vorsitzender Fraktion DIE LINKE in Lichtenberg, siehe unten) mit. Bürgermeisterin Christina Emmrich trat als Sponsorin auf.

3110 Euro – das ist die bisherige Bilanz des „Run for Help“, der am Samstag auf dem Zachert-Sportplatz stattfand. Die Alexander-Puschkin-Oberschule hatte den Benefiz-Lauf für die Partnerstadt Lichtenbergs, Maputo in Afrika, organisiert und lud die Lichtenberger dazu ein, sich als Sponsor oder Läufer am „Run for Help“ zu beteiligen“. Mit am Start war wieder das „Team Gesine“, diesjährig bestehend aus Anja, Tamara, Antje und mir. Insgesamt „errannten“ wir 150 Euro, die jetzt Kindern aus Maputo zugute kommen. Die Gelder fließen vor allem in die Ausstattung der dortigen Schule, da Bildung eine wichtige Voraussetzung ist, um die Lebenssituation der Menschen zu verbessern.

Ganz schön außer Puste, aber erleichtert über die Vielzahl an zurückgelegten Runden, haben wir beschlossen, auch nächstes Jahr wieder “laufend Gutes zu tun“.(Norman)

3.Juni, Antirassistische Schutzimpfung
Gesine legt einen Blumenstrauß in Mauthausen (vor dem Denkmal der DDR) nieder. Das von Fritz Cremer erschaffene Denkmal wurde 1966 errichtet. Etwa 20 Nationen haben für ihre nationalen Opfer Denkmäler errichtet.

Im Rahmen des Wettbewerbs des Vereins „Zivilcouragevereint e.V.“, „Antifaschistischer Wettbewerb – Österreich 2009“ starteten wir am 3.Juni unsere Studienreise nach Österreich, genauer gesagt nach Gallneukirchen in der Nähe von Linz. Mein Name ist Erik (21) und ich studiere Geschichte und Politik und Verwaltung in Potsdam, lebe aber seit meiner Geburt in Berlin Lichtenberg. Ich hatte das Glück mit meinem Projekt an diesem Wettbewerb teilzunehmen und im Bezirk Lichtenberg zu gewinnen. Mit freundlicher Unterstützung von Gesine, die sich mit uns auf diese Reise begibt, konnte ich somit an dieser Studienreise teilnehmen.

Mein Projekt beinhaltet die Erfassung der Gedenktafeln in Berlin Lichtenberg/Hohenschönhausen, die zu Ehren der Antifaschistischen Widerstandskämpfer angebracht wurden. Das Ziel dieser Katalogisierung soll es sein, auf Beschädigungen oder Fehlen von Gedenktafeln hinzuweisen und sich für die Anbringung weiterer Tafeln einzusetzen, um weitere Opfer der Faschisten zu ehren und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Nun aber zur Studienreise: Wir machten uns am 3. Juni 2009 auf den Weg und kamen nach einer ca. zehnstündigen Fahrt in unserer Herberge an. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und uns beim Abendessen gestärkt hatten, setzten wir uns zusammen, um unsere Projekte vorzustellen und die nächsten Tage zu planen. Wir, das sind elf Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren, die an diesem Wettbewerb, mit den unterschiedlichsten Projekten teilgenommen haben. Die einen schrieben ein Theaterstück, ein Gedicht oder einen Rap, die anderen drehten einen Kurzfilm oder entwickelten eine „Antirassistische Schutzimpfung“.

An unserem ersten Tag besuchten wir die Gedenkstätte Mauthausen. Dort wurde von den Nationalsozialisten 1938 ein Konzentrationslager errichtet. Die Häftlinge stapelten Granitbrocken zu hohen Mauern innerhalb derer sie selbst in den nächsten sieben Jahren eingesperrt und bestialisch gequält wurden. Diese Granitbrocken, die 50 kg schwer sein konnten, mussten die Insassen in dem nahegelegen Steinbruch unter den schwierigsten Bedingungen abbauen und über den „Todesstieg“, mit Holzgestellen auf dem Rücken, ins Lager schleppen. Dabei kamen Tausende ums Leben. Nach einer Führung durch die Gedenkstätte, der Besichtigung des Steinbruches und des

Denkmalparks vor dem Lager sahen wir einen Film mit dem Titel „Rückkehr unerwünscht“ in dem die Geschichte Mauthausens dokumentiert wurde und die Gräueltaten der Nazis aufgezeigt werden. Schockiert von den Verbrechen und zutiefst betroffen, gedachten wir mit Blumen den Opfern dieses Ortes.

Besonders traurig stimmten uns die Verbrennungsanlagen und die Duschen, aus denen statt Wasser, Gas strömte, um die Gefangenen systematisch zu ermorden.

Mit diesen Erlebnissen und Eindrücken ging der erste Tag zu Ende und wir sind gespannt auf die weiteren Eindrücke und Erfahrungen, die uns hier erwarten.

26.5.2009, Boxstars und Boxsternchen in Hohenschönhausen

„Die macht das richtig gut!“ Die Kenner des Boxens staunten nicht schlecht über die Leistung der jungen Dame beim heutigen Eröffnungstraining. Die Idee, in  Hohenschönhausen ein Trainingszentrum für jugendliche Boxsportler zu errichten, wurde vor knapp einem Jahr entwickelt. Heute konnte die Sporthalle in der Wustrower Straße, die nun vom „Boxring Eintracht Berlin“ betrieben wird, eröffnet werden. Jedem steht die Tür  offen. Auch Mädchen trainieren erfolgreich im Verein. In der Halle haben Jugendliche die Möglichkeit, von Montag bis Freitag betreut zu trainieren. Nachmittags beginnt das Training ab 15 Uhr. Fünf Euro kostet das Training pro Monat. Alte und neue Boxstars wie Arthur Abraham und Ulli Wegner waren bei der Eröffnung dabei. In Zusammenarbeit mit der HOWOGE hat das Bezirksamt Lichtenberg die Träger unterstützt, ihre Vorstellungen umzusetzen. Der Bedarf für das Boxen bei den Jugendlichen ist da. Schön, dass es manchmal auch schnell und unproblematisch geht, Vereine zu unterstützen, die Engagement zeigen. (Sebastian)

Mehr Infos hier

16. Mai 2009, Tomatenaktion

Tomatenaktion 'Wir machen Hartz IV Feuer' (16. Mai 2009)

Am Samstag (16. Mai 2009) verteilte Gesine mit ihrem Team in Lichtenberg 800 Tomatenpflanzen der Sorte „Har(t)zfeuer“. Mit dieser Aktion wollten sie auf die respektlosen und demütigen Hartz-Gesetze aufmerksam machen.

Wie schnell die Erfinder dieser Armutsgesetze in Vergessenheit geraten sollen, kann man daran ersehen, dass sich führende Politiker von SPD und Grünen am gleichen Tag vor eine Demonstration gegen Sozialabbau spannten.

Eine Passantin berichtete von einer Tomatenpflanze, die sie bei der gleichen Aktion im letzten Jahr von Gesine geschenkt bekommen hatte. Sie sei seit dem prächtig gediehen und hätte herrliche Tomaten geliefert. Wollen wir hoffen, dass auch unsere Aktion Früchte trägt.

Hartz IV bedeutet Armut per Gesetz und muss überwunden werden! Wir fordern - nicht nur im Wahljahr - eine sofortige Anhebung des ALG II auf 500 Euro im Monat.

(kf & th)

13.5.2009, „Lichte Weiten“
Gesine Lötzsch mit einigen Bewohnern von "Lichte Weiten".(Ganz rechts Irmina Körholz, die Architektin)

Heute besuchten Gesine und ich „Lichte Weiten“. Was hat man sich darunter vorzustellen? Der in der Wönnichstraße beheimatete Verein versteht sich als ein generationengemischtes, ökologisch und sozial orientiertes Gemeinschaftswohnprojekt. In der geräumigen, sonnendurchfluteten Wohnküche der Gemeinschaftswohnung stellten uns die Architektin Irmina Körholz und einige der anderen Bewohner  das Konzept von „Lichte Weiten“ vor. Ursprünglich als 50-Plus Wohnprojekt gedacht, stellte sich schnell heraus, dass das allen Interessierten bald zu einseitig erschien. Schließlich erweiterte sich die Schar der Beteiligten um mehrere junge Familien. Jetzt leben hier 21 Menschen zwischen 0 und 70 Jahren und engagieren sich für ihr gemeinsames Projekt. Besonders wichtig ist allen das ökologische Konzept der Anlage, das u.a. eine eigene Wasserklärung vorsieht. Der große im Entstehen befindliche Garten wird zum Nachbarschaftsgarten gestaltet, in dem sich dann auch andere Bewohner des Kiezes erholen können. Kurzum: „Lichte Weiten“ ist eine buntgemischte, sozial und ökologisch engagierte alternative „Wohngemeinschaft“, die zwar so nicht genannt werden will, aber Lichtenberg um ein neues erfolgreiches Projekt bereichert.(Antje)

8.Mai 2009, Bundesverdienstkreuz für Beate Klarsfeld

Schon im Flugzeug erkannten viele Passagiere das Gesicht jener Frau wieder, die vor über 40 Jahren mit einem Schlag buchstäblich berühmt wurde – Beate Klarsfeld. Sie bestieg am 7.November 1968 das Podium auf einem Parteitag der CDU, ohrfeigte den damaligen Bundeskanzler Kiesinger und rief „Nazi, Nazi – abtreten“.

Beate Klarsfeld reiste am Mittwoch von Paris nach Berlin, um hier für ihre Verdienste um die Entnazifizierung Deutschlands geehrt zu werden – durch die Fraktion Die Linke im Bundestag.

Gregor Gysi würdigte Klarsfeld in seiner Rede als eine Frau mit außerordentlichem Mut; die Ehrung, so Gysi, soll  „nicht nur eine Ehrung für Sie, sondern auch eine Besinnung für die Bundesrepublik Deutschland sein.“

Gesine und Beate Klarsfeld trafen das erste Mal vor drei Jahren in Berlin zusammen. Klarsfeld machte sich auf, die Deutsche Bahn für eine Ausstellung zu gewinnen, die das Schicksal ermordeter jüdischer Kinder dokumentiert. Kinder, die in den Todeszügen nach Auschwitz und anderswo deportiert wurden.

Damals verweigerte Ex-Bahnchef Mehdorn die Kooperation – eine skandalöse Entscheidung hinsichtlich der Verantwortung der Bahn bei der Massenvernichtung durch die Nazis. Beate Klarsfeld erfuhr von der Haltung Mehdorns erst, als sie für die Planung der Ausstellung schon nach Berlin gereist war. Sie bat Gesine um Hilfe und schließlich – auch durch das Einlenken von Minister Tiefensee – war die Ausstellung in einem Zwischengeschoss am Bahnhof Potsdamer Platz zu sehen, wo schon die Umgebung nicht zum Verweilen einlud.

Gestern nun wurde mit der Einladung in den Bundestag und der Würdigung ihrer Verdienste Beate Klarsfeld eine Ehre zuteil, von der schon ihr Mann wusste, dass sie mit dieser wohl erst als „alte Frau“ rechnen könne. Auch für das  Bundesverdienstkreuz wird sie Die Linke vorschlagen. Keine andere im Bundestag vertretene Partei tat das bisher, obwohl Klarsfeld ihr eigenes Leben riskierte, um das Ansehen Deutschlands wiederherzustellen.

Das bewegte Leben der Klarsfeld, ihr beherztes Eintreten für Gerechtigkeit und die Hartnäckigkeit, mit der sie Nazis auf der ganzen Welt verfolgte, zeigt eindrucksvoll der Film „Die Hetzjagd“. Die Weltkinopremiere fand gestern im Kino Babylon statt, Beate und Serge Klarsfeld saßen im Publikum. Fast 500 Menschen sahen zu. In dem Film wird der für Beate Klarsfeld wohl größte Erfolg beim Aufspüren von Nazis, die Gefangennahme von Klaus Barbie, nachgezeichnet. Der Schlächter von Lyon schickte mit seiner Unterschrift mehr als 800 Menschen in den Tod, darunter 44 jüdische Kinder. 12 Jahre brauchten die Klarsfelds, um Barbie seiner gerechten Strafe zuzuführen.Der Schlächter wurde zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Er starb im Gefängnis in Lyon.

Beate Klarsfeld, über deren Leben schon in den achtziger Jahren der Hollywood-Film „The nazi hunter“ gedreht wurde, stellte sich nach der Filmvorführung im Kino Babylon den Fragen der Zuschauer. Immer wieder kam die Frage auf, ob sie keine Angst gehabt habe. „Wenn man auf seine Aufgabe konzentriert ist, ist kein Platz für Angst“, antwortete sie. Zum Abschluss ihres Aufenthalts nahm Beate Klarsfeld heute am 8.Mai, dem Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, an der Veranstaltung  „Lesen gegen das Vergessen“ auf dem Bebelplatz teil. Schüler aus Berlin und den USA lasen aus Büchern von Autoren vor, deren Werke am 10.Mai von den Nazis verbrannt wurden – aus Werken von Erich Kästner, Thomas Mann, oder Kafka. So tragen die Vorlesenden  auch heute noch dazu bei, dass die Schandtaten der Nazis nicht in Vergessenheit geraten – wie einst Beate Klarsfeld. (Norman)   

 

1.Mai, Über 2000 Gegendemonstranten am 1. Mai in Köpenick

Am 1. Mai haben über 2000 Menschen in Köpenick gegen eine NPD-Kundgebung demonstriert. Dadurch wurden die etwa 100 NPD-Mitglieder gezwungen, ihre als „Maifest“ betitelte Veranstaltung auf den Hinterhof ihrer Parteizentrale zu verlegen.

Am Morgen kam es auf dem S-Bahnhof Köpenick zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den NPD-Gegnern, die durch Gleisbesetzungen versucht hatten, die Anreise der Neonazis zu verhindern. Die anschließende Demonstration, auf der auch Gregor Gysi anwesend war, verlief weitgehend friedlich.

Politiker, Autonome, aber auch Familien und Berliner jeden Alters waren unter den Demonstranten. Unter dem Motto „Ob im Dezember oder Mai – Treptow-Köpenick bleibt nazifrei!“ veranstaltete der Köpenicker Jugendclub „Das Café“ ein Fest mit verschiedenen Bands für alle Gegendemonstranten. „Das Café“ ist seit über 20 Jahren bekannt für seine vielfältigen Aktionen gegen Rechtsextremismus. Das ist nicht immer leicht, wenn die Bundeszentrale der NPD sich nur wenige Meter weiter befindet. Wer sich über den Club und seine Aktionen informieren will, kann dies unter http://www.cafe-hdjk.de tun.

(anja)

1.Mai, friedliche Feier

Das schöne Wetter lockte zahlreiche Besucher zum Maifest am Warnitzer Bogen in Hohenschönhausen. DIE LINKE präsentierte sich mit ihrem Stand auf dem Festplatz mit vielen roten Luftballons, jede Menge Info-Material und sehr zentral - so kamen die Bürger schnell ins Gespräch, u.a.mit Gesine Lötzsch, der Bürgermeisterin Christina Emmrich, den Stadträten Michael Räßler-Wolff und Andreas Prüfer. Auf dem Maifest wurde dann auch noch die erste Wahlkampfrunde für die Bundestagswahl im September eingeläutet. Die Direktkandidaten aller demokratischen Parteien erhielten die Möglichkeit, sich und ihre Ziele vorzustellen. Gesine erklärte am Beispiel Kindergelderhöhung, wie ungerecht es in dieser Republik zugeht. Denn Kindern von ALG II Empfängern haben keinen Anspruch auf das erhöhte Kindergeld in Höhe von 10 Euro . Das will DIE LINKE natürlich ändern. (Norman)

 

29.04.2009, Alltag und Alarm in Israel und Palästina
Foto:Klagemauer in Israel(www.pixelio.de, 'marabou')

Seit Sonnabend bin ich mit einer Delegation des Haushaltsausschusses in Israel und den palästinensischen Gebieten unterwegs. Wir besuchten das neue Museum der Gedenkstätte Yad Vashem und erfuhren gleich von einigen Schwierigkeiten. Die Rolle der katholischen Kirche während des Holocausts wird kritisch reflektiert. Der jetzige Papst will das nicht akzeptieren. So ist es offen, ob er bei seinem Besuch im Mai das Museum besuchen wird. Am Dienstag besuchten wir unter anderem die Stadt Sderot, die direkt in am Gaza-Streifen liegt. Während uns ein Psychologe der von Deutschland unterstützten Organisation NATAL von seiner Arbeit mit Traumapatienten, insbesondere Angstkranken, berichtete, ging der Alarm los. Eine Qassamrakete war geortet worden. Als wir wieder unterwegs waren, war immer noch schönster Sonnenschein und alles sah normal aus. Wie leben die Menschen ihren Alltag hier in ständiger Bedrohung und wie kann die internationale Gemeinschaft endlich zu einer Lösung kommen, mit der alle friedlich leben können?(Gesine)

25.04.2009, 100 Jahre Grzimek

Am 24.April wäre der in den 60er- und 70er Jahren populäre Tierschützer Bernhard Grzimek 100 Jahre alt geworden. Seinen Geburtstag feierte die Grzimek Grundschule in Hohenschönhausen ganz groß und ich konnte in Vertretung von Gesine dabei sein.

Alle Schüler, Lehrer, einige Eltern und geladene Gäste trafen sich um 10Uhr in der Turnhalle auf dem Schulgelände. Für mich war als Gesines Vertretung ganz vorn ein Platz reserviert. So konnte ich das einfallsreiche Programm der Grundschüler aus nächster Nähe verfolgen. Neben einem eigenen „Grzimeklied“, tanzten die Kinder und spielten Theaterstücke vor. Ein Mädchen las ein Stück aus der Biographie von Grzimek vor, andere präsentierten selbst geschriebene Gedichte und zum Schluss gab es sogar eine Modenschau.

Im Großen und Ganzen stand die gesamte Veranstaltung natürlich unter dem Thema Grzimek und somit auch unter dem Thema Tiere, deren Vielfalt und Schutz.

Ich finde, es war eine große Freude den Kindern dabei zuzusehen, was für ein schönes Klima zwischen allen herrschte und ich bin fest davon überzeugt, dass Bernhard Grzimek ebenso viel Spaß dabei gehabt hätte. (Gina)

24.4.2009, Eine Tafel für Erwin Nöldner

 „Dieser Platz wurde am 31.7.1947 in Erinnerung an den Antifaschisten Erwin Nöldner in Nöldnerplatz benannt.“ Das soll der erste Satz einer Gedenktafel sein, die nach dem Willen des Lichtenberger Kulturausschusses und auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (auf Initiative der Fraktion DIE LINKE) endlich die Bürgerinnen und Bürger über den Namensgeber des Platzes informieren und das Gedenken an den tapferen Antifaschisten wach halten soll.

Was nun noch fehlt ist das Geld für die Tafel. Daher hatten Gesine, als Vorsitzende des Vereins Zivilcourage vereint e.V., der die Spendensammlung koordiniert und Katrin Framke, als Kulturstadträtin Lichtenbergs, zu einem Pressetermin zur Eröffnung der Spendensammlung für diese Gedenktafel geladen.

Ich habe als Geschäftsführer des Vereins Gesine begleitet, so zu einem kleinen Gruppenbild beitragen und ein paar sonnige Minuten auf dem Nöldnerplatz verbringen können.

Auch wenn noch nicht klar ist, wie die Tafel genau aussehen und wie viel sie daher letztlich kosten wird: Sie wird nicht billig. Daher hoffen wir alle, dass sich möglichst viele an der Spendensammlung beteiligen und wir damit Erwin Nöldner endlich ein schönes Denkmal setzen können. (Tinko)

23.4.2009, "Na klar, Lichtenberger sind fit"

Heute fand im Allee-Center an der Landsberger Allee ein Aktionstag zum Thema „Alkoholprävention - Na klar, Lichtenberg sind fit" statt. Ich fand im Center viele verschiedene Informations- und Beratungsstände vor, die in den Gängen des Centers verteilt waren. Vertreten waren der Verein pad e.V.. Hier wurde Wissen zum Jugendschutzgesetz getestet. An einem ADAC-Stand mit einem Fahrsimulator konnten  Jugendliche mit „Rauschbrille“  fahren und an einem Stand von Vital-Inn ging man der Frage nach „Alkohol und Fitness- geht das?“. An all diesen Ständen konnten die Jugendlichen sich nach einer Beratung oder einem erfolgreichem „Spiel“ einen Stempel geben lassen. Wer sieben Stempel sammelte, bekam dann kostenfrei einen Cocktail an der Cocktailbar, selbstverständlich alkoholfrei! Weiter gab es die Möglichkeit, sich einer Fitnessanalyse zu unterziehen, bei Tai-Chi mitzumachen oder einfach nur die abwechslungsreiche Bühnenshow zu genießen. Den Auftakt dort bereiteten die Mädchen und Jungen der Randow-Grundschule mit einer einstündigen Linedanceshow, danach wechselten sich verschiedene Sänger, Tänzer und Sportler auf der Bühne ab. Anschließend eröffnete Stadtrat Michael Räßler-Wolff eine öffentliche Podiumsdiskussion. Eine Coverband und ein Gitarren- Trio beendeten die Veranstaltung um 20 Uhr unter lauten Applaus. Alles in allem war es ein schöner Tag im Allee-Center - und wenn sich die Jugendlichen mit dem Thema einmal intensiv auseinander gesetzt haben, wurde schon viel erreicht. (Gina)

23.04.2009, Thüringer Klöße

Unsere Kochreihe „Das Parlament kocht“ setzten wir gestern im „Ring-Center“ fort.

Auf Einladung von Gesine waren die Senatorin Katrin Lompscher (zuständig für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz) und die Vorsitzende des Petitionsausschusses im Bundestag, Kersten Naumann, gekommen. Die gestrige Runde stand ganz im Zeichen thüringischer Kochkunst. Denn diese beherrscht die gebürtige Thüringerin Naumann natürlich. Das Publikum freute sich sodann über Thüringer Klöße, die knapp 300 Mal an die Besucher verteilt wurden. Wie im Fernsehen waren diese Portionen natürlich schon vorbereitet.

Neben Klößen gab es von Kersten Naumann Tipps, wie man eine Petition beim Bundestag einreicht. Wenn ein Anliegen bundespolitische Relevanz hat, muss sich der Bundestag damit beschäftigen, so zum Beispiel mit der Forderung, die Ostrenten endlich ans Westniveau anzugleichen. Noch vor Ort haben wir über 50 Unterschriften gesammelt, um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen. (Sie können die Petition ausgefüllt an den Bundestag, siehe Formular, schicken)

Mit dabei war auch Senatorin Katrin Lompscher. Neben einem gesunden Speiseplan, der natürlich auch Klöße zulässt, ging es um den Fachärztemangel in Lichtenberg. Auch wenn Berlin im Vergleich zu manch ländlicher Region insgesamt eine größere Ärztedichte hat, leiden einige Bezirke unter dem Mangel an Fachärzten. In der Folge müssen Patienten wochen- oder gar monatelang auf einen Termin warten. Da gestern zeitgleich eine Seniorenkonferenz zu diesem Thema stattfand, legten wir eine von der Konferenz verfasste Resolution zur Unterzeichnung im Center aus. Diese kann unterschrieben an uns zurückgeschickt werden. (Dr. Gesine Lötzsch, Platz der Republik 1, 11011 Berlin)

Damit geht unsere Kochreihe schon jetzt in die Sommerpause. Aber wie immer folgt die Fortsetzung – am 14.September wird Gregor Gysi zwei Wochen vor der Bundestagswahl den Kochlöffel schwingen. Ort und Uhrzeit geben wir rechtzeitig bekannt. (Norman)

22.4.2009, Prima Katrin!

Katrin hatte eine gute Idee! Ludwig Renn hat heute Geburtstag und unsere Kulturstadträtin lud viele Menschen auf den Friedhof der Sozialisten ein, um seinen Geburtstag zu feiern. Gesine nahm Tanja und mich mit. Viele alte und junge Menschen waren gekommen. Es wurden ausgesprochen gute Reden und Live-Musik geboten. Die Botschaft war klar: Lest die Bücher von Ludwig Renn, es lohnt sich! Eine nicht repräsentative Blitzumfrage unter Berlinerinnen und Berliner hat ergeben, dass zu wenige Menschen Ludwig Renn vom Namen her kennen und noch weniger seine Bücher gelesen haben. Das sollte sich ändern. Schenken Sie doch bei der nächsten Gelegenheit Ihren Enkeln ein Buch von Ludwig Renn. (Klaus)

21.4.2009, Die eigene Führung
Gina an ihrem Arbeitsplatz im Bundestag.

Hallo, mein Name ist Gina Buresch. Ich bin 21Jahre alt und wohne in Berlin-Marzahn.

Seit April 2009 absolviere ich begleitend zu meinem Studium ein sechsmonatiges Praktikum im Bundestags- und Wahlkreisbüro von Dr. Gesine Lötzsch.Seit Oktober 2007 studiere ich an der HWR in Berlin-Lichtenberg „Öffentliche Verwaltungswirtschaft“ und das jetzige 4. Semester ist für ein Praktikum vorgesehen.

Bereits in der Abiturphase belegte ich den Leistungskurs Politikwissenschaft und während des letzten Semesters entschied ich mich für eine Semesterarbeit, mit der Thematik der „Bundestagswahl 2009“.
Ich finde es nun umso interessanter, gelernte Theorie in der Praxis zu erleben, hier mitwirken zu dürfen und aufschlussreiches Material für meine Semesterarbeit sammeln zu können.
Gestern habe ich zum ersten Mal eine Schulklasse durch das Reichstagsgebäude geführt und konnte den Schülern einiges zur Funktionsweise, der Kunst und der Architektur hier im Bundestag  erzählen.
Ich freue mich, in den nächsten Monaten, weiter so spannende und lehrreiche Aufgaben übernehmen zu können.

21.4.2009, Mit Rat und Tat zur Seite stehen

Mein Name ist Jessika Özdal – Pütsch. Ich bin geboren und immer noch wohnhaft in Brandenburg an der Havel. Seit Herbst 2007 studiere ich an der gerade frisch fusionierten und umbenannten HWR in Lichtenberg. Dort habe ich den Studiengang der öffentlichen Verwaltungswirtschaft gewählt. Im Rahmen dieses Studiums absolviere ich seit dem 1. April mein Pflichtpraktikum im Bundestagsbüro der Abgeordneten Dr. Gesine Lötzsch.

Leider muss ich gestehen, dass ich mich in den vergangenen Jahren nie intensiv mit Politik beschäftigt habe. Umso interessierter bin ich allerdings während meines Praktikums. Seitdem ich hier bin, habe ich nicht nur aus verwaltungstechnischer Sicht sondern auch aus politischer Sicht schon eine Menge gelernt und ich denke, dass sich das in den nächsten 6 Monaten auch nicht ändern  wird.

Zu meinem Glück bietet mir dieses Jahr die Bundestagswahl die Chance, weitere Einblicke hinter die Kulissen zu bekommen.

Daher freut es mich, den Bürgern und dem Bundestagsbüro von Dr. Gesine Lötzsch mit Rat und Tat zu Seite zu stehen.

19.4.2009, Ein Fahrrad für Sandy
Foto: B.Lange, 'ND'

Die 81. ND-Wanderung startete Sonntagmorgen um 8 Uhr am S-Bahnhof Kaulsdorf. Kaulsdorf gehört heute zu Marzahn-Hellersdorf, war früher aber auch einmal Bestandteil von Lichtenberg. Über tausend Wanderlustige waren am Start. Ziel war die Gartengaststätte "Amaretto tre" ganz in der Nähe der "Gärten der Welt". Dutzende Biertischgarnituren waren aufgebaut, so dass sich die Wanderfreunde einerseits stärken konnten und andererseits dem Programm von Reinhold Andert und Edgar Külow lauschen konnten. Sehnlich erwarteter Höhepunkt war die Ziehung der Preise. Wie bereits in vergangenen Jahren durfte ich die Glücksfee sein. Der Hauptpreis - ein Fahrrad - ging an die 14 jährige Sandy. - Die nächste ND-Wanderung findet übrigens am 20. September statt. Start und Ziel ist die Trabrennbahn Berlin Karlshorst. Termin bitte vormerken! (Gesine)

ND-Artikel zur Wanderung

20.04.2009, Schlussspurt zum Volksentscheid

Am kommenden Sonntag, dem 26. April, sollen die Berlinerinnen und Berliner nach dem Willen der Kampagne "Pro Reli" darüber entscheiden, ob das bisher gemeinsame Schulfach Ethik abgewählt werden kann. Ich engagiere mich dagegen. Der gemeinsame Ehtikunterricht ist in einer so bunten und vielfältigen Stadt wie Berlin eine große Chance, die nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden darf. Darum habe ich am Sonnabend gemeinsam mit anderen Vertretern des Bündnisses Pro Ethik auf dem Kudamm, gegenüber vom Kranzlereck, auf den Volksentscheid aufmerksam gemacht. Der Standort war nicht ganz optimal, denn die Mehrzahl der Passanten war Touristen. Die freuten sich aber andererseits häufig, Leute live zu sehen, die sie sonst nur im Fernsehen sehen. Fast "geschichtsträchtig" war unsere Konstellation: Walter Momper (SPD), Wolfgang Wieland (Grüne) und ich kennen uns seit 1990 aus dem Berliner Abgeordnetenhaus.

1.4.2009, (F)HTW begrüßt ihre „Erstis“

Mit dem Frühling beginnt auch ein neues Semester an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft. Rund 1.000 Studenten und Studentinnen wurden heute von Präsident Prof. Dr. Michael Heine begrüßt. Er rief die Erstsemestler auf, mit viel Motivation und Neugierde in das Studium zu starten und sich somit den Herausforderungen des Bachelor-Studiums zu stellen. Zukünftig soll die Lehre an der Hochschule noch weiter verbessert werden. Einen ersten Schritt dahingehend machte bereits Prof. Dr. Siegert, der auf der Immatrikulationsfeier für seine engagierten Leistungen zur Verbesserung der Lehre ausgezeichnet wurde. Der Preis ist mit 6.000 Euro dotiert. Gesine Lötzsch, Christina Emmrich und Gregor Gysi waren ebenfalls zur Feier geladen. Im Anschluss fand auf dem Gelände der HTW ein Infomarkt für alle „Erstis“ statt. Hier beantworteten höhere Semester sämtliche Fragen und informierten über verschiedene Angebote der Hochschule, wie zum Beispiel den Hochschulsport oder die Unizeitung „unique“. Das Besondere an den „frischen“ Studenten ist, dass sie sich als ein einziger Jahrgang an der FHTW immatrikuliert haben, aber sofort an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) studieren werden. Denn das Sommersemester startet mit der Umbenennung der Hochschule.

Die Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch und ihr Team wünschen allen neuen Studenten der HTW viel Erfolg und Spaß für ihr Studium!(anja)

23.03.2009, Kämpferische Gewerkschaftskonferenz

Am Sonnabend besuchte ich den Kongress der Gewerkschaft NGG in Dortmund.Vor 10 Jahren fand an genau der gleichen Stelle eine Diskussion zur Frage, ob es die blühenden Landschaften, die Helmut Kohl versprochen hatte, nun gäbe oder nicht, statt. Ich sollte zur gleichen Frage, nur 10 Jahre später, sprechen. Mein Botschaft an die Gewerkschafter war: Es geht nicht darum zu jammern, dass es im Osten mehr Arbeitslose und mehr tariffreie Zonen gibt. Es geht darum zu durchschauen, dass der Osten von den Arbeitgebern als Experimentierfeld für den Westen missbraucht wird. Alles, was im Osten an Arbeitnehmerrechten abgebaut wurde, soll auch im Westen geschliffen werden. Da müssen Gewerkschafter gemeinsam Widerstand leisten. - Schnell konzentrierte sich die Diskussion auf die Agenda 2010. Der SPD-Kollege hatte keine guten Argumente zur Verteidigung, sprach von beauerlichen Einzelfällen. - Am Schluss der Versammlung wurde die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn bekräftigt. Dann musste es ganz schnell gehen. Denn schließlich spielte Borussia Dortmund. Viele wollten ins Stadion, um ihrer Mannschaft die Daumen zu halten. Hat ja auch geklappt. (Gesine)

20.03.2009, Fit für die Spontanparty?

Am Donnerstag nahm ich am 11. Rettungskongress des Deutschen Roten Kreuzes in Hannover teil. Ich hatte die Aufgabe übernommen, das Forum "Selbsthilfe - Grundlage des Bevölkerungsschutzes" zu leiten. Zunächst kramte ich natürlich in meinen Erinnerungen, dachte an die stabile Seitenlage und an Junge Sanitäter in Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen. Eine wichtige Frage im Forum war, inwieweit Selbsthilfe und Bevölkerungsschutz  in der Öffentlichkeit überhaupt akzeptiert werden. Klingt das nicht zu sehr nach Nachkriegszeit, Kriegsvorbereitung und Kaltem Krieg?  Meine These ist: Wissen gibt Sicherheit. Wenn ich weiß, wie ich gefährliche Situationen vermeide oder mich in solchen Situationen verhalte, kann ich auch anderen helfen. - Gerry Foitek, Bundesrettungskommandant (welch schöner Titel!) vom Österreichischen Roten Kreuz warb dafür, nicht mit Angst und Panik zu operieren. Wasservorräte soll man sich nicht aus Panik zulegen, sondern um auf die Frage "Fit für die Spontanparty mit 20 Leuten?" mit "Ja" antworten zu können. Eine gute Idee, wie ich finde. Stefan Osche vom DRK-Generalsekretariat stellte zeitgemäße Formen der Ersten Hilfe vor. Thomas Donker vom rbb beschrieb die Verantwortung der Medien. (Gesine)

20.03.2009, Peter aus Uzbekistan

Hallo,
mein Name ist Peter Beret. Ich komme aus Uzbekistan und wohne seit 4 Jahren in Deutschland. Seit dem 9 März mache ich mein Schülerpraktikum im Abgeordnetenbüro von Dr.Gesine Lötzsch. Da ich mich für deutsche Politik interessiere und wie sie funktioniert, denke ich, dass das ein guter Anfang ist, um Erfahrungen zu sammeln. Schon in diesen 2 Wochen habe ich vieles gesehen und miterlebt. Vor Kurzem war ich im Plenarsaal bei einer Arbeitskreissitzung der Fraktion. Ich habe auch mehrere Führungen durch den Reichstag gemacht und auch dort viele Informationen gesammelt. Ich freue mich auf meine nächsten Tage hier im Büro von Gesine Lötzsch!!!

18.03.2009, Stipendiatin Tamara Klasnic stellt sich vor

Hallo! Mein Name ist Tamara und ich komme aus Kroatien.

Im Rahmen meines Internationalen Parlaments-Stipendiums werde ich bis Ende Juli ein Praktikum im Abgeordnetenbüro von Dr. Gesine Lötzsch machen und freue mich in dieser Zeit mehr über die Fraktion die Linke und über die Entscheidungsprozesse des Deutschen Bundestags zu lernen. Da ich Wirtschaftswissenschaften studiert habe und in Kroatien bei der kroatischen Nationalbank beschäftigt bin, ist es für mich gerade in der jetzigen Zeit der Finanzkrise interessant und wichtig, politische Entscheidungen und darauffolgende Maßnahmen gegen diese Krise mitzuerleben.

Die bisherigen Forderungen und Vorschläge der Fraktion die Linke für mögliche Auswege aus der Krise finde ich sehr gut, denn systemrelevante Finanzmarktakteure sollten in "schwierigen Zeiten" vom Staat nicht nur finanziell unterstützt werden sondern dementsprechend auch kontrolliert werden.

11.3.2009, Ehrung für Andrea Röpke

Die Botschaft der USA hatte zu einer kleinen Feierstunde eingeladen. Anlässlich des Internationalen Frauentages wird der "International Women of Courage Award" verliehen.Zu den Finalistinnen gehörte die Journalistin und Autorin Andrea Röpke. Sie recherchiert unter großem persönlichen Risiko in der rechten Szene, um Informationen und Warnungen an die Öffentlichkeit geben zu können. Das ist eine Arbeit, die alles andere als ungefährlich ist. Dafür gebürt ihr besondere Hochachtung. Gemeinsam mit Andreas Speit gab sie u.a. die Bücher "Neonazis in Nadelstreifen. Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft" und "Braune Kameradschaften. Die neuen Netzwerke der militanten Neonazis".Ihr Preisgeld will Andrea Röpke an ein Projekt in Mecklenburg-Vorpommern geben. Gerade Projekte außerhalb der großen Städte brauchen besondere Unterstützung. (Gesine)


13.03.2009, 90 Jahre Märzkämpfe

Wenn man heute den friedlichen kleinen Park hinter dem Rathaus Lichtenberg betritt, fällt es schwer, sich vorzustellen dass hier an einer Mauer 11 Menschen standrechtlich erschossen wurden - wider geltendes Gesetz. Seitdem heißt die rote Backsteinmauer "Lichtenberger Blutmauer". Früher war dieser Park ein kleiner städtischer Friedhof. Das Bezirksamt Lichtenberg hatte in Kooperation mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Berlin zu einem ehrenden Gedenken eingeladen. Jürgen Hofmann, Vorsitzender des Kulturausschusses des Kommunalparlamentes beschrieb die Situation in den Jahren 1918 und 1918. Eindrucksvoll stellte er dar, dass die Märzkämpfe und ihre blutige Niederschlagung als schwere Hypothek auf der Weimarer Republik lasteten. -  Was Lichtenberg konkret betrifft, so  hatte das Freikorps Lützow und  Hülsen die damals noch selbständige Stadt vor den Toren Berlins besetzt. Alle  Bemühungen des Oberbürgermeisters Oskar Ziethen um eine Waffenruhe scheiterten. - Heute nahmen an der Ehrung der Märzgefallenen Jungen und Mädchen der Schule am Rathaus teil, die sich in den vergangenen Wochen intensiv mit diesem Kapitel deutscher Geschichte auseinandergesetzt hatten. (Gesine)

12.03.2009, Ehrlich kochen

Groß war der Andrang am Mittwochnachmittag im Lindencenter.Wir hatten zur Kochshow mit Peter Sodann, Schauspieler und Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, eingeladen. Peter Sodann liebt bodenständige Gerichte, darum bereiteten die fleißigen Köche von Käfer Thüringer Bratwürste an Spitzkohl mit Bratkartoffeln zu. Ich nutzte die Zeit, um Peter Sodann nach seinem beruflichen Werdegang und nach seinen Erfahrungen als Präsidentschaftskandidat zu befragen. Mich beeindruckt an Peter Sodann, dass er einen sehr klaren Blick auf die gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse hat und Ursachen von Armut und Reichtum klar benennt. Beindruckt war ich auch, wie viele Fans sich heran drängelten, um ein Autogramm von Peter Sodann zu bekommen. Er sagte , er werde die Bronzemedaille bei der Abstimmung erringen. Das Publikum im Lindencenter wünschte ihm mehrheitlich die Goldmedaille. (Gesine)

4.3.2009, 100 Jahre Bernhard Grzimek
Politiker und Schüler gemeinsam warben im Berliner Zoo für mehr Artenschutz. Nach der Schiffchen-Aktion durfte ein Besuch bei Eisbär Knut natürlich nicht fehlen.

 

In diesem Jahr wäre der berühmte Artenschützer und Zoologe Bernhard-Grzimek 100 Jahre alt geworden. – Anlass genug um seine Leistungen zu würdigen. Zu einer symbolträchtigen Aktion hatte deshalb der Berliner Zoo eingeladen. Im Mittelpunkt standen Schüler aus Gesines Wahlkreis von der Bernhard-Grzimek-Grundschule. Sie bastelten kleine Papierschiffchen, symbolische Archen Noahs. Jede Arche Noah steht hierbei für eine im Jahr 2008 ausgestorbenen Tierart. Politiker fast aller Parteien waren dabei, auch um an das 165 jährige Bestehen des Berliner Zoos zu erinnern. Viele berichteten von ihren ersten „Grizmek-Erfahrungen“, als dieser im Fernsehen für den Artenschutz warb. Auch dass Grizmek Ende der sechziger Jahre einmal Beauftragter der Bundesregierung für den Artenschutz war, fand Erwähnung. Gesine hob ihre Erfahrungen im Tierpark Friedrichsfelde, den sie schon als Kind oft besuchte, hervor. Und auch der Hinweis auf ihr alljährliches Tierpark-Gewinnspiel, bei dem es Jahreskarten für den Tierpark zu gewinnen gibt, durfte natürlich nicht fehlen. Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz nutze die Gelegenheit, sich bei den Fördermitgliedern des Zoos und Tierparks für ihre Unterstützung zu bedanken und warb gleich noch Renate Künast dafür, Mitglied zu werden. (Norman)

18.02.2009, Arbeiten und gesund bleiben
Arbeitsschutz auf dem Bau - auch Aufgabe der BAuA. (pixelio.de, gabisch)

Am Dienstag besuchte ich gemeinsam mit Klaus und Kai den Berliner
Standort der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
in der Lichtenberger Nöldnerstraße. Die BAuA hat die Aufgabe, als wissenschaftliche Fachbehörde die Bundesregierung in allen Fragen von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie der menschengerechten Gestaltung der Arbeitsbedingungen zu beraten. In Zeiten von Wirtschafts- und Finanzkrise und steigender Arbeitslosigkeit ist das aus meiner Sicht eine besonders wichtige Aufgabe, die nicht in den Hintergrund gedrängt
werden darf. Schnell hört man den Spruch: "Hauptsache Arbeit, egal welche!" Eine solche Haltung finde ich verhängnisvoll, denn die Gesundheit muss geschützt werden, das ist die Hauptsache. Wer zum Beispiel noch nie eine Müllsortieranlage von innen gesehen hat oder noch nie in einem Geflügelzuchtbetrieb war, macht sich wahrscheinlich wenig Gedanken über die Mikroben oder Bakterien, die dort durch die Luft fliegen. Aber auch psychische Erkrankungen können die Möglichkeit eines Menschen, sich am Arbeitsprozess zu beteiligen, einschränken. Diesen Bereich will die BAuA in Zukunft stärker bearbeiten. Fragen wie "Was bedeuten prekäre Arbeitsverhältnisse?" werden dabei eine wichtige Rolle spielen. - Für mich war der Besuch in der BAuA auch ein kleiner Ausflug in die eigene Geschichte. In der Bibliothek einer der Vorgängereinrichtungen, dem Zentralinstitut für Arbeitsmedizin, hatte ich meinen ersten Ferienjob als Schülerin. Auch als Versuchsperson aber ich der Arbeitsphysiologie bereits gedient. (Gesine)

Mehr Infos unter www.baua.de

15.02.2009, Konzert für Kinder

Die Künstleragentur Con Takt hatte im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ein wunderbares Konzert zugunsten des Bündnisses für Kinder Marzahn-Hellersdorf organisiert. Einmal abgesehen davon, dass ich viele Bekannte aus Lichtenberg, aber auch  Christa Luft, zu meiner Freude im Publikum traf, wirkten auch Lichtenberger in den beteiligten Chören mit. Der Clara-Schumann-Chor hatte sich auch an unserem Lichtenberger Chorsommer im Kulturhaus Karlshorst beteiligt und durfte jetzt auf dem Chorbalkon des Konzerthauses singen. Den größten Teil des Konzertes bestritt allerdings die beliebte Sängerin Katja Ebstein. Besonders beeindruckend interpretierte sie die Friedenslieder "Inchalah" und "Sag mir, wo die Blumen sind". Das Publikum dankte mit "standing ovations".  - Das wunderbar restaurierte Konzerthaus ist übrigens vor 25 Jahren - im Jahr 1984 - wieder der Öffentlichkeit übergeben worden. (Gesine)

15.02.2009, Blick in das Jahr 2016

Wie jeden Monat hatte Bürgermeisterin Christina Emmrich (DIE LINKE.) zum Spaziergang eingeladen. Diesmal sollte die Gegend rund um die Großbaustelle Ostkreuz erkundet werden. Im Jahr 2016 soll der neue Bahnhof fertig sein. Der zuständige Projektleiter für dieses Jahrhundertprojekt der Bahn versuchte, alle Fragen so genau wie möglich zu beantworten. Das war eine anspruchsvolle Aufgabe, hatten sich doch 240 Menschen eingefunden. Für mich sind diese Spaziergänge aus verschiedenen Gründen immer sehr aufschlussreich: Ich sehe, was sich im Bezirk ändert, wofür sich die Leute interessieren. Zum anderen komme ich auf unkomplizierte Art mit vielen Bürgern ins Gespräch. Eine der meist gestellten Fragen war, ob es noch Sinn hat, sich für den Frauentag anzumelden. Wir haben bereits sehr viele Anmeldungen, versuchen aber - wie in jedem Jahr - für alle eine Lösung zu finden. (Gesine)

13.02.09, Gefährliche Trägheit

Bundestagspräsident Lammert zeichnete gestern Abend Dirk Kurbjuweit und Christoph Schwennicke vom Spiegel  mit dem Medienpreis des Deutschen Bundestages aus. Ihr Beitrag mit dem Titel „Gefährliche Trägheit“ war in der Spiegel-Ausgabe Nr. 20 vom 10. Mai 2008 erschienen. Der Medienpreis Politik des Bundestages wird jährlich verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert. Mit dem Preis werden herausragende publizistische Arbeiten ausgezeichnet, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen.

Für den Medienpreis 2009 sind 50 Bewerbungen eingegangen, wie der Vorsitzende der Jury, Dr. Peter Frey, Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, berichtete. Im Vorjahr seien es noch 25 Bewerbungen gewesen. Der Jury gehören ausschließlich Journalisten an, neben Frey Tissy Bruns vom Berliner „Tagesspiegel“, Ulrich Deppendorf, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Stephan Detjen vom Deutschlandfunk, Thomas Kröter von der „Frankfurter Rundschau“, Peter Limbourg vom Fernsehsender N 24 und Dr. Klaus Rost, Chefredakteur der Märkischen Allgemeinen. Gesine fragte nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung Peter Frey, warum es in die engere Auswahl keine einzige Journalistin geschafft habe? Ihm sei das auch erst jetzt aufgefallen, meinte Frey, aber letztendlich wäre die Qualität entscheidend gewesen. Ich fand auffällig, dass in der Jury nur Vertreter der „alten Medien“ zu finden waren. Das Internet spielte gar keine Rolle. Das ist schon etwas rückwärts gewandt oder vielleicht ist es auch Ausdruck einer gefährlichen Trägheit. (Klaus)

13.02.09, Frauenzentrum wird 16

Es ist eine schöne Tradition, dass das Frauenzentrum am Mühlengrund in Hohenschönhausen seinen Geburtstag in jedem Jahr mit vielen Gästen feiert. Das Frauenzentrum bietet praktische Lebenshilfe und ist aus dem Leben des Bezirks nicht mehr wegzudenken. Sei es zum 1. Mai, sei es zum Lichtermarkt - immer sind die Frauen vom Mühlengrund dabei. Bei meinem kurzen Geburtstagsbesuch traf ich viele Bekannte. Besonders freute ich mich darüber, dass auch Frauen, die aus Berlin weggezogen sind, extra zum Geburtstag gratulieren kommen. Das spricht doch für eine gute, nachhaltige Arbeit. Da ich weiß, dass im Frauenzentrum auch immer politisch diskutiert wird, habe ich als Geburtstagsgeschenk das Buch "Der gekaufte Staat" für die, Vereinsbibliothek mitgebracht. (Gesine)        

13.02.09, „Ich habe noch nie in meinem Leben etwas gewonnen.“

Mehrere hundert Einsendungen haben uns in den letzten Wochen erreicht. Grund dafür war unser Gewinnspiel, das die Beantwortung einer kleinen, aber durchaus kniffligen, Literaturfrage verlangte.

„Welcher deutsche Dichter lässt in seinem Werk die Lemuren zu Wort kommen?“

a) J.W.v.Goethe

b) H. Heine

c) B. Brecht

Die richtige Antwort war natürlich Johann Wolfgang von Goethe, der den Lemuren in seinem Faust Stimme verleiht.

Nachdem meine Kollegin Antje bereits Glücksfee spielen durfte, wurde mir nun die ehrenhafte Aufgabe zuteil, zweien der drei glücklichen Gewinnerinnen ihren Preis zu überreichen: Beide können nun ein Jahr lang kostenlos in Europas größten Landschaftstiergarten, den 160 Hektar großen Berliner Tierpark, gehen.

Katja Lange kam mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern. Die 36-jährige ist eine richtige Lichtenbergerin, die seit einiger Zeit mit ihrer Familie in Karlshorst lebt. Sie verbindet mit dem Tierpark vor allem viele schöne Kindheitserinnerungen und freut sich, dass sie, dank Jahreskarte, nun auch mal wieder öfter mit ihren Kindern hierherkommen kann. Ihre Tochter Helen verriet mir, dass sie am liebsten die Lamas im Tierpark besucht.

Ebenfalls Lichtenbergerin, mehrfache Mutter und bereits Großmutter, ist die 77-jährige Hiltrud R. Sie ist die zweite Gewinnerin einer Jahreskarte für den Tierpark. „Ich habe noch nie in meinem Leben etwas gewonnen.“, sagte sie, als ich ihr den Preis überreichte. Sie erzählte mir vieles aus ihrer Vergangenheit und ihrem leider schwerkranken Ehemann, mit dem sie bis vor wenigen Jahren noch regelmäßig im Tierpark zu Besuch war. Solche Besuche haben in ihrer Familie fast Tradition. Seit seiner Eröffnung im Sommer 1955, kennt Hiltrud R. den Tierpark in Friedrichsfelde. Seit 30 Jahren wohnt sie sogar direkt gegenüber.

Es hat mich sehr gefreut, den glücklichen Gewinnerinnen zu begegnen, und ich wünsche ihnen und ihren Familien, auch im Namen von Gesine Lötzsch und ihrem Team, alles Gute und viel Spaß für das kommende Jahr, in dem es nun für sie über 7500 verschiedene Tiere zu bestaunen geben wird. (anja)

10.02.2009, Freunde von Tierpark und Zoo

Am Dienstagabend wurden in der Cafeteria des Tierparks in Friedrichsfelde viele Stuhlreihen eng zusammengestellt. Groß war der Andrang zur jährlichen Mitgliederversammlung der Förderer von Tierpark und Zoo. Nach dem Bericht des Vorstandes konnten die Mitglieder wirklich stolz auf sich sein, was ich auch in einem kurzen Redebeitrag unterstrich. Spenden zum Umbau der Elefantenanlage waren übergeben worden. Gemeinsam mit der "Aktion Mensch" initiiert die Gemeinschaft der Förderer einen Begleitservice, um einen Besuch von Tierpark oder Zoo auch für ältere Menschen zu ermöglichen. Mitglieder der Fördergemeinschaft stellen bei zahlreichen interessanten Führungen anderen Menschen ihr Wissen zur Verfügung. Eine neue anspruchsvolle Aufgabe ist die Übernahme der Verantwortung für die Konzertreihe im Schloss Friedrichsfelde. Der Vorsitzende der Fördergemeinschaft erinnerte daran, dass es der legendäre Professor Dathe war, der sich seinerzeit für Erhalt und Wiederaufbau des Schlosses eingesetzt hatte. Auch im Jahr 2009 will die Fördergemeinschaft dem Tierpark und Zoo mindestens 100 000 Euro zur Verfügung stellen, u. a. für den Umbau der Bärenschlucht im Tierpark. Übrigens: Ich lächle allen Besuchern des Tierpark von einer Uhr aus freundlich zu, wenn sie den Eingang Bärenschaufenster benutzen. (Gesine)

3.2.2009, Paten für Paul und Paul

Am Montag besuchte ich gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin Christina Emmrich sowie Christina Zühlke und Kerstin Zimmer aus der Kommunalfraktion die "Grundschule im Grünen" in Malchow, einem der drei Dörfer, die zu meinem Wahlkreis gehören. Es war nicht mein erster Besuch dort. Jedes Mal konnte ich erleben, wie gut es den Kindern gefällt, direkt in und, mit der Natur zu lernen. Ein "Forscherteam" ist in dieser Woche damit beschäftigt, eine Eisbahn entstehen zu lassen. Zu einer Schule im Grünen gehören natürlich auch Tiere, Im Direktorenbüro trafen wir auf einen frisch operierten Legüan, der Gallensteine losgeworden war, und auf Vogelspinnen. Die Fraktion der LINKEN in der BVV hat eine Patenschaft für zwei Schafe - für Paul und Paula - übernommem. Anlass dazu war die Verleihung des Schulpreises an die "Grundschule im Grünen". (Gesine)       

31.01.2009, Karnevalsorden erhalten
Foto: CCL Lichtenberg, Session 2006-2007

Am Sonnabend besucht ich eine Festsitzung mit viel Tanz des CCL, des Carneval Club Lichtenberg. Der Club ist traditonsreich. Gegründet wurde er 1987 im VEB Elektrokohle Lichtenberg. Das Werk gibt es nicht mehr, auch nicht das dazu gehörige Kulturhaus - den Club aber immer noch. Als Ehrengast erhielt ich den Orden der diesjährigen Saison und war von den Darbietungen beeindruckt. Natürlich durfte eine Büttenrede nicht fehlen, aber großen Beifall erhielten die beiden Funkenmariechen und das Ballett. Es war den Mädchen und jungen Frauen anzumerken, dass sie intensiv trainiert hatten. Alles klappte prima. Mitstreiterinnen sind sicher willkommen. (Gesine)

Mehr Infos unter www.carneval-club-lichtenberg.de

30.01.2009, Neue KITA in Berlin-Rummelsburg eröffnet
Jugendstadtrat M.Rässler-Wolff, Bürgermeisterin Christina Emmrich und Gesine Lötzsch bei der Eröffnung der Kita "Waschbär".

Ein altes Backsteingebäude mit wechselhafter Geschichte, wird zu neuem Leben erweckt. Hier im ehemaligen Arbeitslager in der Rummelsburger Bucht wurde heute die KITA „Waschbär“ eröffnet. Knapp 80 Kinder werden hier fortan betreut. Ein Bild von den neuen Räumlichkeiten, machte sich auch Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch, die sich von dem Konzept begeistert zeigte. Die Kinder, haben hier jede Menge Platz zum Spielen, Musizieren, Lesen und Essen, dass übrigens vorwiegend aus ökologischem Anbau stammt.

Neben der Kinderbetreuung, ist es den Mitarbeitern der KITA auch wichtig, eine klima- und umweltfreundliche Strategie zu fahren. Wärme wird ausschließlich durch Holzpellets erzeugt. So können die Hälfte der Heizkosten eingespart werden. Geschäftsführer Michael Heinisch hofft darauf, andere Menschen zur Nachahmung zu ermutigen.

Bis zum Sommer wird auch der großzügige Außenbereich in vollem Umfang für die Kinder und Familien nutzbar gemacht.

Die KITA „Waschbär“ befindet sich im ehemaligen Gefängnis Rummelsburg, in der Georg-Löwenstein-Straße 20-22, 10317 Berlin.

 

29.01.2009, Antifaschistische Gala

Am Donnerstagabend hatten VVN-BdA, also die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes und der Bund der Antifaschisten, zu einer Gala in die "Wabe" in Prenzlauer Berg eingeladen. Im gut gefüllten Theater trafen sich Antifaschisten, um neue Kraft im Kampf für ein NPD-Verbot zu sammeln. Das Programm wurde von Musikern, Schriftstellern und Aktivisten aus Politik und Zivilgesellschaft gestaltet. Selbstverständlich war auch die Lichtenberger Bürgermeisterin Christina Emmrich dabei, die sich seit vielen Jahren entschlossen der rechten Szene entgegenstellt. Besonders beeindruckt haben mich die Worte von Petra Rosenberg, die als Vertreterin der Sinti und Roma sprach. Viele Menschen kennen die Rosenbergs, insbesondere die Sängerin Marianne Rosenberg. Aber viel zu wenige Menschen kennen die schwere Lebensgeschichte der Familie. - Musikalisch war der Abend von vielen Höhepunkten geprägt, insbesondere durch die hervorragende Brecht-Interpretin Gina Pietsch. - Die Botschaft des Abends: Es lohnt sich, weiter für ein Verbot der NPD zu kämpfen. (Gesine)

27.1.2009, Kostas,Zeus und Europa
Kostas Papanastasiou, Damon Vassilliadis, Gesine Lötzsch und Ehemann (v.l.n.r.)

Kostas Papanastasiou, der legendäre Lindenstraßenwirt und  Chef des Berliner Restaurants Terzo Mondo, lud gestern Damianos und Gesine in sein Restaurant nach Charlottenburg ein. Kostas ist ein wunderbarer Geschichtenerzähler! Dabei ging es nicht nur um die Lindenstraße, die Linke in Deutschland und Griechenland, sondern auch um die Entführung Europas durch Zeus. Ein Besuch im Terzo Mondo lohnt sich auf jeden Fall. Wer Kostas als Geschichtenerzähler und Sänger erleben will, der sollte am 1. Mai in die Philharmonie gehen.

25.1.2009, Oranje boven!

Unsere Fraktion hat bereits zum zweiten Mal einen Stand auf der Internationalen Grünen Woche in den Messehallen unter dem Funkturm. Der rote Porsche-Traktor aus den 50er Jahren ist das, was man neudeutsch "Eyecatcher" oder auch simpel Anziehungspunkt nennt. Viele interessante Gespräche begannen mit: Ach, was hat denn DIE LINKE mit Landwirtschaft zu tun...? Da hatten wir eine Menge Anknüpfungspunkte. Wir merkten zum Beispiel, dass unsere Position für eine gentechnikfreie Landwirtschaft auch bei bayerischen Familienbetrieben besonders gut ankommt. - Ein wichtiger Termin war für mich das Treffen mit den Kleingärtnern, die die Oasen der Großstadt vorstellten. - Abschließend besuchte ich die Halle des diesjährigen Partnerlandes, der Niederlande. Da ich meinen Mann (mal wieder) am Sonntag seinem Schicksal überlassen hatte, nahm ich noch eine Flasche alten Genever als kleine Entschädigung für ihn mit. Die orangefarbene Tüte quittierte ich mit einem zünftigen "Oranje boven!". So wurden nebenbei auch die deutsch-niederländischen Beziehungen gefestigt. (Gesine)

25.1.2009, Ernst Busch zum Geburtstag

Traditionell lädt der Ernst-Busch-Chor im Januar zu einem festlichen Geburtstagskonzert für seinen Namenspatron. Die Karten sind bereits Monate vorher ausverkauft. Denn bei den Konzerten handelt es sich auch um ein großes Familientreffen der heutigen Mitglieder des Chores, ehemaliger Mitglieder und ihrer Angehörigen und Freunde. Neben mir saß eine 94jährige Dame, die Gründungsmitglied des Chores war und auch jetzt noch alle Melodien und Texte kannte. - Zum Geburtstagskonzert werden immer auch musikalische Gäste eingeladen. Diesmal war es die Gruppe "Klezmer chidesch" aus Berlin. Chef der Gruppe ist Jossif Gofenberg, der auch das Klezmerzentrum der Musikschule Berlin-Mitte leitet. Der Termin für die nächsten Geburtstagskonzerte steht übrigens auch schon fest: 23. und 24. Januar 2010. (Gesine)

23.1.2009, Kundgebung für "Emmely"

Am Kottbuser Tor demonstrierten heute 200 Menschen gegen die Kündigung von Emmely. Gesine forderte in ihrer Rede die Rücknahme der Kündigung durch den Tengelmann-  Konzern. Zur Vorgeschichte: Die Kassiererin "Emmely" wurde nach 31 jahren im Betrieb fristlos unter dem Vorwand des Verdachts gekündigt, Pfandbons für 1,30 € falsch abgerechnet zu haben. Der wahre Kündigungsgrund ist ein anderer: Sie hatte den
Einzelhandeslstreik in ihrer Kaisers-Filiale organisiert. Die Geschäftsleitung hat einen Grund gesucht, um sie kündigen zu können. Mehr Informationen unter:www.emmely.org. (Klaus)

Tagebuch 2009

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